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Biomathematik (grundständig)

Studienberuf Informatik KldB B 41184

Was ist Biyomatematik?

Studienfach Biomathematik Das grundständige Studienfach Biomathematik vermittelt grundlegende wissenschaftliche Kenntnisse in Mathematik, Informatik, Biologie und Medizin.Mögliche grundständige StudiengängeBiomathematikMathematik in Medizin und LebenswissenschaftenMathematische BiometrieQuantitative BiologyZugangsvoraussetzungen an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife an Fachhochschulen: mindestens die Fachhochschulreifeggf. Bestehen eines hochschulinternen Auswahlverfahrens ggf. sind Englischkenntnisse nachzuweisenInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Pflichtmodulen:AnalysisBildverarbeitungBioinformatikBiometrieBiowissenschaftenDatenbanksystemeLineare AlgebraLineare OptimierungNumerische VerfahrenProgrammierenStatistikWahrscheinlichkeitstheorieNach dem StudiumWer ein Bachelorstudium Biomathematik absolviert hat, kann z.B. in den Tätigkeitsfeldern Datenerhebung, -analyse, Softwareentwicklung oder Verfahrens-, Produktentwicklung ins Berufsleben einsteigen.Für Führungspositionen wird im Anschluss an das Bachelorstudium i.d.R. ein Masterabschluss erwartet. Eine Fortsetzung des Studiums bietet sich beispielsweise in weiterführenden Studienfächern wie Biomathematik, Mathematik, Biometrie, Biostatistik an.

Steckbrief

Studientyp: Grundständiges Studium Studienmöglichkeiten: Universität, Fachhochschule Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.) Regelstudienzeit: 3-4 Jahre

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Informatik →

Der Beruf Biomathematik (grundständig) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Steckbrief

StudientypGrundständiges StudiumStudienmöglichkeitenUniversität, FachhochschuleAbschlussBachelor of Science (B.Sc.)Regelstudienzeit3-4 JahreStudienfach Biomathematik Das grundständige Studienfach Biomathematik vermittelt grundlegende wissenschaftliche Kenntnisse in Mathematik, Informatik, Biologie und Medizin.Mögliche grundständige StudiengängeBiomathematikMathematik in Medizin und LebenswissenschaftenMathematische BiometrieQuantitative BiologyZugangsvoraussetzungen an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife an Fachhochschulen: mindestens die Fachhochschulreifeggf. Bestehen eines hochschulinternen Auswahlverfahrens ggf. sind Englischkenntnisse nachzuweisenInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Pflichtmodulen:AnalysisBildverarbeitungBioinformatikBiometrieBiowissenschaftenDatenbanksystemeLineare AlgebraLineare OptimierungNumerische VerfahrenProgrammierenStatistikWahrscheinlichkeitstheorieNach dem StudiumWer ein Bachelorstudium Biomathematik absolviert hat, kann z.B. in den Tätigkeitsfeldern Datenerhebung, -analyse, Softwareentwicklung oder Verfahrens-, Produktentwicklung ins Berufsleben einsteigen.Für Führungspositionen wird im Anschluss an das Bachelorstudium i.d.R. ein Masterabschluss erwartet. Eine Fortsetzung des Studiums bietet sich beispielsweise in weiterführenden Studienfächern wie Biomathematik, Mathematik, Biometrie...

Studiendauer

Regelstudiendauer: 6-8 SemesterDurchschnittliche tatsächliche Studiendauer: 8 SemesterQuelle: Statistisches Bundesamt, Statistischer Bericht - Statistik der Prüfungen an deutschen Hochschulen - Prüfungsjahr 2024

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Studieninhalte

Pflichtmodule, z.B.:AnalysisBildverarbeitungBioinformatikBiometrieBiowissenschaftenDatenbanksystemeLineare AlgebraLineare OptimierungNumerische VerfahrenProgrammierenStatistikWahrscheinlichkeitstheorieWahlpflichtmodule, z.B.:Big Data BiologieBiophysik der ZelleQuantitative Genetik der PflanzePraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in pharmazeutischen Unternehmen im Bereich Softwareentwicklung)

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen Praktische Übungen: z.B. in Labors chemische Analysen durchführen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Organisation: das Studium im Rahmen des vorgegebenen Studienaufbaus eigenverantwortlich planen, vorgegebene Abgabetermine und Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. bei pharmazeutischen und biotechnologischen Unternehmen im Bereich Softwareentwicklung), Berufseinstieg vorbereiten

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Biomathematik (grundständig) sein:Bereich Mathematik und StatistikStatistik (grundständig)Technomathematik (grundständig)Mathematik (grundständig)Gemeinsamkeit:Daten mit mathematischen Methoden aufbereiten und auswertenBereich Hard- und SoftwareentwicklungBioinformatik (grundständig)Medizinische Informatik (grundständig)Rechnergestützte Naturwissenschaft, Computational Science (grundständig)Gemeinsamkeiten:Algorithmen als Grundlage für die Softwareerstellung entwickelnProgrammieraufgaben übernehmen

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium:Mathematik: z.B. um den Zugang zu mathematischen und statistischen Modellen zu erleichternBiologie: z.B. biostatische StudienEnglisch: z.B. fremdsprachige Texte lesen und verstehenInformatik: z.B. Programmiersprachen und Datenbanken

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:SelbstmanagementRhetorikAuch Wahlpflicht- und Wahlmodule wie Big Data Biologie können Zusatzqualifikationen vermitteln.Praktika z.B. in pharmazeutischen und biotechnologischen Unternehmen der Softwareentwicklung bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das grundständige Studienfach Biomathematik vermittelt grundlegende wissenschaftliche Kenntnisse in Mathematik, Informatik, Biologie und Medizin. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.

Studiengangsbezeichnungen

BeispieleBiomathematik (Bachelor)Mathematik in Medizin und Lebenswissenschaften (Bachelor)Mathematische Biometrie (Bachelor)Quantitative Biology (Bachelor)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Bachelorabsolventen der Biomathematik bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Datenerhebung, -analyse, Softwareentwicklung oder Verfahrens-, Produktentwicklung.

Entwicklung des Studienfachs

Um 1900:Etablierung der Biologie als wissenschaftliche DisziplinCa. 1925:Entstehung der Biomathematik aus der Theoretischen Biologie, Ziel: Klärung von Fragen der Biologie mit mathematischen Methoden und ModellenUm 1950:Gründung des weltweit ersten Studiengangs der Biomathematik in Chicago (USA)Seit 1998:Etablierung als eigenständiger, interdisziplinär angelegter Studiengang in Greifswald1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussgradBachelor of Science (B.Sc.)

Alternativen nach Studienabbruch

Folgende Ausbildungsberufe können Alternativen für das Studienfach sein:Bereich LaborStaatlich geprüfter Biologisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Biologisch-technische AssistentinPharmazeutisch-technischer Assistent/Pharmazeutisch-technische AssistentinGemeinsamkeiten:Statistik, biologische Daten auswertenBereich Hard- und SoftwareentwicklungAssistent/Assistentin für Informatik (allgemeine Informatik)Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung AnwendungsentwicklungStaatlich geprüfter Mathematisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Mathematisch-technische AssistentinMathematisch-technischer Softwareentwickler/Mathematisch-technische SoftwareentwicklerinGemeinsamkeiten:spezifische Software entwickeln und anwenden, Daten analysierenBereich MedizinFachangestellter/Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste Fachrichtung Medizinische DokumentationGemeinsamkeiten:Daten aufbereiten, Daten analysieren im medizinischen BereichDer Sucheinstieg über Berufsfelder eröffnet ggf. weitere Alternativen.Weitere Informationen zum Thema Perspektiven nach dem Studienabbruch:Studienabbruch - und dann?studienwahl.de

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife an Fachhochschulen : mindestens die Fachhochschulreifeoderein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes Zeugnis Informationen zum Studium ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte:Zugang zur Hochschule in den einzelnen BundesländernJe nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren.Gegebenenfalls sind Englischkenntnisse nachzuweisen.

Mögliche weiterführende Studienfächer

Bachelorabsolventen der Biomathematik können ihr Studium in einem weiterführenden Studienfach, z.B. Biomathematik, Mathematik oder Biometrie, Biostatistik, fortsetzen und dadurch ihre Berufs- und Karrierechancen ausbauen.Bioinformatik (weiterführend)Biomathematik (weiterführend)Biometrie, Biostatistik (weiterführend)Mathematik (weiterführend)Medizinische Informatik (weiterführend)

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Biyomatematik

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Biomathematik (grundständig) in Deutschland?

Studienfach Biomathematik Das grundständige Studienfach Biomathematik vermittelt grundlegende wissenschaftliche Kenntnisse in Mathematik, Informatik, Biologie und Medizin.Mögliche grundständige StudiengängeBiomathematikMathematik in Medizin und LebenswissenschaftenMathematische BiometrieQuantitative BiologyZugangsvoraussetzungen an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife an Fachhochschulen: mindestens die Fachhochschulreifeggf. Bestehen eines hochschulinternen Auswahlverfahrens ggf. sind Englischkenntnisse nachzuweisenInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Pflichtmodulen:AnalysisBildverarbeitungBioinformatikBiometrieBiowissenschaftenDatenbanksystemeLineare AlgebraLineare OptimierungNumerische VerfahrenProgrammierenStatistikWahrscheinlichkeitstheorieNach dem StudiumWer ein Bachelorstudium Biomathematik absolviert hat, kann z.B. in den Tätigkeitsfeldern Datenerhebung, -analyse, Softwareentwicklung oder Verfahrens-, Produktentwicklung ins Berufsleben einsteigen.Für Führungspositionen wird im Anschluss an das Bachelorstudium i.d.R. ein Masterabschluss erwartet. Eine Fortsetzung des Studiums bietet sich beispielsweise in weiterführenden Studienfächern wie Biomathematik, Mathematik, Biometrie, Biostatistik an.

Ist Biomathematik (grundständig) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Biomathematik (grundständig)" einem Studienberuf — d. h. du benötigst einen Bachelor- oder Master-Abschluss einer deutschen oder anerkannten ausländischen Hochschule.

Wie kann ich in Deutschland als Biomathematik (grundständig) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife an Fachhochschulen : mindestens die Fachhochschulreifeoderein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes Zeugnis Informationen zum Studium ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte:Zugang zur Hochschule in den einzelnen BundesländernJe nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren.Gegebenenfalls sind Englischkenntnisse nachzuweisen.

Wo arbeiten Biomathematik (grundständig) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Biomathematik (grundständig) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

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