Baugeräteführer/Baugeräteführerin
Baugeräteführer/in
Was ist Baugeräteführer/Baugeräteführerin?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →Der Beruf Baugeräteführer/Baugeräteführerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:
- Betriebswirtschaftslehre/Business Studies
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Academic Presentation and Communication
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Academic Reading and Writing
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Accounting and Auditing
Master · Ruhr-Universität Bochum
Accounting and Auditing
Master · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Accounting and Controlling
Master · Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Baugeräteführer/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe des Hoch- und Tiefbaus sowie des Straßen- und Spezialtiefbaus): Baustellen, im Freien, WerkstättenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit: für die Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland in Schorndorf (Baden-Württemberg):Grafenbergschule Schorndorf Technische Schule des Rems-Murr-Kreisesfür die Länder Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern in Friesack (Brandenburg):Oberstufenzentrum Havelland Friesack für die Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen):Hans-Schwier-Berufskolleg für die Länder Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Meiningen (Thüringen):Berufsbildungszentrum Meiningen, Staatliche Berufsbildende SchuleQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Baugeräteführer/innen transportieren z.B. Kräne, Planierraupen, Walzen, Bagger oder Betonmischgeräte vor Beginn der Bauarbeiten zur Baustelle und sorgen für die Betriebsbereitschaft und Sicherung der Baustelle. Sie führen und bedienen Baumaschinen, z.B. führen sie Erdbewegungsarbeiten mit Baggern durch, transportieren Bauteile mit Kränen, bedienen Geräte für den Straßenbau, warten und pflegen zudem die Baugeräte, erledigen kleinere Reparaturen und rüsten die Baumaschinen bei Bedarf um, z.B. wechseln sie mobile Zusatzgeräte aus.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Baugeräteführer/innen finden Beschäftigungin Betrieben des Hoch- und Tiefbausin Betrieben des Straßen-, Wasser- und Spezialtiefbausin Unternehmen des Garten- und LandschaftsbausArbeitsorte:Baugeräteführer/innen arbeiten in erster Linieauf Baustellen im Freienin WerkstättenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [35.0%]35mittlerer Bildungsabschluss [54.0%]54Hochschulreife [7.0%]7Sonstige [3.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbild...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungBaugeräteführer/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Baugeräteführer/innen transportieren z.B. Kräne, Planierraupen, Walzen, Bagger oder Betonmischgeräte vor Beginn der Bauarbeiten zur Baustelle und sorgen für die Betriebsbereitschaft und Sicherung der Baustelle. Sie führen und bedienen Baumaschinen, z.B. führen sie Erdbewegungsarbeiten mit Baggern durch, transportieren Bauteile mit Kränen, bedienen Geräte für den Straßenbau, warten und pflegen zudem die Baugeräte, erledigen kleinere Reparaturen und rüsten die Baumaschinen bei Bedarf um, z.B. wechseln sie mobile Zusatzgeräte aus.Wo arbeitet man?Baugeräteführer/innen finden Beschäftigungin Betrieben des Hoch- und Tiefbausin Betrieben des Straßen-, Wasser- und Spezialtiefbausin Unternehmen des Garten- und LandschaftsbausWeitereBerufe im HochbauBerufe im Tiefbau
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Einrichten und Sichern von Baustellen, Arbeits- und SchutzgerüstenVerarbeiten von Bau- und BauhilfsstoffenArbeiten in der BautechnikHandhaben von Vermessungsgeräten Be- und Verarbeiten von Metallen und KunststoffenHandhaben von Bauteilen, Baugruppen und Systemen von BaugerätenInbetriebnehmen, Führen und Außerbetriebnehmen von BaugerätenWarten von Baugeräten, Verwenden von Kraft- und Schmierstoffen sowie von HydraulikölenInstandsetzen von Bauteilen und BaugruppenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr:Einrichten einer BaustelleErrichten einer MauerHerstellen eines StahlbetonbauteilesBearbeiten von Metallen und KunststoffenWarten von VerbrennungsmotorenKontrollieren von Baugruppen2. Ausbildungsjahr:Handhaben elektrischer AnlagenWarten von TriebwerkenInstandhalten der Fahrwerke Herstellen von Baugruben und GräbenHerstellen von GründungenZwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres3. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefen der Kenntnisse aus dem 1. und 2. AusbildungsjahrFeststellen von Störungen sowie Einleiten von Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung an BaugerätenAusbildung...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:welche unterschiedlichen Arbeiten in der Bautechnik vorkommen (z.B. Gräben ausheben, Gründungen herstellen, Böden verdichten)wie man mit hydraulischen und pneumatischen Systemen, Maschinen und Fahrwerken umgeht wie Baugeräte gewartet werden müssenwie man Baustellen, Arbeits- und Schutzgerüste einrichtet und sichertwie man profilgerechte Böschungen und Oberflächenentwässerungen herstelltwie Frostschutzschichten sowie gebundene und ungebundene Tragschichten hergestellt werden wie man Kran und Bagger bedient und führt wie Baugeräte verladen und umgesetzt werden wie man Bauteile und Baugruppen sowie Sicherheitseinrichtungen auf ihre Funktion prüft und einstelltworan man Störungen und Fehler an Bauteilen, Baugruppen und Systemen von Baugeräten erkenntDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Führen von Baugeräten im Straßenbau, Einrichten einer Baustelle)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Baustelle einrichten, Gräben und Gruben ausheben, Baugeräte umrüsten und wartenUmgebung: wechselnde Baustellen, im Freien (Kälte, Hitze, Nässe, Zugluft), Maschinenlärm, Baustaub, z.T. enge Arbeitskabinen in größeren Höhen (z.B. Drehkräne)Kleidung: Schutzkleidung (z.B. Schutzhelm, Sicherheitsschuhe, Kleidung in Signalfarben, ggf. Gehörschutz)Arbeitszeit: z.T. Schichtarbeit, längere Abwesenheit vom WohnortAnforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim millimetergenauen Einpassen von Bauteilen im Rohbau)Konzentrationsfähigkeit (z.B. sicheres Führen von Baugeräten trotz Ablenkung durch Zurufe) Umsicht (z.B. beim Bedienen von Großgeräten)Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. schnelles Reagieren auf plötzlich auftauchende Hindernisse) Technisches Verständnis (z.B. beim Warten von Baugeräten)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Baugewerbe neue Bundesländer - ohne Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €Beispiel Baugewerbe alte Bundesländer - ohne Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €Beispiel Baugewerbe Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Physik: z.B. um Baugeräte fachgerecht zu bedienenWerken/Technik: z.B. um Baustoffe und Metalle zu verarbeitenMathematik: z.B. um Flächenaufteilungen zu berechnen
▶ Zusatzqualifikationen
Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Baugeräteführer/in an:Bereich TiefbauAsphaltbauer/AsphaltbauerinBrunnenbauer/BrunnenbauerinGleisbauer/GleisbauerinKanalbauer/KanalbauerinKanalbauer/Kanalbauerin für InfrastrukturtechnikSpezialtiefbauer/SpezialtiefbauerinStraßenbauer/StraßenbauerinWasserbauer/WasserbauerinGemeinsamkeit:Bauarbeiten mit Hilfe von Baumaschinen ausführenBereich HochbauBauwerksmechaniker/Bauwerksmechanikerin für Abbruch und BetontrenntechnikGemeinsamkeit:Bau- bzw. Abbrucharbeiten mit Hilfe von Baumaschinen ausführenBereich Auto und StraßenverkehrBerufskraftfahrer/BerufskraftfahrerinGemeinsamkeit:Nutzfahrzeuge führen
▶ Entwicklung der Ausbildung
1991:Ausbildungsordnung zum Baugeräteführer/zur Baugeräteführerin nach dem Berufsbildungsgesetz tritt in KraftZwei Schwerpunkte (Hochbau, Straßen- und Tiefbau)1997:Überarbeitung der Ausbildungsordnung Ausbildung an mindestens zwei Geräten (Kran und Bagger)Aufhebung der VorläuferberufeBaugeräteführer/Baugeräteführerin - Schwerpunkt HochbauBaugeräteführer/Baugeräteführerin - Schwerpunkt Straßen- und Tiefbau2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Baugeräteführer/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie. Die Ausbildung findet auch im Handwerk statt.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungBaugeräteführer/Baugeräteführerin
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Baugeräteführer/innen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Baugeräteführer/innen in Unternehmen des Hoch- und Tiefbaus, in Unternehmen des Straßen- und Spezialtiefbaus sowie in Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von der Führung unterschiedlicher Baumaschinen bis hin zu Vermessungstechnik.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Baumaschinenmeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Maschinenbau erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Baugeräte- und Baumaschinendienst.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es im Ausbildungsbereich Industrie und Handel 507 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 54 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 35 Prozent besaßen einen Hauptschulabschluss. 7 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 1 Prozent konnte keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [35.0%]35mittlerer Bildungsabschluss [54.0%]54Hochschulreife [7.0%]7Sonstige [3.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelIm Ausbildungsbereich Handwerk gab es 153 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 50 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 42 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 5 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 2 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [2.0%]Hauptschulabschluss* [50.0%]50mittlerer Bildungsabschluss [42.0%]42Hochschulreife [5.0%]5Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich HandwerkQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für...
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Baugeräteführer/zur Baugeräteführerin vom 12.05.1997 (BGBl. I S. 1038, 1680)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Baugeräteführer/Baugeräteführerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 13.03.1997)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Baugeräteführer/Baugeräteführerin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Baugeräteführer/Baugeräteführerin in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Baugeräteführer/innen transportieren z.B. Kräne, Planierraupen, Walzen, Bagger oder Betonmischgeräte vor Beginn der Bauarbeiten zur Baustelle und sorgen für die Betriebsbereitschaft und Sicherung der Baustelle. Sie führen und bedienen Baumaschinen, z.B. führen sie Erdbewegungsarbeiten mit Baggern durch, transportieren Bauteile mit Kränen, bedienen Geräte für den Straßenbau, warten und pflegen zudem die Baugeräte, erledigen kleinere Reparaturen und rüsten die Baumaschinen bei Bedarf um, z.B. wechseln sie mobile Zusatzgeräte aus.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Baugeräteführer/innen finden Beschäftigungin Betrieben des Hoch- und Tiefbausin Betrieben des Straßen-, Wasser- und Spezialtiefbausin Unternehmen des Garten- und LandschaftsbausArbeitsorte:Baugeräteführer/innen arbeiten in erster Linieauf Baustellen im Freienin WerkstättenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [35.0%]35mittlerer Bildungsabschluss [54.0%]54Hochschulreife [7.0%]7Sonstige [3.0%]je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelAusbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss [2.0%]Hauptschulabschluss* [50.0%]50mittlerer Bildungsabschluss [42.0%]42Hochschulreife [5.0%]5Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich HandwerkWorauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim millimetergenauen Einpassen von Bauteilen im Rohbau)Konzentrationsfähigkeit (z.B. sicheres Führen von Baugeräten trotz Ablenkung durch Zurufe) Umsicht (z.B. beim Bedienen von Großgeräten)Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. schnelles Reagieren auf plötzlich auftauchende Hindernisse) Technisches Verständnis (z.B. beim Warten von Baugeräten)Schulfächer:Physik (z.B. um Baugeräte fachgerecht zu bedienen)Werken/Technik (z.B. um Baustoffe und Metalle zu verarbeiten)Mathematik (z.B. um Flächenaufteilungen zu berechnen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €
Ist Baugeräteführer/Baugeräteführerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Baugeräteführer/Baugeräteführerin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Baugeräteführer/Baugeräteführerin qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Baugeräteführer/Baugeräteführerin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Baugeräteführer/Baugeräteführerin in Deutschland typischerweise? ▼
Baugeräteführer/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe des Hoch- und Tiefbaus sowie des Straßen- und Spezialtiefbaus): Baustellen, im Freien, WerkstättenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit: für die Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland in Schorndorf (Baden-Württemberg):Grafenbergschule Schorndorf Technische Schule des Rems-Murr-Kreisesfür die Länder Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern in Friesack (Brandenburg):Oberstufenzentrum Havelland Friesack für die Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen):Hans-Schwier-Berufskolleg für die Länder Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Meiningen (Thüringen):Berufsbildungszentrum Meiningen, Staatliche Berufsbildende SchuleQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Baugeräteführer/Baugeräteführerin in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.