Beamter/Beamtin in der Lebensmittelkontrolle (mittlerer technischer Dienst)
Beamter/Beamtin - Lebensmittelkontrolle (mittlerer technischer Dienst)
Was ist Beamter/Beamtin in der Lebensmittelkontrolle (mittlerer technischer Dienst)?
Steckbrief
Berufstyp: Beamtenausbildung;abweichende Laufbahnbezeichnungen in den einzelnen BundesländernAusbildungsartVorbereitungsdienst, geregelt durch Verordnungen der BundesländerDauer des Vorbereitungsdienstes2 JahreMindestvoraussetzung für die Zulassung zum VorbereitungsdienstJe nach Bundesland unterschiedlich (z.B. Meister- oder Technikerabschluss)LernorteVerwaltungsschulen, Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsämter, Gesundheits- und Umweltämter, Landeslabor
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →Der Beruf Beamter/Beamtin in der Lebensmittelkontrolle (mittlerer technischer Dienst) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:
- Betriebswirtschaftslehre/Business Studies
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Academic Presentation and Communication
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Academic Reading and Writing
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Accounting and Auditing
Master · Ruhr-Universität Bochum
Accounting and Auditing
Master · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Accounting and Controlling
Master · Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Lernorte sind:Bildungseinrichtungen der öffentlichen Verwaltung, z.B. Verwaltungsschulen, Akademie für öffentliches Gesundheitswesen: Büro- und SchulungsräumeBehörden, z.B. Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsämter sowie Gesundheits- und Umweltämter der Bezirke, Landeslabor: Büroräume, Labors, Außendienst (Betriebskontrollen)
▶ Steckbrief
BerufstypBeamtenausbildung;abweichende Laufbahnbezeichnungen in den einzelnen BundesländernAusbildungsartVorbereitungsdienst, geregelt durch Verordnungen der BundesländerDauer des Vorbereitungsdienstes2 JahreMindestvoraussetzung für die Zulassung zum VorbereitungsdienstJe nach Bundesland unterschiedlich (z.B. Meister- oder Technikerabschluss)LernorteVerwaltungsschulen, Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsämter, Gesundheits- und Umweltämter, LandeslaborWas macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren technischen Lebensmittelkontrolldienst prüfen regelmäßig Betriebe, die mit Lebensmitteln, Tabak, Kosmetika arbeiten, z.B. Herstellerfirmen, Großhandelsunternehmen, Supermärkte oder Kantinen. Sie führen die Kontrollen während der Öffnungszeiten und ohne vorherige Ankündigung durch. Vor Ort prüfen sie, ob die Betriebe die Hygienevorschriften einhalten und ob Produkte richtig zusammengesetzt und gekennzeichnet sind. Sie testen Produkte durch Riechen oder Probieren und dokumentieren ihre Ergebnisse. Außerdem nehmen sie Proben und lassen diese in unabhängigen Laboren untersuchen. Wenn sie Mängel feststellen, beraten sie die Verantwortlichen und leiten bei Bedarf Maßnahmen, Verwarnungen oder Bußgelder ein.Wo arbeitet man?Arbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im mittleren technischen Lebensmittelkontrolldienst sind in der öffentlichen Verwaltung, z.B. bei Ämtern für Lebensmittelüberwachung der kreisfreien Städte und den Landkreisen beschäftigt.Arbeitsorte:Beamte und Beamt...
▶ Ausbildungsdauer
2 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Gliederung eines Vorbereitungsdienstes im mittleren technischen Lebensmittelkontrolldiensttheoretische Ausbildung: drei Unterrichtsblöcke zu jeweils 6 Monatenpraktische Unterweisung:Einführung in der Ausbildungsbehörde (bezirkliches Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt): mindestens 1 Monatpraktische Unterweisung im Landeslabor: 4-6 Wochen praktische Unterweisung bei der für die Lebensmittelüberwachung zuständigen obersten Landesbehörde: 1 Monat praktische Unterweisung in einem anderen bezirklichen Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt: 1 Monatpraktische Unterweisung in einem Bezirksamt im Bereich Gesundheit und Umwelt: 2-4 Wochenpraktische Unterweisung bei der Ausbildungsdienststelle für die verbleibende Zeit des VorbereitungsdienstesLaufbahnprüfung Ausbildungsdauer insgesamt: 24 Monate
▶ Ausbildungskosten
Schulgeld oder Lehrgangsgebühren werden nicht erhoben. Es können Fahrtkosten oder Kosten für Lernmittel anfallen. Für die Unterbringung am Ausbildungsort können ebenfalls Kosten entstehen.
▶ Ausbildungsinhalte
Während der theoretischen Ausbildung erwirbt man beispielsweise Kenntnisse in den folgenden Bereichen: allgemeines Verwaltungsrecht, Ordnungswidrigkeiten- und GefahrenabwehrrechtFachrecht zum Verkehr mit Lebensmitteln, Tabakerzeugnissen, kosmetischen Mitteln, Bedarfsgegenständen einschließlich Weinrechtsonstiges Fachrecht, insbesondere Futtermittel-, Tierseuchen-, Marktordnungs-, Infektionsschutz-, Gentechnik- und Hygienerechtamtliches KontrollsystemWarenkundeWährend der praktischen Ausbildung erwirbt man beispielsweise Kenntnisse in den folgenden Bereichen: Durchführung der amtlichen Kontrolle zur Überprüfung der Einhaltung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts sowie der Bestimmungen über Tiergesundheit und Tierschutz Begleitung von Untersuchungsvorgängen und von Begutachtungen, Betriebskontrollen und ProbenahmenEinsichtnahme in geschäftliche Aufzeichnungen, Prüfung von Dokumenten im Rahmen der EigenkontrolleVerwaltungsabläufe, Dokumentation der AußendiensttätigkeitMaßnahmen des Ordnungswidrigkeiten- und des Gefahrenabwehrrechts Organisation und Aufgaben der zuständigen Untersuchungseinrichtungen, die Aufgaben im Rahmen der Lebensmittelüberwachung wahrnehmenInfektionsschutzgesetz, Belehrung von Personal in LebensmittelbetriebenAufgaben und Organisation der für den gesundheitlichen Verbraucherschutz und die Lebensmittelüberwachung zuständigen obersten Landesbehörde
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Während der theoretischen Ausbildungsabschnitte:Unterricht im Klassenverband, Aufarbeitung der Inhalte zu HauseWährend der praktischen Ausbildungsabschnitte:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Dokumentation am Computer vorbereiten, im Außendienst an Betriebskontrollen und Probenahmen teilnehmenAnforderungen:Sorgfalt (z.B. beim Durchführen von Betriebskontrollen, beim Verfassen der Dokumentation)Verschwiegenheit (z.B. im Umgang mit internen Daten der kontrollierten Betriebe)Konfliktfähigkeit und Durchsetzungsvermögen (z.B. bei Beanstandungen)Mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen (z.B. beim Einholen von Auskünften, beim Abfassen von Dokumentationen)
▶ Ausbildungsvergütung
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto) - je nach Bundesland: 1.409 € bis 1.510 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunionHinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Physik/Chemie:Kenntnisse in naturwissenschaftlichen Fächern wie Physik und Chemie werden benötigt, um z.B. Messungen durchführen und Messergebnisse beurteilen zu können.Wirtschaft/Recht:Die Beamtenanwärter/innen lernen in der Ausbildung, Rechtsvorschriften anzuwenden, z.B. aus den Bereichen Lebensmittelrecht, Verwaltungsrecht, Ordnungswidrigkeiten- und Gefahrenabwehrrecht. Kenntnisse aus dem Wirtschafts- und Rechtsunterricht sind daher erforderlich.Deutsch:Da Beamtenanwärter/innen in der Ausbildung u.a. lernen, Dokumentationen zu erstellen, sind gute Deutschkenntnisse unerlässlich.
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Beamter/Beamtin im mittleren technischen Lebensmittelkontrolldienst an:Bereich Recht und VerwaltungBeamter/Beamtin in der Gewerbeaufsichtsverwaltung (mittlerer technischer Dienst)Beamter/Beamtin im Eichwesen (mittlerer technischer Dienst)Gemeinsamkeit:prüfende und kontrollierende Aufgaben wahrnehmen
▶ Ausbildungsdauer (Bayern)
2 Jahre
▶ Ausbildungsdauer (Berlin)
2 Jahre
▶ Die Ausbildung im Überblick
Die Ausbildung im mittleren technischen Lebensmittelkontrolldienst erfolgt als 2-jähriger Vorbereitungsdienst. Sie ist durch Verordnungen der Bundesländer geregelt und führt zu einer Laufbahnprüfung.Voraussetzung ist i.d.R. mindestens ein berufsqualifizierender Abschluss.Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine Weiterbildung als Lebensmittelkontrolleur/in zu absolvieren.
▶ Verkürzungen/Verlängerungen
Verkürzung der AusbildungszeitJe nach Bundesland kann eine mindestens dreijährige hauptberufliche Tätigkeit in einem Lebensmittelberuf mit bis zu sechs Monaten auf die Ausbildungszeit angerechnet werden.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Die Laufbahn ist in folgenden Bundesländern eingerichtet, es liegen jedoch keine Abschluss-/Berufsbezeichnungen vor:BayernBerlinNiedersachsenLaufbahnbezeichnungenBeamter/Beamtin - Lebensmittelkontrolle (mittlerer technischer Dienst)Beamter/Beamtin - Lebensmittelkontrolldienst (Laufbahngruppe 1, Zweites Einstiegsamt)Beamter/Beamtin - technischer Überwachungsdienst zum Schutz der Verbraucher (zweite Qualifikationsebene)Die Laufbahnbezeichnungen sind beispielhaft und können je nach Bundesland variieren.Hinweis: Die zuständigen Stellen in den einzelnen Bundesländern legen fest, ob die Laufbahn als Ausbildung angeboten wird.
▶ Ausbildungsvergütung (Bayern)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.510 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Ausbildungsvergütung (Berlin)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.468 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Januar 2026Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Ausbildungsdauer (Niedersachsen)
2 Jahre
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Den passenden Einsatzbereich findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Beamte und Beamtinnen im mittleren technischen Lebensmittelkontrolldienst z.B. in Ämtern für Lebensmittelüberwachung.Auf dem Laufenden bleibenDurch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell oder bringt sie auf den neuesten Stand. Das Themenspektrum reicht dabei von Lebensmittelhygiene bis hin zu Informations- und Dokumentationswesen.Beruflich weiterkommenBei entsprechender Eignung haben Beamte und Beamtinnen im mittleren technischen Lebensmittelkontrolldienst die Möglichkeit, nach erfolgreichem Aufstiegsverfahren in die nächsthöhere Laufbahn zu wechseln.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Lebensmittelchemie erwerben.
▶ Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.409 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Der Vorbereitungsdienst für die Beamtenlaufbahnen wird von den Bundesländern in eigenen Verordnungen geregelt. Die jeweiligen Bestimmungen können voneinander abweichen.Verordnung über den fachlichen Schwerpunkt technischer Überwachungsdienst zum Schutz der Verbraucher in der Fachlaufbahn Naturwissenschaft und Technik (FachV-TechnÜV) vom 24.04.2002 (GVBl. S. 184), zuletzt geändert durch Verordnung vom 26.03.2019 (Bay.GVBl. S. 98)Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahn des mittleren Lebensmittelkontrolldienstes (APOmD LK) vom 30.08.2006 (GVBl. S. 916), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 03.09.2024 (GVBl. S. 526)Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für den Lebensmittelkontrolldienst (APVO-LKD) vom 19.07.2010 (Nds. GVBl. S. 301)In den folgenden Bundesländern liegen keine landesrechtlichen Regelungen vor:Baden-WürttembergBrandenburgBremenHamburgHessenMecklenburg-VorpommernNordrhein-WestfalenRheinland-PfalzSaarlandSachsenSachsen-AnhaltSchleswig-HolsteinThüringen
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Vorausgesetzt werden in der Regel mindestens ein Hauptschulabschluss und eine einschlägige abgeschlossene Berufsausbildung sowie eine Meister-, Industriemeister- oder Technikerprüfung in einem Lebensmittelberuf.Je nach Bundesland können abweichende oder weitere Voraussetzungen gefordert werden.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Bayern)
Schulische/berufliche Vorbildung:mindestens Abschluss der MittelschuleundMeisterprüfung in einem Lebensmittelberuf oder Abschluss einer Fachschule (Technikerschule) in einer für die Lebensmittelüberwachung geeigneten Fachrichtung
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Berlin)
Berufliche Vorbildung/Berufspraxis:abgeschlossene Berufsausbildung mit zusätzlicher Meister-, Industriemeister- oder Technikerprüfung in einem Lebensmittelberufoderfür Bewerber/innen aus dem zweiten Einstiegsamt der Laufbahngruppe 1 (Allgemeine Verwaltung): Nachweis einer mindestens dreijährigen Beschäftigung in einer für die amtliche Lebensmittelüberwachung zuständigen Behörde
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Niedersachsen)
Schulische/berufliche Vorbildung: Sekundarabschluss I - Realschulabschluss oder Sekundarabschluss I - Hauptschulabschluss und jeweils eine abgeschlossene Berufsausbildung auf dem Gebiet des Verkehrs mit Lebensmitteln, Lebensmittel-Zusatzstoffen, kosmetischen Mitteln und Bedarfsgegenständen sowie mit Tabakerzeugnissenundeine abgeschlossene Weiterbildung in einem Lebensmittelberuf, z.B. als staatlich geprüfte/r Techniker/inWeitere Zugangsvoraussetzung:Höchstalter von 39 Jahren (Ausnahmen möglich)
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Beamter/Beamtin in der Lebensmittelkontrolle (mittlerer technischer Dienst)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Beamter/Beamtin in der Lebensmittelkontrolle (mittlerer technischer Dienst) in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren technischen Lebensmittelkontrolldienst prüfen regelmäßig Betriebe, die mit Lebensmitteln, Tabak, Kosmetika arbeiten, z.B. Herstellerfirmen, Großhandelsunternehmen, Supermärkte oder Kantinen. Sie führen die Kontrollen während der Öffnungszeiten und ohne vorherige Ankündigung durch. Vor Ort prüfen sie, ob die Betriebe die Hygienevorschriften einhalten und ob Produkte richtig zusammengesetzt und gekennzeichnet sind. Sie testen Produkte durch Riechen oder Probieren und dokumentieren ihre Ergebnisse. Außerdem nehmen sie Proben und lassen diese in unabhängigen Laboren untersuchen. Wenn sie Mängel feststellen, beraten sie die Verantwortlichen und leiten bei Bedarf Maßnahmen, Verwarnungen oder Bußgelder ein.Wo arbeitet man?Arbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im mittleren technischen Lebensmittelkontrolldienst sind in der öffentlichen Verwaltung, z.B. bei Ämtern für Lebensmittelüberwachung der kreisfreien Städte und den Landkreisen beschäftigt.Arbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im mittleren technischen Lebensmittelkontrolldienst arbeiten meistim Außendienst, z.B. in Verkaufsräumen von Einzelhandelsgeschäften, Küchen von Gastronomiebetrieben, Produktionsstätten von Lebensmittelherstellern, Lagerhäusern des Großhandels oder bei Veranstaltungenin BüroräumenWelche Voraussetzungen benötigt man?Für die Ausbildung werden in der Regel mindestens ein Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) in Verbindung mit einer förderlichen abgeschlossenen Berufsausbildung sowie eine Meister-, Industriemeister- oder Technikerprüfung in einem Lebensmittelberuf vorausgesetzt.Darüber hinaus müssen die Bewerber/innen die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und ein Auswahlverfahren absolvieren.Worauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt (z.B. beim Durchführen von Betriebskontrollen, beim Verfassen der Dokumentation)Verschwiegenheit (z.B. im Umgang mit internen Daten der kontrollierten Betriebe)Konfliktfähigkeit und Durchsetzungsvermögen (z.B. bei Beanstandungen)Mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen (z.B. beim Einholen von Auskünften, beim Abfassen von Dokumentationen)Schulfächer:Physik/Chemie (z.B. für das Durchführen von Messungen und die Beurteilung von Messergebnissen)Wirtschaft/Recht (z.B. bei der Anwendung von Rechtsvorschriften aus Bereichen wie Lebensmittelrecht, Verwaltungsrecht, Ordnungswidrigkeiten- und Gefahrenabwehrrecht)Deutsch (z.B. für das Erstellen von Dokumentationen)Was verdient man während des Vorbereitungsdienstes?Die Beamtenanwärter/innen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden.Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto) - je nach Bundesland: 1.409 € bis 1.510 €.
Ist Beamter/Beamtin in der Lebensmittelkontrolle (mittlerer technischer Dienst) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin in der Lebensmittelkontrolle (mittlerer technischer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Beamter/Beamtin in der Lebensmittelkontrolle (mittlerer technischer Dienst) qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin in der Lebensmittelkontrolle (mittlerer technischer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Beamter/Beamtin in der Lebensmittelkontrolle (mittlerer technischer Dienst) in Deutschland typischerweise? ▼
Lernorte sind:Bildungseinrichtungen der öffentlichen Verwaltung, z.B. Verwaltungsschulen, Akademie für öffentliches Gesundheitswesen: Büro- und SchulungsräumeBehörden, z.B. Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsämter sowie Gesundheits- und Umweltämter der Bezirke, Landeslabor: Büroräume, Labors, Außendienst (Betriebskontrollen)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Beamter/Beamtin in der Lebensmittelkontrolle (mittlerer technischer Dienst) in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.