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Baustoffprüfer/Baustoffprüferin

Baustoffprüfer/in

Ausbildung Informatik KldB B 41432

Was ist Baustoffprüfer (Yapı Malzemesi Test Uzmanı)?

Was macht man in diesem Beruf?Baustoffprüfer/innen kontrollieren die Herstellung von Baustoffen und die Eigenschaften und Verwendbarkeit von Böden, Fels und Recyclingmaterialien entsprechend Regelwerken und geltenden Normen. Dafür bereiten sie Probenahmen vor und führen diese durch. Je nach Schwerpunkt und Auftrag testen sie unterschiedliche Baurohstoffe und Bindemittel und prüfen damit hergestellte Bauprodukte wie Beton-, Putz-, Mörtel- oder Asphaltmischungen für Bauwerke und Straßenbeläge. Oder sie führen Sondierungsbohrungen durch, um etwa Tragfähigkeit, Verdichtungs- und Wasseraufnahmefähigkeit eines Bauuntergrunds zu ermitteln. Für die Untersuchungen mithilfe chemischer und physikalischer Methoden setzen sie unterschiedliche Prüfgeräte ein. Ihre Prüf- und Messergebnisse dokumentieren sie, werten sie aus und erstellen Prüfberichte.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Baustoffprüfer/innen finden Beschäftigung bei Baustoffherstellern wie Zement- oder Betonfertigteilwerken in Unternehmen der Bauwirtschaft und in Steinbruchbetriebenin Überwachungs- und ForschungseinrichtungenArbeitsorte:Baustoffprüfer/innen arbeiten in erster Liniein Prüflaborsim Freien auf Baustellen oder im Gelände Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [2.0%]Hauptschulabschluss* [10.0%]10mittlerer Bildungsabschluss [49.0%]49Hochschulreife [33.0%]33Sonstige [6.0%]6*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Erkennen von Normabweichungen)Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Messen der Dichte, Härte oder Porosität von Baustoffen, beim Prüfen der Tragfähigkeit von Untergründen)Technisches Verständnis (z.B. beim Warten und Instandhalten der Prüfgeräte und Laboreinrichtungen)Schulfächer:Physik/Chemie (z.B. um die chemischen Kenngrößen von Proben zu bestimmen)Mathematik (z.B. um das Verhältnis von Labormischungen zu berechnen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 925 € bis 1.250 € (Industrie*), 857 € bis 903 € (Ingenieurbüros)2. Ausbildungsjahr: 1.006 € bis 1.600 € (Industrie*), 1.059 € bis 1.113 € (Ingenieurbüros)3. Ausbildungsjahr: 1.134 € bis 1.818 € (Industrie*), 1.259 € bis 1.325 € (Ingenieurbüros)*je nach Bundesland unterschiedlich

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Informatik →

Der Beruf Baustoffprüfer/Baustoffprüferin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Baustoffprüfer/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe der Bauwirtschaft und der Fertigteilindustrie): Labors, Baustellen, Gelände Berufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg (Auszubildende aus dem Umkreis Berlin besuchen nach Absprachen zwischen Berlin und Brandenburg die Berufsschule in Berlin), Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen in Selb (Bayern):Staatliches Berufliches Schulzentrum für Produktdesign und Prüftechnik Selbfür die Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz in Beckum (Nordrhein-Westfalen):Berufskolleg Beckum des Kreises Warendorf - EuropaschuleQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Baustoffprüfer/innen kontrollieren die Herstellung von Baustoffen und die Eigenschaften und Verwendbarkeit von Böden, Fels und Recyclingmaterialien entsprechend Regelwerken und geltenden Normen. Dafür bereiten sie Probenahmen vor und führen diese durch. Je nach Schwerpunkt und Auftrag testen sie unterschiedliche Baurohstoffe und Bindemittel und prüfen damit hergestellte Bauprodukte wie Beton-, Putz-, Mörtel- oder Asphaltmischungen für Bauwerke und Straßenbeläge. Oder sie führen Sondierungsbohrungen durch, um etwa Tragfähigkeit, Verdichtungs- und Wasseraufnahmefähigkeit eines Bauuntergrunds zu ermitteln. Für die Untersuchungen mithilfe chemischer und physikalischer Methoden setzen sie unterschiedliche Prüfgeräte ein. Ihre Prüf- und Messergebnisse dokumentieren sie, werten sie aus und erstellen Prüfberichte.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Baustoffprüfer/innen finden Beschäftigung bei Baustoffherstellern wie Zement- oder Betonfertigteilwerken in Unternehmen der Bauwirtschaft und in Steinbruchbetriebenin Überwachungs- und ForschungseinrichtungenArbeitsorte:Baustoffprüfer/innen arbeiten in erster Liniein Prüflaborsim Freien auf Baustellen oder im Gelände Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorge...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungBaustoffprüfer/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Baustoffprüfer/innen kontrollieren die Herstellung von Baustoffen und die Eigenschaften und Verwendbarkeit von Böden, Fels und Recyclingmaterialien entsprechend Regelwerken und geltenden Normen. Dafür bereiten sie Probenahmen vor und führen diese durch. Je nach Schwerpunkt und Auftrag testen sie unterschiedliche Baurohstoffe und Bindemittel und prüfen damit hergestellte Bauprodukte wie Beton-, Putz-, Mörtel- oder Asphaltmischungen für Bauwerke und Straßenbeläge. Oder sie führen Sondierungsbohrungen durch, um etwa Tragfähigkeit, Verdichtungs- und Wasseraufnahmefähigkeit eines Bauuntergrunds zu ermitteln. Für die Untersuchungen mithilfe chemischer und physikalischer Methoden setzen sie unterschiedliche Prüfgeräte ein. Ihre Prüf- und Messergebnisse dokumentieren sie, werten sie aus und erstellen Prüfberichte.Wo arbeitet man?Baustoffprüfer/innen finden Beschäftigung bei Baustoffherstellern wie Zement- oder Betonfertigteilwerken in Unternehmen der Bauwirtschaft und in Steinbruchbetriebenin Überwachungs- und ForschungseinrichtungenWeitereBerufe im LaborBerufe in der QualitätssicherungBerufe in der WerkstofftechnikBerufe mit Baustoffen und Natursteinen

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Anwenden von Informationssystemen und KommunikationstechnikenPlanen, Vorbereiten und Steuern von Arbeitsabläufen, Arbeiten im TeamLesen und Anwenden technischer UnterlagenAnwenden von Arbeitsstoffen, Baurohstoffen, Bindemitteln, Mischungen und RecyclingmaterialienDurchführen von Probenahmen und Herstellen von ProbenAnwenden von RegelwerkenAnwenden von LabortechnikDurchführen von Messungen und PrüfungenVerarbeiten, Auswerten, Aufbereiten und Dokumentieren von DatenBetriebswirtschaft, KundenorientierungDurchführen von qualitätssichernden Maßnahmen1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Baustoffprüfungen planen und vorbereitenphysikalische Eigenschaften von Baustoffen bestimmenchemische Eigenschaften von Baustoffen ermittelnanorganische Bindemittel prüfenBitumen und bitumenhaltige Bindemittel prüfenGesteine und Böden bestimmen und klassifizierenEigenschaften und Einsatzmöglichkeiten von Gesteinskörnung bestimmenBetonrezepturen erstellennatürliche und künstliche Baustoffe, Mörtel, Estriche und Putze untersuchenZwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres19. - 36. AusbildungsmonatAusbildung im Betrieb und nach Bedarf in...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man technische Unterlagen, Pläne und Karten liest, Probekörper und Lagepläne skizziert, Handskizzen anfertigt und Messpunkte einträgtwie die Eingangskontrolle von Baurohstoffen durchgeführt und die Recyclingstoffe nach Verwendbarkeit zugeordnet werdenwie man mit physikalischen und chemischen Methoden die Leitfähigkeit misst, den Feststoffgehalt von Lösungen bestimmt, die Härte und Witterungsbeständigkeit sowie andere Eigenschaften des Materials prüftwie Gesprächsprotokolle zu erstellen und Präsentationen durchzuführen sind, wie man mit Reklamationen umgeht und die erbrachten Leistungen erfasst und berechnetIm Schwerpunkt Geotechnik:wie man die Belastbarkeit von Böden prüft, wie Bohrungen durchgeführt und die Bohrproben beurteilt werden und wie man die Bohrprotokolle führtwas bei der Messung des Grundwasserspiegels zu beachten ist, wie man Versickerungs- und Pumpversuche durchführt und wie man Verfahren zur Verdichtung des Bodens auswähltIm Schwerpunkt Mörtel- und Betontechnik: wie man Estriche, Putze, Mörtel und Betone prüft und Rezepturen erstelltmit welchen Methoden Bindemittel, Mörtel und Betone zum Beispiel auf Zusammensetzung, Wassergehalt, Verformungsverhalten und Frostbeständigkeit untersucht werdenIm Schwerpunkt Asphalttechnik:wie Ausbauasphalte, andere Ausbaustoffe mit teer- und pechhaltigen Bestandteilen und bitumenhaltige Bindemittel geprüft werden und wie man Probemischungen herstelltwie man beispi...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Materialproben nehmen, Boden- und Baustoffproben im Labor testen, Untersuchungsergebnisse dokumentierenUmgebung: künstliche Beleuchtung im Labor, Witterungseinflüsse im Freien, wechselnde ArbeitsorteKleidung: z.T. Schutzkleidung (z.B. Schutzbrille, Handschuhe, Laborkittel)Arbeitszeit: in der Industrie z.T. SchichtarbeitAnforderungen:Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von Normabweichungen)Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Messen der Dichte, Härte oder Porosität von Baustoffen, beim Prüfen der Tragfähigkeit von Untergründen)Technisches Verständnis (z.B. Warten und Instandhalten der Prüfgeräte und Laboreinrichtungen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Betonsteingewerbe (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 925 € bis 1.250 €2. Ausbildungsjahr: 1.006 € bis 1.600 €3. Ausbildungsjahr: 1.134 € bis 1.818 €Beispiel Ingenieur-, Architektur- und Planungsbüros (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 857 € bis 903 €2. Ausbildungsjahr: 1.059 € bis 1.113 €3. Ausbildungsjahr: 1.259 € bis 1.325 €Die Empfehlung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Physik/Chemie: z.B. um die chemischen Kenngrößen von Proben zu bestimmenMathematik: z.B. um das Verhältnis von Labormischungen zu berechnen

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Baustoffprüfer/in an:Bereich LaborStaatlich geprüfter Technischer Assistent/Staatlich geprüfte Technische Assistentin für Metallografie und WerkstoffkundeWerkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung SystemtechnikWerkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung MetalltechnikWerkstoffprüfer/Werkstoffprüferin Fachrichtung KunststofftechnikPrüftechnologe/Prüftechnologin KeramikGemeinsamkeit:Materialien und Werkstoffe mit ähnlichen Methoden untersuchen

Entwicklung der Ausbildung

1940:Erste Anerkennung des Lehrberufs Baustoffprüfer/in (Chemie) 1975:Neuordnung der Ausbildung Baustoffprüfer/in in drei Fachrichtungen nach dem Berufsbildungsgesetz2005:Neuordnung der Ausbildung Aufhebung der Fachrichtungen, ersetzt durch die drei Schwerpunkte Geotechnik, Mörtel- und Betontechnik, Asphalttechnik Berücksichtigung neuer Baustoffe, veränderter Labor- und Arbeitstechnologien Aufhebung der Vorläuferberufe Baustoffprüfer/Baustoffprüferin Fachrichtung bituminöse MassenBaustoffprüfer/Baustoffprüferin Fachrichtung BodenBaustoffprüfer/Baustoffprüferin Fachrichtung Mörtel und Beton2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Baustoffprüfer/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie und im Handel.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungBaustoffprüfer/Baustoffprüferin

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Betonsteingewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 964 €2. Ausbildungsjahr: 1.153 €3. Ausbildungsjahr: 1.369 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2024Beispiel Ingenieur-, Architektur- und Planungsbüros (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 857 € bis 903 €2. Ausbildungsjahr: 1.059 € bis 1.113 €3. Ausbildungsjahr: 1.259 € bis 1.325 €Die Empfehlung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:ADAI (Empfehlung), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Betonsteingewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 965 €2. Ausbildungsjahr: 1.017 €3. Ausbildungsjahr: 1.134 €Quelle:Gemeinsame Tarifregister Berlin und Brandenburg, Stand Juli 2025Beispiel Ingenieur-, Architektur- und Planungsbüros (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 857 € bis 903 €2. Ausbildungsjahr: 1.059 € bis 1.113 €3. Ausbildungsjahr: 1.259 € bis 1.325 €Die Empfehlung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:ADAI (Empfehlung), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Betonsteingewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.110 €2. Ausbildungsjahr: 1.202 €3. Ausbildungsjahr: 1.480 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel Ingenieur-, Architektur- und Planungsbüros (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 857 € bis 903 €2. Ausbildungsjahr: 1.059 € bis 1.113 €3. Ausbildungsjahr: 1.259 € bis 1.325 €Die Empfehlung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:ADAI (Empfehlung), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Betonsteingewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.056 €2. Ausbildungsjahr: 1.467 €3. Ausbildungsjahr: 1.818 €Quelle:IG Bau, Stand September 2025Beispiel Ingenieur-, Architektur- und Planungsbüros (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 857 € bis 903 €2. Ausbildungsjahr: 1.059 € bis 1.113 €3. Ausbildungsjahr: 1.259 € bis 1.325 €Die Empfehlung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:ADAI (Empfehlung), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Betonsteingewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.030 €3. Ausbildungsjahr: 1.168 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel Ingenieur-, Architektur- und Planungsbüros (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 857 € bis 903 €2. Ausbildungsjahr: 1.059 € bis 1.113 €3. Ausbildungsjahr: 1.259 € bis 1.325 €Die Empfehlung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:ADAI (Empfehlung), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Baustoffprüfer/innen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Baustoffprüfer/innen in Unternehmen der Bauwirtschaft, in Steinbruchbetrieben sowie in Überwachungs- und Forschungseinrichtungen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Werkstoffprüfung bis hin zu Beton- und Stahlbetonbau.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Werkstofftechnik zu absolvieren. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Werkstoffwissenschaft, -technik erwerben.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Betonsteingewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.030 €3. Ausbildungsjahr: 1.168 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel Ingenieur-, Architektur- und Planungsbüros (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 857 € bis 903 €2. Ausbildungsjahr: 1.059 € bis 1.113 €3. Ausbildungsjahr: 1.259 € bis 1.325 €Die Empfehlung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:ADAI (Empfehlung), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Betonsteingewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 925 €2. Ausbildungsjahr: 1.006 €3. Ausbildungsjahr: 1.134 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Beispiel Ingenieur-, Architektur- und Planungsbüros (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 857 € bis 903 €2. Ausbildungsjahr: 1.059 € bis 1.113 €3. Ausbildungsjahr: 1.259 € bis 1.325 €Die Empfehlung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:ADAI (Empfehlung), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 183 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 49 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 33 Prozent besaßen die Hochschulreife. 10 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 2 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [2.0%]Hauptschulabschluss* [10.0%]10mittlerer Bildungsabschluss [49.0%]49Hochschulreife [33.0%]33Sonstige [6.0%]6*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Betonsteingewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.110 €2. Ausbildungsjahr: 1.202 €3. Ausbildungsjahr: 1.480 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel Ingenieur-, Architektur- und Planungsbüros (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 857 € bis 903 €2. Ausbildungsjahr: 1.059 € bis 1.113 €3. Ausbildungsjahr: 1.259 € bis 1.325 €Die Empfehlung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:ADAI (Empfehlung), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Betonsteingewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 925 €2. Ausbildungsjahr: 1.006 €3. Ausbildungsjahr: 1.134 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Beispiel Ingenieur-, Architektur- und Planungsbüros (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 857 € bis 903 €2. Ausbildungsjahr: 1.059 € bis 1.113 €3. Ausbildungsjahr: 1.259 € bis 1.325 €Die Empfehlung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:ADAI (Empfehlung), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Betonsteingewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.137 €2. Ausbildungsjahr: 1.235 €3. Ausbildungsjahr: 1.348 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Beispiel Ingenieur-, Architektur- und Planungsbüros (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 857 € bis 903 €2. Ausbildungsjahr: 1.059 € bis 1.113 €3. Ausbildungsjahr: 1.259 € bis 1.325 €Die Empfehlung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:ADAI (Empfehlung), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Spezialisierung während der Ausbildung

Die Ausbildung erfolgt in einem der SchwerpunkteAsphalttechnikGeotechnikMörtel- und Betontechnik

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Baustoffprüfer/zur Baustoffprüferin (BauStoffPrAusbV) vom 24.03.2005 (BGBl. I S. 971)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Baustoffprüfer/Baustoffprüferin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.03.2005)

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Betonsteingewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.016 €2. Ausbildungsjahr: 1.121 €3. Ausbildungsjahr: 1.420 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel Ingenieur-, Architektur- und Planungsbüros (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 857 € bis 903 €2. Ausbildungsjahr: 1.059 € bis 1.113 €3. Ausbildungsjahr: 1.259 € bis 1.325 €Die Empfehlung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:ADAI (Empfehlung), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Betonsteingewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.250 €2. Ausbildungsjahr: 1.600 €3. Ausbildungsjahr: 1.800 €Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand August 2025Beispiel Ingenieur-, Architektur- und Planungsbüros (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 857 € bis 903 €2. Ausbildungsjahr: 1.059 € bis 1.113 €3. Ausbildungsjahr: 1.259 € bis 1.325 €Die Empfehlung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:ADAI (Empfehlung), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Betonsteingewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 926 €2. Ausbildungsjahr: 1.010 €3. Ausbildungsjahr: 1.144 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Beispiel Ingenieur-, Architektur- und Planungsbüros (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 857 € bis 903 €2. Ausbildungsjahr: 1.059 € bis 1.113 €3. Ausbildungsjahr: 1.259 € bis 1.325 €Die Empfehlung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:ADAI (Empfehlung), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Baustoffprüfer (Yapı Malzemesi Test Uzmanı)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Baustoffprüfer/Baustoffprüferin in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Baustoffprüfer/innen kontrollieren die Herstellung von Baustoffen und die Eigenschaften und Verwendbarkeit von Böden, Fels und Recyclingmaterialien entsprechend Regelwerken und geltenden Normen. Dafür bereiten sie Probenahmen vor und führen diese durch. Je nach Schwerpunkt und Auftrag testen sie unterschiedliche Baurohstoffe und Bindemittel und prüfen damit hergestellte Bauprodukte wie Beton-, Putz-, Mörtel- oder Asphaltmischungen für Bauwerke und Straßenbeläge. Oder sie führen Sondierungsbohrungen durch, um etwa Tragfähigkeit, Verdichtungs- und Wasseraufnahmefähigkeit eines Bauuntergrunds zu ermitteln. Für die Untersuchungen mithilfe chemischer und physikalischer Methoden setzen sie unterschiedliche Prüfgeräte ein. Ihre Prüf- und Messergebnisse dokumentieren sie, werten sie aus und erstellen Prüfberichte.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Baustoffprüfer/innen finden Beschäftigung bei Baustoffherstellern wie Zement- oder Betonfertigteilwerken in Unternehmen der Bauwirtschaft und in Steinbruchbetriebenin Überwachungs- und ForschungseinrichtungenArbeitsorte:Baustoffprüfer/innen arbeiten in erster Liniein Prüflaborsim Freien auf Baustellen oder im Gelände Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [2.0%]Hauptschulabschluss* [10.0%]10mittlerer Bildungsabschluss [49.0%]49Hochschulreife [33.0%]33Sonstige [6.0%]6je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Erkennen von Normabweichungen)Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Messen der Dichte, Härte oder Porosität von Baustoffen, beim Prüfen der Tragfähigkeit von Untergründen)Technisches Verständnis (z.B. beim Warten und Instandhalten der Prüfgeräte und Laboreinrichtungen)Schulfächer:Physik/Chemie (z.B. um die chemischen Kenngrößen von Proben zu bestimmen)Mathematik (z.B. um das Verhältnis von Labormischungen zu berechnen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 925 € bis 1.250 € (Industrie), 857 € bis 903 € (Ingenieurbüros)2. Ausbildungsjahr: 1.006 € bis 1.600 € (Industrie*), 1.059 € bis 1.113 € (Ingenieurbüros)3. Ausbildungsjahr: 1.134 € bis 1.818 € (Industrie*), 1.259 € bis 1.325 € (Ingenieurbüros)*je nach Bundesland unterschiedlich

Ist Baustoffprüfer/Baustoffprüferin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Baustoffprüfer/Baustoffprüferin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Baustoffprüfer/Baustoffprüferin qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Baustoffprüfer/Baustoffprüferin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Baustoffprüfer/Baustoffprüferin in Deutschland typischerweise?

Baustoffprüfer/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe der Bauwirtschaft und der Fertigteilindustrie): Labors, Baustellen, Gelände Berufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg (Auszubildende aus dem Umkreis Berlin besuchen nach Absprachen zwischen Berlin und Brandenburg die Berufsschule in Berlin), Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen in Selb (Bayern):Staatliches Berufliches Schulzentrum für Produktdesign und Prüftechnik Selbfür die Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz in Beckum (Nordrhein-Westfalen):Berufskolleg Beckum des Kreises Warendorf - EuropaschuleQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Baustoffprüfer/Baustoffprüferin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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