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Beamter/Beamtin in der Gewerbeaufsichtsverwaltung (höherer technischer Dienst)

Beamter/Beamtin - Gewerbeaufsichtsverwaltung (höherer technischer Dienst)

Ausbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 53314

Was ist Beamter/Beamtin in der Gewerbeaufsichtsverwaltung (höherer technischer Dienst)?

Aufgaben und TätigkeitenBeamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Gewerbeaufsicht gewährleisten die Einhaltung von Vorschriften des Arbeits-, Umwelt- und Verbraucherschutzes. Dabei erledigen sie hauptsächlich anspruchsvolle Verwaltungs-, Beratungs- oder Führungsaufgaben. Sie besichtigen v.a. Großbaustellen und Großbetriebe, an die besondere Anforderungen an den Arbeitsschutz gestellt werden. Sie überprüfen, ob die gesetzlichen Rahmenbedingungen eingehalten werden, etwa zur Unfallverhütung und Arbeitshygiene, und beraten über Verbesserungsmaßnahmen. Die Beamten und Beamtinnen sprechen ggf. mit der Firmen- oder Bauleitung kritische Sachverhalte ab, setzen Maßnahmen sowie Fristen fest und überprüfen in Folgebesuchen, ob das Vereinbarte umgesetzt wurde. Auch die Sicherheit von technischen Geräten, Anlagen und sonstigen Produkten kontrollieren sie.Arbeitsbereiche und -orteArbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Gewerbeaufsicht finden Beschäftigung in Gewerbeaufsichts- bzw. Arbeitsschutzämtern oder in vorgesetzten Dienststellen.Arbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Gewerbeaufsicht arbeiten in erster Liniein Büro- und Besprechungsräumenim Außendienst (z.B. bei Kontrolltätigkeiten in Betrieben oder auf Baustellen)VoraussetzungenI.d.R. ist ein abgeschlossenes Masterstudium oder ein als gleichwertig anerkannter Hochschulabschluss in einem für den Gewerbeaufsichtsdienst geeigneten Studienfach Voraussetzung für die Ausbildung. Je nach Bundesland kann zusätzlich eine fachbezogene praktische Tätigkeit von unterschiedlicher Dauer notwendig sein.Bewerber und Bewerberinnen müssen darüber hinaus die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und ein Auswahlverfahren absolvieren. In einzelnen Bundesländern bestehende Höchstaltersgrenzen sind einzuhalten.Inhalte des VorbereitungsdienstesTheoretische Ausbildungsinhalte, z.B. zu den Themen:ArbeitsschutzorganisationArbeitszeitregelungen und Schutz besonderer PersonengruppenFührung und kommunikative FähigkeitenGesundheitsschutz und ArbeitsmedizinGesundheits- und Arbeitsschutz in besonderen BereichenGrundlagen des UmweltschutzesMessverfahren zu chemischen, physikalischen, physiologischen, biologischen Schadstoffen und Belastungen am ArbeitsplatzStoffrechtVerwaltungsorganisation, Behördenaufbau, öffentliches Dienstrecht und DatenschutzVerwaltungsrecht, Haushalts- und Kassenrecht, Ordnungswidrigkeiten- und StrafrechtIn der praktischen Ausbildung werden die in der theoretischen Ausbildung erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten angewendet und typische Aufgaben im Innen- und Außendienst ausgeführt.Was verdient man während des Vorbereitungsdienstes?Die Beamtenanwärter und -anwärterinnen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden.Der monatliche Anwärtergrundbetrag beträgt in Laufbahnen des höheren Dienstes ca. 1.726 €.

Steckbrief

Berufstyp: Beamtenausbildung;abweichende Laufbahnbezeichnungen in den einzelnen BundesländernAusbildungsartVorbereitungsdienst, geregelt durch Verordnungen der BundesländerDauer des VorbereitungsdienstesI.d.R. 1,5 - 2 JahreMindestvoraussetzung für die Zulassung zum VorbereitungsdienstJe nach Bundesland unterschiedlich (z.B. abgeschlossenes Masterstudium)LernorteBildungseinrichtungen der öffentlichen Verwaltung, Gewerbeaufsichts- bzw. Arbeitsschutzämter

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Beamter/Beamtin in der Gewerbeaufsichtsverwaltung (höherer technischer Dienst) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Lernorte sind:Bildungseinrichtungen der öffentlichen Verwaltung: UnterrichtsräumeGewerbeaufsichts- bzw. Arbeitsschutzämter: Büroräume, Außendienst (z.B. bei Messungen und Betriebskontrollen)

Steckbrief

BerufstypBeamtenausbildung;abweichende Laufbahnbezeichnungen in den einzelnen BundesländernAusbildungsartVorbereitungsdienst, geregelt durch Verordnungen der BundesländerDauer des VorbereitungsdienstesI.d.R. 1,5 - 2 JahreMindestvoraussetzung für die Zulassung zum VorbereitungsdienstJe nach Bundesland unterschiedlich (z.B. abgeschlossenes Masterstudium)LernorteBildungseinrichtungen der öffentlichen Verwaltung, Gewerbeaufsichts- bzw. ArbeitsschutzämterAufgaben und TätigkeitenBeamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Gewerbeaufsicht gewährleisten die Einhaltung von Vorschriften des Arbeits-, Umwelt- und Verbraucherschutzes. Dabei erledigen sie hauptsächlich anspruchsvolle Verwaltungs-, Beratungs- oder Führungsaufgaben. Sie besichtigen v.a. Großbaustellen und Großbetriebe, an die besondere Anforderungen an den Arbeitsschutz gestellt werden. Sie überprüfen, ob die gesetzlichen Rahmenbedingungen eingehalten werden, etwa zur Unfallverhütung und Arbeitshygiene, und beraten über Verbesserungsmaßnahmen. Die Beamten und Beamtinnen sprechen ggf. mit der Firmen- oder Bauleitung kritische Sachverhalte ab, setzen Maßnahmen sowie Fristen fest und überprüfen in Folgebesuchen, ob das Vereinbarte umgesetzt wurde. Auch die Sicherheit von technischen Geräten, Anlagen und sonstigen Produkten kontrollieren sie.Arbeitsbereiche und -orteArbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Gewerbeaufsicht finden Beschäftigung in Gewerbeaufsichts- bzw. Arbeitsschutzämte...

Ausbildungsdauer

I.d.R. 1,5 bis 2 Jahre

Ausbildungsaufbau

Gliederung eines Vorbereitungsdienstes im höheren technischen Dienst der Gewerbeaufsicht Praktischer Teil bei Dienststellen der Gewerbeaufsichts- bzw. Arbeitsschutzämter: 51 Wochen Theoretischer Teil (Fachlehrgänge an Verwaltungsschulen oder anderen Bildungseinrichtungen der öffentlichen Verwaltung der Bundesländer): 36 Wochen Laufbahnprüfung: ca. 6 Wochen Ausbildungsdauer insgesamt (inkl. 12 Wochen Urlaubsanspruch): 105 Wochen

Ausbildungskosten

Lehrgangsgebühren werden nicht erhoben. Es können Fahrtkosten oder Kosten für Lernmittel anfallen. Für die Unterbringung am Ausbildungsort können ebenfalls Kosten entstehen.

Ausbildungsinhalte

Theoretische Ausbildungsinhalte, z.B. zu den Themen:Arbeitsschutzorganisation, z.B. Arbeitsschutzgesetz, ArbeitssicherheitsgesetzArbeitszeitregelungen und Schutz besonderer Personengruppen, z.B. Arbeitszeitvorschriften für Kraftfahrer/innen, Mutterschutz und JugendarbeitsschutzFührung und kommunikative Fähigkeiten, z.B. Gesprächs- und Verhandlungsführung, Instrumente der MitarbeiterführungGesundheitsschutz und Arbeitsmedizin, z.B. chemische, physikalische, physiologische, biologische Schad- und Belastungsfaktoren, Berufskrankheiten und arbeitsmedizinische VorsorgeGesundheits- und Arbeitsschutz in besonderen Bereichen, z.B. Strahlenschutzrecht, Arbeitsschutz auf BaustellenGrundlagen des Umweltschutzes, z.B. Einführung in das Immissionsschutz-, Abfall-, Wasser- und BodenschutzrechtMessverfahren zu chemischen, physikalischen, physiologischen, biologischen Schadstoffen und Belastungen am ArbeitsplatzStoffrecht, z.B. Biostoffverordnung, Chemikaliengesetz, GefahrstoffverordnungVerwaltungsorganisation, Behördenaufbau, öffentliches Dienstrecht und DatenschutzVerwaltungsrecht, Haushalts- und Kassenrecht, Ordnungswidrigkeiten- und StrafrechtIn der praktischen Ausbildung werden die in der theoretischen Ausbildung erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten angewendet und typische Aufgaben im Innen- und Außendienst ausgeführt.

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Während der theoretischen Ausbildungsabschnitte:Lehrveranstaltungen: theoretischen Unterricht besuchenEigenständige Arbeit: z.B. Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Leistungsnachweise vorbereitenOrganisation: z.B. vorgegebene Abgabetermine für Leistungsnachweise einhaltenWährend der praktischen Ausbildungsabschnitte:Praktische Mitarbeit: z.B. an Messungen und Betriebskontrollen im Außendienst mitarbeitenSchlüsselqualifikationen: z.B. Problemlösungs-, Organisations- und Führungskompetenzen erweitern

Ausbildungsvergütung

Beispielhafter monatlicher Anwärtergrundbetrag (brutto): 1.726 €Quelle:LandesbesoldungsgesetzeHinweis: Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Zugangsstudienfächer

Eine Ausbildung ist z.B. mit folgenden Abschlüssen möglich:Sicherheitstechnik (weiterführend)Sicherheitsmanagement (weiterführend)Elektrotechnik (weiterführend)Maschinenbau (weiterführend)Chemie (weiterführend)Biologie (weiterführend)

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen für einen erfolgreichen Vorbereitungsdienst: Management/Organisation: z.B. um Probleme der Verwaltungsorganisation effizient lösen zu könnenRecht: z.B. um die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen zu überprüfen oder über die Bewilligung von Bauanträgen zu entscheidenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Motivation und Zufriedenheit von Mitarbeitenden aufrechtzuerhalten

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Beamter/Beamtin im höheren technischen Dienst der Gewerbeaufsicht an:Bereich Recht und VerwaltungBeamter/Beamtin in der Umweltverwaltung (höherer technischer Dienst)Beamter/Beamtin in der Wehrverwaltung des Bundes (höherer technischer Dienst)Beamter/Beamtin in der Bergverwaltung (höherer bergtechnischer Dienst)Beamter/Beamtin im höheren bautechnischen DienstBeamter/Beamtin im feuerwehrtechnischen Dienst (höherer Dienst)Gemeinsamkeit:Prüfende und kontrollierende Aufgaben im Bereich technischer Sicherheit bzw. Umweltsicherheit wahrnehmen

Die Ausbildung im Überblick

Die Ausbildung im höheren technischen Dienst der Gewerbeaufsicht erfolgt als Vorbereitungsdienst. Sie dauert i.d.R. 1,5 bis 2 Jahre und ist durch Verordnungen der Bundesländer geregelt. Die Ausbildung schließt mit einer Laufbahnprüfung ab.Voraussetzung ist i.d.R. mindestens ein Masterstudium.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Die Ausbildung ist im genannten Bundesland rechtlich geregelt und führt dort zu folgender Abschluss-/Berufsbezeichnung:Schleswig-Holstein:Technischer Assessor/Technische Assessorin - Laufbahnzweig ArbeitsschutzDie Laufbahn ist darüber hinaus in folgenden Bundesländern eingerichtet, in denen keine Abschluss-/Berufsbezeichnungen vorliegen:Baden-WürttembergBayernBerlinBrandenburgHamburgHessenMecklenburg-VorpommernNiedersachsenNordrhein-WestfalenSaarlandSachsen-AnhaltThüringenLaufbahnbezeichnungenBeamter/Beamtin - Arbeitsschutz und Produktsicherheit (höherer technischer Dienst)Beamter/Beamtin - Arbeitsschutzverwaltung (Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt) Beamter/Beamtin - Gewerbeaufsicht (höherer technischer Dienst)Beamter/Beamtin - Staatliche Arbeitsschutzverwaltung (Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt)Beamter/Beamtin - Staatliche Gewerbeaufsichtsverwaltung (Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt)Beamter/Beamtin - technischer Gewerbeaufsichtsdienst (vierte Qualifikationsebene)Die Laufbahnbezeichnungen sind beispielhaft und können je nach Bundesland variieren.Hinweis: Die zuständigen Stellen in den einzelnen Bundesländern legen fest, ob die Laufbahn als Ausbildung angeboten wird.

Perspektiven nach der Ausbildung

Den passenden Einsatzbereich findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Beamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Gewerbeaufsicht überwiegend in Gewerbeaufsichts- bzw. Arbeitsschutzämtern.Auf dem Laufenden bleibenDurch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell oder bringt sie auf den neuesten Stand. Das Themenspektrum reicht dabei von Immissions- und Emissionsschutz bis hin zu Gewässerschutz.Beruflich weiterkommenBei entsprechender Eignung haben Beamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Gewerbeaufsicht die Möglichkeit, an verwaltungsinternen Lehrgängen zur Weiterqualifizierung teilzunehmen.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Der Vorbereitungsdienst für die Beamtenlaufbahnen wird von den Bundesländern in eigenen Verordnungen geregelt. Die jeweiligen Bestimmungen können voneinander abweichen.Verordnung des Umweltministeriums über die Einrichtung von Laufbahnen (Laufbahnverordnung UM - LVO-UM) vom 26.11.2014 (BW.GBl. S. 743)Verordnung über den fachlichen Schwerpunkt Gewerbeaufsicht (FachV-GA) vom 12.11.2014 (Bay.GVBl. S. 496), geändert durch Verordnung vom 02.09.2019 (Bay.GVBl. S. 561)Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für den Zugang zum ersten und zweiten Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 des Laufbahnzweiges technischer Dienst Arbeitsschutz (APO TD As Berlin) vom 17.03.2017 (Ber.GVBl. S. 270), geändert durch Artikel 6 der Verordnung vom 15.12.2020 (Ber.GVBl. S. 1506)Verordnung über die Ausbildungen und Prüfungen für die Laufbahnen des gehobenen und höheren Arbeitsschutzaufsichtsdienstes des Landes Brandenburg (Ausbildungs- und Prüfungsordnung Arbeitsschutzaufsicht - APOghDASA) vom 28.06.2010 (Bra.GVBl. II, Nr. 39, S. 1), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 11.03.2025 (Bra.GVBl. II Nr. 20)Verordnung über die Laufbahnen der Fachrichtung Technische Dienste (HmbLVO-TechnD) vom 26.06.2012 (HmbGVBl. S. 297), geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 14.10.2025 (HmbGVBl. S. 571)Ausbildungs- und Prüfungsordnung des Landes Hessen für die Laufbahnen des gehobenen und höheren technischen Dienstes im Bereich Arbeitsschutz und Produktsicherheit vom 06.04.2021 (Hess.StAnz. S. 569), geände...

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Voraussetzung ist in der Regel ein erfolgreich abgeschlossenes Masterstudium oder ein als gleichwertig anerkannter Hochschulabschluss in einem für den Gewerbeaufsichtsdienst geeigneten Studienfach. Je nach Bundesland kann zusätzlich eine fachbezogene praktische Tätigkeit von unterschiedlicher Dauer verlangt werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Beamter/Beamtin in der Gewerbeaufsichtsverwaltung (höherer technischer Dienst)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Beamter/Beamtin in der Gewerbeaufsichtsverwaltung (höherer technischer Dienst) in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenBeamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Gewerbeaufsicht gewährleisten die Einhaltung von Vorschriften des Arbeits-, Umwelt- und Verbraucherschutzes. Dabei erledigen sie hauptsächlich anspruchsvolle Verwaltungs-, Beratungs- oder Führungsaufgaben. Sie besichtigen v.a. Großbaustellen und Großbetriebe, an die besondere Anforderungen an den Arbeitsschutz gestellt werden. Sie überprüfen, ob die gesetzlichen Rahmenbedingungen eingehalten werden, etwa zur Unfallverhütung und Arbeitshygiene, und beraten über Verbesserungsmaßnahmen. Die Beamten und Beamtinnen sprechen ggf. mit der Firmen- oder Bauleitung kritische Sachverhalte ab, setzen Maßnahmen sowie Fristen fest und überprüfen in Folgebesuchen, ob das Vereinbarte umgesetzt wurde. Auch die Sicherheit von technischen Geräten, Anlagen und sonstigen Produkten kontrollieren sie.Arbeitsbereiche und -orteArbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Gewerbeaufsicht finden Beschäftigung in Gewerbeaufsichts- bzw. Arbeitsschutzämtern oder in vorgesetzten Dienststellen.Arbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Gewerbeaufsicht arbeiten in erster Liniein Büro- und Besprechungsräumenim Außendienst (z.B. bei Kontrolltätigkeiten in Betrieben oder auf Baustellen)VoraussetzungenI.d.R. ist ein abgeschlossenes Masterstudium oder ein als gleichwertig anerkannter Hochschulabschluss in einem für den Gewerbeaufsichtsdienst geeigneten Studienfach Voraussetzung für die Ausbildung. Je nach Bundesland kann zusätzlich eine fachbezogene praktische Tätigkeit von unterschiedlicher Dauer notwendig sein.Bewerber und Bewerberinnen müssen darüber hinaus die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und ein Auswahlverfahren absolvieren. In einzelnen Bundesländern bestehende Höchstaltersgrenzen sind einzuhalten.Inhalte des VorbereitungsdienstesTheoretische Ausbildungsinhalte, z.B. zu den Themen:ArbeitsschutzorganisationArbeitszeitregelungen und Schutz besonderer PersonengruppenFührung und kommunikative FähigkeitenGesundheitsschutz und ArbeitsmedizinGesundheits- und Arbeitsschutz in besonderen BereichenGrundlagen des UmweltschutzesMessverfahren zu chemischen, physikalischen, physiologischen, biologischen Schadstoffen und Belastungen am ArbeitsplatzStoffrechtVerwaltungsorganisation, Behördenaufbau, öffentliches Dienstrecht und DatenschutzVerwaltungsrecht, Haushalts- und Kassenrecht, Ordnungswidrigkeiten- und StrafrechtIn der praktischen Ausbildung werden die in der theoretischen Ausbildung erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten angewendet und typische Aufgaben im Innen- und Außendienst ausgeführt.Was verdient man während des Vorbereitungsdienstes?Die Beamtenanwärter und -anwärterinnen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden.Der monatliche Anwärtergrundbetrag beträgt in Laufbahnen des höheren Dienstes ca. 1.726 €.

Ist Beamter/Beamtin in der Gewerbeaufsichtsverwaltung (höherer technischer Dienst) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin in der Gewerbeaufsichtsverwaltung (höherer technischer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Beamter/Beamtin in der Gewerbeaufsichtsverwaltung (höherer technischer Dienst) qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin in der Gewerbeaufsichtsverwaltung (höherer technischer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Beamter/Beamtin in der Gewerbeaufsichtsverwaltung (höherer technischer Dienst) in Deutschland typischerweise?

Lernorte sind:Bildungseinrichtungen der öffentlichen Verwaltung: UnterrichtsräumeGewerbeaufsichts- bzw. Arbeitsschutzämter: Büroräume, Außendienst (z.B. bei Messungen und Betriebskontrollen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Beamter/Beamtin in der Gewerbeaufsichtsverwaltung (höherer technischer Dienst) in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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