Zum Inhalt springen

Biomechanik (weiterführend)

Weiterbildung Informatik KldB B 41284

Was ist Biomechanik (weiterführend)?

In Deutschland arbeiten Fortgeschrittene Biomechanik-Spezialisten daran, die mechanischen Prinzipien lebender Systeme zu verstehen, zu analysieren und anzuwenden; oft unter Verwendung computergestützter Design- und Simulationswerkzeuge.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Informatik →

Der Beruf Biomechanik (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sindan der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Studieninhalte

Pflichtmodule, z.B.:Aufmerksamkeit und WahrnehmungBiomechanik elastischer GewebeBiomechanische Diagnostik Biomechanische ErgonomieForschungsmethodikModellierung und Simulation in der BiomechanikNeuropsychologie der BewegungSpezifische Mess- und Testverfahren in den BewegungswissenschaftenWahlpflichtmodule, z.B.:Assessmentverfahren in den BewegungswissenschaftenBiologische KybernetikMuskelphysiologieMöglichkeiten und Grenzen des BewegungsapparatesTechnische MechanikPraktische Studieninhalte:Ggf. Praktika (z.B. in Industriebetrieben der technischen Orthopädie)

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenPraktische Übungen: z.B. im Prüflabor biomechanische Messverfahren durchführenEigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefenOrganisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Industriebetrieben der technischen Orthopädie), Berufseinstieg vorbereiten

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Biomechanik (weiterführend) sein:Bereich BiologieBiologie (weiterführend)Biowissenschaften, Life Sciences (weiterführend)Bionik (weiterführend)Gemeinsamkeit:biologische Strukturen mit mathematischen, informationstechnischen und statistischen Methoden analysieren und beschreibenBereich Medizin- und RehatechnikMedizinische Technik (weiterführend)Orthopädie-, Rehatechnik (weiterführend)Gemeinsamkeiten:technische Berechnungen durchführen, Konstruktionsunterlagen erstellenmedizinische Kenntnisse erwerben und bei der Entwicklung von Geräten einsetzen

Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Angewandte Naturwissenschaft (grundständig)Biologie (grundständig)Biomechanik (grundständig)Biotechnologie (grundständig)Gesundheitssport (grundständig)Mechanik (grundständig)Medizinische Technik (grundständig)Physiotherapie (grundständig)

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:QualitätsmanagementPräsentationZeitmanagementAuch Wahlpflicht- und Wahlmodule wie Technische Mechanik können Zusatzqualifikationen vermitteln.Praktika z.B. in Industriebetrieben der technischen Orthopädie bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Ein Thema kann z.B. Biologische Kybernetik sein.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.

Studiengangsbezeichnungen

Beispiele Biomechanical Engineering (Master) Biomechanik-Motorik-Bewegungsanalyse (Master) Human Movement Science (Master)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen der Biomechanik bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Datenerhebung, -analyse oder Verfahrens-, Produktentwicklung.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Entwicklung des Studienfachs

1960er-Jahre:Biomechanik wird eigenständiges Fachgebiet ,1967 erste internationale wissenschaftliche Konferenz für Biomechanik in Zürich1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussgradMaster of Science (M.Sc.)

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium in Biomechanik oder in einem einschlägigen Studiengang wie z.B. Gesundheitssport (grundständig) oder Medizinische Technik (grundständig) vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Kenntnisse in Englisch nachzuweisen. Je nach Einrichtung werden ggf. Schutzimpfungen verlangt.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Biomechanik (weiterführend)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Biomechanik (weiterführend) in Deutschland?

In Deutschland arbeiten Fortgeschrittene Biomechanik-Spezialisten daran, die mechanischen Prinzipien lebender Systeme zu verstehen, zu analysieren und anzuwenden; oft unter Verwendung computergestützter Design- und Simulationswerkzeuge.

Ist Biomechanik (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Biomechanik (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Biomechanik (weiterführend) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium in Biomechanik oder in einem einschlägigen Studiengang wie z.B. Gesundheitssport (grundständig) oder Medizinische Technik (grundständig) vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Kenntnisse in Englisch nachzuweisen. Je nach Einrichtung werden ggf. Schutzimpfungen verlangt.

Wo arbeiten Biomechanik (weiterführend) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sindan der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Biomechanik (weiterführend) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

Erhalte den wöchentlichen Deutschland-Guide in dein Postfach

Neue Blogbeiträge, Bewerbungsfristen, Stipendienankündigungen. Kein Spam, du kannst dich jederzeit abmelden.

Wöchentlicher Deutschland-Ratgeber — 1–2 E-Mails/Woche, kein Spam.

Wöchentlicher Deutschland-Leitfaden in deinem Posteingang

Kein Spam. Jederzeit abbestellen.