Betriebsplaner/Betriebsplanerin
Betriebsplaner/in
Was ist Betriebsplaner/Betriebsplanerin?
Um in Deutschland Betriebsplaner/in zu werden, ist in der Regel ein Hochschulstudium (Studium) erforderlich. Ein Abschluss in Betriebswirtschaftslehre (Betriebswirtschaftslehre), Wirtschaftsingenieurwesen oder verwandten Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften auf Bachelor- oder Master-Niveau ist üblich.
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →Der Beruf Betriebsplaner/Betriebsplanerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:
- Betriebswirtschaftslehre/Business Studies
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Academic Presentation and Communication
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Academic Reading and Writing
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Accounting and Auditing
Master · Ruhr-Universität Bochum
Accounting and Auditing
Master · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Accounting and Controlling
Master · Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen
Detaillierte Informationen
▶ Medien
BB - Betriebs-BeraterDER BETRIEBIdeen- und InnovationsmanagementJournal of Management ControlManagement Review QuarterlyMonitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2018Organisationsberatung Supervision Coaching (OSC)RKW MagazinVDI-Z Integrierte ProduktionWirtschaftsWochewissensmanagement. Das Magazin für Digitalisierung, Vernetzung und Collaboration
▶ Arbeitsorte
Betriebsplaner und -planerinnen arbeiten meistin Büroräumen in BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen, die in diesem Beruf grundsätzlich erforderlich sind:Arbeits-, Betriebs-, OrganisationspsychologieDatenanalyseInformations- und KommunikationsmanagementKalkulationKundenberatung, -betreuungOrganisationsberatungRationalisierungWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:AblauforganisationArbeitswissenschaftAufbauorganisationBetriebsmitteleinsatz planenBetriebswirtschaftslehreControllingFinanzplanungInvestitionsplanungKosten- und LeistungsrechnungMaterialwirtschaftOperations ResearchProduktionsplanungProjektmanagementQualitätsmanagementWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Betriebswirtschafts-, Finanz- und Controllingsoftware"
▶ Arbeitssituation
Betriebsplaner und -planerinnen erarbeiten Optimierungskonzepte eigenverantwortlich, je nach Auftrag allein oder mit anderen Fachkräften zusammen. Kommunikationsstärke und Präsentationssicherheit sind beispielsweise im Umgang mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen wichtig. Um Konzepte adäquat zu planen und umzusetzen, müssen Betriebsplaner/innen organisieren und koordinieren können und auf fundierte Kenntnisse in Bereichen wie Ablauf- und Aufbauorganisation, Finanz- und Investitionsplanung, Personaleinsatzplanung und Projektcontrolling zurückgreifen. Mobilität und Flexibilität sind erforderlich, wenn sie ins Ausland reisen - beispielsweise auf Fachtagungen und Kongresse.Betriebsplaner/innen erledigen einen Großteil ihrer Arbeit in Büroräumen am Computer, an dem sie z.B. Betriebskonzepte entwickeln oder Dokumentationen erstellen. Die Arbeitszeiten von Betriebsplanern und -planerinnen können je nach Arbeitsaufkommen variieren.
▶ Verdienst/Einkommen
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 5.261 € bis 6.650 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Branchen im Einzelnen
Chemie, Pharmazie, KunststoffElektrotechnik, ElektronikEnergie, Ver- und EntsorgungFahrzeugbau, -instandhaltungFinanzdienstleistungen, ImmobilienGlas, Keramik, RohstoffverarbeitungHandelIT, Software, TelekommunikationManagement, Beratung, Recht, SteuernMedienMetall, Maschinenbau, Feinmechanik, OptikNahrungs-, GenussmittelherstellungPapier, DruckTextil, Bekleidung, LederTransport, Verkehr
▶ Zugang zur Tätigkeit
Arbeitgebende erwarten häufig ein wirtschaftswissenschaftliches Studium.
▶ Zugangsstudienfächer
Betriebswirtschaftslehre, Business Administration (grundständig)Betriebswirtschaftslehre, Business Administration (weiterführend)Dienstleistungs-, Servicemanagement (grundständig)Dienstleistungs-, Servicemanagement (weiterführend)Handwerksmanagement (grundständig)Industriebetriebswirtschaft (grundständig)Industriebetriebswirtschaft (weiterführend)Internationale Wirtschaft (grundständig)Internationale Wirtschaft (weiterführend)Unternehmensberatung (grundständig)Unternehmensberatung (weiterführend)Unternehmensführung, Management (grundständig)Unternehmensführung, Management (weiterführend)Volkswirtschaftslehre (grundständig)Volkswirtschaftslehre (weiterführend)Wirtschaftsingenieurwesen (grundständig)Wirtschaftsingenieurwesen (weiterführend)Wirtschaftswissenschaften (grundständig)Wirtschaftswissenschaften (weiterführend)
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Betriebsplaner und -planerinnen finden Beschäftigung in Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche.
▶ Tätigkeitsbezeichnungen
Betriebsplaner/inBerufsbezeichnung in englischer SpracheOperations Planner (m/f)
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Betriebsplaner und -planerinnen unterstützen Unternehmen dabei, ihre Qualitätsziele zu erreichen und weiterzuentwickeln.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
ingenieur.deingenieur1.deingenieurwebJustEngineersNet
▶ Verbände und Organisationen
Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI)Bundesverband deutscher Unternehmensberater BDU e.V.Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Kundenkontakt (z.B. als Ansprechpartner/in für Unternehmensgründungen, Unternehmensnachfolgen, Liquiditätsplanungen, Umweltberatungen sowie im Bereich Qualitätsmanagement fungieren)Bildschirmarbeit (z.B. Betriebskonzepte entwickeln oder Dokumentationen erstellen)Arbeit in Büroräumen
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Unterlagen, z.B.: Budgetpläne, Optimierungskonzepte, Personallisten, Planungsunterlagen, Zeitpläne, Präsentationsunterlagen, RechtsvorschriftenBüroausstattung und Präsentationsmittel, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon, Beamer, Videokonferenztools
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Betriebsplaner und -planerinnen beraten die Geschäftsleitung in organisatorischen, betriebswirtschaftlichen oder technischen Fragen. Sie erstellen Optimierungskonzepte für Unternehmen und wirken an deren Umsetzung mit. Sie finden effiziente Lösungen für Veränderungen im Betriebsablauf und setzen sie nach Absprache um. Zudem unterstützen sie Unternehmen bei Behördengängen. Sie dienen außerdem als Ansprechpersonen für Fragen zur Unternehmensgründung bzw. -nachfolge, Liquiditätsplanung und Umweltberatung.
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Management, strategische Unternehmensplanung oder Finanz- und Rechnungswesen).
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Weitere Berufs- und Karrierechancen eröffnen sich durch ein weiterführendesStudium (z.B. im Studienfach Betriebswirtschaftslehre, Business Administration).Eine Promotion ist in der Regel für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor bzw. zur Hochschulprofessorin benötigt man in der Regel eine Habilitation. Die Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und in der öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.
▶ Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen
Konzepte zur effizienten und wirtschaftlichen Gestaltung von Unternehmensbereichen ausarbeiten Organisationsstrukturen sowie Prozesse analysieren, Schwachstellen identifizieren und Verbesserungsmöglichkeiten vorschlagenneue Organisationskonzepte entwickeln und präsentierenlogistische und materialwirtschaftliche Systeme sowie Informationsflüsse prüfen und optimierenStrategien für das Qualitätsmanagement entwickelnfür bestmöglichen Personaleinsatz sowie effiziente Nutzung von Flächen und Räumen sorgenEnergieverbrauch analysieren und Einsparmöglichkeiten definierender Geschäftsleitung Ergebnisse vorlegenUnternehmensleitungen bei Gesprächen mit Behörden unterstützen, z.B. beim Einholen von BaugenehmigungenFührungskräfte schulenbei Unternehmensgründungen bzw. -nachfolgen oder bei Liquiditätsplanung beratenUmweltberatung anbieten
▶ Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen
Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Kräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Betriebsplaner/in an:Job- und Besetzungsalternativenfür die Gesamttätigkeit (i.d.R. kurze Einarbeitung):Betriebswirt/Betriebswirtin (Hochschule) für Industriefür Teiltätigkeiten und berufliche Einsatzmöglichkeiten (mit/ohne Einarbeitung):Lean-Manager/Lean-Managerinin angrenzenden Berufen:Change-Manager/Change-ManagerinEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Betriebsplaner/Betriebsplanerin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Betriebsplaner/Betriebsplanerin in Deutschland? ▼
In Deutschland ist der Betriebsplaner/die Betriebsplanerin eine Schlüsselposition, die die operativen Prozesse von Unternehmen analysiert, optimiert und zukunftsweisende Strategien entwickelt. Fachkräfte in diesem Beruf untersuchen ein breites Spektrum von Arbeitsabläufen, von der Produktion über die Logistik bis hin zum Personalwesen und Finanzmanagement, entwickeln Lösungen zur Steigerung der Effizienz und konzentrieren sich auf das Ziel der Kostensenkung. Sie arbeiten in der Regel in den Planungs-, Strategieentwicklungs- oder Geschäftsentwicklungsabteilungen von großen und mittelständischen Industrie-, Dienstleistungs- oder Handelsunternehmen. Bei der Erfüllung ihrer Aufgaben nutzen sie verschiedene Tools wie fortschrittliche Analysesoftware, Simulationswerkzeuge und Projektmanagementmethoden.
Um in Deutschland Betriebsplaner/in zu werden, ist in der Regel ein Hochschulstudium (Studium) erforderlich. Ein Abschluss in Betriebswirtschaftslehre (Betriebswirtschaftslehre), Wirtschaftsingenieurwesen oder verwandten Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften auf Bachelor- oder Master-Niveau ist üblich.
Ist Betriebsplaner/Betriebsplanerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Betriebsplaner/Betriebsplanerin" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.
Wie kann ich in Deutschland als Betriebsplaner/Betriebsplanerin qualifiziert werden? ▼
Arbeitgebende erwarten häufig ein wirtschaftswissenschaftliches Studium.
Wo arbeiten Betriebsplaner/Betriebsplanerin in Deutschland typischerweise? ▼
Betriebsplaner und -planerinnen arbeiten meistin Büroräumen in BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil
Wie hoch ist das typische Gehalt für Betriebsplaner/Betriebsplanerin in Deutschland? ▼
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 5.261 € bis 6.650 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.