Beamter/Beamtin im Justizvollzugsdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst)
Beamter/Beamtin - Justizvollzugsdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst)
Was ist Beamter/Beamtin im Justizvollzugsdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst)?
Steckbrief
Berufstyp: Beamtenausbildung;abweichende Laufbahnbezeichnungen in den einzelnen BundesländernAusbildungsartVorbereitungsdienst, geregelt durch Verordnungen der BundesländerDauer des VorbereitungsdienstesI.d.R. 1,5-2 JahreLernorteJustizvollzugsschulen, Justizvollzugsanstalten
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →Der Beruf Beamter/Beamtin im Justizvollzugsdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:
- Betriebswirtschaftslehre/Business Studies
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Academic Presentation and Communication
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Academic Reading and Writing
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Accounting and Auditing
Master · Ruhr-Universität Bochum
Accounting and Auditing
Master · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Accounting and Controlling
Master · Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Lernorte sind:Justizvollzugsschulen: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband)Justizvollzugsanstalten: je nach Dienstrichtung Räume der entsprechenden Abteilungen
▶ Steckbrief
BerufstypBeamtenausbildung;abweichende Laufbahnbezeichnungen in den einzelnen BundesländernAusbildungsartVorbereitungsdienst, geregelt durch Verordnungen der BundesländerDauer des VorbereitungsdienstesI.d.R. 1,5-2 JahreLernorteJustizvollzugsschulen, JustizvollzugsanstaltenWas macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizvollzugsdienst übernehmen Aufgaben in den Bereichen allgemeiner Vollzugsdienst, Werk-, Verwaltungs- und Sanitätsdienst einer Justizvollzugsanstalt.In der Verwaltung sind sie für die Sachbearbeitung zuständig. Sie erstellen und führen z.B. Gefangenen- und Personalakten und bearbeiten Formulare, die zur Aufnahme und Entlassung von Gefangenen notwendig sind. Des Weiteren beaufsichtigen sie Straf- und Untersuchungsgefangene (allgemeiner Vollzugsdienst) oder leiten diese in Betrieben der Aus- und Weiterbildung (Werkdienst) an. Dabei beurteilen sie das Verhalten und die Arbeitsleistung der Häftlinge. Im Rahmen des Strafvollzugs wirken Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizvollzugsdienst bei der Resozialisierung der Gefangenen mit. Im Sanitätsdienst pflegen, betreuen und überwachen sie kranke Gefangene.Wo arbeitet man?Arbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizvollzugsdienst finden Beschäftigung in Justizvollzugsanstalten und zugehörigen Verwaltungen.Arbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizvollzugsdienst arbeiten in erster Liniein Haft- und Gemeinschaftsräumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auch auf Krankenstationen...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungBeamter/Beamtin im mittleren JustizvollzugsdienstBerufstypBeamtenausbildung/VorbereitungsdienstAusbildungsdauerI.d.R. 1,5-2 JahreZugangsvoraussetzungI.d.R. mittlerer Bildungsabschluss oder Hauptschulabschluss und eine förderliche abgeschlossene Berufsausbildung; für den Werkdienst zusätzlich eine bestandene Meister- oder TechnikerprüfungWas macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizvollzugsdienst übernehmen Aufgaben in den Bereichen allgemeiner Vollzugsdienst, Werk-, Verwaltungs- und Sanitätsdienst einer Justizvollzugsanstalt.In der Verwaltung sind sie für die Sachbearbeitung zuständig. Sie erstellen und führen z.B. Gefangenen- und Personalakten und bearbeiten Formulare, die zur Aufnahme und Entlassung von Gefangenen notwendig sind. Des Weiteren beaufsichtigen sie Straf- und Untersuchungsgefangene (allgemeiner Vollzugsdienst) oder leiten diese in Betrieben der Aus- und Weiterbildung (Werkdienst) an. Dabei beurteilen sie das Verhalten und die Arbeitsleistung der Häftlinge. Im Rahmen des Strafvollzugs wirken Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizvollzugsdienst bei der Resozialisierung der Gefangenen mit. Im Sanitätsdienst pflegen, betreuen und überwachen sie kranke Gefangene.Wo arbeitet man?Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizvollzugsdienst finden Beschäftigung in Justizvollzugsanstalten und zugehörigen Verwaltungen.WeitereBerufe in UniformBerufe rund um Recht und VerwaltungBerufe rund um Schutz und Sicherheit
▶ Ausbildungsdauer
i.d.R. 1,5-2 Jahre
▶ Auswahlverfahren
Im Eignungstest werden z.B. pädagogische und psychologische Tests durchgeführt und die körperliche Eignung beurteilt.
▶ Ausbildungsaufbau
Gliederung eines Vorbereitungsdienstes im mittleren JustizvollzugsdienstPraktische Ausbildung I in einer Justizvollzugsanstalt: 2,5 Monate Theoretische Ausbildung I an einer Justizvollzugsschule: 3 MonatePraktische Ausbildung II in einer Justizvollzugsanstalt: 4 MonateTheoretische Ausbildung II an einer Justizvollzugsschule: 3 MonatePraktische Ausbildung III in einer Justizvollzugsanstalt: 5,5 MonateTheoretische Ausbildung III an einer Justizvollzugsschule: 3 MonatePraktische Ausbildung IV in einer Justizvollzugsanstalt: 3 MonateLaufbahnprüfungAusbildungsdauer insgesamt: 24 Monate
▶ Ausbildungskosten
Schulgeld oder Lehrgangsgebühren werden nicht erhoben. Es können Fahrtkosten oder Kosten für Lernmittel anfallen. Für die Unterbringung am Ausbildungsort können ebenfalls Kosten entstehen.
▶ Ausbildungsinhalte
Während der theoretischen Ausbildung erwirbt man beispielsweise Kenntnisse in den folgenden Bereichen:Vollzugspraxis, VollzugsverwaltungVollzugsrecht, bürgerliches Recht und Verwaltungsrecht, öffentliches Dienstrecht, Straf- und Prozessrecht, Staats-, Verfassungs- und EuroparechtPsychologie KriminologiePädagogikberufsspezifische Konfliktbewältigung und Selbstverteidigung Sport je nach Bundesland und Dienstrichtung: Waffenkunde und Waffengebrauch, Gewaltprävention und Deeskalation, Erste Hilfe, Betriebsführung und Arbeitsschutz, Gesundheitswesen und UnfallverhütungWährend der praktischen Ausbildung lernt man beispielsweise (je nach Dienstrichtung):die verschiedenen Vollzugsformen und -arten wie Erwachsenenvollzug oder Jugendvollzug sowie die wesentlichen Aufgaben, die Organisation und Arbeitsweise in einer Justizvollzugsanstalt kennenAufgaben im Werkdienst zu übernehmenberufsbezogene Anwendung der Informations- und KommunikationstechnikWaffenanwendungPforten-, Besuchs- und Kontrolldienst, Aus- und Vorführdienst, TransportdienstFinanzen und Versorgung, insbesondere Küchen- und KammerdienstPersonal und Organisation, einschließlich der Vollzugsgeschäftsstelle
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Während der theoretischen Ausbildungsabschnitte:Unterricht im Klassenverband, ggf. Projektarbeit, Aufarbeitung der Inhalte zu HauseWährend der praktischen Ausbildungsabschnitte:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Gefangenenakten führen, Formulare ausfüllen, im Werkdienst beim Zuteilen der Arbeit mithelfenAnforderungen:Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein und Verschwiegenheit (z.B. genaues Führen von Gefangenenakten, Stillschweigen wahren über persönliche Daten)Kommunikationsfähigkeit und Kontaktbereitschaft (z.B. im Umgang mit Häftlingen, Besuchern, Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von Behörden)Selbstsicherheit, Durchsetzungsvermögen und Konfliktfähigkeit (z.B. Beaufsichtigen von Gefängnisinsassen)Psychische Stabilität (z.B. Wahren einer professionellen Distanz)
▶ Ausbildungsvergütung
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto) - je nach Bundesland: 1.409 € bis 1.528 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunionHinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Deutsch:Da Beamtenanwärter/innen in der Ausbildung u.a. lernen, den Schriftverkehr zu erledigen sowie Protokolle und Berichte zu erstellen, sind gute Deutschkenntnisse unerlässlich.Mathematik:Kenntnisse in Mathematik werden benötigt, um z.B. Aufgaben im Bereich Haushalts- und Finanzwesen zu erledigen.Pädagogik/Psychologie:In der Ausbildung wird auch der Umgang mit Straffälligen erlernt. Kenntnisse in Pädagogik und Psychologie sind daher nützlich.
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Beamter/Beamtin im mittleren Justizvollzugsdienst an:Bereich Schutz und SicherheitBeamter/Beamtin im Abschiebungshaftvollzugsdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst)Polizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin in der Bundespolizei (mittlerer nichttechnischer Dienst)Polizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin im mittleren nichttechnischen DienstBeamter/Beamtin im Verfassungsschutz (mittlerer Dienst)Fachkraft für Schutz und SicherheitGemeinsamkeit:Sicherheitsmaßnahmen umsetzenBereich Recht und VerwaltungJustizfachangestellter/JustizfachangestellteBeamter/Beamtin im mittleren ZolldienstGemeinsamkeit:Verwaltungsvorgänge bearbeiten
▶ Ausbildungsdauer (Bayern)
1,5 Jahre bzw. 2 JahreVollzugs- und Verwaltungsdienst:2 JahreAllgemeiner Vollzugsdienst sowie Werkdienst:1,5 Jahre
▶ Ausbildungsdauer (Berlin)
2 Jahre
▶ Ausbildungsdauer (Bremen)
2 Jahre
▶ Ausbildungsdauer (Hessen)
2 Jahre
▶ Ausbildungsdauer (Hamburg)
2 Jahre
▶ Ausbildungsdauer (Sachsen)
2 Jahre
▶ Ausbildungsdauer (Saarland)
i.d.R. 21 Monate bzw. 2 JahreAllgemeiner Vollzugsdienst:21 MonateVerwaltungsdienst:2 JahreWerkdienst:6 Monate (Einführung)
▶ Die Ausbildung im Überblick
Die Ausbildung im mittleren Justizvollzugsdienst erfolgt als 1,5- bis 2-jähriger Vorbereitungsdienst. Sie ist durch Verordnungen der Bundesländer geregelt und führt zu einer Laufbahnprüfung.
▶ Ausbildungsdauer (Thüringen)
2 Jahre
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Die Ausbildung ist in dem genannten Bundesland rechtlich geregelt und führt dort zu folgender Abschluss-/Berufsbezeichnung:Baden-Württemberg, Niedersachsen:Justizvollzugsfachwirt/JustizvollzugsfachwirtinDie Laufbahn ist darüber hinaus in folgenden Bundesländern eingerichtet, in denen keine Abschluss-/Berufsbezeichnungen vorliegen:BayernBerlinBrandenburgBremenHamburgHessenMecklenburg-VorpommernNordrhein-WestfalenRheinland-PfalzSaarlandSachsenSachsen-AnhaltSchleswig-HolsteinThüringenLaufbahnbezeichnungenBeamter/Beamtin - Justizvollzugsdienst (mittlerer Dienst)Beamter/Beamtin - Justizvollzugsdienst (Laufbahngruppe 1, zweites Einstiegsamt)Beamter/Beamtin - Justizvollzugsdienst (Laufbahngruppe 1, zweite Einstiegsebene)Beamter/Beamtin - Justizvollzugsdienst (zweite Qualifikationsebene)Beamter/Beamtin - Justizvollzugsdienst (zweites Einstiegsamt)Die Laufbahnbezeichnungen sind beispielhaft und können je nach Bundesland variieren.Hinweis: Die zuständigen Stellen in den einzelnen Bundesländern legen fest, ob die Laufbahn als Ausbildung angeboten wird.
▶ Ausbildungsdauer (Brandenburg)
2 Jahre
▶ Ausbildungsvergütung (Bayern)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.510 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Ausbildungsvergütung (Berlin)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.468 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Januar 2026Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Ausbildungsvergütung (Bremen)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.457 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Ausbildungsvergütung (Hessen)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.515 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Dezember 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Ausbildungsvergütung (Hamburg)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.496 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.528 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Ausbildungsdauer (Niedersachsen)
1 Jahr bzw. 2 JahreFachrichtung Justiz:2 JahreFachrichtung Technische Dienste/Werkdienst:1 Jahr
▶ Ausbildungsvergütung (Saarland)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.424 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Den passenden Einsatzbereich findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizvollzugsdienst in Justizvollzugsanstalten.Auf dem Laufenden bleibenDurch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell oder bringt sie auf den neuesten Stand. Das Themenspektrum reicht dabei von Wach- und Sicherheitsdiensten bis hin zu Verwaltungsrecht.Beruflich weiterkommenBei entsprechender Eignung haben Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizvollzugsdienst die Möglichkeit, nach erfolgreichem Aufstiegsverfahren in die nächsthöhere Laufbahn zu wechseln.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Soziale Arbeit erwerben.
▶ Ausbildungsdauer (Sachsen-Anhalt)
2 Jahre
▶ Ausbildungsdauer (Rheinland-Pfalz)
1,5 Jahre bzw. 2 JahreAllgemeiner Justizvollzugsdienst:1,5 JahreVerwaltungsdienst:2 Jahre
▶ Ausbildungsvergütung (Thüringen)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.492 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Ausbildungsvergütung (Brandenburg)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.518 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Juli 2024Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Ausbildungsdauer (Baden-Württemberg)
1,5 Jahre bzw. 2 Jahre Vollzugsdienst/Verwaltungsdienst im Justizvollzug:2 JahreWerkdienst im Justizvollzug:1,5 Jahre
▶ Ausbildungsdauer (Schleswig-Holstein)
2 Jahre
▶ Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.409 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Ausbildungsdauer (Nordrhein-Westfalen)
2 Jahre
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.459 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.512 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Spezialisierung während der Ausbildung
Die Ausbildung wird je nach Bundesland beispielsweise in folgenden Dienstrichtungen angeboten:Allgemeiner VollzugsdienstMittlerer VerwaltungsdienstWerkdienst
▶ Ausbildungsdauer (Mecklenburg-Vorpommern)
2 Jahre
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Der Vorbereitungsdienst für die Beamtenlaufbahnen wird von den Bundesländern in eigenen Verordnungen geregelt. Die jeweiligen Bestimmungen können voneinander abweichen.Verordnung des Justizministeriums über die Ausbildung und Prüfung für den mittleren Vollzugs-, Werk- und Verwaltungsdienst im Justizvollzug (Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den mittleren Vollzugs-, Werk- und Verwaltungsdienst im Justizvollzug - APrOmVWV) vom 24.01.2018 (BW.GBl. S. 40), geändert durch Artikel 26 des Gesetzes vom 15.11.2022 (BW.GBl. S. 540)Verordnung des Justizministeriums über die Einrichtung von Laufbahnen (Laufbahnverordnung-Justizministerium - LVO-JuM) vom 05.11.2014 (BW.GBl. S. 614), geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 03.04.2023 (BW.GBl. S. 152)Verordnung über fachliche Schwerpunkte in der Fachlaufbahn Justiz (Fachverordnung Justiz - FachV-J) vom 08.09.2014 (Bay.GVBl. S. 417), zuletzt geändert durch Verordnung vom 30.10.2025 (Bay.GVBl. S. 585)Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahn des allgemeinen Justizvollzugsdienstes (Ausbildungs- und Prüfungsordnung allgemeiner Justizvollzugsdienst - APOaVD) vom 08.12.2023 (Ber.GVBl. S. 412)Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes im Justizvollzug des Landes Brandenburg (Ausbildungs- und Prüfungsordnung allgemeiner Vollzugsdienst - APOaVD) vom 08.11.2021 (Bra.GVBl.II/21, Nr. 90)Bremische Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahngruppe 1, zweites Einsti...
▶ Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.493 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.467 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand November 2024Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss in Verbindung mit einer förderlichen abgeschlossenen Berufsausbildung.Für die Laufbahn des Werkdienstes wird in den meisten Bundesländern zusätzlich eine Meister- oder Technikerprüfung gefordert.Je nach Bundesland können abweichende oder weitere Voraussetzungen gefordert werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.500 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.479 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Bayern)
Schulische/berufliche Vorbildung:Allgemeiner Vollzugsdienst /Vollzugs- und Verwaltungsdienst:mindestens qualifizierender Abschluss der Mittelschule (Quali)oderAbschluss der Mittelschule (Quali) und eine abgeschlossene förderliche Berufsausbildungodermittlerer SchulabschlussWerkdienst:Abschluss einer Fachakademie oder einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Technikerschule oder Meister- bzw. Industriemeisterprüfung in einem für den Werkdienst förderlichen BereichWeitere Zugangsvoraussetzungen:Mindestalter von 18 Jahren im allgemeinen Vollzugsdienst Höchstalter von 44 Jahren im Werkdienst (Ausnahmen möglich)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Berlin)
Schulische/berufliche Vorbildung: mindestens mittlerer SchulabschlussoderBerufsbildungsreife und eine abgeschlossene mindestens 2-jährige BerufsausbildungoderBerufsbildungsreife und eine mindestens 4-jährige Dienstzeit als Soldat/in auf Zeit bei der BundeswehrWeitere Zugangsvoraussetzungen:Mindestalter von 18 JahrenHöchstalter von 40 Jahren
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Bremen)
Schulische/berufliche Vorbildung:Vollzugsdienst:mittlerer SchulabschlussoderBerufsbildungsreife und eine förderliche abgeschlossene BerufsausbildungWerkdienst:zusätzlich eine bestandene Meisterprüfung oder ein Abschluss als staatlich anerkannte/r Techniker/inWeitere Zugangsvoraussetzungen:Höchstalter von 39 Jahren (Ausnahmen möglich) ein bestimmtes Sehvermögen
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Hessen)
Schulische/berufliche Vorbildung:mittlerer Abschluss (Realschulabschluss)oderHauptschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung Weitere Zugangsvoraussetzungen:Mindestalter von 18 JahrenHöchstalter von 40 Jahren (Ausnahmen möglich)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Hamburg)
Schulische/berufliche Vorbildung/Berufspraxis:erster allgemeinbildender Schulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildungodermittlerer Schulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung oder Nachweis einer mindestens vierjährigen beruflichen TätigkeitWeitere Zugangsvoraussetzungen:Mindestalter von 21 JahrenHöchstalter von 38 Jahren (Ausnahmen möglich)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Sachsen)
Schulische/berufliche Vorbildung: RealschulabschlussoderHauptschulabschluss und eine förderliche abgeschlossene BerufsausbildungWeitere Zugangsvoraussetzungen:Mindestalter von 18 JahrenHöchstalter von 39 JahrenFahrerlaubnis der Klasse B
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Saarland)
Schulische/berufliche Vorbildung/Berufspraxis: Allgemeiner Vollzugsdienst/Verwaltungsdienst:mittlerer BildungsabschlussoderHauptschulabschluss und eine förderliche abgeschlossene Berufsausbildung Werkdienst:die Meisterprüfung in einem benötigten Handwerk und die Beschäftigung als Beamter/Beamtin in der Laufbahn des mittleren allgemeinen VollzugsdienstesWeitere Zugangsvoraussetzung:Mindestalter von 18 Jahren
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Thüringen)
Schulische/berufliche Vorbildung: RealschulabschlussoderHauptschulabschluss und eine förderliche abgeschlossene BerufsausbildungWeitere Zugangsvoraussetzungen:Mindestalter von 18 JahrenHöchstalter von 32 Jahren (Ausnahmen möglich)Fahrerlaubnis der Klasse B
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Brandenburg)
Schulische/berufliche Vorbildung:mindestens Fachoberschulreife/Realschulabschluss oderHauptschulabschluss/Berufsbildungsreife und eine förderliche abgeschlossene BerufsausbildungWeitere Zugangsvoraussetzungen:Mindestalter von 18 JahrenHöchstalter von 39 Jahrenein bestimmtes SehvermögenFahrerlaubnis der Klasse B
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Niedersachsen)
Schulische/berufliche Vorbildung/Berufspraxis:Fachrichtung Justiz: Sekundarabschluss I - Realschulabschlussoder Sekundarabschluss I - Hauptschulabschluss und eine förderliche abgeschlossene BerufsausbildungFachrichtung Technische Dienste/Werkdienst:zusätzlich die Meisterprüfung in einem Handwerk nach der Handwerksordnung oder in einem Ausbildungsberuf der Landwirtschaft oder in einem technischen Beruf und eine einjährige berufliche TätigkeitWeitere Zugangsvoraussetzungen: Mindestalter von 18 JahrenHöchstalter von 39 Jahren (Ausnahmen möglich)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Sachsen-Anhalt)
Schulische/berufliche Vorbildung: RealschulabschlussoderHauptschulabschluss und eine förderliche abgeschlossene BerufsausbildungWeitere Zugangsvoraussetzungen:Mindestalter von 18 JahrenHöchstalter von 36 Jahren (Ausnahmen möglich)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Rheinland-Pfalz)
Schulische/berufliche Vorbildung:Allgemeiner Justizvollzugsdienst sowie Verwaltungsdienst: qualifizierter Sekundarabschluss Ioder Berufsreife und eine abgeschlossene BerufsausbildungAllgemeiner Justizvollzugsdienst:zusätzlich gesundheitliche Eignung für den PolizeidienstWeitere Zugangsvoraussetzungen:Mindestalter von 18 JahrenHöchstalter von 40 Jahren
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Baden-Württemberg)
Schulische/berufliche Vorbildung/Berufspraxis:Vollzugsdienst/Verwaltungsdienst im Justizvollzug:RealschulabschlussoderHauptschulabschluss und eine abgeschlossene BerufsausbildungWerkdienst im Justizvollzug:zusätzlich Abschluss als Handwerksmeister/in oder als staatlich geprüfte/r Techniker/inoderAbschluss als Arbeitserzieher/in oder Ergotherapeut/inoderNachweis einer mindestens dreijährigen fachspezifischen praktischen Tätigkeit nach bestandener Gesellen- oder Abschlussprüfung
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Schleswig-Holstein)
Schulische/berufliche Vorbildung:Allgemeiner Vollzugsdienst/Verwaltungsdienst: mittlerer Schulabschlussoder erster allgemeinbildender Schulabschluss und eine förderliche abgeschlossene BerufsausbildungWerkdienst:zusätzlich die Meisterprüfung in einem der betreffenden Fachrichtung entsprechenden Handwerks- oder Industrieberuf
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Nordrhein-Westfalen)
Schulische/berufliche Vorbildung:Allgemeiner Vollzugsdienst/Verwaltungsdienst: mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife)oderHauptschulabschluss und eine förderliche abgeschlossene BerufsausbildungIm Werkdienst zusätzlich:Meisterprüfung in einer für den Strafvollzug verwendbaren FachrichtungoderAbschlussprüfung als staatlich geprüfte/r Techniker/in und Nachweis über den Erwerb der AusbildereignungWeitere Zugangsvoraussetzungen: Mindestalter von 18 Jahren im allgemeinen Vollzugsdienst und im mittleren Verwaltungsdienst bei Justizvollzugseinrichtungen, von 20 Jahren im Werkdienst Höchstalter von 39 Jahren im mittleren Verwaltungsdienst bei Justizvollzugseinrichtungen
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Mecklenburg-Vorpommern)
Schulische/berufliche Vorbildung:Allgemeiner Vollzugsdienst:mittlere ReifeoderBerufsreife und eine förderliche abgeschlossene BerufsausbildungWerkdienst:zusätzlich die Meisterprüfung in einem entsprechenden Handwerk oder Abschluss einer Fachschule und anschließend jeweils mindestens zweijährige BerufspraxisWeitere Zugangsvoraussetzungen:Mindestalter von 18 Jahren im allgemeinen VollzugsdienstHöchstalter von 34 Jahren im allgemeinen Vollzugsdienst und im Werkdienst (Ausnahmen möglich)
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Beamter/Beamtin im Justizvollzugsdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Beamter/Beamtin im Justizvollzugsdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst) in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizvollzugsdienst übernehmen Aufgaben in den Bereichen allgemeiner Vollzugsdienst, Werk-, Verwaltungs- und Sanitätsdienst einer Justizvollzugsanstalt.In der Verwaltung sind sie für die Sachbearbeitung zuständig. Sie erstellen und führen z.B. Gefangenen- und Personalakten und bearbeiten Formulare, die zur Aufnahme und Entlassung von Gefangenen notwendig sind. Des Weiteren beaufsichtigen sie Straf- und Untersuchungsgefangene (allgemeiner Vollzugsdienst) oder leiten diese in Betrieben der Aus- und Weiterbildung (Werkdienst) an. Dabei beurteilen sie das Verhalten und die Arbeitsleistung der Häftlinge. Im Rahmen des Strafvollzugs wirken Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizvollzugsdienst bei der Resozialisierung der Gefangenen mit. Im Sanitätsdienst pflegen, betreuen und überwachen sie kranke Gefangene.Wo arbeitet man?Arbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizvollzugsdienst finden Beschäftigung in Justizvollzugsanstalten und zugehörigen Verwaltungen.Arbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizvollzugsdienst arbeiten in erster Liniein Haft- und Gemeinschaftsräumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auch auf Krankenstationen (Sanitätsdienst) sowie in Betrieben und Werkstätten (Werkdienst).Welcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) in Verbindung mit einer förderlichen abgeschlossenen Berufsausbildung vorausgesetzt.Für die Laufbahn des Werkdienstes wird in den meisten Bundesländern zusätzlich eine Meister- oder Technikerprüfung gefordert.Darüber hinaus müssen die Bewerber/innen die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und ein Auswahlverfahren absolvieren.Worauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein und Verschwiegenheit (z.B. genaues Führen von Gefangenenakten, Stillschweigen wahren über persönliche Daten)Kommunikationsfähigkeit und Kontaktbereitschaft (z.B. im Umgang mit Häftlingen, Besuchern, Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von Behörden)Selbstsicherheit, Durchsetzungsvermögen und Konfliktfähigkeit (z.B. Beaufsichtigen von Gefängnisinsassen)Psychische Stabilität (z.B. Wahren einer professionellen Distanz)Schulfächer:Deutsch (z.B. für das Erledigen des Schriftverkehrs)Mathematik (z.B. für Aufgaben im Haushalts- und Finanzwesen)Pädagogik/Psychologie (im Umgang mit Straffälligen)Was verdient man während des Vorbereitungsdienstes?Die Beamtenanwärter/innen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden.Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto) - je nach Bundesland: 1.409 € bis 1.528 €.
Ist Beamter/Beamtin im Justizvollzugsdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin im Justizvollzugsdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Beamter/Beamtin im Justizvollzugsdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst) qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin im Justizvollzugsdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Beamter/Beamtin im Justizvollzugsdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst) in Deutschland typischerweise? ▼
Lernorte sind:Justizvollzugsschulen: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband)Justizvollzugsanstalten: je nach Dienstrichtung Räume der entsprechenden Abteilungen
Wie hoch ist das typische Gehalt für Beamter/Beamtin im Justizvollzugsdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst) in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.