Beamter/Beamtin im Verfassungsschutz (gehobener Dienst)
Beamter/Beamtin - Verfassungsschutz (gehobener Dienst)
Was ist Beamter/Beamtin im Verfassungsschutz (gehobener Dienst)?
Steckbrief
Berufstyp: BeamtenausbildungAusbildungsartStudium an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, dem Zentrum für nachrichtendienstliche Aus- und Fortbildung und der Akademie für Verfassungsschutz, praktische Studienabschnitte beim Bundesamt für Verfassungsschutz sowie bei Landesämtern für Verfassungsschutz Abschluss: DiplomDauer3 Jahre
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →Der Beruf Beamter/Beamtin im Verfassungsschutz (gehobener Dienst) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:
- Betriebswirtschaftslehre/Business Studies
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Academic Presentation and Communication
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Academic Reading and Writing
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Accounting and Auditing
Master · Ruhr-Universität Bochum
Accounting and Auditing
Master · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Accounting and Controlling
Master · Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Lernorte sind:Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Akademie für Verfassungsschutz, Zentrum für nachrichtendienstliche Aus- und Fortbildung: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, BibliothekenBundesamt für Verfassungsschutz, Landesämter für Verfassungsschutz: BüroräumeZu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten)
▶ Aktuelles
Novellierung der BundeslaufbahnverordnungAm 17.03.2026 trat die neue Bundeslaufbahnverordnung in Kraft. Sie eröffnet bedarfsorientierte Sonderzugänge, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Schwerpunkt der Reform ist u.a. die Gleichstellung von beruflicher und akademischer Bildung. Im gehobenen technischen Verwaltungsdienst sowie im gehobenen naturwissenschaftlichen Dienst ist nun z.B. auch der Zugang für Personen mit den beruflichen Fortbildungsabschlüssen Bachelor Professional oder Master Professional möglich.
▶ Steckbrief
BerufstypBeamtenausbildungAusbildungsartStudium an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, dem Zentrum für nachrichtendienstliche Aus- und Fortbildung und der Akademie für Verfassungsschutz, praktische Studienabschnitte beim Bundesamt für Verfassungsschutz sowie bei Landesämtern für VerfassungsschutzAbschlussDiplomDauer3 JahreAufgaben und TätigkeitenBeamte und Beamtinnen im gehobenen Dienst des Verfassungsschutzes beobachten z.B. verfassungsfeindliche Bestrebungen rechts-, links- und ausländerextremistischer Gruppierungen. Sie überwachen in der Spionagebekämpfung die Aktivitäten gegnerischer Nachrichtendienste und wehren Spionageangriffe ab. Sie beschaffen verfassungsschutzrelevante Informationen, werten diese aus, verfassen Berichte und Stellungnahmen und bereiten Entscheidungsvorlagen für die Führungsebene vor. Sie können auch Personalangelegenheiten und die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden übernehmen. Die Beamten und Beamtinnen beraten außerdem Bürger und Bürgerinnen, z.B. über Aussteigerprogramme für Extremisten und Extremistinnen.Arbeitsbereiche und -orteArbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im gehobenen Dienst des Verfassungsschutzes finden Beschäftigung beim Bundesamt für Verfassungsschutzbei Landesämtern für VerfassungsschutzArbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im gehobenen Dienst des Verfassungsschutzes arbeiten in erster Linie in Büroräumenin BesprechungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenDie Fachhoc...
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Auswahlverfahren
Das Auswahlverfahren besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Der schriftliche Teil prüft anhand von Leistungstests v.a. kognitive und sprachliche Fähigkeiten. Der mündliche Teil zeigt z.B. durch ein Interview, eine Simulationsaufgabe oder Gruppendiskussion die Motivation und soziale Kompetenz der Bewerber und Bewerberinnen.Außerdem findet eine Sicherheitsüberprüfung nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG) statt.
▶ Ausbildungsaufbau
Gliederung des Studiums im gehobenen Verfassungsschutzdienst des BundesGrundstudium an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung: 6 MonatePraxislehrgänge an der Akademie für Verfassungsschutz (AfV): ca. 2 MonatePraktikum beim Bundesamt für Verfassungsschutz: 4 MonateHauptstudium I am Zentrum für nachrichtendienstliche Aus- und Fortbildung (ZNAF): 6 MonatePraxislehrgänge an der Akademie für Verfassungsschutz (AfV): ca. 2 MonatePraktikum beim Bundesamt für Verfassungsschutz: 7 MonatePraktikum bei einem Landesamt für Verfassungsschutz: 3 MonateHauptstudium II am Zentrum für nachrichtendienstliche Aus- und Fortbildung (ZNAF): 6 MonateLaufbahn-/DiplomprüfungStudiendauer insgesamt: 3 Jahre
▶ Ausbildungskosten
Studienbeiträge werden nicht erhoben. Es können Fahrtkosten oder Kosten für Lernmittel anfallen. Erfolgt die Unterbringung an den Bildungsstätten, können ebenfalls Kosten entstehen.
▶ Ausbildungsinhalte
Fachstudien, z.B. in folgenden Bereichen:staatsrechtliche und politische, rechtliche, volks- und finanzwirtschaftliche Grundlagen des Verwaltungshandelnsbetriebswirtschaftliche Grundlagen des Verwaltungshandelns, Organisation und Informationsverarbeitungsozialwissenschaftliche Grundlagen des VerwaltungshandelnsRechtslehreStaats-, Verfassungs- und EuroparechtVerwaltungsrechtRecht der Nachrichtendienste/DatenschutzrechtStrafrechtinternationale Politik und politische Ideengeschichte sowie Formen des politischen ExtremismusRechtsextremismus/-terrorismus, Linksextremismus/-terrorismussicherheitsgefährdende und extremistische Bestrebungen von Ausländerninnere Sicherheit, Geheimschutz, Spionageabwehr, Proliferation (Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen und Stoffen, die zu ihrer Herstellung benötigt werden)nachrichtendienstliche Arbeitstechniken (Informationsbeschaffung und -auswertung, Observation, Berichtswesen)NachrichtendienstpsychologieAußerdem ist eine Fremdsprachenausbildung zu absolvieren.Berufspraktische Studienabschnitte vermitteln berufliche Kenntnisse und Erfahrungen.
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Während der Fachstudien:Lehrveranstaltungen: Vorlesungen und Seminare in den Hörsälen und Seminarräumen z.B. der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung besuchenPraktische Übungen: z.B. Sprachübungen im Rahmen der Fremdsprachenausbildung absolvierenEigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Organisation: z.B. vorgegebene Abgabetermine für Referate und Hausarbeiten einhaltenWährend der berufspraktischen Studienabschnitte:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Informationen sichten und auswerten, Verwaltungsaufgaben erledigenPraxisbezogene Lehrveranstaltungen: z.B. Veranstaltungen zur Gesprächsführung, Observation und nachrichtendienstlichen Einsatztechnik besuchenSchlüsselqualifikationen: z.B. Problemlösungs-, Organisations- und Kommunikationskompetenzen erweiternWährend des gesamten Studiums werden Beurteilungen vorgenommen.
▶ Ausbildungsvergütung
Monatlicher Anwärtergrundbetrag (brutto): 1.744 €Quelle:Bundesbesoldungsgesetz (BBesG)Hinweis: Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium:Wirtschaft/Recht: z.B. um die rechtswissenschaftlichen (z.B. Staats-, Verfassungs- und Europarecht, Strafrecht) und betriebswirtschaftlichen Lehrinhalte zu verstehenPolitik/Sozialkunde: z.B. ein Verständnis für Außen- und Sicherheitspolitik zu entwickelnDeutsch: z.B. um Protokolle zu verfassen und Referate zu haltenEnglisch: z.B. um sich den Einstieg in die integrierte Fremdsprachenausbildung zu erleichternPsychologie: z.B. für die operative Informationsbeschaffung
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Alternativen bieten sich für den Beruf Beamter/Beamtin im gehobenen Dienst des Verfassungsschutzes an:Bereich Schutz und SicherheitBeamter/Beamtin beim Bundesnachrichtendienst (gehobener Dienst)Beamter/Beamtin im Bundeskriminaldienst (gehobener Dienst)Beamter/Beamtin im Landeskriminaldienst (gehobener Dienst)Polizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin in der Bundespolizei (gehobener nichttechnischer Dienst)Polizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin im gehobenen nichttechnischen Dienst der LänderBeamter/Beamtin im Justizvollzugsdienst (gehobener nichttechnischer Dienst)Sicherheitsmanagement (grundständig)Gemeinsamkeit:Sicherheitsrisiken analysieren und Gegenmaßnahmen einleitenBereich Recht und VerwaltungBeamter/Beamtin im gehobenen nichttechnischen ZolldienstStaats-, Verwaltungswissenschaft (grundständig)Verwaltungsmanagement, Public Management (grundständig)Öffentliches Recht (grundständig)Gemeinsamkeit:Verwaltungsvorgänge unter rechtlichen Gesichtspunkten prüfenBereich GesellschaftswissenschaftenPolitikwissenschaft (grundständig)Gemeinsamkeit:Innenpolitische Prozesse beobachten und analysieren
▶ Entwicklung der Ausbildung
2018:neue Verordnung für den gehobenen Dienst im Verfassungsschutz des BundesZusammenführung der Laufbahnausbildungen des Bundesnachrichtendienstes und des Bundesamtes für Verfassungsschutz im gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst; Fachrichtungen der Laufbahn Nachrichtendienste:BundesnachrichtendienstVerfassungsschutz
▶ Die Ausbildung im Überblick
Die Ausbildung im gehobenen Verfassungsschutzdienst erfolgt als Vorbereitungsdienst und dauert 3 Jahre. Sie ist als Diplomstudium organisiert und durch Verordnungen des Bundes bzw. der Bundesländer geregelt. Die Ausbildung schließt mit der Laufbahn-/Diplomprüfung ab.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungDas Studium ist bundesrechtlich sowie in den genannten Bundesländern landesrechtlich geregelt und führt zu folgender Abschluss-/Berufsbezeichnung:Bund, Baden-Württemberg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen:Diplom-Verwaltungswirt/Diplom-Verwaltungswirtin (FH) Die Laufbahn ist darüber hinaus in folgenden Bundesländern eingerichtet, in dem keine Abschluss-/Berufsbezeichnung vorliegt:BayernNiedersachsenSachsen-AnhaltLaufbahnbezeichnungenBeamter/Beamtin - Verfassungsschutz (gehobener Dienst)Beamter/Beamtin - Dienst im Verfassungsschutz (Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt)Beamter/Beamtin - Verfassungsschutz (Laufbahngruppe 2, erste Einstiegsebene)Beamter/Beamtin - Verfassungsschutz (dritte Qualifikationsebene)Beamter/Beamtin - Verfassungsschutz des Bundes (gehobener Dienst)Die Laufbahnbezeichnungen sind beispielhaft und können je nach Bundesland bzw. Bundesbehörde variieren.Hinweis: Die zuständigen Stellen legen fest, ob die Laufbahn als Ausbildung angeboten wird.
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Den passenden Einsatzbereich findenNach ihrem Studium arbeiten Beamte und Beamtinnen im gehobenen Dienst des Verfassungsschutzes beim Bundesamt für Verfassungsschutz oder in Landesämtern für Verfassungsschutz.Auf dem Laufenden bleibenDurch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell oder bringt sie auf den neuesten Stand. Das Themenspektrum reicht dabei von Politik bis hin zu Datenschutzrecht.Beruflich weiterkommenBei entsprechender Eignung haben Beamte und Beamtinnen im gehobenen Dienst des Verfassungsschutzes die Möglichkeit, nach erfolgreichem Aufstiegsverfahren in die nächsthöhere Laufbahn zu wechseln.Auch ein weiterführendes Studium kann in Betracht gezogen werden. Naheliegend ist es z.B., einen Masterabschluss im Studienfach Staats-, Verwaltungswissenschaft zu erwerben.
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Das Studium für die Beamtenlaufbahnen wird von Bund und Ländern z.T. in eigenen Verordnungen geregelt. BundesebeneVerordnung über den Vorbereitungsdienst für den gehobenen Dienst im Bundesnachrichtendienst und den gehobenen Dienst im Verfassungsschutz des Bundes (GDBNDVerfSchVDV) vom 21.09.2018 (BGBl. I S. 1368), zuletzt geändert durch Artikel 2 Abs. 22 der Verordnung vom 11.03.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 67)LandesebeneVerordnung des Innenministeriums über die Ausbildung und Prüfung für den gehobenen Dienst im Verfassungsschutz (Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den gehobenen Dienst im Verfassungsschutz - APrOVSgD) vom 09.07.2018 (BW.GBl. S. 295), zuletzt geändert durch Artikel 19 des Gesetzes vom 15.11.2022 (BW.GBl. S. 540)Verordnung über die Fachlaufbahn Polizei und Verfassungsschutz (Fach V-Pol/VS) vom 09.12.2010 (Bay.GVBl. S. 821), zuletzt geändert durch Verordnung vom 26.03.2019 (Bay.GVBl. S. 98)Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den Laufbahnzweig Verfassungsschutz im gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst (APOgD VerfSch) vom 14.07.2015 (Hess.StAnz. S. 813), geändert durch Artikel 44 der Verordnung vom 16.12.2025 (Hess.GVBl. Nr. 110)Ausbildungs- und Prüfungsordnung für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 (gehobener Dienst) in der Fachrichtung Allgemeiner Dienst zur Verwendung im Verfassungsschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Ausbildungs- und Prüfungsordnung Verfassungsschutz - APOVSgD AD M-V) vom 09.09.2022 (GVOBl. M-V S. 513)Verordnung über die Ausbildung...
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Voraussetzung ist die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife bzw. ein vergleichbarer Bildungsabschluss.Darüber hinaus müssen die Bewerber und Bewerberinnen die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Beamter/Beamtin im Verfassungsschutz (gehobener Dienst)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Beamter/Beamtin im Verfassungsschutz (gehobener Dienst) in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenBeamte und Beamtinnen im gehobenen Dienst des Verfassungsschutzes beobachten z.B. verfassungsfeindliche Bestrebungen rechts-, links- und ausländerextremistischer Gruppierungen. Sie überwachen in der Spionagebekämpfung die Aktivitäten gegnerischer Nachrichtendienste und wehren Spionageangriffe ab. Sie beschaffen verfassungsschutzrelevante Informationen, werten diese aus, verfassen Berichte und Stellungnahmen und bereiten Entscheidungsvorlagen für die Führungsebene vor. Sie können auch Personalangelegenheiten und die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden übernehmen. Die Beamten und Beamtinnen beraten außerdem Bürger und Bürgerinnen, z.B. über Aussteigerprogramme für Extremisten und Extremistinnen.Arbeitsbereiche und -orteArbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im gehobenen Dienst des Verfassungsschutzes finden Beschäftigung beim Bundesamt für Verfassungsschutzbei Landesämtern für VerfassungsschutzArbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im gehobenen Dienst des Verfassungsschutzes arbeiten in erster Linie in Büroräumenin BesprechungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenDie Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife oder ein vergleichbarer Bildungsabschluss ist Voraussetzung für die Zulassung zum Studium.Bewerber und Bewerberinnen müssen darüber hinaus die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und ein Auswahlverfahren absolvieren.Inhalte des StudiumsFachstudien, z.B. in folgenden Bereichen:staatsrechtliche und politische, rechtliche, volks- und finanzwirtschaftliche Grundlagen des Verwaltungshandelnsbetriebswirtschaftliche Grundlagen des Verwaltungshandelns, Organisation und Informationsverarbeitungsozialwissenschaftliche Grundlagen des VerwaltungshandelnsRechtslehre (Staats-, Verfassungs- und Europarecht, Verwaltungsrecht, Recht der Nachrichtendienste/Datenschutzrecht, Strafrechtinternationale Politik und politische Ideengeschichte sowie Formen des politischen Extremismusinnere Sicherheit, Geheimschutz, Spionageabwehr, Proliferation (Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen und Stoffen, die zu ihrer Herstellung benötigt werden)nachrichtendienstliche Arbeitstechniken (Informationsbeschaffung und -auswertung, Observation, Berichtswesen)NachrichtendienstpsychologieAußerdem ist eine Fremdsprachenausbildung zu absolvieren.Berufspraktische Studienabschnitte vermitteln berufliche Kenntnisse und Erfahrungen.Was verdient man während des Studiums?Die Beamtenanwärter und -anwärterinnen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden.Der monatliche Anwärtergrundbetrag beträgt in Laufbahnen des gehobenen Dienstes 1.744 €.
Ist Beamter/Beamtin im Verfassungsschutz (gehobener Dienst) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin im Verfassungsschutz (gehobener Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Beamter/Beamtin im Verfassungsschutz (gehobener Dienst) qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin im Verfassungsschutz (gehobener Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Beamter/Beamtin im Verfassungsschutz (gehobener Dienst) in Deutschland typischerweise? ▼
Lernorte sind:Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Akademie für Verfassungsschutz, Zentrum für nachrichtendienstliche Aus- und Fortbildung: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, BibliothekenBundesamt für Verfassungsschutz, Landesämter für Verfassungsschutz: BüroräumeZu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Beamter/Beamtin im Verfassungsschutz (gehobener Dienst) in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.