Raumausstatterwerker/Raumausstatterwerkerin (§66 BBiG/§42r HwO)
Raumausstatterwerker/in (§66 BBiG/§42r HwO)
Was ist Raumausstatterwerker/Raumausstatterwerkerin (§66 BBiG/§42r HwO)?
Steckbrief
Berufstyp: Ausbildungsberuf für besondere PersonengruppenAusbildungsartDuale Berufsausbildung, geregelt nach Kammerregelungen gemäß §66 Berufsbildungsgesetz (BBiG)/§42r Handwerksordnung (HwO) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteBetrieb und Berufsschule oder Einrichtung der beruflichen Rehabilitation
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Kunst, Kunstwissenschaft →Der Beruf Raumausstatterwerker/Raumausstatterwerkerin (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:
– Church Music
Master · Hochschule für Musik Freiburg
– Elemental Music Pedagogy
Master · Hochschule für Musik Freiburg
3D Animation for Film and Games
Master · Technische Hochschule Köln
Accessory Design
Bachelor · Hochschule Pforzheim
Accordion
Bachelor · Hochschule für Musik Würzburg
Accordion
Master · Hochschule für Musik Würzburg
Detaillierte Informationen
▶ Medien
arcadeboden wand decke (bwd)BTH HeimtexEnable Me. Leben mit Behinderung oder chronischer Krankheit.ObjektREHADAT - Informationssystem zur beruflichen TeilhabeRZ Trends Interior DesignSN HomeVerzeichnis anerkannter Werkstätten für behinderte Menschen
▶ Lernorte
Raumausstatterwerker/innen werden in betrieblicher Form oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation ausgebildet.Betriebliche Ausbildung:Ausbildungsbetrieb: Werkstätten, Verkaufsräume, beim KundenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Ausbildung in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation:Ausbildungseinrichtung: Ausbildungswerkstatt, ggf. Ausbildungsfirma der Einrichtung und beim KundenBerufsschule (i.d.R. in die Einrichtung integriert): UnterrichtsräumePraktikumsbetrieb: Werkstätten, Verkaufsräume
▶ Interessen
Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um diesen Beruf erlernen und ausüben zu können. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an praktisch-konkreten Tätigkeitenz.B. Vorbereiten von Untergründen für Bodenarbeiten oder Wanddekorationz.B. Verlegen von Bodenbelägen nach Vorgabez.B. Reparieren von Sesseln und SofasInteresse an kreativ-gestaltenden Tätigkeitenz.B. Mithilfe beim Gestalten von Räumen mit Vorhängen und Teppichen
▶ Steckbrief
BerufstypAusbildungsberuf für besondere PersonengruppenAusbildungsartDuale Berufsausbildung, geregelt nach Kammerregelungen gemäß §66 Berufsbildungsgesetz (BBiG)/§42r Handwerksordnung (HwO)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteBetrieb und Berufsschule oder Einrichtung der beruflichen RehabilitationWas macht man in diesem Beruf?Raumausstatterwerker/innen arbeiten dabei mit, Polstermöbel und Innenräume zu gestalten. Dabei übernehmen sie Teile der Arbeit. Kleinere Aufträge erledigen sie selbst. Raumausstatterwerker/innen errechnen, wie viel Material man für die Polsterungsarbeiten und Dekorationsarbeiten braucht. Sie bereiten das nötige Material auch vor. Raumausstatterwerker/innen machen neue Polsterungen aus Schaumstoffwattierung oder beziehen Stühle und Sessel mit neuem Stoff. In Innenräumen verlegen sie zum Beispiel Teppichböden. Sie verkleiden Wände und Decken mit Tapeten oder Stoffen und dekorieren die Räume. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:RaumausstatterbetriebeMalerbetriebeBetriebe, die Fußböden verlegen oder Polstermöbel herstellenArbeitsorte:Werkstätten beim KundenWas ist wichtig?Anforderungen:Handwerkliches Geschick (z.B. beim Verlegen von Böden, beim Polstern von Sesseln)Sinn für Ästhetik (z.B. bei der Auswahl von passenden Polsterstoffen)Schulfächer:Werken /Technik (z.B. um Bodenbeläge zu gestalten und Polster herzustellen)Mathematik (z.B. um Materialmengen zu ermitteln und Messungen durchzuführen)Welche Voraussetzungen braucht man für die Ausbildung?Die Ausbildun...
▶ Kompetenzen
Wichtige Fertigkeiten und Kenntnisse:AnstreichenBeziehen (Polster, Möbel)Bodenbeläge verlegenDekorieren (Räume)DekorstoffeGardinenaufmaßJalousiebauPolsternRestaurierungsarbeitenTapezierenUntergrundbehandelnWand- und DeckenverkleidungWartung, Reparatur, InstandhaltungWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Fußböden, Estriche"
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Beispiel für den Ausbildungsaufbau einer Ausbildung Raumausstatterwerker/inAusbildung im Betrieb bzw. in der Einrichtung der beruflichen Rehabilitation:1. und 2. Ausbildungsjahr u.a.:Be- und Verarbeitung von Werkstoffen DekorationseinführungEinführung in BodentechnikenEinführung in WandbespannungsarbeitenBe- und Verarbeitung von PolstermaterialienVorbereitungsarbeiten für die PolsterungVorbereitung verschiedener UntergründeZwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres3. Ausbildungsjahr u.a.:Anfertigen von PolsterungenMitarbeit bei der Dekoration und MontageVerlegen von BodenbelägenAbschlussprüfung nach dem 3. Ausbildungsjahr
▶ Ausbildungskosten
Die Kosten einer Ausbildung nach besonderen Regelungen für Menschen mit Behinderungen werden vom Rehabilitationsträger getragen.FörderungsmöglichkeitenNeben der Förderung der Ausbildung durch Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erhalten die Auszubildenden auch unterhaltssichernde und andere ergänzende Leistungen nach dem Neunten Sozialgesetzbuch (SGB IX).
▶ Ausbildungsinhalte
Während der Ausbildung lernen die Auszubildenden beispielsweise:aus welchen Werkstoffen und wie man Polsterungen und Dekorationen herstelltwelche Arten von Bodenbelägen und Wandverkleidungen es gibt und wie man sie anbringtwie man Polsterungsarbeiten vorbereitet, wie man Polstermöbel polstert und repariertwie man Räume dekoriert, zum Beispiel mit Vorhängenwie man Sonnenschutz und Verdunklungsanlagen herstellt und bei der Montage mithilftwie man Böden und Bodenbeläge vorbereitet und Bodenbeläge verlegtwie man Decken und Wände für das Tapezieren oder Bespannen vorbereitetwie die Arbeitsmaterialien verarbeitet werdenwie man die Werkzeuge und Geräte, mit denen man arbeitet, bedient und pflegtDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Ausbildungsvertrag, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Fächernin allgemeinbildenden Fächern wie Rechnen und Wirtschafts- und Sozialkunde
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im Ausbildungs- bzw. Praktikumsbetrieb, in der AusbildungswerkstattPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Böden verlegen, Wände und Decken mit Stoffen überziehen, Vorhänge anbringen, Polstermöbel reparierenUmgebung: wechselnde Arbeitsorte, Geruch von Lösungsmitteln, Klebstoffen, Farben in der Werkstatt, Staub von Holz und FüllmaterialAnforderungen: Handwerkliches Geschick (z.B. beim Verlegen von Böden, beim Polstern von Sesseln)Sinn für Ästhetik (z.B. bei der Auswahl von passenden Polsterstoffen)
▶ Ausbildungsvergütung
Findet die Ausbildung in einem Betrieb statt, erhalten die Auszubildenden vom Betrieb eine Ausbildungsvergütung. Bei einer Ausbildung in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation werden die Auszubildenden durch Leistungen vom Rehabilitationsträger unterstützt.
▶ Wichtige Schulfächer
Gute Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Werken/ Technik: z.B. um Bodenbeläge zu gestalten und Polster herzustellenMathematik: z.B. um Materialmengen zu ermitteln und Messungen durchzuführen
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Raumausstatterwerker/in an:Bereich Farben und LackeFachpraktiker/Fachpraktikerin für Maler und Lackierer (§66 BBiG/§42r HwO)Gemeinsamkeit:Wände und Decken durch Farben und Tapeten gestaltenBereich HolzFachpraktiker/Fachpraktikerin für Holzverarbeitung (§66 BBiG/§42r HwO)Gemeinsamkeit:mit Holz und Holzwerkstoffen arbeitenBereich TextilienFachpraktiker/Fachpraktikerin für Näherei und Schneiderei (§66 BBiG/§42r HwO)Gemeinsamkeit:Näharbeiten an Nähmaschinen ausführen
▶ Arbeits- und Sozialverhalten
Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich sind die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale wichtig, um diesen Beruf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. Bereitschaft, bei verschiedenen Kunden/Kundinnen vor Ort tätig zu werden)Sorgfalt (z.B. gewissenhaftes Zuschneiden von Leder, Teppichböden oder Gardinenstoffen)Flexibilität (z.B. Anpassen an sich ändernde Arbeitsbedingungen)Kreativität (z.B. Mitarbeit bei der Dekoration von Räumen)Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Gestalten von Räumen nach Kundenwunsch)
▶ Die Ausbildung im Überblick
Raumausstatterwerker/in ist ein Ausbildungsberuf für Menschen mit Behinderungen. Die 3-jährige Ausbildung wird im Handwerk oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation durchgeführt. Die Ausbildung orientiert sich am anerkannten Ausbildungsberuf Raumausstatter/in.Je nach zuständiger Kammer können z.B. die Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein. Die Beschreibung des Ausbildungsberufs Raumausstatterwerker/in erfolgt auf Grundlage einer Kammerregelung.
▶ Verbände und Organisationen
Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW)ver.di - Vereinte DienstleistungsgewerkschaftZentralverband Raum und Ausstattung (ZVR)
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Abschlussbezeichnungen gemäß Ausbildungsregelungen der zuständigen Stellen, z.B.Raumausstatterwerker/RaumausstatterwerkerinFachwerker Raumausstatter/Fachwerkerin RaumausstatterRaumausstatter-Fachwerker/Raumausstatter-FachwerkerinRaumgestalter/Raumgestalterin
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Die passende Beschäftigung finden Raumausstatterwerker/innen arbeiten in Raumausstatter- und Malerbetrieben, Fußbodenverlegefirmen, in der Polstermöbelproduktion, in Gardinen- und Dekorationsgeschäften oder in Raumausstattungs- und Innendekorationsabteilungen von Möbel- und Einrichtungshäusern. Dort verlegen sie Bodenbeläge aus Textilien oder Kunststoffen, bringen Wandbekleidungen an, fertigen Polsterungen, bessern Polster aus und dekorieren Innenräume.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Für Raumausstatterwerker/innen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich weiterzubilden. Im Laufe des Berufslebens muss man sein Fachwissen immer auf dem neuesten Stand halten und sich beispielsweise über Neuerungen im Bereich Dekorations- und Wandbekleidungsmaterialien, Bodenbeläge, Verarbeitungstechniken oder Polsterungsmethoden informieren.Beruflich weiterkommenWer als Raumausstatterwerker/in weiterkommen möchte, kann sich unter bestimmten Voraussetzungen nach der Ausbildung beispielsweise in folgendem Beruf weiterqualifizieren:Raumausstatter/RaumausstatterinAuskünfte über Anrechnungsmöglichkeiten erteilen die für die jeweilige Berufsausbildung zuständigen Stellen. Informationen zu möglichen Weiterbildungen erteilt die zuständige Agentur für Arbeit.
▶ Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten
Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten sind wichtig, um den Beruf lernen und ausüben zu können.Fähigkeitenfigural-räumliches Denken (z.B. Auswählen passender Kurzwaren für Vorhänge)Handgeschick (z.B. Montieren von Rollos und Jalousien)Handwerkliches Geschick (z.B. Polsterungen herstellen und instand setzen)Kenntnisse und FertigkeitenRechenfertigkeiten (z.B. Berechnen der Materialmengen für Stoffe, Auslegware, Tapeten)Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen und Umsetzen der Arbeitsaufträge)
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Für die Berufsausbildung zum Raumausstatterwerker bzw. zur Raumausstatterwerkerin gibt es keine bundeseinheitliche rechtliche Regelung. Die zuständigen Kammern erlassen ihre Ausbildungsregelungen entsprechend den Hauptausschussempfehlungen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Beispiel einer Kammerregelung:Ausbildungsregelung für die Berufsausbildung Behinderter "Raumausstatterwerker/in" der HWK Schwerin vom 02.12.2000Weitere Regelungen der zuständigen Stellen:Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe, Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Eine Eignungsuntersuchung ist i.d.R. notwendig. Die zuständige Agentur für Arbeit veranlasst diese.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Raumausstatterwerker/Raumausstatterwerkerin (§66 BBiG/§42r HwO)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Raumausstatterwerker/Raumausstatterwerkerin (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Raumausstatterwerker/innen arbeiten dabei mit, Polstermöbel und Innenräume zu gestalten. Dabei übernehmen sie Teile der Arbeit. Kleinere Aufträge erledigen sie selbst. Raumausstatterwerker/innen errechnen, wie viel Material man für die Polsterungsarbeiten und Dekorationsarbeiten braucht. Sie bereiten das nötige Material auch vor. Raumausstatterwerker/innen machen neue Polsterungen aus Schaumstoffwattierung oder beziehen Stühle und Sessel mit neuem Stoff. In Innenräumen verlegen sie zum Beispiel Teppichböden. Sie verkleiden Wände und Decken mit Tapeten oder Stoffen und dekorieren die Räume. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:RaumausstatterbetriebeMalerbetriebeBetriebe, die Fußböden verlegen oder Polstermöbel herstellenArbeitsorte:Werkstätten beim KundenWas ist wichtig?Anforderungen:Handwerkliches Geschick (z.B. beim Verlegen von Böden, beim Polstern von Sesseln)Sinn für Ästhetik (z.B. bei der Auswahl von passenden Polsterstoffen)Schulfächer:Werken /Technik (z.B. um Bodenbeläge zu gestalten und Polster herzustellen)Mathematik (z.B. um Materialmengen zu ermitteln und Messungen durchzuführen)Welche Voraussetzungen braucht man für die Ausbildung?Die Ausbildung zum Raumausstatterwerker bzw. zur Raumausstatterwerkerin kann man auch ohne Schulabschluss beginnen.Die Agentur für Arbeit stellt fest, wer sich dafür eignet.Was lernt man in der Ausbildung?Die Auszubildenden lernen beispielsweise:aus welchen Werkstoffen und wie man Polsterungen und Dekorationen herstelltwelche Arten von Bodenbelägen und Wandverkleidungen es gibt und wie man sie anbringtwie man Polsterungsarbeiten vorbereitet, wie man Polstermöbel polstert und repariertwie man Räume dekoriert, zum Beispiel mit Vorhängenwie man Sonnenschutz und Verdunklungsanlagen herstellt und bei der Montage mithilftwie man Böden und Bodenbeläge vorbereitet und Bodenbeläge verlegtwie man Decken und Wände für das Tapezieren oder Bespannen vorbereitetwie die Arbeitsmaterialien verarbeitet werdenwie man die Werkzeuge und Geräte, mit denen man arbeitet, bedient und pflegt
Ist Raumausstatterwerker/Raumausstatterwerkerin (§66 BBiG/§42r HwO) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Raumausstatterwerker/Raumausstatterwerkerin (§66 BBiG/§42r HwO)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Raumausstatterwerker/Raumausstatterwerkerin (§66 BBiG/§42r HwO) qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Raumausstatterwerker/Raumausstatterwerkerin (§66 BBiG/§42r HwO)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Raumausstatterwerker/Raumausstatterwerkerin (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland typischerweise? ▼
Raumausstatterwerker/innen werden in betrieblicher Form oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation ausgebildet.Betriebliche Ausbildung:Ausbildungsbetrieb: Werkstätten, Verkaufsräume, beim KundenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Ausbildung in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation:Ausbildungseinrichtung: Ausbildungswerkstatt, ggf. Ausbildungsfirma der Einrichtung und beim KundenBerufsschule (i.d.R. in die Einrichtung integriert): UnterrichtsräumePraktikumsbetrieb: Werkstätten, Verkaufsräume
Wie hoch ist das typische Gehalt für Raumausstatterwerker/Raumausstatterwerkerin (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.