Biomedizinischer Fachanalytiker/Biomedizinische Fachanalytikerin für klinische Chemie und Pathobiochemie
Biomedizinische/r Fachanalytiker/in - klinische Chemie und Pathobiochemie
Was ist Biomedizinischer Fachanalytiker/Biomedizinische Fachanalytikerin für klinische Chemie und Pathobiochemie?
Steckbrief
Berufstyp: Weiterbildungsberuf Weiterbildungsart: Weiterbildung nach internen Regelungen der Bildungseinrichtungen Weiterbildungsdauer: Maximal 3 Jahre (Teilzeit)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →Der Beruf Biomedizinischer Fachanalytiker/Biomedizinische Fachanalytikerin für klinische Chemie und Pathobiochemie in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:
Advanced Healthcare
Master · Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Advanced Nursing Practice
Master · Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Advanced Nursing Practice
Master · Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Advanced Practice Nursing
Master · Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen
Angewandte Hebammenwissenschaft Midwifery
Bachelor · Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Angewandte Pflegewissenschaft
Bachelor · Jade Hochschule
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Die Weiterbildung findet an Bildungseinrichtungen des Gesundheitswesens statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): zu Hause, ggf. Schulungsräume bei Präsenzphasenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
▶ Steckbrief
BerufstypWeiterbildungsberufWeiterbildungsartWeiterbildung nach internen Regelungen der BildungseinrichtungenWeiterbildungsdauerMaximal 3 Jahre (Teilzeit)Aufgaben und TätigkeitenBiomedizinische Fachanalytiker und Fachanalytikerinnen für klinische Chemie und Pathobiochemie bereiten Chemikalien und Proben für klinisch-chemische Laboruntersuchungen vor. Dabei führen sie auch selbst Tests und Messungen durch. Körperflüssigkeiten wie Blut oder Urin untersuchen sie mit biochemischen oder chemischen Methoden und bestimmen z.B. den Zucker-, Fett- oder Elektrolytgehalt. Sie überprüfen den Organismus auch auf Schwermetallbelastungen oder Allergien. Außerdem koordinieren und überwachen den Verlauf der Untersuchungen, kontrollieren und dokumentieren Untersuchungsdaten und Untersuchungsergebnisse und leiten die Daten weiter.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Biomedizinische Fachanalytiker und Fachanalytikerinnen für klinische Chemie und Pathobiochemie sind in erster Linie beschäftigtin Krankenhäusernin Facharztpraxenin biomedizinischen Forschungs- und EntwicklungseinrichtungenArbeitsorte:Biomedizinische Fachanalytiker und Fachanalytikerinnen für klinische Chemie und Pathobiochemie arbeiten meistim Labor samt angeschlossenem Büroraum bzw. DokumentationsarbeitsplatzSie arbeiten ggf. auchin Stations- und BehandlungsräumenVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist i.d.R.: Abschlussprüfung als Medizinischer Technologe/Medizinische Technologin für Laborato...
▶ Weiterbildungsdauer
Teilzeit: maximal 3 Jahre
▶ Weiterbildungsaufbau
Stundenverteilung (beispielhaft):Stoffwechselerkrankungen, Organerkrankungen: 30 UnterrichtsstundenEndokrinologie, Hämostaseologie, Entzündung, Tumormarker, POCT-Diagnostik: 30 Unterrichtsstunden Intoxikationen, Körperflüssigkeiten, laboratoriumsmedizinische Organdiagnostik und Labororganisation: 30 UnterrichtsstundenImmunbiologie: 30 Unterrichtsstunden Spezielle klinisch-chemische Diagnostik, exemplarische Befundinterpretationen, Normen, gesetzliche Vorgaben: 30 UnterrichtsstundenDigitalisierung im Labor 1: Grundlagen der Referenzintervallüberprüfung: 14 UnterrichtsstundenDigitalisierung im Labor 2: Praktische Umsetzung der Referenzintervall-Überprüfung und Labordatenstandardisierung: 16 UnterrichtsstundenWahlmodule: 30 UnterrichtsstundenPraxis wissenschaftlichen Arbeitens: 40 UnterrichtsstundenGesamtstundenzahl: 250 Unterrichtsstunden
▶ Weiterbildungskosten
Für den Besuch von Weiterbildungslehrgängen fallen in der Regel Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst in der Regel Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium
▶ Weiterbildungsinhalte
Spezialisierung: Spezialist/in für Klinische Chemie und PathobiochemieStoffwechselerkrankungen, Organerkrankungen Endokrinologie, Hämostaseologie, Entzündung, Tumormarker, POCT-Diagnostik Intoxikationen, Körperflüssigkeiten, laboratoriumsmedizinische Organdiagnostik und LabororganisationFachqualifikation: Klinische Chemie und PathobiochemieImmunbiologie Spezielle klinisch-chemische Diagnostik, exemplarische Befundinterpretationen, Normen, gesetzliche VorgabenDigitalisierung im Labor 1: Grundlagen der ReferenzintervallüberprüfungDigitalisierung im Labor 2: Praktische Umsetzung der Referenzintervall-Überprüfung und LabordatenstandardisierungWahlmodulePraxis wissenschaftlichen Arbeitens
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Chemie: z.B. um Chemikalien und Proben für Laboruntersuchungen vorzubereitenBiologie: z.B. um biochemische Versuche im Labor durchzuführen
▶ Weiterbildungssituation
Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeiti.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): ausschließliches Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme (vorwiegend im Klassenverband von zu Hause aus)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus
▶ Weiterbildungsvergütung
Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Biomedizinische/r Fachanalytiker/in für klinische Chemie und Pathobiochemie an:Bereich LaborBiomedizinischer Fachanalytiker/Biomedizinische Fachanalytikerin für HämatologieBiomedizinischer Fachanalytiker/Biomedizinische Fachanalytikerin für Immunhämatologie und TransfusionsmedizinBiomedizinischer Fachanalytiker/Biomedizinische Fachanalytikerin für medizinische Mikrobiologie, Virologie und HygieneGemeinsamkeit:Fachaufgaben in der medizinischen Laboranalyse ausführenBereich Gesundheits- und SozialmanagementBetriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Management im Gesundheitswesen/Bachelor Professional in WirtschaftGeprüfter Fachwirt/Geprüfte Fachwirtin im Gesundheits- und SozialwesenGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben im Gesundheitswesen übernehmenBereich MedizinPraxisanleiter/Praxisanleiterin für Medizinische Technologen und TechnologinnenGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in der medizinischen Laboranalyse übernehmen
▶ Entwicklung der Weiterbildung
2018:neue modularisierte Weiterbildungs- und Rahmenprüfungsordnung des Deutschen Instituts zur Weiterbildung für Technologen/Technologinnen und Analytiker/Analytikerinnen in der Medizin e.V. (DIW-MTA): 1. Stufe: Abschluss als Spezialist/Spezialistin2. Stufe: Fachqualifikation3. Stufe: Masterstudium (optional)
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungBiomedizinischer Fachanalytiker/Biomedizinische Fachanalytikerin für Klinische Chemie & Pathobiochemie (DIW-MTA)Für den Erwerb der o.g. Fachqualifikation ist eine Spezialisierung zu absolvieren. Sie führt zu folgender Teilgebiets-Abschlussbezeichnung:Spezialist/Spezialistin für Klinische Chemie & Pathobiochemie (DIW-MTA)
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Biomedizinischer Fachanalytiker bzw. Biomedizinische Fachanalytikerin für klinische Chemie und Pathobiochemie ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist durch interne Vorschriften der Bildungseinrichtungen geregelt.Die Weiterbildung dauert in Teilzeit maximal 3 Jahre.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Weiterbildung arbeiten Biomedizinische Fachanalytiker/innen für klinische Chemie und Pathobiochemie z.B. in Krankenhäusern, medizinischen Labors und Facharztpraxen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von medizinischem Labor bis hin zu Hygiene im Gesundheitsbereich.Beruflich weiterkommenMit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Biomedizin, Molekulare Medizin erwerben.
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Der Bildungsgang ist intern geregelt, z.B.:Weiterbildungs- und Rahmenprüfungsordnung für die Weiterbildungsgänge beim DIW-MTA vom 01.01.2019
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist i.d.R.: Abschlussprüfung als Medizinischer Technologe/Medizinische Technologin für Laboratoriumsanalytik oder Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent/Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentin (MTLA) (Vorläuferberuf)oder Abschlussprüfung als Medizinischer Technologe/Medizinische Technologin für Veterinärmedizin oder Veterinärmedizinisch-technischer Assistent/Veterinärmedizinisch-technische Assistentin (VMTA) (Vorläuferberuf) oder einschlägiges abgeschlossenes Bachelorstudium
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Biomedizinischer Fachanalytiker/Biomedizinische Fachanalytikerin für klinische Chemie und Pathobiochemie
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Biomedizinischer Fachanalytiker/Biomedizinische Fachanalytikerin für klinische Chemie und Pathobiochemie in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenBiomedizinische Fachanalytiker und Fachanalytikerinnen für klinische Chemie und Pathobiochemie bereiten Chemikalien und Proben für klinisch-chemische Laboruntersuchungen vor. Dabei führen sie auch selbst Tests und Messungen durch. Körperflüssigkeiten wie Blut oder Urin untersuchen sie mit biochemischen oder chemischen Methoden und bestimmen z.B. den Zucker-, Fett- oder Elektrolytgehalt. Sie überprüfen den Organismus auch auf Schwermetallbelastungen oder Allergien. Außerdem koordinieren und überwachen den Verlauf der Untersuchungen, kontrollieren und dokumentieren Untersuchungsdaten und Untersuchungsergebnisse und leiten die Daten weiter.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Biomedizinische Fachanalytiker und Fachanalytikerinnen für klinische Chemie und Pathobiochemie sind in erster Linie beschäftigtin Krankenhäusernin Facharztpraxenin biomedizinischen Forschungs- und EntwicklungseinrichtungenArbeitsorte:Biomedizinische Fachanalytiker und Fachanalytikerinnen für klinische Chemie und Pathobiochemie arbeiten meistim Labor samt angeschlossenem Büroraum bzw. DokumentationsarbeitsplatzSie arbeiten ggf. auchin Stations- und BehandlungsräumenVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist i.d.R.: Abschlussprüfung als Medizinischer Technologe/Medizinische Technologin für Laboratoriumsanalytik oder Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent/Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentin (MTLA) (Vorläuferberuf) oder Abschlussprüfung als Medizinischer Technologe/Medizinische Technologin für Veterinärmedizin oder Veterinärmedizinisch-technischer Assistent/Veterinärmedizinisch-technische Assistentin (VMTA) (Vorläuferberuf) oder einschlägiges abgeschlossenes BachelorstudiumInhalte der WeiterbildungSpezialisierung: Spezialist/in für Klinische Chemie und Pathobiochemie Stoffwechselerkrankungen, Organerkrankungen Endokrinologie, Hämostaseologie, Entzündung, Tumormarker, POCT-Diagnostik Intoxikationen, Körperflüssigkeiten, laboratoriumsmedizinische Organdiagnostik und LabororganisationFachqualifikation: Klinische Chemie und PathobiochemieImmunbiologie Spezielle klinisch-chemische Diagnostik, exemplarische Befundinterpretationen, Normen, gesetzliche VorgabenDigitalisierung im Labor 1: Grundlagen der ReferenzintervallüberprüfungDigitalisierung im Labor 2: praktische Umsetzung der Referenzintervall-Überprüfung und LabordatenstandardisierungWahlmodulePraxis wissenschaftlichen Arbeitens
Ist Biomedizinischer Fachanalytiker/Biomedizinische Fachanalytikerin für klinische Chemie und Pathobiochemie eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Biomedizinischer Fachanalytiker/Biomedizinische Fachanalytikerin für klinische Chemie und Pathobiochemie" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Biomedizinischer Fachanalytiker/Biomedizinische Fachanalytikerin für klinische Chemie und Pathobiochemie qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist i.d.R.: Abschlussprüfung als Medizinischer Technologe/Medizinische Technologin für Laboratoriumsanalytik oder Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent/Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentin (MTLA) (Vorläuferberuf)oder Abschlussprüfung als Medizinischer Technologe/Medizinische Technologin für Veterinärmedizin oder Veterinärmedizinisch-technischer Assistent/Veterinärmedizinisch-technische Assistentin (VMTA) (Vorläuferberuf) oder einschlägiges abgeschlossenes Bachelorstudium
Wo arbeiten Biomedizinischer Fachanalytiker/Biomedizinische Fachanalytikerin für klinische Chemie und Pathobiochemie in Deutschland typischerweise? ▼
Die Weiterbildung findet an Bildungseinrichtungen des Gesundheitswesens statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): zu Hause, ggf. Schulungsräume bei Präsenzphasenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
Wie hoch ist das typische Gehalt für Biomedizinischer Fachanalytiker/Biomedizinische Fachanalytikerin für klinische Chemie und Pathobiochemie in Deutschland? ▼
Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.