Biomechanik (grundständig)
Was ist Biomechanik (grundständig)?
Steckbrief
Studientyp: Grundständiges Studium Studienmöglichkeiten: Fachhochschule Abschluss: Bachelor of Engineering (B.Eng.) Regelstudienzeit: 3-4 Jahre
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Informatik →Der Beruf Biomechanik (grundständig) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:
- Economics Data Science and Policy
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Informatik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
3D Interaction Games
Master · Merz Akademie Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien, Stuttgart
Administrative Computer Science
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Advanced Driver Assistance Systems
Master · Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten
Advanced Media Technology
Master · Hochschule RheinMain
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Das Studium findet an Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Fachhochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Labors, Behandlungsräume, Sporthallenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
▶ Steckbrief
StudientypGrundständiges StudiumStudienmöglichkeitenFachhochschuleAbschlussBachelor of Engineering (B.Eng.)Regelstudienzeit3-4 JahreStudienfach BiomechanikDas grundständige Studienfach Biomechanik vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse in Biologie, Bionik, Technischer Mechanik, Verfahrenstechnik und Werkstofftechnik.Biomechanik gibt es auch als Schwerpunkt bzw. Vertiefungsrichtung z.B. im Studienfach Medizinische Technik.Mögliche grundständige StudiengängeBiomechanikBiomechanik und EngineeringZugangsvoraussetzungen an Fachhochschulen: mindestens die Fachhochschulreifeggf. Nachweis eines VorpraktikumsInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Modulen:BiomaterialienBiowissenschaftenElektrotechnik, MaschinenelementeFunktionen des BewegungsapparatesIngenieursinformatikMathematik/PhysikMechanikMuskuloskelettale SystemeNeuromechanikOrthopädische BiomechanikQualitätssicherungTechnische Dokumentation und CADNach dem StudiumWer ein Bachelorstudium der Biomechanik absolviert hat, kann z.B. in den Tätigkeitsfeldern Datenerhebung, -analyse oder Verfahrens-, Produktentwicklung ins Berufsleben einsteigen. Für Führungspositionen wird im Anschluss an das Bachelorstudium i.d.R. ein Masterabschluss erwartet. Eine Fortsetzung des Studiums bietet sich beispielsweise in weiterführenden Studienfächern wie Biomechanik, Medizinische Physik oder Medizinische Technik an.
▶ Studiendauer
Regelstudiendauer: 6-8 SemesterDurchschnittliche tatsächliche Studiendauer: 9 SemesterQuelle: Statistisches Bundesamt, Statistischer Bericht - Statistik der Prüfungen an deutschen Hochschulen - Prüfungsjahr 2024
▶ Studienkosten
Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)
▶ Studieninhalte
Module, z.B.:BiomaterialienBiowissenschaftenElektrotechnik, MaschinenelementeFunktionen des BewegungsapparatesIngenieursinformatikMathematik/PhysikMechanikMuskuloskelettale SystemeNeuromechanikOrthopädische BiomechanikQualitätssicherungTechnische Dokumentation und CADPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in Labors für Biomechanik)
▶ Studiensituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen Praktische Übungen: z.B. CAD-Anwendungen in Computerräumen, Materialuntersuchungen in Labors, Übungen in Sporthallen oder Behandlungsräumen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Organisation: das Studium im Rahmen des vorgegebenen Studienaufbaus eigenverantwortlich planen, vorgegebene Abgabetermine und Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Labors für Biomechanik), Berufseinstieg vorbereiten
▶ Studienalternativen
Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Biomechanik (grundständig) sein:Bereich BiotechnologieBiologie (grundständig)Biotechnologie (grundständig)Bionik (grundständig)Gemeinsamkeiten:Messungen, Analysen und Laboruntersuchungen durchführen, Ergebnisse dokumentierenbiologisch-technische Verfahren und Produkte entwickeln, biologische Abläufe in technische Verfahren umsetzenBereich Medizin- und RehatechnikOrthopädie-, Rehatechnik (grundständig)Medizinische Technik (grundständig)Gemeinsamkeiten:Geräte, Maschinen, Apparaturen z.B. für die Bereiche Therapie und Rehabilitation entwickelnProthesen, Orthesen und medizinische Hilfsmittel konstruieren, herstellen und anpassenBereich Therapie (nichtärztlich)Ergotherapie (grundständig)Physiotherapie (grundständig)Gemeinsamkeiten:Belastungen und Beanspruchungen z.B. des Bewegungs- und Stützapparats analysieren, diagnostizierenMaßnahmen zur Vermeidung bzw. Verbesserung gesundheitlicher Beeinträchtigungen konzipieren
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium:Mathematik: z.B. anwendungsbezogene Mathematik, StatistikPhysik, Chemie, Biologie: z.B. um den Zugang zu Elektrotechnik, Mechanik, Werkstoffkunde und Biowissenschaften zu erleichternEnglisch: z.B. fremdsprachige Texte lesen, verstehen und verfassenInformatik: z.B. Technische Dokumentation und CAD-Anwendungen
▶ Zusatzqualifikationen
Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:ITProjektmanagementInterkulturelle KompetenzPraktika z.B. in Labors für Biomechanik bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass
▶ Das Studium im Überblick
Das grundständige Studienfach Biomechanik vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse in Biologie, Bionik, Technischer Mechanik, Verfahrenstechnik und Werkstofftechnik. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.Biomechanik gibt es auch als Schwerpunkt bzw. Vertiefungsrichtung z.B. im Studienfach Medizinische Technik.
▶ Studiengangsbezeichnungen
BeispieleBiomechanik (Bachelor)Biomechanik und Engineering (Bachelor)
▶ Mögliche Tätigkeitsfelder
Für Bachelorabsolventen der Biomechanik bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Datenerhebung, -analyse oder Verfahrens-, Produktentwicklung.
▶ Entwicklung des Studienfachs
1960er-Jahre:Biomechanik wird eigenständiges Fachgebiet ,1967 erste internationale wissenschaftliche Konferenz für Biomechanik in Zürich1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussgradBachelor of Engineering (B.Eng.)
▶ Alternativen nach Studienabbruch
Folgende Ausbildungsberufe können Alternativen für das Studienfach sein:Bereich Medizin- und RehatechnikOrthopädieschuhmacher/OrthopädieschuhmacherinOrthopädietechnik-Mechaniker/Orthopädietechnik-MechanikerinTechnischer Assistent/Technische Assistentin für medizinische GerätetechnikGemeinsamkeiten:medizinische Geräte, Prothesen, Orthesen und andere Hilfsmittel entwickeln, herstellen und anpassenBereich Therapie (nichtärztlich)Ergotherapeut/Ergotherapeutin (Ausbildung)Physiotherapeut/Physiotherapeutin (Ausbildung)Gemeinsamkeiten:Kenntnis des menschlichen Bewegungsapparats und seiner Beanspruchungen, Diagnose, Hilfsmittel, TherapieBereich BiotechnologieBiologielaborant/BiologielaborantinStaatlich geprüfter Biologisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Biologisch-technische AssistentinGemeinsamkeiten:Biologie, BiotechnologieDer Sucheinstieg über Berufsfelder eröffnet ggf. weitere Alternativen.Weitere Informationen zum Thema Perspektiven nach dem Studienabbruch:Studienabbruch - und dann?studienwahl.de
▶ Vergütung während des Studiums
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.
▶ Rechtliche Regelungen für das Studium
BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach
▶ Zugangsvoraussetzungen für das Studium
Voraussetzung für das Studium an Fachhochschulen ist mindestens die Fachhochschulreife oder ein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes Zeugnis. Informationen zum Studium ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte:Zugang zur Hochschule in den einzelnen BundesländernGegebenenfalls ist ein Vorpraktikum nachzuweisen.
▶ Mögliche weiterführende Studienfächer
Bachelorabsolventen der Biomechanik können ihr Studium in einem weiterführenden Studienfach, z.B. Biomechanik, Medizinische Physik oder Medizinische Technik, fortsetzen und dadurch ihre Berufs- und Karrierechancen ausbauen.Biomechanik (weiterführend)Bionik (weiterführend)Medizinische Physik (weiterführend)Medizinische Technik (weiterführend)Orthopädie-, Rehatechnik (weiterführend)Physiotherapie (weiterführend)Sporttechnik (weiterführend)Sportwissenschaft (weiterführend)
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Biomechanik (grundständig)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Biomechanik (grundständig) in Deutschland? ▼
Studienfach BiomechanikDas grundständige Studienfach Biomechanik vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse in Biologie, Bionik, Technischer Mechanik, Verfahrenstechnik und Werkstofftechnik.Biomechanik gibt es auch als Schwerpunkt bzw. Vertiefungsrichtung z.B. im Studienfach Medizinische Technik.Mögliche grundständige StudiengängeBiomechanikBiomechanik und EngineeringZugangsvoraussetzungen an Fachhochschulen: mindestens die Fachhochschulreifeggf. Nachweis eines VorpraktikumsInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Modulen:BiomaterialienBiowissenschaftenElektrotechnik, MaschinenelementeFunktionen des BewegungsapparatesIngenieursinformatikMathematik/PhysikMechanikMuskuloskelettale SystemeNeuromechanikOrthopädische BiomechanikQualitätssicherungTechnische Dokumentation und CADNach dem StudiumWer ein Bachelorstudium der Biomechanik absolviert hat, kann z.B. in den Tätigkeitsfeldern Datenerhebung, -analyse oder Verfahrens-, Produktentwicklung ins Berufsleben einsteigen. Für Führungspositionen wird im Anschluss an das Bachelorstudium i.d.R. ein Masterabschluss erwartet. Eine Fortsetzung des Studiums bietet sich beispielsweise in weiterführenden Studienfächern wie Biomechanik, Medizinische Physik oder Medizinische Technik an.
Ist Biomechanik (grundständig) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Biomechanik (grundständig)" einem Studienberuf — d. h. du benötigst einen Bachelor- oder Master-Abschluss einer deutschen oder anerkannten ausländischen Hochschule.
Wie kann ich in Deutschland als Biomechanik (grundständig) qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für das Studium an Fachhochschulen ist mindestens die Fachhochschulreife oder ein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes Zeugnis. Informationen zum Studium ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte:Zugang zur Hochschule in den einzelnen BundesländernGegebenenfalls ist ein Vorpraktikum nachzuweisen.
Wo arbeiten Biomechanik (grundständig) in Deutschland typischerweise? ▼
Das Studium findet an Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Fachhochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Labors, Behandlungsräume, Sporthallenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Biomechanik (grundständig) in Deutschland? ▼
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.