Beamter/Beamtin im gehobenen nichttechnischen Dienst des Bundes im Deutschen Wetterdienst und im Geophysikalischen Beratungsdienst der Bundeswehr
Beamter/Beamtin - Wetterdienst (gehobener nichttechnischer Dienst)
What is Almanya Federal Yüksek Meteoroloji ve Jeofizik Hizmetleri Memuru?
Steckbrief
Berufstyp: BeamtenausbildungAusbildungsartStudium an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (Bildungszentrum des Deutschen Wetterdienstes, Ausbildungs- und Schulungszentrum des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr), praktische Studienabschnitte in Dienststellen des Deutschen Wetterdienstes bzw. des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr Abschluss: DiplomDauer3 Jahre
Beschreibung (German)
In Germany, this profession involves performing meteorological analyses and forecasts, and providing weather consulting for companies, maritime and air traffic, as well as the Federal Armed Forces (Bundeswehr).
🎓 Programs that lead to this profession
Mathematics & Natural Sciences field →The profession Beamter/Beamtin im gehobenen nichttechnischen Dienst des Bundes im Deutschen Wetterdienst und im Geophysikalischen Beratungsdienst der Bundeswehr in Germany is generally reached through programs in the Mathematics & Natural Sciences field:
- Biodiversity Sciences
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Bioinformatik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Life Science Innovation
Master · Hochschule Albstadt-Sigmaringen
- Medizinische Physik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Physik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Polymer Materials Science
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Detailed Information
▶ Lernorte
Lernorte sind:Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Bildungszentrum des Deutschen Wetterdienstes, Ausbildungs- und Schulungszentrum des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, BibliothekenDienststellen des Deutschen Wetterdienstes bzw. des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr: Büro- und SchulungsräumeZu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten)
▶ Aktuelles
Novellierung der BundeslaufbahnverordnungAm 17.03.2026 trat die neue Bundeslaufbahnverordnung in Kraft. Sie eröffnet bedarfsorientierte Sonderzugänge, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Schwerpunkt der Reform ist u.a. die Gleichstellung von beruflicher und akademischer Bildung. Im gehobenen technischen Verwaltungsdienst sowie im gehobenen naturwissenschaftlichen Dienst ist nun z.B. auch der Zugang für Personen mit den beruflichen Fortbildungsabschlüssen Bachelor Professional oder Master Professional möglich.
▶ Steckbrief
BerufstypBeamtenausbildungAusbildungsartStudium an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (Bildungszentrum des Deutschen Wetterdienstes, Ausbildungs- und Schulungszentrum des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr), praktische Studienabschnitte in Dienststellen des Deutschen Wetterdienstes bzw. des Geoinformationsdienstes der BundeswehrAbschlussDiplomDauer3 JahreAufgaben und TätigkeitenBeamte und Beamtinnen im gehobenen Wetterdienst führen auf der Grundlage von Wetteranalysen und -vorhersagen meteorologische Beratungen z.B. für Unternehmen durch und sind für die meteorologische Sicherung der See- und Luftfahrt zuständig. Sie werten meteorologische Beobachtungs- und Messdaten aus, bearbeiten Fachfragen in den verschiedenen Dienstzweigen des Deutschen Wetterdienstes, erteilen Auskünfte über die Wetterlage und stellen Wettervorhersagen und -warnungen aus. Die Beamten und Beamtinnen liefern im Geoinformationsdienst der Bundeswehr für Heer, Luftwaffe und Marine Daten über einsatzrelevante Umwelteinflüsse und erstellen beispielsweise einsatzbezogene Flugwetterberatungen. Sie erarbeiten Programme für fachbezogene IT-Anwendungen, sind an Forschungs- und Entwicklungsvorhaben beteiligt oder in Bereichen wie Personalmanagement und Aus- und Weiterbildung tätig.Arbeitsbereiche und -orteArbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im gehobenen Wetterdienst finden Beschäftigungbeim Deutschen Wetterdienst beim Geoinformationsdienst der Bundeswehr im In- und AuslandArbeitsorte:Beamte u...
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Auswahlverfahren
Das Auswahlverfahren besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Es umfasst z.B. einen Einstellungstest, der grundlegende Kenntnisse in den Bereichen Physik, Logik, Mathematik, Englisch, räumliches Denken und Allgemeinbildung prüft, sowie ein Vorstellungsgespräch.Darüber hinaus findet i.d.R. eine Sicherheitsüberprüfung nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG) statt.
▶ Ausbildungsaufbau
Gliederung des Studiums im gehobenen WetterdienstStudienabschnitt I - Grundstudium an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl (Zentralbereich): 6 MonateZwischenprüfungPraktikum I beim Deutschen Wetterdienst oder beim Geoinformationsdienst der Bundeswehr: 6 MonateStudienabschnitt II - Hauptstudium I am Bildungszentrum des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Langen: 6 MonatePraktikum II beim Deutschen Wetterdienst oder beim Geoinformationsdienst der Bundeswehr: 6 MonateStudienabschnitt III - Hauptstudium II am Bildungszentrum des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Langen oder am Ausbildungs- und Schulungszentrum des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr in Fürstenfeldbruck: 6 MonatePraktikum III a Diplomarbeit: 2 MonatePraktikum III b beim Deutschen Wetterdienst: 2 MonatePraktikum III c Prüfungszeit: 2 MonateLaufbahnprüfungStudiendauer insgesamt: 3 Jahre
▶ Ausbildungskosten
Studienbeiträge werden nicht erhoben. Es können Fahrtkosten oder Kosten für Lernmittel anfallen. Erfolgt die Unterbringung an den Bildungsstätten, können ebenfalls Kosten entstehen.
▶ Ausbildungsinhalte
Fachstudien, z.B. in den folgenden Bereichen:verwaltungs- und zivilrechtliche Grundlagen des Verwaltungshandelnsbetriebswirtschaftliche Grundlagen des Verwaltungshandelns, Organisation und Informationstechnikallgemeine, theoretische und synoptische MeteorologieMathematik, Physik, StatistikKlimatologieGeografiemeteorologische Beratung/Flugmeteorologiemeteorologische Messverfahreninformationstechnische Anwendungen in der Meteorologiemeteorologische und geophysikalische Beratungsverfahrenfachbezogenes EnglischBerufspraktische Studienabschnitte vermitteln berufliche Kenntnisse und Erfahrungen, v.a. in den Bereichen synoptisch-technischer Dienst, meteorologische Messverfahren sowie Beratungs- und Klimadienst.
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Während der Fachstudien:Lehrveranstaltungen: Vorlesungen und Seminare in den Hörsälen und Seminarräumen z.B. der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung besuchenPraktische Übungen: z.B. Informationstechnik auf dem Gebiet der Meteorologie einsetzenEigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Organisation: z.B. vorgegebene Abgabetermine für Referate und Hausarbeiten einhaltenWährend der berufspraktischen Studienabschnitte:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. meteorologische Beobachtungs- und Messdaten auswerten und aufbereitenPraxisbezogene Lehrveranstaltungen: z.B. in Projekten die im Fachstudium erworbenen Kenntnisse vertiefenSchlüsselqualifikationen: z.B. Problemlösungs-, Organisations- und Kommunikationskompetenzen erweiternWährend des gesamten Studiums werden Beurteilungen vorgenommen.
▶ Ausbildungsvergütung
Monatlicher Anwärtergrundbetrag (brutto): 1.744 €Quelle:Bundesbesoldungsgesetz (BBesG)Hinweis: Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium:Mathematik: z.B. um meteorologische Fragestellungen zu lösenPhysik: z.B. um physikalische Gesetze und Zusammenhänge zu verstehenErdkunde/Geografie: z.B. um bei Wetteranalysen und -vorhersagen sowie Flugwetterberatungen zuverlässige Lagebestimmungen durchzuführenDeutsch: z.B. um Referate zu halten und schriftliche Ausarbeitungen anzufertigen
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Alternativen bieten sich für den Beruf Beamter/Beamtin im gehobenen Wetterdienst an:Bereich GeowissenschaftenMeteorologie (grundständig)Geowissenschaften (grundständig)Geophysik (grundständig)Geoökologie (grundständig)Gemeinsamkeit:Naturwissenschaftliche Daten erheben, aufbereiten und auswertenBereich Recht und VerwaltungBeamter/Beamtin in der Allgemeinen Inneren Verwaltung (gehobener nichttechnischer Dienst)Gemeinsamkeit:Verwaltungsvorgänge bearbeiten
▶ Entwicklung der Ausbildung
Vor 2011:Vorbereitungsdienst für die Laufbahn2011: Inkrafttreten der Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für den gehobenen Wetterdienst des BundesEinführung des Diplomstudiums als Vorbereitungsdienst
▶ Die Ausbildung im Überblick
Die Ausbildung im gehobenen Wetterdienst erfolgt als Vorbereitungsdienst und dauert 3 Jahre. Sie ist als Diplomstudium organisiert und durch Verordnungen des Bundes geregelt. Die Ausbildung schließt mit der Laufbahn- und Diplomprüfung ab.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungDiplom-Meteorologe/Diplom-Meteorologin (FH)LaufbahnbezeichnungBeamter/Beamtin im gehobenen naturwissenschaftlichen Dienst des Deutschen WetterdienstesBeamter/Beamtin im gehobenen naturwissenschaftlichen Dienst der BundeswehrHinweis: Die zuständigen Stellen legen fest, ob die Laufbahn als Studium angeboten wird.
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Den passenden Einsatzbereich findenNach ihrem Studium arbeiten Beamte und Beamtinnen im gehobenen Wetterdienst beim Deutschen Wetterdienst oder beim Geoinformationsdienst der Bundeswehr.Auf dem Laufenden bleibenDurch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell oder bringt sie auf den neuesten Stand. Das Themenspektrum reicht dabei von Geowissenschaften bis hin zu Verwaltungsrecht.Beruflich weiterkommenBei entsprechender Eignung haben Beamte und Beamtinnen im gehobenen Wetterdienst die Möglichkeit, nach erfolgreichem Aufstiegsverfahren in die nächsthöhere Laufbahn zu wechseln.Auch ein weiterführendes Studium kann in Betracht gezogen werden. Naheliegend ist es z.B., einen Masterabschluss im Studienfach Meteorologie zu erwerben.
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für den gehobenen Wetterdienst des Bundes (GWDAPrV), zuletzt geändert durch Artikel 16 des Gesetzes vom 29.03.2017 (BGBl. I S. 626)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Voraussetzung ist die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife bzw. ein vergleichbarer Bildungsabschluss.Darüber hinaus wird für den Zugang zum Studium gefordert:ausreichendes Seh-, Hör- und SprechvermögenFarberkennungs- und Farbunterscheidungsvermögen gesundheitliche Eignung für die Anforderungen des Wechselschichtdienstesuneingeschränkte Versetzungsbereitschaftzusätzlich für Bewerber/innen für den Geoinformationsdienst der Bundeswehr:deutsche Staatsangehörigkeit gemäß Art. 116 GrundgesetzErklärung über die Bereitschaft, an Auslandseinsätzen der Bundeswehr teilzunehmenHöchstalter: i.d.R. 49 Jahreggf. erweiterte Sicherheitsüberprüfung
Source: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
❓ Frequently Asked Questions about Almanya Federal Yüksek Meteoroloji ve Jeofizik Hizmetleri Memuru
Education path, salary, recognition, and entry routes for foreigners
What does a Beamter/Beamtin im gehobenen nichttechnischen Dienst des Bundes im Deutschen Wetterdienst und im Geophysikalischen Beratungsdienst der Bundeswehr do in Germany? ▼
In Germany, this profession involves performing meteorological analyses and forecasts, and providing weather consulting for companies, maritime and air traffic, as well as the Federal Armed Forces (Bundeswehr).
Is Beamter/Beamtin im gehobenen nichttechnischen Dienst des Bundes im Deutschen Wetterdienst und im Geophysikalischen Beratungsdienst der Bundeswehr an Ausbildung or a degree path? ▼
In Germany, "Beamter/Beamtin im gehobenen nichttechnischen Dienst des Bundes im Deutschen Wetterdienst und im Geophysikalischen Beratungsdienst der Bundeswehr" follows a 3-year dual Ausbildung — combining a vocational school (Berufsschule) with paid on-the-job training at a company. No university degree required.
How can I qualify as Beamter/Beamtin im gehobenen nichttechnischen Dienst des Bundes im Deutschen Wetterdienst und im Geophysikalischen Beratungsdienst der Bundeswehr in Germany? ▼
In Germany, "Beamter/Beamtin im gehobenen nichttechnischen Dienst des Bundes im Deutschen Wetterdienst und im Geophysikalischen Beratungsdienst der Bundeswehr" follows a 3-year dual Ausbildung — combining a vocational school (Berufsschule) with paid on-the-job training at a company. No university degree required. Foreign applicants should additionally verify diploma recognition via anabin.kmk.org before applying.
Where do Beamter/Beamtin im gehobenen nichttechnischen Dienst des Bundes im Deutschen Wetterdienst und im Geophysikalischen Beratungsdienst der Bundeswehr typically work in Germany? ▼
Workplace varies by employer. Check the official BERUFENET listing for the current breakdown of typical work environments for Beamter/Beamtin im gehobenen nichttechnischen Dienst des Bundes im Deutschen Wetterdienst und im Geophysikalischen Beratungsdienst der Bundeswehr.
What is the typical salary for Beamter/Beamtin im gehobenen nichttechnischen Dienst des Bundes im Deutschen Wetterdienst und im Geophysikalischen Beratungsdienst der Bundeswehr in Germany? ▼
Salaries vary by region, employer size, and experience. Consult BERUFENET for current figures, or salary aggregators like gehalt.de and stepstone.de Gehaltsreport.