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Beamter/Beamtin in der Sozialverwaltung (mittlerer Dienst)

Beamter/Beamtin - Sozialverwaltung (mittlerer Dienst)

Ausbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 73212

Was ist Beamter/Beamtin in der Sozialverwaltung (mittlerer Dienst)?

Was macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst der Sozialverwaltung sind als Bürosachbearbeiter/innen tätig. Sie erteilen Auskünfte, bearbeiten Anträge, führen den Schriftverkehr und erledigen Buchhaltungsaufgaben und Kassengeschäfte.Im Bereich Sozialversorgung befassen sie sich beispielsweise mit Fragen des sozialen Entschädigungsrechts und des Schwerbehindertenrechts. Sie prüfen und berechnen die Ansprüche der Versicherten, z.B. in Hinblick auf Krankenbehandlung, Pflegezulage oder Hinterbliebenenrente. Im Bereich Sozialversicherung bearbeiten sie Vorgänge, die die gesetzliche Krankenversicherung, Unfallversicherung und Rentenversicherung betreffen. Wenn Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst der Sozialverwaltung in der Arbeits- und Sozialgerichtsbarkeit tätig sind, sorgen sie z.B. für die Zustellung von Ladungen und erstellen Sitzungsprotokolle.Wo arbeitet man?Arbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst der Sozialverwaltung finden Beschäftigungin Behörden der Sozialversicherung und Sozialversorgung, z.B. Versorgungsämterin der staatlichen (kommunalen) Verwaltungbei Arbeits- und SozialgerichtenArbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst der Sozialverwaltung arbeiten in erster Liniein BüroräumenSie arbeiten ggf. aucham Informationsschalter bzw. im Servicezentrumim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt.Darüber hinaus müssen die Bewerber/innen die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und ein Auswahlverfahren absolvieren.Worauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. Prüfen und Berechnen der Leistungsansprüche von Versicherten) Kommunikationsfähigkeit (z.B. Erteilen von Auskünften zu individuellen Fragen der Bürger und Bürgerinnen) Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Eingehen auf Fragen der Antragsteller/innen zu Ansprüchen und Leistungen)Verschwiegenheit (z.B. im Umgang mit personenbezogenen Daten)Schulfächer:Deutsch (z.B. für das Erledigen des Schriftverkehrs)Mathematik (z.B. zur Berechnung von Bezügen wie Elterngeld)Was verdient man während des Vorbereitungsdienstes?Die Beamtenanwärter/innen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden.Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto) - je nach Bundesland: 1.510 € bis 1.528 €.

Steckbrief

Berufstyp: Beamtenausbildung;abweichende Laufbahnbezeichnungen in den einzelnen BundesländernAusbildungsartVorbereitungsdienst, geregelt durch Verordnungen der BundesländerDauer des Vorbereitungsdienstes2 JahreLernorteVerwaltungsschulen, Einrichtungen der Sozialverwaltung, Arbeits- und Sozialgerichte

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Beamter/Beamtin in der Sozialverwaltung (mittlerer Dienst) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Lernorte sind:Verwaltungsschulen: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband) Einrichtungen der Sozialverwaltung, Arbeits- und Sozialgerichte: Büroräume

Steckbrief

BerufstypBeamtenausbildung;abweichende Laufbahnbezeichnungen in den einzelnen BundesländernAusbildungsartVorbereitungsdienst, geregelt durch Verordnungen der BundesländerDauer des Vorbereitungsdienstes2 JahreLernorteVerwaltungsschulen, Einrichtungen der Sozialverwaltung, Arbeits- und SozialgerichteWas macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst der Sozialverwaltung sind als Bürosachbearbeiter/innen tätig. Sie erteilen Auskünfte, bearbeiten Anträge, führen den Schriftverkehr und erledigen Buchhaltungsaufgaben und Kassengeschäfte.Im Bereich Sozialversorgung befassen sie sich beispielsweise mit Fragen des sozialen Entschädigungsrechts und des Schwerbehindertenrechts. Sie prüfen und berechnen die Ansprüche der Versicherten, z.B. in Hinblick auf Krankenbehandlung, Pflegezulage oder Hinterbliebenenrente. Im Bereich Sozialversicherung bearbeiten sie Vorgänge, die die gesetzliche Krankenversicherung, Unfallversicherung und Rentenversicherung betreffen. Wenn Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst der Sozialverwaltung in der Arbeits- und Sozialgerichtsbarkeit tätig sind, sorgen sie z.B. für die Zustellung von Ladungen und erstellen Sitzungsprotokolle.Wo arbeitet man?Arbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst der Sozialverwaltung finden Beschäftigungin Behörden der Sozialversicherung und Sozialversorgung, z.B. Versorgungsämterin der staatlichen (kommunalen) Verwaltungbei Arbeits- und SozialgerichtenArbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im mittleren...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungBeamter/Beamtin im mittleren Dienst der SozialverwaltungBerufstypBeamtenausbildung/VorbereitungsdienstAusbildungsdauer2 JahreZugangsvoraussetzungI.d.R. mittlerer BildungsabschlussWas macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst der Sozialverwaltung sind als Bürosachbearbeiter/innen tätig. Sie erteilen Auskünfte, bearbeiten Anträge, führen den Schriftverkehr und erledigen Buchhaltungsaufgaben und Kassengeschäfte.Im Bereich Sozialversorgung befassen sie sich beispielsweise mit Fragen des sozialen Entschädigungsrechts und des Schwerbehindertenrechts. Sie prüfen und berechnen die Ansprüche der Versicherten, z.B. in Hinblick auf Krankenbehandlung, Pflegezulage oder Hinterbliebenenrente. Im Bereich Sozialversicherung bearbeiten sie Vorgänge, die die gesetzliche Krankenversicherung, Unfallversicherung und Rentenversicherung betreffen. Wenn Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst der Sozialverwaltung in der Arbeits- und Sozialgerichtsbarkeit tätig sind, sorgen sie z.B. für die Zustellung von Ladungen und erstellen Sitzungsprotokolle.Wo arbeitet man?Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst der Sozialverwaltung finden Beschäftigungin Behörden der Sozialversicherung und Sozialversorgung, z.B. Versorgungsämterin der staatlichen (kommunalen) Verwaltungbei Arbeits- und SozialgerichtenWeitereBerufe im Büro und SekretariatBerufe im Gesundheits- und SozialmanagementBerufe rund um Recht und Verwaltung

Ausbildungsdauer

2 Jahre

Auswahlverfahren

Im Eignungstest werden z.B. Deutschkenntnisse, die Fähigkeit zu logisch-schlussfolgerndem Denken sowie Allgemeinwissen aus den Bereichen Erdkunde, Geschichte, Politik, Wirtschaft und Recht geprüft.

Ausbildungsaufbau

Gliederung eines Vorbereitungsdienstes im mittleren Dienst der SozialverwaltungPraktische Ausbildung bei einer Ausbildungsbehörde: 5 MonateFachlehrgang I an der Verwaltungsschule der Sozialverwaltung: 4 MonatePraktische Ausbildung bei einer Ausbildungsbehörde: 6 MonateFachlehrgang II an der Verwaltungsschule der Sozialverwaltung: 4 MonatePraktische Ausbildung bei einer Ausbildungsbehörde: 3 MonateFachlehrgang III an der Verwaltungsschule der Sozialverwaltung: 1 MonatPraktische Ausbildung bei einer Ausbildungsbehörde: 1 MonatLaufbahn- bzw. QualifikationsprüfungAusbildungsdauer insgesamt: 24 Monate

Ausbildungskosten

Schulgeld oder Lehrgangsgebühren werden nicht erhoben. Es können Fahrtkosten oder Kosten für Lernmittel anfallen. Für die Unterbringung am Ausbildungsort können ebenfalls Kosten entstehen.

Ausbildungsinhalte

Während der theoretischen Ausbildung erwirbt man beispielsweise Kenntnisse in den folgenden Bereichen:Arbeits- und Sozialrecht: z.B. Renten-, Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung, Arbeitsförderung, Familienhilfe, Elterngeld, Familiengeld, Elternzeit, Kindergeld; Blindengeld, soziale Entschädigung, arbeits- und sozialgerichtliches VerfahrenRechtskunde: z.B. bürgerliches Recht, Staats- und Verfassungsrecht, Europarecht, Verwaltungsrecht, öffentliches DienstrechtVerwaltungslehre: z.B. Verwaltungsorganisation, Haushalts- und Kassenwesen, neue SteuerungsmodelleAllgemeine Lehrgebiete: z.B. soziale Kompetenz, LernmethodikWährend der praktischen Ausbildung lernt man u.a. die wesentlichen Aufgaben, Organisation und Arbeitsweise der Behörde kennen.

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Während der theoretischen Ausbildungsabschnitte:Unterricht im Klassenverband, ggf. Projektarbeit, Aufarbeitung der Inhalte zu HauseWährend der praktischen Ausbildungsabschnitte:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Schriftverkehr erledigen, Telefongespräche entgegennehmen, am Auskunftsschalter Bürger/innen informierenAnforderungen:Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. Prüfen und Berechnen der Leistungsansprüche von Versicherten) Kommunikationsfähigkeit (z.B. Erteilen von Auskünften zu individuellen Fragen der Bürger/innen) Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Eingehen auf Fragen der Antragsteller/innen zu Ansprüchen und Leistungen)Verschwiegenheit (z.B. im Umgang mit personenbezogenen Daten)

Ausbildungsvergütung

Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto) - je nach Bundesland: 1.510 € bis 1.528 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Deutsch:Da Beamtenanwärter/innen in der Ausbildung u.a. lernen, den Schriftverkehr zu erledigen sowie Sitzungsprotokolle zu erstellen, sind gute Deutschkenntnisse unerlässlich.Mathematik:Kenntnisse in Mathematik werden benötigt, um z.B. Schadensausgleiche zu berechnen oder die Höhe des Elterngeldes zu ermitteln.

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Beamter/Beamtin im mittleren Dienst der Sozialverwaltung an:Bereich Recht und VerwaltungBeamter/Beamtin in der Allgemeinen Inneren Verwaltung (mittlerer nichttechnischer Dienst)Beamter/Beamtin in der Steuerverwaltung (mittlerer nichttechnischer Dienst)Beamter/Beamtin in der Wehrverwaltung des Bundes (mittlerer nichttechnischer Dienst)Gemeinsamkeit:Verwaltungsvorgänge bearbeiten

Ausbildungsdauer (Bayern)

2 Jahre

Ausbildungsdauer (Sachsen)

2 JahreIn Sachsen wird derzeit kein Vorbereitungsdienst angeboten.

Die Ausbildung im Überblick

Die Ausbildung im mittleren Dienst der Sozialverwaltung erfolgt als 2-jähriger Vorbereitungsdienst. Sie ist durch Verordnungen der Bundesländer geregelt und führt zu einer Laufbahnprüfung.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Die Ausbildung ist in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt und führt dort zu folgender Abschluss-/Berufsbezeichnung:Bayern, Sachsen:Verwaltungswirt/VerwaltungswirtinLaufbahnbezeichnungenBeamter/Beamtin - Sozialverwaltung (mittlerer Dienst)Beamter/Beamtin - Sozialverwaltung (Laufbahngruppe 1, zweite Einstiegsebene)Beamter/Beamtin - Sozialverwaltung (zweite Qualifikationsebene)Die Laufbahnbezeichnungen sind beispielhaft und können je nach Bundesland variieren.Hinweis: Die zuständigen Stellen in den einzelnen Bundesländern legen fest, ob die Laufbahn als Ausbildung angeboten wird.

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.510 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.528 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.In Sachsen wird derzeit kein Vorbereitungsdienst angeboten.

Perspektiven nach der Ausbildung

Den passenden Einsatzbereich findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst der Sozialverwaltung z.B. bei Versorgungsämtern, in der staatlichen (kommunalen) Verwaltung oder bei Arbeits- und Sozialgerichten.Auf dem Laufenden bleibenDurch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell oder bringt sie auf den neuesten Stand. Das Themenspektrum reicht dabei von Versicherungen bis hin zu öffentlicher Verwaltung. Beruflich weiterkommenBei entsprechender Eignung haben Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst der Sozialverwaltung die Möglichkeit, nach erfolgreichem Aufstiegsverfahren in die nächsthöhere Laufbahn zu wechseln.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Verwaltungsmanagement, Public Management erwerben.

Spezialisierung während der Ausbildung

Die Ausbildung wird in folgenden Fachrichtungen angeboten:Arbeits- und SozialgerichtsbarkeitStaatliche Sozialverwaltung

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Der Vorbereitungsdienst für die Beamtenlaufbahnen wird von den Bundesländern in eigenen Verordnungen geregelt. Die jeweiligen Bestimmungen können voneinander abweichen.Verordnung über den fachlichen Schwerpunkt Sozialverwaltung (FachV-SozVerw) vom 07.01.2013 (Bay.GVBl. S. 11), (Bay.GVBl. S. 286), zuletzt geändert durch § 2 der Verordnung vom 17.04.2025 (Bay.GVBl. S. 127)Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales, Gesundheit, Jugend und Familie über die Ausbildung und Prüfung für den mittleren nichttechnischen Dienst in der Sozialverwaltung (SächsSozVmDAPVO) vom 15.09.2000 (SächsGVBl. S. 452), zuletzt geändert durch Verordnung vom 15.08.2005 (SächsGVBl. S. 255), berichtigt am 14.09.2005In den folgenden Bundesländern liegen keine landesrechtlichen Regelungen vor:Baden-WürttembergBerlinBrandenburgBremenHamburgHessenMecklenburg-VorpommernNiedersachsenNordrhein-WestfalenRheinland-PfalzSaarlandSachsen-AnhaltSchleswig-HolsteinThüringen

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss.Je nach Bundesland können abweichende oder weitere Voraussetzungen gefordert werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Bayern)

Schulische Vorbildung:mittlerer Schulabschlussoderqualifizierender Abschluss der Mittelschule (Quali)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Sachsen)

In Sachsen wird derzeit kein Vorbereitungsdienst angeboten.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Beamter/Beamtin in der Sozialverwaltung (mittlerer Dienst)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Beamter/Beamtin in der Sozialverwaltung (mittlerer Dienst) in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst der Sozialverwaltung sind als Bürosachbearbeiter/innen tätig. Sie erteilen Auskünfte, bearbeiten Anträge, führen den Schriftverkehr und erledigen Buchhaltungsaufgaben und Kassengeschäfte.Im Bereich Sozialversorgung befassen sie sich beispielsweise mit Fragen des sozialen Entschädigungsrechts und des Schwerbehindertenrechts. Sie prüfen und berechnen die Ansprüche der Versicherten, z.B. in Hinblick auf Krankenbehandlung, Pflegezulage oder Hinterbliebenenrente. Im Bereich Sozialversicherung bearbeiten sie Vorgänge, die die gesetzliche Krankenversicherung, Unfallversicherung und Rentenversicherung betreffen. Wenn Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst der Sozialverwaltung in der Arbeits- und Sozialgerichtsbarkeit tätig sind, sorgen sie z.B. für die Zustellung von Ladungen und erstellen Sitzungsprotokolle.Wo arbeitet man?Arbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst der Sozialverwaltung finden Beschäftigungin Behörden der Sozialversicherung und Sozialversorgung, z.B. Versorgungsämterin der staatlichen (kommunalen) Verwaltungbei Arbeits- und SozialgerichtenArbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst der Sozialverwaltung arbeiten in erster Liniein BüroräumenSie arbeiten ggf. aucham Informationsschalter bzw. im Servicezentrumim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt.Darüber hinaus müssen die Bewerber/innen die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und ein Auswahlverfahren absolvieren.Worauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. Prüfen und Berechnen der Leistungsansprüche von Versicherten) Kommunikationsfähigkeit (z.B. Erteilen von Auskünften zu individuellen Fragen der Bürger und Bürgerinnen) Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Eingehen auf Fragen der Antragsteller/innen zu Ansprüchen und Leistungen)Verschwiegenheit (z.B. im Umgang mit personenbezogenen Daten)Schulfächer:Deutsch (z.B. für das Erledigen des Schriftverkehrs)Mathematik (z.B. zur Berechnung von Bezügen wie Elterngeld)Was verdient man während des Vorbereitungsdienstes?Die Beamtenanwärter/innen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden.Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto) - je nach Bundesland: 1.510 € bis 1.528 €.

Ist Beamter/Beamtin in der Sozialverwaltung (mittlerer Dienst) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin in der Sozialverwaltung (mittlerer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Beamter/Beamtin in der Sozialverwaltung (mittlerer Dienst) qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin in der Sozialverwaltung (mittlerer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Beamter/Beamtin in der Sozialverwaltung (mittlerer Dienst) in Deutschland typischerweise?

Lernorte sind:Verwaltungsschulen: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband) Einrichtungen der Sozialverwaltung, Arbeits- und Sozialgerichte: Büroräume

Wie hoch ist das typische Gehalt für Beamter/Beamtin in der Sozialverwaltung (mittlerer Dienst) in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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