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Chemielaborant/Chemielaborantin

Chemielaborant/in

Ausbildung Informatik KldB B 41322

Was ist Chemielaborant/Chemielaborantin?

Was macht man in diesem Beruf?Chemielaboranten und -laborantinnen prüfen organische und anorganische Stoffe bzw. Produkte und untersuchen chemische Prozesse. Zudem stellen sie Stoffgemische her und entwickeln bzw. optimieren das Syntheseverfahren von Präparaten. Bei der Analyse von Stoffen wenden sie verschiedene chemische und physikalische Verfahren an. Immunologische, diagnostische oder biotechnische Untersuchungen zählen ebenfalls zu ihren Aufgaben. Die Messungen erledigen sie weitgehend selbstständig. Sie protokollieren Versuchsabläufe und werten diese am Computer aus. Da Chemielaboranten und -laborantinnen oft mit gefährlichen Stoffen arbeiten, halten sie die Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzvorschriften sorgfältig ein.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Chemielaboranten und Chemielaborantinnen finden Beschäftigungin der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Farben- und Lackindustrie, der Nahrungsmittel- bzw. Kosmetikindustriein naturwissenschaftlichen und medizinischen Instituten von Hochschulenin Firmen der chemischen Untersuchung und Beratungbei UmweltämternArbeitsorte:Chemielaboranten/-laborantinnen arbeiten in erster Linie in Labors.Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Büroräumen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [1.0%]mittlerer Bildungsabschluss [32.0%]32Hochschulreife [65.0%]65Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Umgehen mit Pipetten oder Pinzetten bzw. beim Abmessen, Ab- und Umfüllen chemischer Substanzen) Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von Farb- oder Konsistenzveränderungen)Aufmerksamkeit und Durchhaltevermögen (z.B. beim Überwachen langwieriger chemischer Versuchsabläufe) Technisches Verständnis (z.B. beim Warten der Laborgeräte und -einrichtungen) Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Einhalten der Sicherheits- und Umweltbestimmungen)Schulfächer:Chemie (z.B. für die Analyse und Herstellung von Stoffen)Biologie (z.B. für das Anlegen von Zellkulturen)Physik (z.B. für den Versuchsaufbau)Mathematik (z.B. für das Bestimmen von Stoffkonzentrationen)Englisch (z.B. zum Lesen von englischsprachigen Fachtexten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.147 € bis 1.204 € (Industrie*), 1.368 € (öffentlicher Dienst)2. Ausbildungsjahr: 1.222 € bis 1.315 € (Industrie*), 1.418 € (öffentlicher Dienst)3. Ausbildungsjahr: 1.277 € bis 1.389 € (Industrie*), 1.464 € (öffentlicher Dienst)4. Ausbildungsjahr: 1.329 € bis 1.486 € (Industrie*), 1.528 € (öffentlicher Dienst)*je nach Bundesland unterschiedlich

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Informatik →

Der Beruf Chemielaborant/Chemielaborantin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Chemielaboranten und Chemielaborantinnen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Industriebetriebe, Hochschulen, Betriebe der chemischen Untersuchung und Beratung, Umweltschutz-, Materialprüf- und Untersuchungsämter): Labors Berufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Chemielaboranten und -laborantinnen prüfen organische und anorganische Stoffe bzw. Produkte und untersuchen chemische Prozesse. Zudem stellen sie Stoffgemische her und entwickeln bzw. optimieren das Syntheseverfahren von Präparaten. Bei der Analyse von Stoffen wenden sie verschiedene chemische und physikalische Verfahren an. Immunologische, diagnostische oder biotechnische Untersuchungen zählen ebenfalls zu ihren Aufgaben. Die Messungen erledigen sie weitgehend selbstständig. Sie protokollieren Versuchsabläufe und werten diese am Computer aus. Da Chemielaboranten und -laborantinnen oft mit gefährlichen Stoffen arbeiten, halten sie die Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzvorschriften sorgfältig ein.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Chemielaboranten und Chemielaborantinnen finden Beschäftigungin der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Farben- und Lackindustrie, der Nahrungsmittel- bzw. Kosmetikindustriein naturwissenschaftlichen und medizinischen Instituten von Hochschulenin Firmen der chemischen Untersuchung und Beratungbei UmweltämternArbeitsorte:Chemielaboranten/-laborantinnen arbeiten in erster Linie in Labors.Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Büroräumen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist ke...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungChemielaborant/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3,5 JahreWas macht man in diesem Beruf?Chemielaboranten und -laborantinnen prüfen organische und anorganische Stoffe bzw. Produkte und untersuchen chemische Prozesse. Zudem stellen sie Stoffgemische her und entwickeln bzw. optimieren das Syntheseverfahren von Präparaten. Bei der Analyse von Stoffen wenden sie verschiedene chemische und physikalische Verfahren an. Immunologische, diagnostische oder biotechnische Untersuchungen zählen ebenfalls zu ihren Aufgaben. Die Messungen erledigen sie weitgehend selbstständig. Sie protokollieren Versuchsabläufe und werten diese am Computer aus. Da Chemielaboranten und -laborantinnen oft mit gefährlichen Stoffen arbeiten, halten sie die Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzvorschriften sorgfältig ein.Wo arbeitet man?Chemielaboranten und Chemielaborantinnen finden Beschäftigungin der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Farben- und Lackindustrie, der Nahrungsmittel- bzw. Kosmetikindustriein naturwissenschaftlichen und medizinischen Instituten von Hochschulenin Firmen der chemischen Untersuchung und Beratungbei UmweltämternWeitereBerufe im LaborBerufe in der NanotechnologieBerufe mit Chemie

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Umgehen mit Arbeitsstoffenchemische und physikalische MethodenDurchführen analytischer ArbeitenDurchführen präparativer Arbeiten1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Vereinigen von StoffenTrennen von StoffsystemenStruktur und Eigenschaften von Stoffen untersuchenStoffe fotometrisch und chromatografisch untersuchenPräparative Arbeiten durchführenPräparate unterschiedlicher Stoffklassen synthetisierenAromatische Präparate synthetisierenVolumetrische und gravimetrische Analysen durchführenChromatografische Analysen durchführenTeil 1 der Abschlussprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres19. - 42. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefen der Kenntnisse aus den ersten 18 MonatenInhalte von sechs ausgewählten Wahlqualifikationen3. und 4. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Spektroskopische Analysen durchführenStrukturaufklärung organischer Verbindungen durchführenSynthesetechniken anwendenProduktionsprozesse überwachenWerkstoffeigenschaften bestimmenMikroorganismen identifizieren und nutzenStoffe elektrochemisch untersuchenUmweltbezogene Ar...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man mit Labor- und Messgeräten umgeht, sie pflegt und wartetwie man die Vorschriften zum Umgang mit Gefahrstoffen anwendetwie man Proben nimmtwie bestimmte chemische Lösungen hergestellt werden und wie man Stoffe trennt, z.B. durch Eindampfen, Dekantieren oder Zentrifugierenwie Präparate hergestellt werdenwie man Stoffe z.B. durch Filtrieren, Kristallisieren, Extrahieren oder unter Druck trennt und reinigtwie Qualität und Menge von Stoffen mit Spektrometern analysiert werdenwie man organische oder anorganische Verbindungen über mehrere Stufen herstelltwie man mikrobiologische Arbeiten durchführt, also z.B. Nährmedien herstellt, Mikroorganismen in der Umwelt nachweist und Keimzahlen bestimmtwie man biochemische Arbeiten durchführt und Nukleinsäuren oder Proteine isoliert bzw. nachweistDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Stoffe fotometrisch und chromatografisch untersuchen, Werkstoffeigenschaften bestimmen)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Versuchsabläufe planen und Apparaturen aufbauen, organische und anorganische Stoffe analysieren, Lösungen und Nährmedien herstellen, Untersuchungsergebnisse dokumentierenUmgebung: Labor (künstliche Beleuchtung, ggf. Dämpfe, Gerüche)Kleidung: Schutzkleidung (z.B. Laborkittel, Schutzbrille, Einweghandschuhe, Mundschutz)Arbeitszeit: z.T. SchichtarbeitAnforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Umgehen mit Pipetten oder Pinzetten bzw. beim Abmessen, Ab- und Umfüllen chemischer Substanzen) Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von Farb- oder Konsistenzveränderungen bei chemischen Versuchsreihen)Aufmerksamkeit und Durchhaltevermögen (z.B. beim Überwachen langwieriger chemischer Versuchsabläufe) Technisches Verständnis (z.B. beim Warten der Laborgeräte und -einrichtungen) Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Einhalten der Sicherheits- und Umweltbestimmungen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 1.147 € bis 1.204 €2. Ausbildungsjahr: 1.222 € bis 1.315 €3. Ausbildungsjahr: 1.277 € bis 1.389 €4. Ausbildungsjahr: 1.329 € bis 1.486 €Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €4. Ausbildungsjahr: 1.528 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Chemie: z.B. um Reaktionsgleichungen aufzustellenPhysik: z.B. um Versuche korrekt aufzubauenBiologie: z.B. um Zellkulturen anzulegenMathematik: z.B. um Stoffkonzentrationen zu berechnenEnglisch: z.B. um englischsprachige Bedienungsanleitungen zu verstehen

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Chemielaborant/in an:Bereich LaborBiologielaborant/BiologielaborantinStaatlich geprüfter Chemisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Chemisch-technische AssistentinLacklaborant/LacklaborantinMilchwirtschaftlicher Laborant/Milchwirtschaftliche LaborantinPhysiklaborant/PhysiklaborantinPflanzentechnologe/PflanzentechnologinPrüftechnologe/Prüftechnologin KeramikTextillaborant/TextillaborantinGemeinsamkeit:Laboruntersuchungen und Versuchsreihen durchführen, Ergebnisse auswerten und dokumentieren

Entwicklung der Ausbildung

1942:Anerkennung des Berufs1974:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz mit neun Fachrichtungen (Chemische Industrie, Mineralölindustrie, Steinkohlebergbau, Eisenschaffende und -verarbeitende Industrie, Nichteisen-Metallindustrie, Silikatindustrie, Nahrungsmittelindustrie, Getränkeindustrie, Agrikulturchemie) tritt in Kraft 1987: Neuordnung der Ausbildung mit vier Fachrichtungen (Chemie, Kohle, Metalle und Silikat)2000:Nachfolgeberuf Chemielaborant/in ohne FachrichtungenAufhebung der Vorläuferberufe Chemielaborant/Chemielaborantin Fachrichtung ChemieChemielaborant/Chemielaborantin Fachrichtung KohleChemielaborant/Chemielaborantin Fachrichtung MetalleChemielaborant/Chemielaborantin Fachrichtung Silikat 2002:Ausbildungsordnung im Laborbereich Biologie, Chemie und Lack tritt in KraftGemeinsame Basisqualifikationen sowie Pflicht- und WahlqualifikationenNeue Ausbildungsinhalte, u.a. laborspezifische EDVErprobungsverordnung mit neuer Prüfungsstruktur (Abschlussprüfung in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen)2009:Integration der neuen Prüfungsstruktur in die Berufsausbildungsverordnung2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.Änderungsverordnung für die Berufsausbildung der Laborberufe im Bereich Biologie, Chemie und Lack; neue Wahlqualifikationen, u.a. zu den Themen Digitalisierung und Vernetzung2024:Inkraftt...

Die Ausbildung im Überblick

Chemielaborant/in ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungChemielaborant/Chemielaborantin

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.249 €3. Ausbildungsjahr: 1.318 €4. Ausbildungsjahr: 1.412 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €4. Ausbildungsjahr: 1.528 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 € bis 1.202 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 € bis 1.264 €3. Ausbildungsjahr: 1.279 € bis 1.293 €4. Ausbildungsjahr: 1.344 € bis 1.358 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €4. Ausbildungsjahr: 1.528 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.161 €2. Ausbildungsjahr: 1.222 €3. Ausbildungsjahr: 1.277 €4. Ausbildungsjahr: 1.364 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €4. Ausbildungsjahr: 1.528 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.156 €2. Ausbildungsjahr: 1.247 €3. Ausbildungsjahr: 1.315 €4. Ausbildungsjahr: 1.412 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €4. Ausbildungsjahr: 1.528 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.186 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 €3. Ausbildungsjahr: 1.293 €4. Ausbildungsjahr: 1.371 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €4. Ausbildungsjahr: 1.528 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 €3. Ausbildungsjahr: 1.279 €4. Ausbildungsjahr: 1.344 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €4. Ausbildungsjahr: 1.528 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.147 €2. Ausbildungsjahr: 1.232 €3. Ausbildungsjahr: 1.343 €4. Ausbildungsjahr: 1.486 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €4. Ausbildungsjahr: 1.528 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Chemielaboranten und -laborantinnen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Chemielaboranten und -laborantinnen z.B. in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, in Firmen der chemischen Untersuchung und Beratung sowie bei Umweltämtern.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Chemie bis hin zum Umgang mit Gefahrstoffen.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Chemietechnik abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Chemie erwerben.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 €3. Ausbildungsjahr: 1.279 €4. Ausbildungsjahr: 1.344 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €4. Ausbildungsjahr: 1.528 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 €3. Ausbildungsjahr: 1.279 €4. Ausbildungsjahr: 1.344 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €4. Ausbildungsjahr: 1.528 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 1.692 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 65 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 32 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 1 Prozent verfügte über einen Hauptschulabschluss. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [1.0%]mittlerer Bildungsabschluss [32.0%]32Hochschulreife [65.0%]65Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.186 €2. Ausbildungsjahr: 1.249 €3. Ausbildungsjahr: 1.313 €4. Ausbildungsjahr: 1.396 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €4. Ausbildungsjahr: 1.528 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 €3. Ausbildungsjahr: 1.279 €4. Ausbildungsjahr: 1.344 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €4. Ausbildungsjahr: 1.528 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.147 €2. Ausbildungsjahr: 1.232 €3. Ausbildungsjahr: 1.343 €4. Ausbildungsjahr: 1.486 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €4. Ausbildungsjahr: 1.528 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Spezialisierung während der Ausbildung

Die Ausbildung wird durch Wahlqualifikationen vertieft, je nach Ausbildungsbetrieb z.B.:präparative Chemie, SynthesetechnikAnwenden spektroskopischer VerfahrenDurchführen mikrobiologischer ArbeitenHerstellen, Applizieren und Prüfen von Beschichtungsstoffen und -systemenDigitalisierung in Forschung, Entwicklung, Analytik und Produktionanwendungstechnische Arbeiten, KundenbetreuungFormulieren, Herstellen und Prüfen von Bindemittelnumweltbezogene ArbeitstechnikenArbeiten mit vernetzten und automatisierten Systemen

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung im Laborbereich Chemie, Biologie und Lack vom 24.04.2020 (BGBl. I S. 868), geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 10.02.2022 (BGBl. I S. 174)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Chemielaborant/Chemielaborantin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 13.01.2000 i. d. F. vom 13.12.2019)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.186 €2. Ausbildungsjahr: 1.260 €3. Ausbildungsjahr: 1.326 €4. Ausbildungsjahr: 1.413 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €4. Ausbildungsjahr: 1.528 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.228 €3. Ausbildungsjahr: 1.277 €4. Ausbildungsjahr: 1.329 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €4. Ausbildungsjahr: 1.528 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.180 € bis 1.204 €2. Ausbildungsjahr: 1.288 € bis 1.315 €3. Ausbildungsjahr: 1.349 € bis 1.389 €4. Ausbildungsjahr: 1.448 € bis 1.484 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €4. Ausbildungsjahr: 1.528 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 €3. Ausbildungsjahr: 1.279 €4. Ausbildungsjahr: 1.344 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €4. Ausbildungsjahr: 1.528 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Chemielaborant/Chemielaborantin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Chemielaborant/Chemielaborantin in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Chemielaboranten und -laborantinnen prüfen organische und anorganische Stoffe bzw. Produkte und untersuchen chemische Prozesse. Zudem stellen sie Stoffgemische her und entwickeln bzw. optimieren das Syntheseverfahren von Präparaten. Bei der Analyse von Stoffen wenden sie verschiedene chemische und physikalische Verfahren an. Immunologische, diagnostische oder biotechnische Untersuchungen zählen ebenfalls zu ihren Aufgaben. Die Messungen erledigen sie weitgehend selbstständig. Sie protokollieren Versuchsabläufe und werten diese am Computer aus. Da Chemielaboranten und -laborantinnen oft mit gefährlichen Stoffen arbeiten, halten sie die Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzvorschriften sorgfältig ein.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Chemielaboranten und Chemielaborantinnen finden Beschäftigungin der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Farben- und Lackindustrie, der Nahrungsmittel- bzw. Kosmetikindustriein naturwissenschaftlichen und medizinischen Instituten von Hochschulenin Firmen der chemischen Untersuchung und Beratungbei UmweltämternArbeitsorte:Chemielaboranten/-laborantinnen arbeiten in erster Linie in Labors.Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Büroräumen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [1.0%]mittlerer Bildungsabschluss [32.0%]32Hochschulreife [65.0%]65Sonstige [2.0%]je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Umgehen mit Pipetten oder Pinzetten bzw. beim Abmessen, Ab- und Umfüllen chemischer Substanzen) Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von Farb- oder Konsistenzveränderungen)Aufmerksamkeit und Durchhaltevermögen (z.B. beim Überwachen langwieriger chemischer Versuchsabläufe) Technisches Verständnis (z.B. beim Warten der Laborgeräte und -einrichtungen) Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Einhalten der Sicherheits- und Umweltbestimmungen)Schulfächer:Chemie (z.B. für die Analyse und Herstellung von Stoffen)Biologie (z.B. für das Anlegen von Zellkulturen)Physik (z.B. für den Versuchsaufbau)Mathematik (z.B. für das Bestimmen von Stoffkonzentrationen)Englisch (z.B. zum Lesen von englischsprachigen Fachtexten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.147 € bis 1.204 € (Industrie), 1.368 € (öffentlicher Dienst)2. Ausbildungsjahr: 1.222 € bis 1.315 € (Industrie*), 1.418 € (öffentlicher Dienst)3. Ausbildungsjahr: 1.277 € bis 1.389 € (Industrie*), 1.464 € (öffentlicher Dienst)4. Ausbildungsjahr: 1.329 € bis 1.486 € (Industrie*), 1.528 € (öffentlicher Dienst)*je nach Bundesland unterschiedlich

Ist Chemielaborant/Chemielaborantin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Chemielaborant/Chemielaborantin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Chemielaborant/Chemielaborantin qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Chemielaborant/Chemielaborantin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Chemielaborant/Chemielaborantin in Deutschland typischerweise?

Chemielaboranten und Chemielaborantinnen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Industriebetriebe, Hochschulen, Betriebe der chemischen Untersuchung und Beratung, Umweltschutz-, Materialprüf- und Untersuchungsämter): Labors Berufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Wie hoch ist das typische Gehalt für Chemielaborant/Chemielaborantin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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