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Sozialökonomie (weiterführend)

Weiterbildung Kunst, Kunstwissenschaft KldB B 91484

Was ist Sozialökonomie (weiterführend)?

Der Beruf des Sozialökonomen (Vertiefungsrichtung) in Deutschland, an der Schnittstelle von Wirtschafts-, Sozial- und Politikwissenschaften, widmet sich gesellschaftlichen Problemen mit einem nachhaltigen und sozial verantwortungsvollen Ansatz.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Kunst, Kunstwissenschaft →

Der Beruf Sozialökonomie (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Studieninhalte

Module, z.B.:Allgemeine KommunikationswissenschaftGesamtwirtschaftliche AnalyseMethoden sozioökonomischer Forschung ÖkonometrieÖkonomie der SozialpolitikOrganisationspsychologiePersonalpsychologieSoziologische Forschungsprobleme und ForschungsdesignsStaat und WirtschaftUngleichheit in modernen GesellschaftenVerteilung, Wachstum, ÖkologieWirtschaft, Geschichte, PhilosophieWirtschafts- und Sozialsysteme im VergleichPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. bei internationalen Organisationen), Forschungsprojekte

Auswahlverfahren

Die Hochschulen führen ggf. Eignungsprüfungen oder Auswahlgespräche durch oder verlangen Arbeitsproben.

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenBerufsbegleitendes Studium: unter der Woche tagsüber im Beruf tätig und in den Abendstunden oder am Wochenende an der Hochschule Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. bei nationalen oder internationalen Organisationen), Berufseinstieg vorbereiten

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Sozialökonomie (weiterführend) sein:Bereich GesellschaftswissenschaftenSozialwissenschaften (weiterführend)Soziologie (weiterführend)Entwicklungsforschung, -politik (weiterführend)Sozialmanagement (weiterführend)Politikwissenschaft (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse über gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Bedingungen für sozialstaatliche Einrichtungen erwerbenBereich Recht und VerwaltungStaats-, Verwaltungswissenschaft (weiterführend)Verwaltungsmanagement, Public Management (weiterführend)Gemeinsamkeit:Aufgaben in der Sozialverwaltung übernehmen, z.B. bei der Wohnungsvermittlung oder bei Beratungsangeboten für MigrantenBereich Sozialarbeit und SozialpflegeSoziale Arbeit (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse in den Bereichen empirische Sozialwissenschaft, Arbeitsrecht, Finanzmanagement, Pflege und soziale Sicherungssysteme erwerben

Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Sozialökonomie (grundständig)Sozialwissenschaften (grundständig)Wirtschaftswissenschaften (grundständig)Soziologie (grundständig)

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:BetriebswirtschaftKommunikationsfähigkeitProjektmanagementAuch Wahlpflicht- und Wahlmodule wie Digital Marketing können Zusatzqualifikationen vermitteln.Praktika, z.B. bei nationalen und internationalen Organisationen, bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das können z.B. Beruf, Bildung und Personal oder Medien-, Markt- und Sozialforschung sein.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.Sozialökonomie gibt es auch als Teilzeitstudiengang.

Studiengangsbezeichnungen

BeispieleArbeit, Wirtschaft, Gesellschaft - Ökonomische und Soziologische Studien (Master)Fundraising-Management und Philanthropie (Master)Sozialökonomik (Master)Sozioökonomie (Master)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen der Sozialökonomie bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder im Sozial- und Gesundheitswesen oder in der freien Wirtschaft an, z.B. Sozial-, Gesundheitsmanagement, Marketing, Werbung oder Markt-, Meinungsforschung.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Entwicklung des Studienfachs

Mitte des 19. Jahrhunderts:Anfänge der Sozialökonomie durch gesellschaftspolitische Fragestellungen im Zuge der Industrialisierung: wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft und GesellschaftMitte des 20. Jahrhunderts:Etablierung als eigenständiges Studienfach an deutschen HochschulenTeilbereiche der Sozialökonomie z.B.:BetriebswirtschaftslehreWirtschafts- und ArbeitsrechtSoziologieVolkswirtschaftslehre1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussgradeje nach StudiengangMaster of Arts (M.A.)Master of Science (M.Sc.)

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Sozialökonomie vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Englischkenntnisse oder ein Praktikum nachzuweisen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Sozialökonomie (weiterführend)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Sozialökonomie (weiterführend) in Deutschland?

Der Beruf des Sozialökonomen (Vertiefungsrichtung) in Deutschland, an der Schnittstelle von Wirtschafts-, Sozial- und Politikwissenschaften, widmet sich gesellschaftlichen Problemen mit einem nachhaltigen und sozial verantwortungsvollen Ansatz.

Ist Sozialökonomie (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Sozialökonomie (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Sozialökonomie (weiterführend) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Sozialökonomie vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Englischkenntnisse oder ein Praktikum nachzuweisen.

Wo arbeiten Sozialökonomie (weiterführend) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Sozialökonomie (weiterführend) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

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