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Chemieingenieurwesen (weiterführend)

Weiterbildung Informatik KldB B 41314

Was ist Chemieingenieurwesen (weiterführend)?

Dieser Beruf beschreibt Fachkräfte, die in Deutschland über fortgeschrittene Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich Chemieingenieurwesen verfügen, aber insbesondere integriert mit Informations- und Computertechnologien arbeiten. Im Wesentlichen Chemie

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Informatik →

Der Beruf Chemieingenieurwesen (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Duales Studium

Duale Studiengänge verbinden ein Studium mit einer beruflichen Tätigkeit oder mit Praxisphasen in einem Betrieb.Im weiterführenden Studienfach Chemieingenieurwesen gibt es praxisintegrierende und berufsintegrierende Studiengänge.Weiterführende Informationen und Suche nach dualen Studiengängen:AusbildungPlus: Portal für duales Studium und Zusatzqualifikationen in der beruflichen Erstausbildung

Studieninhalte

Pflichtmodule, z.B.:Bioverfahrenstechnik/BiopolymereFestkörperchemie/FestkörperanalytikMikroskopie/MikrobereichsanalyseMischphasen- und GrenzflächenthermodynamikOrganische Chemie auf Basis nachwachsender RohstoffeWahlpflichtmodule, z.B.:Abfallwirtschaft/UmweltökonomieCAD- und GIT-SystemeElektronikstrahl- und BatterietechnikElektrotechnik/AutomatisierungsanlagenGrundlagen der Mess- und ComputermesstechnikMathematische Modellierung und OptimierungPolymerchemie/Polymere WerkstoffeRadiochemieStrukturierte anorganische und BiomaterialienWasserwirtschaftPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in Industriebetrieben), Auslandssemester

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenBerufsbegleitendes Studium: unter der Woche tagsüber im Beruf tätig und in den Abendstunden oder am Wochenende an der Hochschule Praktische Übungen: z.B. im Labor Versuche zu verfahrenstechnischen Prozessen durchführen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Industriebetrieben), Berufseinstieg vorbereiten

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Chemieingenieurwesen (weiterführend) sein:Bereich ChemieChemie (weiterführend)Biochemie (weiterführend)Chemische Biologie (weiterführend)Lebensmittelchemie (weiterführend)Natur- und Wirkstoffchemie (weiterführend)Polymerwissenschaft (weiterführend)Wirtschaftschemie (weiterführend)Technologie der Kosmetika und Waschmittel (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse in verschiedenen Bereichen der Chemie erwerbenBereich BiotechnologieBiotechnologie (weiterführend)Pharmatechnik (weiterführend)Gemeinsamkeiten:Kenntnisse zu chemischen und biologischen Zusammenhängen erwerbentechnische Berechnungen und Konstruktionsunterlagen erstellen

Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Chemieingenieurwesen (grundständig)Chemie (grundständig)Verfahrenstechnik (grundständig)

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:BetriebswirtschaftPräsentationstechnikAuch Wahlpflichtmodule wie Radiochemie, Elektronikstrahl- und Batterietechnik können Zusatzqualifikationen vermitteln.Praktika z.B. in Industriebetrieben bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das können z.B. Festkörperchemie/-physik oder Organische und Biomaterialien sein. Daneben gibt es Masterstudiengänge, die ein breites Spektrum des Chemieingenieurwesens abdecken.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.Chemieingenieurwesen gibt es auch als dualen Studiengang oder Teilzeitstudiengang.

Studiengangsbezeichnungen

BeispieleChemical and Bioprocess Engineering (Master)Chemical Engineering - Nachhaltige Chemische Technologien (Master)Chemical Engineering - Process Systems Engineering (Master)Chemieingenieurwesen: molekulare und strukturelle Produktgestaltung (Master)Chemieingenieurwesen (Master)Chemieingenieurwesen und Energieverfahrenstechnik (Master)Chemie- und Bioingenieurwesen (Master)Nachhaltige Verfahrenstechnik und Chemie (Master)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen des Chemieingenieurwesens bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Qualitätssicherung, -management oder Verfahrens-, Produktentwicklung.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Entwicklung des Studienfachs

19. Jahrhundert:Entwicklung neuer Herstellungsverfahren z.B. für Düngemittel, Kunst- und FarbstoffeForderung nach mehr praktischen und technischen Studienschwerpunkten durch Unternehmen der chemischen IndustrieEnde des 19. Jahrhunderts:Einführung der Technischen Chemie als eigenständiger Studiengang20. Jahrhundert:Etablierung von Studiengängen des Chemieingenieurwesens: Verzahnung technischer und naturwissenschaftlicher Inhalte1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussgradeje nach StudiengangMaster of Engineering (M.Eng.)Master of Science (M.Sc.)

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen - beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen - kann eine Entlohnung vereinbart werden.Gegebenenfalls kann man die Master Thesis im Rahmen einer Tätigkeit in einem Unternehmen erstellen. Die Vergütung in dieser Zeit orientiert sich meist an der Vergütung während eines Praktikums.Die Vergütung während eines dualen Studiums variiert je nach Unternehmen.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Chemieingenieurwesen vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Bei dualen Studiengängen wird i.d.R. ein Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen (sog. Praxispartner) vorausgesetzt.Gegebenenfalls sind berufspraktische Tätigkeiten nachzuweisen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Chemieingenieurwesen (weiterführend)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Chemieingenieurwesen (weiterführend) in Deutschland?

Dieser Beruf beschreibt Fachkräfte, die in Deutschland über fortgeschrittene Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich Chemieingenieurwesen verfügen, aber insbesondere integriert mit Informations- und Computertechnologien arbeiten. Im Wesentlichen Chemie

Ist Chemieingenieurwesen (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Chemieingenieurwesen (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Chemieingenieurwesen (weiterführend) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Chemieingenieurwesen vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Bei dualen Studiengängen wird i.d.R. ein Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen (sog. Praxispartner) vorausgesetzt.Gegebenenfalls sind berufspraktische Tätigkeiten nachzuweisen.

Wo arbeiten Chemieingenieurwesen (weiterführend) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Chemieingenieurwesen (weiterführend) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen - beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen - kann eine Entlohnung vereinbart werden.Gegebenenfalls kann man die Master Thesis im Rahmen einer Tätigkeit in einem Unternehmen erstellen. Die Vergütung in dieser Zeit orientiert sich meist an der Vergütung während eines Praktikums.Die Vergütung während eines dualen Studiums variiert je nach Unternehmen.

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