Beamter/Beamtin im Verfassungsschutz (mittlerer Dienst)
Beamter/Beamtin - Verfassungsschutz (mittlerer Dienst)
Was ist Beamter/Beamtin im Verfassungsschutz (mittlerer Dienst)?
Steckbrief
Berufstyp: BeamtenausbildungAusbildungsartVorbereitungsdienst, geregelt durch Verordnungen des Bundes bzw. der BundesländerDauer des Vorbereitungsdienstes 2 JahreLernorteZentrum für nachrichtendienstliche Aus- und Fortbildung, Bundesamt für Verfassungsschutz, ggf. Landesämter für Verfassungsschutz
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →Der Beruf Beamter/Beamtin im Verfassungsschutz (mittlerer Dienst) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:
- Betriebswirtschaftslehre/Business Studies
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Academic Presentation and Communication
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Academic Reading and Writing
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Accounting and Auditing
Master · Ruhr-Universität Bochum
Accounting and Auditing
Master · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Accounting and Controlling
Master · Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Lernorte sind:Zentrum für nachrichtendienstliche Aus- und Fortbildung, ggf. Schulen für Verfassungsschutz: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband)Bundesamt für Verfassungsschutz, ggf. Landesämter für Verfassungsschutz: Büroräume
▶ Steckbrief
BerufstypBeamtenausbildungAusbildungsartVorbereitungsdienst, geregelt durch Verordnungen des Bundes bzw. der BundesländerDauer des Vorbereitungsdienstes 2 JahreLernorteZentrum für nachrichtendienstliche Aus- und Fortbildung, Bundesamt für Verfassungsschutz, ggf. Landesämter für VerfassungsschutzWas macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst des Verfassungsschutzes unterstützen mit ihrer Arbeit die Sachbearbeiter/innen des gehobenen Dienstes z.B. bei der Beobachtung von verfassungsfeindlichen Bestrebungen rechts-, links- oder ausländerextremistischer Gruppierungen. Sie werten die gewonnenen Informationen aus, bereiten die Ergebnisse auf und leiten sie an die Entscheidungsträger weiter. In der Spionagebekämpfung wirken sie an der Überwachung der Aktivitäten gegnerischer Nachrichtendienste und an der Abwehr von Spionage- und Cyberangriffen mit. Auch Verwaltungsarbeiten z.B. im Haushaltswesen des Nachrichtendienstes gehören zu ihren Aufgaben.Wo arbeitet man?Arbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst des Verfassungsschutzes finden Beschäftigung beim Bundesamt für Verfassungsschutzbei Landesämtern für VerfassungsschutzArbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst des Verfassungsschutzes arbeiten in erster Linie in Büroräumen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbil...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungBeamter/Beamtin im mittleren Dienst des VerfassungsschutzesBerufstypBeamtenausbildung/VorbereitungsdienstAusbildungsdauer2 JahreZugangsvoraussetzungI.d.R. mittlerer Bildungsabschluss oder Hauptschulabschluss und eine förderliche abgeschlossene BerufsausbildungWas macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst des Verfassungsschutzes unterstützen mit ihrer Arbeit die Sachbearbeiter/innen des gehobenen Dienstes z.B. bei der Beobachtung von verfassungsfeindlichen Bestrebungen rechts-, links- oder ausländerextremistischer Gruppierungen. Sie werten die gewonnenen Informationen aus, bereiten die Ergebnisse auf und leiten sie an die Entscheidungsträger weiter. In der Spionagebekämpfung wirken sie an der Überwachung der Aktivitäten gegnerischer Nachrichtendienste und an der Abwehr von Spionage- und Cyberangriffen mit. Auch Verwaltungsarbeiten z.B. im Haushaltswesen des Nachrichtendienstes gehören zu ihren Aufgaben.Wo arbeitet man?Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst des Verfassungsschutzes finden Beschäftigung beim Bundesamt für Verfassungsschutzbei Landesämtern für VerfassungsschutzWeitereBerufe rund um Recht und VerwaltungBerufe rund um Schutz und Sicherheit
▶ Ausbildungsdauer
2 Jahre
▶ Auswahlverfahren
Das Auswahlverfahren besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Im schriftlichen Teil, der sich aus bis zu drei Leistungstests zusammensetzt, werden insbesondere kognitive Fähigkeiten sowie die Fähigkeit zur sicheren Erfassung eines Textes geprüft. Der mündliche Teil besteht aus einem halbstrukturierten Interview sowie aus maximal zwei weiteren Aufgaben (z.B. Präsentation, Simulationsaufgabe, Gruppenaufgabe, Gruppendiskussion) und dient dazu, die Motivation, soziale Kompetenz und das Kommunikationsverhalten der Bewerber/innen zu testen.Darüber hinaus findet eine Sicherheitsüberprüfung nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG) statt.
▶ Ausbildungsaufbau
Gliederung des Vorbereitungsdienstes im mittleren Verfassungsschutzdienst des BundesGrundlehrgang am Zentrum für nachrichtendienstliche Aus- und Fortbildung (ZNAF): 3 MonatePraktikum I (inkl. praxisbezogene Lehrveranstaltungen) beim Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV): 4 MonateAufbaulehrgang am Zentrum für nachrichtendienstliche Aus- und Fortbildung (ZNAF): 3 MonatePraktikum II (inkl. praxisbezogene Lehrveranstaltungen) beim Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV): 10 Monate Abschlusslehrgang am Zentrum für nachrichtendienstliche Aus- und Fortbildung (ZNAF): 4 MonateLaufbahnprüfungAusbildungsdauer insgesamt: 24 Monate
▶ Ausbildungskosten
Schulgeld oder Lehrgangsgebühren werden nicht erhoben. Es können Fahrtkosten oder Kosten für Lernmittel anfallen. Für die Unterbringung am Ausbildungsort können ebenfalls Kosten entstehen.
▶ Ausbildungsinhalte
Während der fachtheoretischen Ausbildung erwirbt man beispielsweise Kenntnisse in folgenden Bereichen:operative Beschaffung und Observationnachrichtendienstliche InformationsauswertungStaats-, Verwaltungs- und StrafrechtGesetze über die Nachrichtendienste sowie weitere Gesetze mit nachrichtendienstlichem Bezuginternationale Politik und Formen des politischen ExtremismusSicherheitsfelder mit nachrichtendienstlichem Bezug, insbesondere Eigensicherung, Geheimschutz und SpionageabwehrNachrichtendienstpsychologiefremdsprachliche AusbildungHaushalts-, Kassen- und RechnungswesenWährend der berufspraktischen Ausbildung lernt man u.a. die wesentlichen Aufgaben sowie Organisation und Arbeitsweise des Verfassungsschutzes kennen.Praxisbezogene Lehrveranstaltungen vertiefen die in der fachtheoretischen Ausbildung und in den Praktika erworbenen Kenntnisse in enger Beziehung zur Praxis.
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Während der fachtheoretischen Ausbildungsabschnitte:Unterricht im Klassenverband, ggf. Projektarbeit, Aufarbeitung der Inhalte zu HauseWährend der berufspraktischen Ausbildungsabschnitte:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Informationen recherchieren und auswerten, Berichte schreibenPraxisbezogene Lehrveranstaltungen: Fachkenntnisse vertiefenAnforderungen: Sorgfalt (z.B. sorgfältiges Mitarbeiten an der Auswertung von Informationen)Verantwortungsbewusstsein (z.B. Abwägen zwischen der Wahrung der inneren Sicherheit und der persönlichen Freiheitsrechte der Bürger beim Sammeln von Informationen) Verschwiegenheit (z.B. Beachten des Datenschutzes und Stillschweigen gegenüber Außenstehenden über Hinweise auf verfassungsfeindliche Bestrebungen wahren)Lernbereitschaft (z.B. sich auf dem Laufenden halten über neueste Entwicklungen im Bereich der technischen Möglichkeiten zur Beschaffung nachrichtendienstlicher Informationen)
▶ Ausbildungsvergütung
Monatlicher Anwärtergrundbetrag im Bereich des öffentlichen Dienstes (mittlerer Dienst) bei Bundesbehörden (brutto): 1.473 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand März 2024Monatlicher Anwärtergrundbetrag im Bereich des öffentlichen Dienstes (mittlerer Dienst) bei Landesbehörden (brutto) - je nach Bundesland: 1.510 € bis 1.528 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Deutsch:Da Beamtenanwärter/innen in der Ausbildung u.a. lernen, Berichte und Stellungnahmen zu erstellen, sind gute Deutschkenntnisse unerlässlich.Mathematik:In ihrer Ausbildung erwerben die Beamtenanwärter/innen beispielsweise Kenntnisse in den Bereichen Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen. Mathematikkenntnisse sind daher erforderlich. Politik/Sozialkunde:Die Beamtenanwärter/innen lernen, verfassungsschutzrelevante Informationen unter Berücksichtigung politischer Gegebenheiten zu beschaffen und auszuwerten. Kenntnisse in Politik sind daher wichtig.
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Beamter/Beamtin im mittleren Dienst des Verfassungsschutzes an:Bereich Recht und VerwaltungBeamter/Beamtin beim Bundesnachrichtendienst (mittlerer nichttechnischer Dienst)Polizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin in der Bundespolizei (mittlerer nichttechnischer Dienst)Polizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin im mittleren nichttechnischen DienstBeamter/Beamtin im Justizvollzugsdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst)Beamter/Beamtin im Abschiebungshaftvollzugsdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst)Beamter/Beamtin im mittleren ZolldienstVerwaltungsfachangestellter/Verwaltungsfachangestellte Fachrichtung BundesverwaltungVerwaltungsfachangestellter/Verwaltungsfachangestellte Fachrichtung KommunalverwaltungVerwaltungsfachangestellter/Verwaltungsfachangestellte Fachrichtung LandesverwaltungGemeinsamkeit:Verwaltungsvorgänge bearbeitenBereich Schutz und SicherheitBeamter/Beamtin für den mittleren technischen Dienst der Fernmelde- und Elektronischen Aufklärung des BundesGemeinsamkeit:Beschaffung und Analyse von nachrichtendienstlichen Informationen
▶ Ausbildungsdauer (Bayern)
In Bayern ist kein Vorbereitungsdienst eingerichtet. Der Zugang zur Laufbahn erfolgt bei entsprechender Befähigung.
▶ Ausbildungsdauer (Sachsen)
2 Jahre
▶ Entwicklung der Ausbildung
2019:Neue Verordnung für den mittleren Dienst im Verfassungsschutz des BundesMit der Verordnung vom 9. August 2019 wurden die Laufbahnausbildungen des Bundesamtes für Verfassungsschutz und des Bundesnachrichtendienstes im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst zusammengeführt. Die Laufbahn "Nachrichtendienste" wird seitdem in den Fachrichtungen "Verfassungsschutz" und "Bundesnachrichtendienst" angeboten.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Die Ausbildung im mittleren Dienst des Verfassungsschutzes erfolgt als 2-jähriger Vorbereitungsdienst. Sie ist durch Verordnungen des Bundes bzw. der Bundesländer geregelt und führt zu einer Laufbahnprüfung.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Die Laufbahn ist beim Bund sowie in folgenden Bundesländern eingerichtet, es liegen jedoch keine Abschluss-/Berufsbezeichnungen vor:BayernSachsenLaufbahnbezeichnungenBeamter/Beamtin - Verfassungsschutz (mittlerer Dienst)Beamter/Beamtin - Verfassungsschutz (Laufbahngruppe 1, zweite Einstiegsebene)Beamter/Beamtin - Verfassungsschutz (zweite Qualifikationsebene)Die Laufbahnbezeichnungen sind beispielhaft und können je nach Bundesland bzw. Bundesbehörde variieren.Hinweis: Die zuständigen Stellen legen fest, ob die Laufbahn als Ausbildung angeboten wird.
▶ Ausbildungsvergütung (Bayern)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag im Bereich des öffentlichen Dienstes (mittlerer Dienst) bei Bundesbehörden (brutto): 1.473 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand März 2024Monatlicher Anwärtergrundbetrag im Bereich des öffentlichen Dienstes (mittlerer Dienst) bei Landesbehörden (brutto): 1.510 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.In Bayern ist kein Vorbereitungsdienst eingerichtet. Der Zugang zur Laufbahn erfolgt bei entsprechender Befähigung.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag im Bereich des öffentlichen Dienstes (mittlerer Dienst) bei Bundesbehörden (brutto): 1.473 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand März 2024Monatlicher Anwärtergrundbetrag im Bereich des öffentlichen Dienstes (mittlerer Dienst) bei Landesbehörden (brutto): 1.528 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Den passenden Einsatzbereich findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst des Verfassungsschutzes beim Bundesamt für Verfassungsschutz oder in Landesämtern für Verfassungsschutz.Auf dem Laufenden bleibenDurch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell oder bringt sie auf den neuesten Stand. Das Themenspektrum reicht dabei von Politik bis hin zu Datenschutzrecht. Beruflich weiterkommenBei entsprechender Eignung haben Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst des Verfassungsschutzes die Möglichkeit, nach erfolgreichem Aufstiegsverfahren in die nächsthöhere Laufbahn zu wechseln.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Staats-, Verwaltungswissenschaft erwerben.
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Der Vorbereitungsdienst für die Beamtenlaufbahnen wird von Bund und Ländern z.T. in eigenen Verordnungen geregelt. Regelung auf BundesebeneVerordnung über den Vorbereitungsdienst für den mittleren Dienst im Bundesnachrichtendienst und den mittleren Dienst im Verfassungsschutz des Bundes (MDBNDVerfSchVDV), verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 09.08.2019 (BGBl. I S. 1221), zuletzt geändert durch Artikel 2 Abs. 25 der Verordnung vom 11.03.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 67)Regelungen auf LandesebeneVerordnung über die Fachlaufbahn Polizei und Verfassungsschutz (Fach V-Pol/VS) vom 09.12.2010 (Bay.GVBl. S. 821), zuletzt geändert durch Verordnung vom 26.03.2019 (Bay.GVBl. S. 98)Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums des Innern über die Ausbildung und Prüfung für den mittleren und gehobenen Dienst im Verfassungsschutz des Freistaates Sachsen (Sächsische Verfassungsschutzprüfungsverordnung) vom 24.07.1996 (SächsGVBl. S. 349)In den folgenden Bundesländern liegen keine landesrechtlichen Regelungen vor:Baden-WürttembergBerlinBrandenburgBremenHamburgHessenMecklenburg-VorpommernNiedersachsenNordrhein-WestfalenRheinland-PfalzSaarlandSachsen-AnhaltSchleswig-HolsteinThüringen
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss in Verbindung mit einer förderlichen abgeschlossenen Berufsausbildung.Darüber hinaus wird für den Zugang zur Ausbildung die deutsche Staatsangehörigkeit gemäß Art. 116 Grundgesetz gefordert.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Bayern)
In Bayern ist kein Vorbereitungsdienst eingerichtet. Der Zugang zur Laufbahn erfolgt bei entsprechender Befähigung.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Sachsen)
Schulische/berufliche Vorbildung: Realschulabschlussoder Hauptschulabschluss und eine förderliche abgeschlossene BerufsausbildungWeitere Zugangsvoraussetzung:Höchstalter von 31 Jahren (Ausnahmen möglich)
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Beamter/Beamtin im Verfassungsschutz (mittlerer Dienst)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Beamter/Beamtin im Verfassungsschutz (mittlerer Dienst) in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst des Verfassungsschutzes unterstützen mit ihrer Arbeit die Sachbearbeiter/innen des gehobenen Dienstes z.B. bei der Beobachtung von verfassungsfeindlichen Bestrebungen rechts-, links- oder ausländerextremistischer Gruppierungen. Sie werten die gewonnenen Informationen aus, bereiten die Ergebnisse auf und leiten sie an die Entscheidungsträger weiter. In der Spionagebekämpfung wirken sie an der Überwachung der Aktivitäten gegnerischer Nachrichtendienste und an der Abwehr von Spionage- und Cyberangriffen mit. Auch Verwaltungsarbeiten z.B. im Haushaltswesen des Nachrichtendienstes gehören zu ihren Aufgaben.Wo arbeitet man?Arbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst des Verfassungsschutzes finden Beschäftigung beim Bundesamt für Verfassungsschutzbei Landesämtern für VerfassungsschutzArbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im mittleren Dienst des Verfassungsschutzes arbeiten in erster Linie in Büroräumen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) in Verbindung mit einer förderlichen abgeschlossenen Berufsausbildung vorausgesetzt.Darüber hinaus müssen die Bewerber/innen die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und ein Auswahlverfahren absolvieren.Worauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. sorgfältiges Mitarbeiten an der Auswertung von Informationen)Verantwortungsbewusstsein (z.B. Abwägen zwischen der Wahrung der inneren Sicherheit und den persönlichen Freiheitsrechten der Bürger beim Sammeln von Informationen) Verschwiegenheit (z.B. Beachten des Datenschutzes und Stillschweigen gegenüber Außenstehenden über Hinweise auf verfassungsfeindliche Bestrebungen wahren)Lernbereitschaft (z.B. sich auf dem Laufenden halten über neueste Entwicklungen im Bereich der technischen Möglichkeiten zur Beschaffung nachrichtendienstlicher Informationen)Schulfächer:Deutsch (z.B. für das Erstellen von Berichten)Mathematik (z.B. für Aufgaben im Kassenwesen)Politik/Sozialkunde (z.B. für das Auswerten verfassungsschutzrelevanter Informationen unter Berücksichtigung politischer Gegebenheiten)Was verdient man während des Vorbereitungsdienstes?Die Beamtenanwärter/innen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden.Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Bundesbehörden (brutto): 1.473 €, bei Landesbehörden (brutto) - je nach Bundesland: 1.510 € bis 1.528 €.
Ist Beamter/Beamtin im Verfassungsschutz (mittlerer Dienst) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin im Verfassungsschutz (mittlerer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Beamter/Beamtin im Verfassungsschutz (mittlerer Dienst) qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin im Verfassungsschutz (mittlerer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Beamter/Beamtin im Verfassungsschutz (mittlerer Dienst) in Deutschland typischerweise? ▼
Lernorte sind:Zentrum für nachrichtendienstliche Aus- und Fortbildung, ggf. Schulen für Verfassungsschutz: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband)Bundesamt für Verfassungsschutz, ggf. Landesämter für Verfassungsschutz: Büroräume
Wie hoch ist das typische Gehalt für Beamter/Beamtin im Verfassungsschutz (mittlerer Dienst) in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.