Staatlich geprüfter Assistent/Staatlich geprüfte Assistentin für Produktdesign
Assistent/in - Produktdesign
Was ist Devlet Onaylı Ürün Tasarım Asistanı?
Steckbrief
Berufstyp: AusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt) Ausbildungsdauer: 2 JahreLernorte Berufsfachschule: /Berufskolleg und Praktikumsbetrieb
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Kunst, Kunstwissenschaft →Der Beruf Staatlich geprüfter Assistent/Staatlich geprüfte Assistentin für Produktdesign in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:
– Church Music
Master · Hochschule für Musik Freiburg
– Elemental Music Pedagogy
Master · Hochschule für Musik Freiburg
3D Animation for Film and Games
Master · Technische Hochschule Köln
Accessory Design
Bachelor · Hochschule Pforzheim
Accordion
Bachelor · Hochschule für Musik Würzburg
Accordion
Master · Hochschule für Musik Würzburg
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Assistenten und Assistentinnen für Produktdesign werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule/Berufskolleg: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband), schuleigene Computerräume und WerkstättenPraktikumsbetriebe: Büroräume z.B. von Designateliers, Werkstätten
▶ Steckbrief
BerufstypAusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt)Ausbildungsdauer2 JahreLernorteBerufsfachschule/Berufskolleg und PraktikumsbetriebWas macht man in diesem Beruf?Assistenten und Assistentinnen für Produktdesign sind an der Entwicklung und Gestaltung der äußeren Erscheinungsform von Produkten aller Art beteiligt - von Geschirr über Fahrzeuge und Transportmittel bis hin zu Werkzeugen und medizinischem Gerät. Sie wirken daran mit, Gestaltungskonzeptionen samt Alternativlösungen nach Absprache mit dem Kunden zu entwerfen und zu planen sowie das Erscheinungsbild eines Produktes festzulegen. Dafür definieren sie im Vorfeld die genaue Aufgabe und legen die Rahmenbedingungen fest. Dann wählen sie Oberflächen und Farben, Form und Material, fertigen Ideenskizzen an und zeichnen Modelle am Computer. Dabei beachten sie auch die Höhe der Herstellungskosten. Zudem organisieren Assistenten und Assistentinnen für Produktdesign ggf. die Logistik und Materiallieferungen, bereiten Präsentationen vor oder sind in Messeplanungen und die Durchführung von Werbemaßnahmen involviert.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Assistenten und Assistentinnen für Produktdesign finden Beschäftigungin Designateliersin Design- oder Entwicklungsabteilungen von Konsum- und InvestitionsgüterherstellernArbeitsorte:Assistenten und Assistentinnen für Produktdesign arbeiten in erster Liniein Büroräumenin Designlabors oder technischen Versuchsl...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungAssistent/in für ProduktdesignBerufstypBerufsfachschulberufAusbildungsdauer2 JahreZugangsvoraussetzungI.d.R. mittlerer BildungsabschlussWas macht man in diesem Beruf?Assistenten und Assistentinnen für Produktdesign sind an der Entwicklung und Gestaltung der äußeren Erscheinungsform von Produkten aller Art beteiligt - von Geschirr über Fahrzeuge und Transportmittel bis hin zu Werkzeugen und medizinischem Gerät. Sie wirken daran mit, Gestaltungskonzeptionen samt Alternativlösungen nach Absprache mit dem Kunden zu entwerfen und zu planen sowie das Erscheinungsbild eines Produktes festzulegen. Dafür definieren sie im Vorfeld die genaue Aufgabe und legen die Rahmenbedingungen fest. Dann wählen sie Oberflächen und Farben, Form und Material, fertigen Ideenskizzen an und zeichnen Modelle am Computer. Dabei beachten sie auch die Höhe der Herstellungskosten. Zudem organisieren Assistenten und Assistentinnen für Produktdesign ggf. die Logistik und Materiallieferungen, bereiten Präsentationen vor oder sind in Messeplanungen und die Durchführung von Werbemaßnahmen involviert.Wo arbeitet man?Assistenten und Assistentinnen für Produktdesign finden Beschäftigungin Designateliersin Design- oder Entwicklungsabteilungen von Konsum- und InvestitionsgüterherstellernWeitereBerufe rund um Design und Gestaltung
▶ Ausbildungsdauer
2 Jahre
▶ Auswahlverfahren
Die Berufsfachschulen und Berufskollegs wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus. Gegebenenfalls wird ein Auswahlverfahren bzw. Eignungstest durchgeführt, bei dem z.B. eine fachbezogene kreative Arbeit und ein fachbezogenes Gespräch zu absolvieren sind.
▶ Ausbildungsaufbau
Zeitrichtwerte gemäß KMK-Vereinbarung:Berufsübergreifender Lernbereich: 320 StundenBerufsbezogener Lernbereich: 2.240 StundenGesamtstundenzahl: 2.560 StundenDie Einteilung in Fächer, Lernfelder oder Projekte ist in den Berufsfachschulverordnungen der Länder geregelt.Beispiel für die StundenverteilungPflichtunterricht1. Allgemeiner Bereich:Deutsch: 1. Schuljahr 1 Wochenstunde, 2. Schuljahr 1 WochenstundeEnglisch: 1. Schuljahr 1 Wochenstunde, 2. Schuljahr 1 WochenstundeWirtschafts- und Sozialkunde: 1. Schuljahr 1 Wochenstunde, 2. Schuljahr 2 WochenstundenAllgemeiner Bereich insgesamt: 1. Schuljahr 3 Wochenstunden, 2. Schuljahr 4 Wochenstunden2. Berufsbezogener Bereich:Mathematik: 1. Schuljahr 2 Wochenstunden, 2. Schuljahr 2 WochenstundenPräsentationstechnik: 1. Schuljahr 1 Wochenstunde, 2.Schuljahr 2 WochenstundenGestaltung: 1. Schuljahr 4 Wochenstunden, 2. Schuljahr 3 WochenstundenTechnologie: 1. Schuljahr 2 Wochenstunden, 2. Schuljahr 2 WochenstundenBetriebswirtschaft: 1. Schuljahr 2 Wochenstunden, 2. Schuljahr 2 WochenstundenModellbautechniken: 1. Schuljahr 7 Wochenstunden, 2. Schuljahr 6 WochenstundenDarstellungstechniken: 1. Schuljahr 4 Wochenstunden, 2. Schuljahr 2 WochenstundenComputeranwendung: 1. Schuljahr 4 Wochenstunden, 2. Schuljahr 4 WochenstundenProjektarbeit: 1. Schuljahr 0 Wochenstunden, 2. Schuljahr 2 WochenstundenUser Experience Design: 1. Schuljahr 2 Wochenstunden, 2. Schuljahr 2 WochenstundenBerufsbezogener Bereich insgesamt: 1. Schuljahr 28 Wochenstunden, 2...
▶ Ausbildungskosten
Die Ausbildung an öffentlichen Schulen ist für die Schüler/innen in der Regel kostenfrei, jedoch fallen ggf. Aufnahme- und Prüfungsgebühren an. Private Schulen erheben dagegen meist Lehrgangsgebühren.Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Lernmittel, Berufskleidung, Fahrten zur Ausbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenUnter bestimmten Bedingungen können Schüler/innen, die an einer berufsbildenden Ausbildung teilnehmen, eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten.Weitere Informationen: Das BAföG: alle Infos auf einen Blick
▶ Ausbildungsinhalte
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts lernt man beispielsweise:wie man Marktanalysen für Produkte erstellt (recherchiert, vergleicht und bewertet)wie man Produkte unter Berücksichtigung von gestalterischen, funktionalen und ergonomischen Gesichtspunkten entwirftwie man gestaltete Produkte unter Berücksichtigung von betriebswirtschaftlichem Handeln und Vermarktung präsentiertwie man Herstellungs- und Verfahrenstechniken der Holz-, Glas-, Metall- und Kunststofftechnik anwendetwie man geeignete Materialien auswählt und sie unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und Kundenorientierung bearbeitetwie Gestaltungskonzepte analysiert, entwickelt und realisiert werdenwie man Kenntnisse der Gestaltungslehre und Designtheorie anwendet und umsetzt was beim Planen und Entwerfen von dreidimensionalen Objekten am PC zu beachten istwie man computergestützte Grafiksysteme zur Lösung gestalterischer Problemstellungen anwendetwie man verschiedene Darstellungsarten und Entwurfstechniken anwendet wie Objektstudien mit dem Bleistift und technische Zeichnungen erstellt werdenWährend der Ausbildung werden auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde unterrichtet.BetriebspraktikaBei Praktika werden die theoretischen Inhalte in Unternehmen oder Design-Ateliers umgesetzt und angewandt. Die Schüler/innen erhalten Einblick in das Betriebsgeschehen, sammeln Erfahrungen in den berufstypischen Arbeitsmethoden und gewinnen einen Überblick über Aufbau und Ablauf...
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im theoretischen Unterricht:Unterricht im Klassenverband, ggf. Projektarbeit, Aufarbeitung der Inhalte zu HauseIn schuleigenen Praxisräumen und im Praktikumsbetrieb:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): Entwurfszeichnungen anfertigen, Materialien auswählen, Entwürfe zur Produktionsreife entwickeln, Modelle bzw. Entwürfe präsentierenUmgebung: Bildschirmarbeit in Büroräumen, wechselnde Arbeitsorte Anforderungen:Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. für das Entwickeln und Gestalten von Produkten)Geschicklichkeit (z.B. beim Zusammenbauen von Modellen, beim Arbeiten mit unterschiedlichen Materialien)Zeichnerische Fähigkeiten (z.B. für das Skizzieren von Entwürfen)Technisches Verständnis (z.B. für das Einbeziehen der Produktfunktionen in den Entwurf)Kundenorientierung (z.B. Entwürfe nach den Vorgaben und Wünschen des Kunden anfertigen)
▶ Ausbildung im Ausland
Für eine Ausbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeit: ÖsterreichAusbildungsangebote: AMS Ausbildungskompass(z.B. mit den Suchbegriffen "Produktdesign" oder "Produktgestaltung")
▶ Ausbildungsvergütung
Für die Ausbildung wird keine Vergütung gezahlt.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Kunst: z.B. um mithilfe von Farb- und Formenlehre Produkte zu gestaltenMathematik: z.B. um Oberflächen und Neigungswinkel zu berechnenDeutsch: z.B. um Absprachen mit der Kundschaft und Zuliefernden zu treffen
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Assistent/in für Produktdesign an:Bereich Design und GestaltungStaatlich geprüfter Assistent/Staatlich geprüfte Assistentin für InnenarchitekturStaatlich geprüfter Designer/Staatlich geprüfte Designerin - angewandte Formgebung, Schmuck und GerätTechnischer Produktdesigner/Technische Produktdesignerin Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktionGemeinsamkeit:an der Entwicklung und Gestaltung von Produkten mitarbeiten
▶ Ausbildungsdauer (Bayern)
2 Jahre
▶ Ausbildungsinhalte (Bayern)
Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Produktdesign GlasWährend des theoretischen und praktischen Unterrichts werden beispielsweise Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:allgemeine Inhalte, z.B. zur Glas- und Fertigungstechnik Stil- und DesigngeschichteGlasfusing und Glasveredlung, z.B. Glasmalen, -schleifen, -gravieren, FlachglasveredlungErarbeitung gestalterischer Inhalte wie Zeichnen, Formentwurf und OberflächengestaltungDesignanalyse und -prozess, Skizzen- und EntwurfsphaseUmsetzung der Entwürfe und Konstruktionen im 3D-CAD-System Präsentation der ProdukteStaatlich geprüfte/r gestaltungstechnische/r Assistent/in, Schwerpunkt ProduktdesignWährend des theoretischen und praktischen Unterrichts werden beispielsweise Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Allgemeinbildender UnterrichtDeutschSozialkundeEnglischEthikNaturwissenschaftliche GrundlagenWerkstoffkunde und ChemieFachlicher UnterrichtWerkstoffe und Materialien GrafikDarstellendes ZeichnenKonstruktives ZeichnenSchriftgestaltungKunstgeschichteOberflächengestaltung analogOberflächengestaltung digitalVisualisierungFormgestaltung analogFormgestaltung digitalComputer Aided DesignAngewandte GrafikZeichnenKalligrafieEntwurfGestaltungstechniken
▶ Die Ausbildung im Überblick
Assistent/in für Produktdesign ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs. Sie dauert 2 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Die Ausbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt und führt dort zu folgender Abschlussbezeichnung:Baden-Württemberg:Staatlich geprüfter Assistent für Produktdesign/Staatlich geprüfte Assistentin für ProduktdesignBayern:Staatlich geprüfter Assistent für Produktdesign Glas/Staatlich geprüfte Assistentin für Produktdesign GlasHinweis: Diese Abschlussbezeichnung basiert auf einer vom Kultusministerium genehmigten Schulordnung des Bildungsträgers.Staatlich geprüfter gestaltungstechnischer Assistent/Staatlich geprüfte gestaltungstechnische Assistentin, Schwerpunkt Produktdesign
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernIhre Chancen können angehende Assistenten und Assistentinnen für Produktdesign bereits während der Ausbildung verbessern, indem sie Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. die Fachhochschulreife als Basis für ein späteres Studium.Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Assistenten und Assistentinnen für Produktdesign in Designateliers sowie in den Design- oder Entwicklungsabteilungen von Konsum- und Investitionsgüterherstellern.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Produktgestaltung bis hin zu CAD.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Gestalter/in der Fachrichtung Produktdesign zu absolvieren.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Produkt-, Industriedesign erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Designatelier.
▶ Ausbildungsdauer (Baden-Württemberg)
2 Jahre
▶ Ausbildungsinhalte (Baden-Württemberg)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden beispielsweise Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:PflichtfächerAllgemeiner BereichReligionslehreDeutsch EnglischWirtschafts- und SozialkundeFachlicher BereichFachtheoretischer BereichPräsentationstechnik, z.B. Präsentationen planen und organisierenMathematikGestaltung, z.B. Farben- und Formenlehre, Typografie und Layout, Designanalyse, -prozess sowie -geschichte, Gebrauchsvisualisierung Technologie, z.B. Analyse, Gestaltung und Herstellung von Produkten sowie ökologische und ökonomische Aspekte, Ergonomie Betriebswirtschaft, z.B. Betriebsarten, Fertigungsverfahren, Grundlagen des Marketings, Marktforschung, Kosten- und LeistungsrechnungProjektarbeitFachpraktischer BereichGestaltungspraktikum zur Vermittlung von handwerklich-technischen Fertigkeiten im Umgang mit unterschiedlichen Werkstoffen (z.B. Holz, Glas, Kunststoff, Textil)Computertechnik/CAD, z.B. Grundlagen der Datenverarbeitung, Website-Konzeption Bildbearbeitung, Einführung in CADProjektarbeitWahlpflichtfächerergänzende Fächer (je nach Bildungsanbieter)
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Regelungen auf LandesebeneDie Ausbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:SchulversuchsbestimmungenRegelung durch BescheidBerufsfachschulordnung Ernährung und Versorgung, Kinderpflege, Sozialpflege, Hotel- und Tourismusmanagement, Informatik und Fremdsprachenberufe (Berufsfachschulordnung - BFSO) vom 25.05.2023 (Bay.GVBl. S. 257), zuletzt geändert durch § 32a Abs. 1 der Verordnung vom 07.08.2025 (Bay.GVBl. S. 443)In den folgenden Bundesländern liegen keine landesrechtlichen Regelungen vor:BerlinBrandenburgBremenHamburgHessenMecklenburg-VorpommernNiedersachsenNordrhein-WestfalenRheinland-PfalzSaarlandSachsenSachsen-AnhaltSchleswig-HolsteinThüringen
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss ist erforderlich.Weitere Voraussetzungen können je nach Bundesland und Bildungsangebot vorliegen.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Bayern)
Schulische Vorbildung:Realschulabschlussoder Allgemeine Hochschulreife (Abitur)oder FachhochschulreifeWeitere Voraussetzung:2-tägige künstlerisch-gestalterische Eignungsprüfung
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Baden-Württemberg)
Schulische Vorbildung:RealschulabschlussoderBerechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Devlet Onaylı Ürün Tasarım Asistanı
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Staatlich geprüfter Assistent/Staatlich geprüfte Assistentin für Produktdesign in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Assistenten und Assistentinnen für Produktdesign sind an der Entwicklung und Gestaltung der äußeren Erscheinungsform von Produkten aller Art beteiligt - von Geschirr über Fahrzeuge und Transportmittel bis hin zu Werkzeugen und medizinischem Gerät. Sie wirken daran mit, Gestaltungskonzeptionen samt Alternativlösungen nach Absprache mit dem Kunden zu entwerfen und zu planen sowie das Erscheinungsbild eines Produktes festzulegen. Dafür definieren sie im Vorfeld die genaue Aufgabe und legen die Rahmenbedingungen fest. Dann wählen sie Oberflächen und Farben, Form und Material, fertigen Ideenskizzen an und zeichnen Modelle am Computer. Dabei beachten sie auch die Höhe der Herstellungskosten. Zudem organisieren Assistenten und Assistentinnen für Produktdesign ggf. die Logistik und Materiallieferungen, bereiten Präsentationen vor oder sind in Messeplanungen und die Durchführung von Werbemaßnahmen involviert.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Assistenten und Assistentinnen für Produktdesign finden Beschäftigungin Designateliersin Design- oder Entwicklungsabteilungen von Konsum- und InvestitionsgüterherstellernArbeitsorte:Assistenten und Assistentinnen für Produktdesign arbeiten in erster Liniein Büroräumenin Designlabors oder technischen VersuchslaboratorienDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Besprechungsräumenin Werkstätten und Produktionsräumenbeim Kundenim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung ist mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss erforderlich. Die Berufsfachschulen und Berufskollegs wählen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. für das Entwickeln und Gestalten von Produkten)Geschicklichkeit (z.B. beim Zusammenbauen von Modellen, beim Arbeiten mit unterschiedlichen Materialien)Zeichnerische Fähigkeiten (z.B. für das Skizzieren von Entwürfen)Technisches Verständnis (z.B. für das Einbeziehen der Produktfunktionen in den Entwurf)Kundenorientierung (z.B. Entwürfe nach den Vorgaben und Wünschen des Kunden anfertigen)Schulfächer:Kunst (z.B. um mithilfe von Farb- und Formenlehre Produkte zu gestalten)Mathematik (z.B. um Oberflächen und Neigungswinkel zu berechnen)Deutsch (z.B. um Absprachen mit der Kundschaft zu treffen)Was verdient man in der Ausbildung?Während der schulischen Ausbildung erhält man keine Vergütung. An manchen Schulen fallen für die Ausbildung Kosten an, z.B. Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren.
Ist Staatlich geprüfter Assistent/Staatlich geprüfte Assistentin für Produktdesign eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Staatlich geprüfter Assistent/Staatlich geprüfte Assistentin für Produktdesign" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Staatlich geprüfter Assistent/Staatlich geprüfte Assistentin für Produktdesign qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Staatlich geprüfter Assistent/Staatlich geprüfte Assistentin für Produktdesign" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Staatlich geprüfter Assistent/Staatlich geprüfte Assistentin für Produktdesign in Deutschland typischerweise? ▼
Assistenten und Assistentinnen für Produktdesign werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule/Berufskolleg: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband), schuleigene Computerräume und WerkstättenPraktikumsbetriebe: Büroräume z.B. von Designateliers, Werkstätten
Wie hoch ist das typische Gehalt für Staatlich geprüfter Assistent/Staatlich geprüfte Assistentin für Produktdesign in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.