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Zimmerer/Zimmerin für Restaurierungsarbeiten

Zimmerer/Zimmerin - Restaurierungsarbeiten

Weiterbildung Kunst, Kunstwissenschaft KldB B 33323

Was ist Zimmerer/Zimmerin für Restaurierungsarbeiten?

Aufgaben und TätigkeitenZimmerer und Zimmerinnen für Restaurierungsarbeiten analysieren zunächst die Substanz von Balken bzw. Holzkonstruktionen, stellen Schäden, Schädlingsbefall oder Schwachstellen fest. Sie schnitzen z.B. Verzierungen oder tauschen schadhafte Balken in Dachstühlen, Decken oder Fachwerkwänden aus. Außerdem sichern sie alte Fachwerk- oder Holzhäuser durch Abstützen sowie Unterfangen ab und füllen z.B. die sog. Gefache aus. Dabei handelt es sich um die Zwischenräume zwischen den Balken eines Fachwerks. Sie setzen dabei sowohl traditionelle Techniken als auch moderne Restaurierungs- und Konservierungsmethoden ein. Abschließend behandeln sie Holzoberflächen z.B. mit feuerhemmenden Anstrichen, Holzschutzmitteln, Imprägnierungen oder Lasuren.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Zimmerer und Zimmerinnen für Restaurierungsarbeiten sind beschäftigtin Betrieben des Zimmererhandwerksin Restaurierungswerkstättenbei Kirchenbauämtern, in Freilandmuseen oder bei Betreibern historischer Stätten Arbeitsorte:Zimmerer und Zimmerinnen für Restaurierungsarbeiten arbeiten meistauf Baustellen, z.T. im Freienin Werkstättenin BüroräumenVoraussetzungen Die Gesellen- oder Abschlussprüfung als Zimmerer bzw. Zimmerin und eine einschlägige mindestens 2-jährige Berufspraxis sind i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung.Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraktischer Teil:Historische Objekte restaurierenObjekte nach historischem Vorbild herstellenModelle herstellenFachtheoretischer Teil:Stilkunde, z.B. StilepochenMaterialkunde, z.B. Grundkenntnisse über Zusammensetzung und Eigenschaften von Holz und NaturstoffenBestandsaufnahme und Dokumentation Kenntnisse zur Vermessung, Zustandsbeschreibung sowie zur Herstellung von RekonstruktionenSanierungs-, Restaurierungs- und Rekonstruktionstechniken, z.B. Grundlagen der Bauphysik, Baustatik und Baubiologie

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Handwerker/Handwerkerin für Restaurierungsarbeiten Weiterbildungsart: Weiterbildungsprüfung nach Regelungen der Handwerkskammern Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Kunst, Kunstwissenschaft →

Der Beruf Zimmerer/Zimmerin für Restaurierungsarbeiten in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden an Bildungseinrichtungen der Handwerksorganisationen oder anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindSchulungsräumeWerkstätten

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Handwerker/Handwerkerin für RestaurierungsarbeitenWeiterbildungsartWeiterbildungsprüfung nach Regelungen der HandwerkskammernTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit)Aufgaben und TätigkeitenZimmerer und Zimmerinnen für Restaurierungsarbeiten analysieren zunächst die Substanz von Balken bzw. Holzkonstruktionen, stellen Schäden, Schädlingsbefall oder Schwachstellen fest. Sie schnitzen z.B. Verzierungen oder tauschen schadhafte Balken in Dachstühlen, Decken oder Fachwerkwänden aus. Außerdem sichern sie alte Fachwerk- oder Holzhäuser durch Abstützen sowie Unterfangen ab und füllen z.B. die sog. Gefache aus. Dabei handelt es sich um die Zwischenräume zwischen den Balken eines Fachwerks. Sie setzen dabei sowohl traditionelle Techniken als auch moderne Restaurierungs- und Konservierungsmethoden ein. Abschließend behandeln sie Holzoberflächen z.B. mit feuerhemmenden Anstrichen, Holzschutzmitteln, Imprägnierungen oder Lasuren.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Zimmerer und Zimmerinnen für Restaurierungsarbeiten sind beschäftigtin Betrieben des Zimmererhandwerksin Restaurierungswerkstättenbei Kirchenbauämtern, in Freilandmuseen oder bei Betreibern historischer Stätten Arbeitsorte:Zimmerer und Zimmerinnen für Restaurierungsarbeiten arbeiten meistauf Baustellen, z.T. im Freienin Werkstättenin BüroräumenVoraussetzungen Die Gesellen- od...

Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit)

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Fachpraktischer Teil:Historische Objekte restaurierenObjekte nach historischem Vorbild herstellenModelle herstellenFachtheoretischer Teil:Stilkunde, z.B. StilepochenMaterialkunde, z.B. Grundkenntnisse über Zusammensetzung und Eigenschaften von Holz und NaturstoffenBestandsaufnahme und Dokumentation Kenntnisse zur Vermessung, Zustandsbeschreibung sowie zur Herstellung von RekonstruktionenSanierungs-, Restaurierungs- und Rekonstruktionstechniken, z.B. Grundlagen der Bauphysik, Baustatik und Baubiologie

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Werkstoffkunde: z.B. um Oberflächen zum Schutz vor Witterungseinflüssen zu behandelnPhysik: z.B. um komplexe Konstruktionen für Restaurierungsarbeiten herzustellen

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Zimmerer/Zimmerin für Restaurierungsarbeiten an:Bereich HolzStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Holztechnik (ohne Schwerpunkt)/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in der Holzbearbeitung und Herstellung von Holzerzeugnissen übernehmenBereich Architektur und BautechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Bauerneuerung/Bausanierung/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben im Holz- und Ausbau übernehmenBereich AusbauZimmerermeister/Zimmerermeisterin/Bachelor Professional im Zimmerer-HandwerkGemeinsamkeit:Holzkonstruktionen errichten und ausbauen

Entwicklung der Weiterbildung

2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungZimmerer für Restaurierungsarbeiten/Zimmerin für Restaurierungsarbeiten

Die Weiterbildung im Überblick

Zimmerer bzw. Zimmerin für Restaurierungsarbeiten ist eine berufliche Weiterbildung. Die Prüfung ist gemäß den Rechtsvorschriften der jeweiligen Handwerkskammer geregelt. Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Weiterbildung arbeiten Zimmerer und Zimmerinnen für Restaurierungsarbeiten z.B. in Betrieben des Zimmererhandwerks, in Restaurierungswerkstätten oder bei Betreibern historischer Stätten.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Restaurierung bis hin zu Holzschutz.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Zimmerermeister/in abzulegen. Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Zimmerer und Zimmerinnen für Restaurierungsarbeiten auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Restaurierung erwerben.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Zur PrüfungDie zuständigen Handwerkskammern erlassen Prüfungsvorschriften, z.B.:Besondere Rechtsvorschrift für die Fortbildungsprüfung Zimmererin/Zimmerer für Restaurierungsarbeiten vom 24.01.1997 (HWK Dresden)Die zuständigen Stellen bieten unterschiedliche Abschlüsse an. Übersicht der zuständigen Handwerkskammern:Zimmerer/Zimmerin für Restaurierungsarbeiten, Regelungen der zuständigen Stellen für die berufliche FortbildungÜbergreifend für Weiterbildung und TätigkeitGesetz zur Ordnung des Handwerks (Handwerksordnung) in der Fassung der Bekanntmachung vom 24.09.1998 (BGBl. I S. 3074; 2006 I S. 2095), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 03.04.2025 (BGBl. 2025 I Nr. 106)

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Die Gesellen- oder Abschlussprüfung als Zimmerer bzw. Zimmerin und eine einschlägige mindestens 2-jährige Berufspraxis sind i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Zimmerer/Zimmerin für Restaurierungsarbeiten

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Zimmerer/Zimmerin für Restaurierungsarbeiten in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenZimmerer und Zimmerinnen für Restaurierungsarbeiten analysieren zunächst die Substanz von Balken bzw. Holzkonstruktionen, stellen Schäden, Schädlingsbefall oder Schwachstellen fest. Sie schnitzen z.B. Verzierungen oder tauschen schadhafte Balken in Dachstühlen, Decken oder Fachwerkwänden aus. Außerdem sichern sie alte Fachwerk- oder Holzhäuser durch Abstützen sowie Unterfangen ab und füllen z.B. die sog. Gefache aus. Dabei handelt es sich um die Zwischenräume zwischen den Balken eines Fachwerks. Sie setzen dabei sowohl traditionelle Techniken als auch moderne Restaurierungs- und Konservierungsmethoden ein. Abschließend behandeln sie Holzoberflächen z.B. mit feuerhemmenden Anstrichen, Holzschutzmitteln, Imprägnierungen oder Lasuren.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Zimmerer und Zimmerinnen für Restaurierungsarbeiten sind beschäftigtin Betrieben des Zimmererhandwerksin Restaurierungswerkstättenbei Kirchenbauämtern, in Freilandmuseen oder bei Betreibern historischer Stätten Arbeitsorte:Zimmerer und Zimmerinnen für Restaurierungsarbeiten arbeiten meistauf Baustellen, z.T. im Freienin Werkstättenin BüroräumenVoraussetzungen Die Gesellen- oder Abschlussprüfung als Zimmerer bzw. Zimmerin und eine einschlägige mindestens 2-jährige Berufspraxis sind i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung.Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraktischer Teil:Historische Objekte restaurierenObjekte nach historischem Vorbild herstellenModelle herstellenFachtheoretischer Teil:Stilkunde, z.B. StilepochenMaterialkunde, z.B. Grundkenntnisse über Zusammensetzung und Eigenschaften von Holz und NaturstoffenBestandsaufnahme und Dokumentation Kenntnisse zur Vermessung, Zustandsbeschreibung sowie zur Herstellung von RekonstruktionenSanierungs-, Restaurierungs- und Rekonstruktionstechniken, z.B. Grundlagen der Bauphysik, Baustatik und Baubiologie

Ist Zimmerer/Zimmerin für Restaurierungsarbeiten eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Zimmerer/Zimmerin für Restaurierungsarbeiten" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Zimmerer/Zimmerin für Restaurierungsarbeiten qualifiziert werden?

Die Gesellen- oder Abschlussprüfung als Zimmerer bzw. Zimmerin und eine einschlägige mindestens 2-jährige Berufspraxis sind i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung.

Wo arbeiten Zimmerer/Zimmerin für Restaurierungsarbeiten in Deutschland typischerweise?

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden an Bildungseinrichtungen der Handwerksorganisationen oder anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindSchulungsräumeWerkstätten

Wie hoch ist das typische Gehalt für Zimmerer/Zimmerin für Restaurierungsarbeiten in Deutschland?

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

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