Was ist Biologielaborant/Biologielaborantin?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Informatik →Der Beruf Biologielaborant/Biologielaborantin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:
- Economics Data Science and Policy
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Informatik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
3D Interaction Games
Master · Merz Akademie Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien, Stuttgart
Administrative Computer Science
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Advanced Driver Assistance Systems
Master · Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten
Advanced Media Technology
Master · Hochschule RheinMain
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Biologielaboranten und -laborantinnen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (z.B. Forschungsinstitute): Labors bzw. AusbildungslaborsBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Brandenburg (Auszubildende aus dem Umkreis Berlin besuchen nach Absprachen zwischen Berlin und Brandenburg die Berufsschule in Berlin), Sachsen-Anhalt und Thüringen in Bitterfeld (Sachsen-Anhalt):Berufsbildende Schulen Anhalt-Bitterfeld Standort: Bitterfeldfür die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein in Lübeck (Schleswig-Holstein):Gewerbeschule Lübeck Berufliche Schule der Hansestadt LübeckQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Biologielaboranten und -laborantinnen untersuchen Tiere, Pflanzen, Mikroorganismen und Zellkulturen. Sie isolieren z.B. Zellen, züchten sie auf speziellen Nährböden und begutachten sie. Unter dem Elektronenmikroskop vergleichen und prüfen sie die Struktur von Viren oder Bakterien. Bei biochemischen Versuchen setzen sie Zellen, Eiweiße, Blut oder Gewebeproben in chemischen Lösungen an und testen die Reaktion. Auch Parasiten und Schädlinge züchten und sezieren bzw. untersuchen sie. Bei Tierversuchen arbeiten sie ebenfalls mit: Sie halten und beobachten Versuchstiere, insbesondere Nagetiere, verabreichen ihnen Medikamente oder nehmen ihnen Blutproben ab. Daneben können gentechnische Versuche zu ihren Aufgaben zählen. Wenn sie in der Pharmakologie tätig sind, beschäftigen sie sich mit der Wechselwirkung zwischen Arzneimitteln und Organismen. In der Sicherheitspharmakologie testen sie Nebenwirkungen von Arzneimitteln in der Entwicklungsphase. Mithilfe von Labormanagement- und Laborinformationssystemen planen sie Untersuchungen und dokumentieren und analysieren die Versuchsergebnisse.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Biologielaboranten und -laborantinnen finden Beschäftigungin der medizinischen und biologischen Forschungin der angewandten...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungBiologielaborant/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3,5 JahreWas macht man in diesem Beruf?Biologielaboranten und -laborantinnen untersuchen Tiere, Pflanzen, Mikroorganismen und Zellkulturen. Sie isolieren z.B. Zellen, züchten sie auf speziellen Nährböden und begutachten sie. Unter dem Elektronenmikroskop vergleichen und prüfen sie die Struktur von Viren oder Bakterien. Bei biochemischen Versuchen setzen sie Zellen, Eiweiße, Blut oder Gewebeproben in chemischen Lösungen an und testen die Reaktion. Auch Parasiten und Schädlinge züchten und sezieren bzw. untersuchen sie. Bei Tierversuchen arbeiten sie ebenfalls mit: Sie halten und beobachten Versuchstiere, insbesondere Nagetiere, verabreichen ihnen Medikamente oder nehmen ihnen Blutproben ab. Daneben können gentechnische Versuche zu ihren Aufgaben zählen. Wenn sie in der Pharmakologie tätig sind, beschäftigen sie sich mit der Wechselwirkung zwischen Arzneimitteln und Organismen. In der Sicherheitspharmakologie testen sie Nebenwirkungen von Arzneimitteln in der Entwicklungsphase. Mithilfe von Labormanagement- und Laborinformationssystemen planen sie Untersuchungen und dokumentieren und analysieren die Versuchsergebnisse.Wo arbeitet man?Biologielaboranten und -laborantinnen finden Beschäftigungin der medizinischen und biologischen Forschungin der angewandten Medizinin der Pharma-, Chemie-, Lebensmittel-, Kosmetik- und biotechnologischen Industrieim öffentlichen Gesundheitswesen und in Krankenh...
▶ Ausbildungsdauer
3,5 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Arbeitsorganisation und KommunikationUmgehen mit ArbeitsstoffenChemische und physikalische MethodenDurchführen mikrobiologischer Arbeiten IDurchführen zellkulturtechnischer Arbeiten IDurchführen biochemischer ArbeitenDurchführen diagnostischer ArbeitenDurchführen zoologisch-pharmakologischer ArbeitenBereichsspezifische qualitätssichernde Maßnahmen1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Vereinigen von StoffenTrennen von StoffsystemenStruktur und Eigenschaften von Stoffen untersuchenStoffe fotometrisch und chromatografisch untersuchenMikrobiologische, zellkulturtechnische Arbeiten durchführenBiochemische und molekularbiologische Arbeiten durchführenZoologische und pharmakologische Arbeiten durchführenHämatologische und histologische Arbeiten durchführenTeil 1 der Abschlussprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres19. - 42. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefen der Kenntnisse aus den ersten 18 MonatenDurchführen molekularbiologischer ArbeitenInhalte von sechs ausgewählten Wahlqualifikationen3. und 4. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Messdaten erfasst, auswertet und verarbeitetwie man Proben (z.B. Körperflüssigkeiten, Gewebe) nach versuchstierkundlichen Empfehlungen entnimmt und aufbereitet und welche Analyseverfahren es gibtwie man z.B. mikrobiologische, biotechnologische und zellkulturtechnische Arbeiten durchführtwie man mit Arbeitsmitteln und -geräten umgeht, sie pflegt und wartetwie man physikalische Größen misst, Stoffkonstanten bestimmt und fotometrische Bestimmungen durchführtwie man Versuchstiere, insbesondere Nagetiere, hält, pharmakologische Applikationen durchführt und dabei rechtliche und ethische Grundlagen beachtetwie man Veränderungen am Erscheinungsbild und Verhalten von Versuchstieren feststellt und notwendige Maßnahmen einleitetwie man Daten unter Berücksichtigung der biologischen Variabilität auswertetwie man gentechnische und molekularbiologische Arbeiten durchführtwie man Versuchstiere narkotisiert und für die Versuchsdurchführung präpariertDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. hämatologische und histologische oder immunologische, biochemische und diagnostische Arbeiten durchführen)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Feststoffe zerkleinern, sieben, filtrieren, Stoffgemische destillieren, Nährlösungen für Bakterienkulturen ansetzen, Ergebnisse dokumentierenUmgebung: Labor (künstliche Beleuchtung)Kleidung: Schutzkleidung (z.B. Laborkittel, Schutzbrille, Handschuhe)Arbeitszeit: z.T. Schichtarbeit, z.T. NachtarbeitAnforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Herstellen von Präparaten und Nährmedien) Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Umgang mit Versuchstieren, beim Arbeiten mit gefährlichen Mikroorganismen)Aufmerksamkeit und Durchhaltevermögen (z.B. beim Überwachen langwieriger Versuchsreihen)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Abmessen, Ab- und Umfüllen chemischer Substanzen) Technisches Verständnis (z.B. beim Warten der Laborgeräte und -einrichtungen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 1.147 € bis 1.204 €2. Ausbildungsjahr: 1.222 € bis 1.315 €3. Ausbildungsjahr: 1.277 € bis 1.389 €4. Ausbildungsjahr: 1.329 € bis 1.486 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Biologie: z.B. um Blutbestandteile untersuchen und zuordnen zu könnenChemie: z.B. um Reaktionen von Stoffen zu verstehenPhysik: z.B. um Analyseverfahren anzuwendenMathematik: z.B. um prozentuale Zusammensetzungen zu berechnen
▶ Zusatzqualifikationen
Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Biologielaborant/in an:Bereich LaborStaatlich geprüfter Biologisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Biologisch-technische AssistentinChemielaborant/ChemielaborantinMilchwirtschaftlicher Laborant/Milchwirtschaftliche LaborantinPflanzentechnologe/PflanzentechnologinGemeinsamkeit:Laboruntersuchungen durchführen
▶ Entwicklung der Ausbildung
1956:Erste Anerkennung des Berufs Biologielaborant/in1986:Neue Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz, bedingt durch den Einsatz neuer Technologien2002:Neue Struktur der Ausbildung in den Laborberufen im Bereich Biologie, Chemie und LackGemeinsame Basisqualifikationen sowie Pflicht- und WahlqualifikationenNeue Ausbildungsinhalte, u.a. laborspezifische EDVErprobungsverordnung (Abschlussprüfung in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen)2009:Integration der neuen Prüfungsstruktur in die Ausbildungsordnung2017:Änderungsverordnung für die Berufsausbildung mit Änderungen im Ausbildungsrahmenplan, insbes. Neufassung des Abschnitts zum Durchführen zoologisch-pharmakologischer Arbeiten2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.Änderungsverordnung für die Berufsausbildung der Laborberufe im Bereich Biologie, Chemie und Lack; neue Wahlqualifikationen, u.a. zu den Themen Digitalisierung und Vernetzung2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhäng...
▶ Die Ausbildung im Überblick
Biologielaborant/in ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungBiologielaborant/Biologielaborantin
▶ Ausbildungsvergütung (Bayern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.249 €3. Ausbildungsjahr: 1.318 €4. Ausbildungsjahr: 1.412 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Berlin)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 € bis 1.202 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 € bis 1.264 €3. Ausbildungsjahr: 1.279 € bis 1.293 €4. Ausbildungsjahr: 1.344 € bis 1.358 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Bremen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.161 €2. Ausbildungsjahr: 1.222 €3. Ausbildungsjahr: 1.277 €4. Ausbildungsjahr: 1.364 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hessen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.156 €2. Ausbildungsjahr: 1.247 €3. Ausbildungsjahr: 1.315 €4. Ausbildungsjahr: 1.412 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hamburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.186 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 €3. Ausbildungsjahr: 1.293 €4. Ausbildungsjahr: 1.371 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 €3. Ausbildungsjahr: 1.279 €4. Ausbildungsjahr: 1.344 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Saarland)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.147 €2. Ausbildungsjahr: 1.232 €3. Ausbildungsjahr: 1.343 €4. Ausbildungsjahr: 1.486 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Biologielaboranten und -laborantinnen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Biologielaboranten und -laborantinnen in der medizinischen und biologischen Forschung, in der angewandten Medizin und im öffentlichen Gesundheitswesen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Biologie bis hin zu Messtechnik.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Industriemeister/in der Fachrichtung Chemie abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Biologie erwerben.
▶ Ausbildungsvergütung (Thüringen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 €3. Ausbildungsjahr: 1.279 €4. Ausbildungsjahr: 1.344 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Brandenburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 €3. Ausbildungsjahr: 1.279 €4. Ausbildungsjahr: 1.344 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es 462 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 75 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 24 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)mittlerer Bildungsabschluss [24.0%]24Hochschulreife [75.0%]75Sonstige [1.0%]Quelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.186 €2. Ausbildungsjahr: 1.249 €3. Ausbildungsjahr: 1.313 €4. Ausbildungsjahr: 1.396 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 €3. Ausbildungsjahr: 1.279 €4. Ausbildungsjahr: 1.344 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.147 €2. Ausbildungsjahr: 1.232 €3. Ausbildungsjahr: 1.343 €4. Ausbildungsjahr: 1.486 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Spezialisierung während der Ausbildung
Die Ausbildung wird durch Wahlqualifikationen vertieft, je nach Ausbildungsbetrieb z.B.:Anwenden chromatografischer VerfahrenDurchführen biotechnologischer ArbeitenDurchführen botanischer und phytomedizinischer ArbeitenDurchführen gentechnischer und molekularbiologischer ArbeitenDurchführen immunologischer und biochemischer ArbeitenDurchführen mikrobiologischer ArbeitenDurchführen pharmakologischer ArbeitenDurchführen toxikologischer ArbeitenDigitalisierung in Forschung, Entwicklung, Analytik und Produktionumweltbezogene ArbeitstechnikenArbeiten mit vernetzten und automatisierten Systemen
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung im Laborbereich Chemie, Biologie und Lack vom 24.04.2020 (BGBl. I S. 868), geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 10.02.2022 (BGBl. I S. 174)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Biologielaborant/Biologielaborantin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 13.01.2000 i.d.F. vom 13.12.2019)
▶ Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.186 €2. Ausbildungsjahr: 1.260 €3. Ausbildungsjahr: 1.326 €4. Ausbildungsjahr: 1.413 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.228 €3. Ausbildungsjahr: 1.277 €4. Ausbildungsjahr: 1.329 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
▶ Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.180 € bis 1.204 €2. Ausbildungsjahr: 1.288 € bis 1.315 €3. Ausbildungsjahr: 1.349 € bis 1.389 €4. Ausbildungsjahr: 1.448 € bis 1.484 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 €3. Ausbildungsjahr: 1.279 €4. Ausbildungsjahr: 1.344 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Biologielaborant/Biologielaborantin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Biologielaborant/Biologielaborantin in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Biologielaboranten und -laborantinnen untersuchen Tiere, Pflanzen, Mikroorganismen und Zellkulturen. Sie isolieren z.B. Zellen, züchten sie auf speziellen Nährböden und begutachten sie. Unter dem Elektronenmikroskop vergleichen und prüfen sie die Struktur von Viren oder Bakterien. Bei biochemischen Versuchen setzen sie Zellen, Eiweiße, Blut oder Gewebeproben in chemischen Lösungen an und testen die Reaktion. Auch Parasiten und Schädlinge züchten und sezieren bzw. untersuchen sie. Bei Tierversuchen arbeiten sie ebenfalls mit: Sie halten und beobachten Versuchstiere, insbesondere Nagetiere, verabreichen ihnen Medikamente oder nehmen ihnen Blutproben ab. Daneben können gentechnische Versuche zu ihren Aufgaben zählen. Wenn sie in der Pharmakologie tätig sind, beschäftigen sie sich mit der Wechselwirkung zwischen Arzneimitteln und Organismen. In der Sicherheitspharmakologie testen sie Nebenwirkungen von Arzneimitteln in der Entwicklungsphase. Mithilfe von Labormanagement- und Laborinformationssystemen planen sie Untersuchungen und dokumentieren und analysieren die Versuchsergebnisse.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Biologielaboranten und -laborantinnen finden Beschäftigungin der medizinischen und biologischen Forschungin der angewandten Medizinin der Pharma-, Chemie-, Lebensmittel-, Kosmetik- und biotechnologischen Industrieim öffentlichen Gesundheitswesen und in KrankenhäusernArbeitsorte:Biologielaboranten und -laborantinnen arbeiten in erster Linie in Labors.Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Büroräumen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)mittlerer Bildungsabschluss [24.0%]24Hochschulreife [75.0%]75Sonstige [1.0%]Worauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Herstellen von Präparaten und Nährmedien) Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Umgang mit Versuchstieren, beim Arbeiten mit gefährlichen Mikroorganismen)Aufmerksamkeit und Durchhaltevermögen (z.B. beim Überwachen langwieriger Versuchsreihen)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Abmessen, Ab- und Umfüllen chemischer Substanzen) Technisches Verständnis (z.B. beim Warten der Laborgeräte und -einrichtungen)Schulfächer:Biologie (z.B. für die Untersuchung von Blutbestandteilen)Chemie (z.B. um Eigenschaften und Reaktionen von Stoffen zu verstehen)Physik (z.B. bei Analyseverfahren wie der Elektrophorese)Mathematik (z.B. für die Auswertung von Versuchen und statistische Berechnungen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 1.147 € bis 1.204 €2. Ausbildungsjahr: 1.222 € bis 1.315 €3. Ausbildungsjahr: 1.277 € bis 1.389 €4. Ausbildungsjahr: 1.329 € bis 1.486 €
Ist Biologielaborant/Biologielaborantin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Biologielaborant/Biologielaborantin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Biologielaborant/Biologielaborantin qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Biologielaborant/Biologielaborantin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Biologielaborant/Biologielaborantin in Deutschland typischerweise? ▼
Biologielaboranten und -laborantinnen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (z.B. Forschungsinstitute): Labors bzw. AusbildungslaborsBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Brandenburg (Auszubildende aus dem Umkreis Berlin besuchen nach Absprachen zwischen Berlin und Brandenburg die Berufsschule in Berlin), Sachsen-Anhalt und Thüringen in Bitterfeld (Sachsen-Anhalt):Berufsbildende Schulen Anhalt-Bitterfeld Standort: Bitterfeldfür die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein in Lübeck (Schleswig-Holstein):Gewerbeschule Lübeck Berufliche Schule der Hansestadt LübeckQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Biologielaborant/Biologielaborantin in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.