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Beamter/Beamtin im Justizdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst)

Beamter/Beamtin - Justizdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst)

Ausbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 73252

Was ist Beamter/Beamtin im Justizdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst)?

Was macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizdienst sind vor allem als Sachbearbeiter/innen für Rechtsangelegenheiten sowie in der Aktenverwaltung tätig. Sie führen Dokumente und Verzeichnisse, z.B. Akten, Register, Geschäfts-, Termin- und Fristenkalender in Straf- und Zivilprozessen und erledigen Verwaltungsaufgaben in Zivil- und Strafsachen wie auch in Grundbuch-, Register-, Nachlass- und Konkursangelegenheiten. Als Geschäftsstellenverwalter/innen übernehmen sie allgemeine Büroarbeiten und fertigen bei der Vorbereitung richterlicher Handlungen Entwürfe zu Verfügungen und Beschlüssen aus.Bei Strafsachen führen sie Protokoll und nehmen außerhalb gerichtlicher Verhandlungen Erklärungen von Prozessbeteiligten auf. Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizdienst beglaubigen Ausfertigungen und Abschriften von Dokumenten und gerichtlichen Entscheidungen und sorgen für Ladungen und Zustellungen. In der Gerichtskasse bearbeiten sie Kostenangelegenheiten und berechnen Kosten in Rechtsstreitigkeiten oder Entschädigungen für Zeugen, Sachverständige und ehrenamtliche Richter/innen. Darüber hinaus können sie an der Ausbildung von Nachwuchskräften beteiligt sein.Wo arbeitet man?Arbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizdienst finden Beschäftigungbei Gerichtenbei StaatsanwaltschaftenArbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizdienst arbeiten in erster Liniein Büroräumenim GerichtssaalSie arbeiten ggf. auchin Magazin- und ArchivräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) in Verbindung mit einer förderlichen abgeschlossenen Berufsausbildung vorausgesetzt.Darüber hinaus müssen die Bewerber/innen die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und ein Auswahlverfahren absolvieren.Worauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Führen von Registern und Berechnen von Gerichtskosten) Verantwortungsbewusstsein (z.B. rechtzeitige und vorschriftsmäßige Ladungen und Zustellungen erwirken, um den reibungslosen Ablauf von Verhandlungen sicherzustellen)Verschwiegenheit (z.B. beim Umgang mit personenbezogenen Daten)Kommunikationsfähigkeit (z.B. für das Erteilen von Auskünften) Schulfächer:Deutsch (z.B. für das Erledigen des Schriftverkehrs)Mathematik (z.B. zur Berechnung von Kosten in Rechtsstreitigkeiten)Was verdient man während des Vorbereitungsdienstes?Die Beamtenanwärter/innen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden.Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto) - je nach Bundesland: 1.409 € bis 1.528 €.

Steckbrief

Berufstyp: Beamtenausbildung;abweichende Laufbahnbezeichnungen in den einzelnen BundesländernAusbildungsartVorbereitungsdienst, geregelt durch Verordnungen der BundesländerDauer des VorbereitungsdienstesI.d.R. 1,5-2,5 JahreLernorteJustizschulen oder andere Bildungseinrichtungen der öffentlichen Verwaltung, Gerichte, Staatsanwaltschaften

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Beamter/Beamtin im Justizdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Lernorte sind:Bildungseinrichtungen der öffentlichen Verwaltung, z.B. Justizschulen: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband)Amts- und Landgerichte, Staatsanwaltschaften: Büroräume

Steckbrief

BerufstypBeamtenausbildung;abweichende Laufbahnbezeichnungen in den einzelnen BundesländernAusbildungsartVorbereitungsdienst, geregelt durch Verordnungen der BundesländerDauer des VorbereitungsdienstesI.d.R. 1,5-2,5 JahreLernorteJustizschulen oder andere Bildungseinrichtungen der öffentlichen Verwaltung, Gerichte, StaatsanwaltschaftenWas macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizdienst sind vor allem als Sachbearbeiter/innen für Rechtsangelegenheiten sowie in der Aktenverwaltung tätig. Sie führen Dokumente und Verzeichnisse, z.B. Akten, Register, Geschäfts-, Termin- und Fristenkalender in Straf- und Zivilprozessen und erledigen Verwaltungsaufgaben in Zivil- und Strafsachen wie auch in Grundbuch-, Register-, Nachlass- und Konkursangelegenheiten. Als Geschäftsstellenverwalter/innen übernehmen sie allgemeine Büroarbeiten und fertigen bei der Vorbereitung richterlicher Handlungen Entwürfe zu Verfügungen und Beschlüssen aus.Bei Strafsachen führen sie Protokoll und nehmen außerhalb gerichtlicher Verhandlungen Erklärungen von Prozessbeteiligten auf. Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizdienst beglaubigen Ausfertigungen und Abschriften von Dokumenten und gerichtlichen Entscheidungen und sorgen für Ladungen und Zustellungen. In der Gerichtskasse bearbeiten sie Kostenangelegenheiten und berechnen Kosten in Rechtsstreitigkeiten oder Entschädigungen für Zeugen, Sachverständige und ehrenamtliche Richter/innen. Darüber hinaus können sie an der Ausbildung von Na...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungBeamter/Beamtin im mittleren JustizdienstBerufstypBeamtenausbildung/VorbereitungsdienstAusbildungsdauerI.d.R. 1,5-2,5 JahreZugangsvoraussetzungI.d.R. mittlerer Bildungsabschluss oder Hauptschulabschluss und eine förderliche abgeschlossene BerufsausbildungWas macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizdienst sind vor allem als Sachbearbeiter/innen für Rechtsangelegenheiten sowie in der Aktenverwaltung tätig. Sie führen Dokumente und Verzeichnisse, z.B. Akten, Register, Geschäfts-, Termin- und Fristenkalender in Straf- und Zivilprozessen und erledigen Verwaltungsaufgaben in Zivil- und Strafsachen wie auch in Grundbuch-, Register-, Nachlass- und Konkursangelegenheiten. Als Geschäftsstellenverwalter/innen übernehmen sie allgemeine Büroarbeiten und fertigen bei der Vorbereitung richterlicher Handlungen Entwürfe zu Verfügungen und Beschlüssen aus.Bei Strafsachen führen sie Protokoll und nehmen außerhalb gerichtlicher Verhandlungen Erklärungen von Prozessbeteiligten auf. Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizdienst beglaubigen Ausfertigungen und Abschriften von Dokumenten und gerichtlichen Entscheidungen und sorgen für Ladungen und Zustellungen. In der Gerichtskasse bearbeiten sie Kostenangelegenheiten und berechnen Kosten in Rechtsstreitigkeiten oder Entschädigungen für Zeugen, Sachverständige und ehrenamtliche Richter/innen. Darüber hinaus können sie an der Ausbildung von Nachwuchskräften beteiligt sein.Wo arbeitet man?Beamte und Beamtin...

Ausbildungsdauer

i.d.R. 1,5-2,5 Jahre

Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren besteht i.d.R. aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Im schriftlichen Teil werden beispielsweise Fähigkeiten in den Bereichen Gewissenhaftigkeit, Rechtschreibung, Mathematik, Wortschatz und logisches Denken geprüft. Der mündliche Teil des Auswahlverfahrens kann ein Einzelinterview und ein Rollenspiel beinhalten.

Ausbildungsaufbau

Gliederung eines Vorbereitungsdienstes im mittleren Justizdienst Praxis I: 4 Monate Lehrgang I: 4 MonateZwischenprüfungPraxis II: 10 Monate Lehrgang II: 4 MonatePraxis III: 8 MonateLaufbahnprüfungAusbildungsdauer insgesamt: 30 Monate

Ausbildungskosten

Schulgeld oder Lehrgangsgebühren werden nicht erhoben. Es können Fahrtkosten oder Kosten für Lernmittel anfallen. Für die Unterbringung am Ausbildungsort können ebenfalls Kosten entstehen.

Ausbildungsinhalte

Während der theoretischen Ausbildung erwirbt man beispielsweise Kenntnisse in den folgenden Bereichen:Zivil- und StrafrechtGrundbuch- und RegisterwesenVollstreckungs- und InsolvenzsachenNachlasssachen und TodeserklärungFamiliensachen, Betreuungs- und UnterbringungssachenKostenwesen, Haushalts- und RechnungswesenFestsetzung der Vergütung der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte aus der StaatskasseGerichtsmanagementJustizvergütungs- und EntschädigungsrechtVerfassungsrecht und GerichtsverfassungsgesetzOrganisations- und GeschäftsgangsbestimmungenBeamtenrechtWährend der praktischen Ausbildung lernt man u.a. Verwaltungsaufgaben selbstständig zu erledigen und die gerichtliche Zahlstelle zu verwalten.

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Während der theoretischen Ausbildungsabschnitte:Unterricht im Klassenverband, ggf. Projektarbeit, Aufarbeitung der Inhalte zu HauseWährend der praktischen Ausbildungsabschnitte:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Vorladungen versenden, Akten führen, Formulare ausfüllen, Telefongespräche entgegennehmenAnforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Führen von Registern und Berechnen von Gerichtskosten) Verantwortungsbewusstsein (z.B. rechtzeitige und vorschriftsmäßige Ladungen und Zustellungen erwirken, um den reibungslosen Ablauf von Verhandlungen sicherzustellen)Verschwiegenheit (z.B. beim Umgang mit personenbezogenen Daten)Kommunikationsfähigkeit (z.B. für das Erteilen von Auskünften)

Ausbildungsvergütung

Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto) - je nach Bundesland: 1.409 € bis 1.528 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunionHinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Deutsch:Da Beamtenanwärter/innen in der Ausbildung u.a. lernen, den Schriftverkehr zu erledigen sowie Protokolle bei Gerichtsverhandlungen zu führen, sind gute Deutschkenntnisse unerlässlich.Mathematik:Kenntnisse in Mathematik werden benötigt, um z.B. Kosten in Rechtsstreitigkeiten sowie Zeugen- und Sachverständigenentschädigungen zu ermitteln.

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Beamter/Beamtin im mittleren Justizdienst an:Bereich Recht und VerwaltungBeamter/Beamtin in der Allgemeinen Inneren Verwaltung (mittlerer nichttechnischer Dienst)Beamter/Beamtin im Auswärtigen Dienst (mittlerer Dienst)Polizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin im mittleren nichttechnischen DienstPolizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin in der Bundespolizei (mittlerer nichttechnischer Dienst)Justizfachangestellter/JustizfachangestellteRechtsanwaltsfachangestellter/RechtsanwaltsfachangestellteRechtsanwalts- und Notarfachangestellter/Rechtsanwalts- und NotarfachangestellteNotarfachangestellter/NotarfachangestellteGemeinsamkeit:Verwaltungsvorgänge bearbeiten

Ausbildungsdauer (Bayern)

mindestens 1,5 Jahre

Ausbildungsdauer (Berlin)

mindestens 2 Jahre

Ausbildungsdauer (Hessen)

2 Jahre

Ausbildungsdauer (Hamburg)

2 Jahre

Ausbildungsdauer (Sachsen)

2 Jahre

Ausbildungsdauer (Saarland)

2 Jahre

Die Ausbildung im Überblick

Die Ausbildung im mittleren Justizdienst erfolgt als 1,5- bis 2,5-jähriger Vorbereitungsdienst. Sie ist durch Verordnungen der Bundesländer geregelt und führt zu einer Laufbahnprüfung.

Ausbildungsdauer (Thüringen)

2 Jahre

Verkürzungen/Verlängerungen

Verkürzung der Ausbildungszeit Auf den Vorbereitungsdienst kann ggf. eine abgeschlossene Berufsausbildung bzw. eine berufliche Tätigkeit, die für die Ausbildung förderlich ist, zeitlich angerechnet werden. Je nach Bundesland können beispielsweise Bewerber/innen, die eine Ausbildung als Justizfachangestellte erfolgreich beendet haben, einen verkürzten Vorbereitungsdienst von sechs Monaten absolvieren.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Die Ausbildung ist in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt und führt dort zu folgender Abschluss-/Berufsbezeichnung:Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein: Justizfachwirt/JustizfachwirtinDie Laufbahn ist darüber hinaus in folgenden Bundesländern eingerichtet, in denen keine Abschluss-/Berufsbezeichnungen vorliegen:HamburgThüringenLaufbahnbezeichnungenBeamter/Beamtin - Justizdienst (mittlerer Dienst)Beamter/Beamtin - Justizdienst (Laufbahngruppe 1, zweites Einstiegsamt)Beamter/Beamtin - Justizdienst (Laufbahngruppe 1, zweite Einstiegsebene)Beamter/Beamtin - Justizdienst (zweite Qualifikationsebene)Beamter/Beamtin - Justizdienst (zweites Einstiegsamt)Die Laufbahnbezeichnungen sind beispielhaft und können je nach Bundesland variieren.Hinweis: Die zuständigen Stellen in den einzelnen Bundesländern legen fest, ob die Laufbahn als Ausbildung angeboten wird.

Ausbildungsdauer (Brandenburg)

2 Jahre

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.510 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.468 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Januar 2026Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.515 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Dezember 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.496 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.528 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Ausbildungsdauer (Niedersachsen)

2,5 Jahre

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.424 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Perspektiven nach der Ausbildung

Den passenden Einsatzbereich findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizdienst bei Gerichten und Staatsanwaltschaften.Auf dem Laufenden bleibenDurch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell oder bringt sie auf den neuesten Stand. Das Themenspektrum reicht dabei von öffentlicher Verwaltung bis hin zu Rechnungswesen. Beruflich weiterkommenBei entsprechender Eignung haben Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizdienst die Möglichkeit, nach erfolgreichem Aufstiegsverfahren in die nächsthöhere Laufbahn zu wechseln.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Rechtswissenschaft erwerben.

Ausbildungsdauer (Sachsen-Anhalt)

2 Jahre

Ausbildungsdauer (Rheinland-Pfalz)

26 Monate

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.492 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.518 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Juli 2024Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Ausbildungsdauer (Baden-Württemberg)

6 Monate (laufbahnqualifizierende Zusatzausbildung)

Ausbildungsdauer (Schleswig-Holstein)

2 Jahre

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.409 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Ausbildungsdauer (Nordrhein-Westfalen)

2 Jahre (für Schulabgänger/innen)1 Jahr (für Bewerber/innen mit förderlicher Berufsausbildung)6 Monate (für Beschäftigte der Justiz)

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.459 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.512 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Ausbildungsdauer (Mecklenburg-Vorpommern)

2 Jahre

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Der Vorbereitungsdienst für die Beamtenlaufbahnen wird von den Bundesländern in eigenen Verordnungen geregelt. Die jeweiligen Bestimmungen können voneinander abweichen.Verordnung des Justizministeriums über die laufbahnqualifizierende Zusatzausbildung und Prüfung für den mittleren Justizdienst (Zusatzausbildungs- und Prüfungsordnung für den mittleren Justizdienst - ZaPrOmDJu) vom 25.11.2014 (BW.GBl. S. 730), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 27.07.2020 (BW.GBl. S. 681)Zulassungs-, Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den Justizwachtmeister-, Justizfachwirte-, Gerichtsvollzieher- und Rechtspflegerdienst (Ausbildungsordnung Justiz - ZAPO-J) vom 16.06.2016 (Bay.GVBl. S. 123), zuletzt geändert durch Verordnung vom 02.08.2024 (Bay.GVBl. S. 403)Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für den allgemeinen Justizdienst (Ausbildungs- und Prüfungsordnung allgemeiner Justizdienst - APOaJD), verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 08.08.2019 (Ber.GVBl. S. 509)Ausbildungs- und Prüfungsordnung mittlerer Justizdienst Brandenburg (APOmJDBbg) vom 08.08.2023 (Bra.GVBl. II Nr. 55), geändert durch Verordnung vom 22.05.2025 (Bra.GVBl. II Nr. 34)Verordnung über den Vorbereitungsdienst für den Zugang zum zweiten Einstiegsamt der Laufbahngruppe 1 in der Fachrichtung Justiz zur Verwendung in den Aufgaben des allgemeinen Justizdienstes (Ausbildungs- und Prüfungsordnung allgemeiner Justizdienst - APO-allgJustizD) vom 05.07.2011 (HmbGVBl. S. 279)Ausbildungs- und Prüfungsordnung fü...

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.493 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.467 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand November 2024Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss in Verbindung mit einer förderlichen abgeschlossenen Berufsausbildung, z.B. als Justizfachangestellte/r, Rechtsanwaltsfachangestellte/r oder Notarfachangestellte/r.Je nach Bundesland können abweichende oder weitere Voraussetzungen gefordert werden.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.500 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.479 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Bayern)

Schulische Vorbildung:mittlerer Schulabschlussoderqualifizierender Abschluss der Mittelschule (Quali)Weitere Zugangsvoraussetzungen:Nachweis über Fertigkeiten im Tastschreiben (180 Anschläge pro Minute); der Nachweis kann bis zum Ende des ersten Ausbildungsjahres erbracht werdenHöchstalter von 45 Jahren

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Berlin)

Schulische/berufliche Vorbildung:mindestens mittlerer SchulabschlussoderBerufsbildungsreife und eine förderliche abgeschlossene Berufsausbildung

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Hessen)

Schulische/berufliche Vorbildung:mittlerer Abschluss (Realschulabschluss)oderHauptschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung Weitere Zugangsvoraussetzung:Höchstalter von 40 Jahren (Ausnahmen möglich)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Hamburg)

Schulische/berufliche Vorbildung:mindestens mittlerer Schulabschlussodererster allgemeinbildender Schulabschluss und eine förderliche abgeschlossene BerufsausbildungWeitere Zugangsvoraussetzung:Höchstalter von 39 Jahren (Ausnahmen möglich)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Sachsen)

Schulische Vorbildung:RealschulabschlussWeitere Zugangsvoraussetzung: Fertigkeiten im Maschinenschreiben (zehnminütige Abschrift einer Langschriftvorlage in der Geschwindigkeit von 180 Anschlägen pro Minute)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Saarland)

Schulische/berufliche Vorbildung: mindestens mittlerer BildungsabschlussoderHauptschulabschluss und eine förderliche abgeschlossene Berufsausbildung insbesondere als Rechtsanwaltsfachangestellte/r oder Notarfachangestellte/rWeitere Zugangsvoraussetzung:Fertigkeiten im Tastschreiben mit einer Mindestleistung von 150 Anschlägen pro Minute

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Thüringen)

Schulische/berufliche Vorbildung: Realschulabschlussoder Hauptschulabschluss und eine förderliche abgeschlossene BerufsausbildungWeitere Zugangsvoraussetzung: Fertigkeiten im Maschinenschreiben mit einer Mindestleistung von 140 Anschlägen in der Minute; der Nachweis kann innerhalb von 10 Monaten nach Beginn des Vorbereitungsdienstes erbracht werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Brandenburg)

Schulische/berufliche Vorbildung:mindestens Fachoberschulreife/RealschulabschlussoderHauptschulabschluss/Berufsbildungsreife und eine förderliche abgeschlossene BerufsausbildungWeitere Zugangsvoraussetzungen:Höchstalter von 40 Jahren (Ausnahmen möglich)Nachweis über angemessene schreibtechnische Fertigkeiten

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Niedersachsen)

Schulische/berufliche Vorbildung: Sekundarabschluss I - Realschulabschlussoder Sekundarabschluss I - Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung als Justizfachangestellte/r, Rechtsanwaltsfachangestellte/r oder Notarfachangestellte/rWeitere Zugangsvoraussetzung:Höchstalter von 39 Jahren (Ausnahmen möglich)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Sachsen-Anhalt)

Schulische/berufliche Vorbildung: Realschulabschlussoder Hauptschulabschluss und eine förderliche abgeschlossene BerufsausbildungWeitere Zugangsvoraussetzungen:Höchstalter von 42 Jahren (Ausnahmen möglich)Fertigkeiten im Tastschreiben mit einer Mindestleistung von 140 Anschlägen pro Minute; der Nachweis kann binnen einer Frist von einem Jahr nach Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf erbracht werden

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Rheinland-Pfalz)

Schulische/berufliche Vorbildung: qualifizierter Sekundarabschluss Ioder Berufsreife und eine abgeschlossene BerufsausbildungWeitere Zugangsvoraussetzungen:Höchstalter von 39 Jahren (Ausnahmen möglich)Grundkenntnisse in der elektronischen Daten- und Informationsverarbeitung sowie hinreichende Kenntnisse und Fertigkeiten im TastschreibenNachweis über die erfolgreiche Teilnahme an einem sportmotorischen Leistungstest

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Baden-Württemberg)

Berufliche Vorbildung/Berufspraxis:Zugang zur laufbahnqualifizierenden Zusatzausbildung:bestandene Prüfung zum/zur Justizfachangestellten mit einem Gesamtdurchschnittsergebnis von mindestens 73 Punkten und eine mindestens einjährige Berufstätigkeit im mittleren Justizdienstoderbestandene Prüfung zum/zur Justizangestellten mit einem mindestens befriedigenden Gesamtergebnis und eine mindestens dreijährige Berufstätigkeit im mittleren Justizdienst

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Schleswig-Holstein)

Schulische/berufliche Vorbildung: mittlerer Schulabschlussoder erster allgemeinbildender Schulabschluss und eine förderliche abgeschlossene BerufsausbildungWeitere Zugangsvoraussetzung:Kenntnisse im Tastschreiben mit einer Mindestleistung von 180 Anschlägen pro Minute; der Nachweis kann innerhalb von 15 Monaten nach Beginn des Vorbereitungsdienstes erbracht werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Nordrhein-Westfalen)

Schulische/berufliche Vorbildung/Berufspraxis:Zugang zum zweijährigen Vorbereitungsdienst für Schulabgänger/innen:mindestens mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife)oderHauptschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung Zugang zum einjährigen Vorbereitungsdienst für Bewerber/innen mit förderlicher Berufsausbildung:mindestens mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife)undabgeschlossene förderliche Berufserfahrung, z.B. als Rechtsanwaltsfachangestellte/r, Notarfachangestellte/r oder Patentanwaltsfachangestellte/r und Nachweis einer mindestens zweijährigen förderlichen BerufserfahrungZugang zum sechsmonatigen Vorbereitungsdienst für Beschäftigte der Justiz:mindestens mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife)unddie Prüfung zur/zum JustizfachangestelltenWeitere Zugangsvoraussetzung:Kenntnisse im Tastschreiben

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Mecklenburg-Vorpommern)

Schulische/berufliche Vorbildung:mindestens mittlere Reife beziehungsweise RealschulabschlussoderErwerb der Berufsreife bzw. Hauptschulabschluss und eine für die Laufbahn förderliche abgeschlossene BerufsausbildungoderErwerb der Berufsreife bzw. Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene Ausbildung in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnisodergleichwertig anerkannter BildungsstandWeitere Zugangsvoraussetzung:Höchstalter von 34 Jahren (Ausnahmen möglich)

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Beamter/Beamtin im Justizdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Beamter/Beamtin im Justizdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst) in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizdienst sind vor allem als Sachbearbeiter/innen für Rechtsangelegenheiten sowie in der Aktenverwaltung tätig. Sie führen Dokumente und Verzeichnisse, z.B. Akten, Register, Geschäfts-, Termin- und Fristenkalender in Straf- und Zivilprozessen und erledigen Verwaltungsaufgaben in Zivil- und Strafsachen wie auch in Grundbuch-, Register-, Nachlass- und Konkursangelegenheiten. Als Geschäftsstellenverwalter/innen übernehmen sie allgemeine Büroarbeiten und fertigen bei der Vorbereitung richterlicher Handlungen Entwürfe zu Verfügungen und Beschlüssen aus.Bei Strafsachen führen sie Protokoll und nehmen außerhalb gerichtlicher Verhandlungen Erklärungen von Prozessbeteiligten auf. Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizdienst beglaubigen Ausfertigungen und Abschriften von Dokumenten und gerichtlichen Entscheidungen und sorgen für Ladungen und Zustellungen. In der Gerichtskasse bearbeiten sie Kostenangelegenheiten und berechnen Kosten in Rechtsstreitigkeiten oder Entschädigungen für Zeugen, Sachverständige und ehrenamtliche Richter/innen. Darüber hinaus können sie an der Ausbildung von Nachwuchskräften beteiligt sein.Wo arbeitet man?Arbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizdienst finden Beschäftigungbei Gerichtenbei StaatsanwaltschaftenArbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im mittleren Justizdienst arbeiten in erster Liniein Büroräumenim GerichtssaalSie arbeiten ggf. auchin Magazin- und ArchivräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) in Verbindung mit einer förderlichen abgeschlossenen Berufsausbildung vorausgesetzt.Darüber hinaus müssen die Bewerber/innen die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und ein Auswahlverfahren absolvieren.Worauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Führen von Registern und Berechnen von Gerichtskosten) Verantwortungsbewusstsein (z.B. rechtzeitige und vorschriftsmäßige Ladungen und Zustellungen erwirken, um den reibungslosen Ablauf von Verhandlungen sicherzustellen)Verschwiegenheit (z.B. beim Umgang mit personenbezogenen Daten)Kommunikationsfähigkeit (z.B. für das Erteilen von Auskünften) Schulfächer:Deutsch (z.B. für das Erledigen des Schriftverkehrs)Mathematik (z.B. zur Berechnung von Kosten in Rechtsstreitigkeiten)Was verdient man während des Vorbereitungsdienstes?Die Beamtenanwärter/innen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden.Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto) - je nach Bundesland: 1.409 € bis 1.528 €.

Ist Beamter/Beamtin im Justizdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin im Justizdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Beamter/Beamtin im Justizdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst) qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin im Justizdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Beamter/Beamtin im Justizdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst) in Deutschland typischerweise?

Lernorte sind:Bildungseinrichtungen der öffentlichen Verwaltung, z.B. Justizschulen: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband)Amts- und Landgerichte, Staatsanwaltschaften: Büroräume

Wie hoch ist das typische Gehalt für Beamter/Beamtin im Justizdienst (mittlerer nichttechnischer Dienst) in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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