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Raumausstatter/Raumausstatterin

Raumausstatter/in

Ausbildung Kunst, Kunstwissenschaft KldB B 93232

Was ist Raumausstatter/Raumausstatterin?

Was macht man in diesem Beruf?Raumausstatter/innen gestalten Wohn- und Geschäftsräume und beraten hinsichtlich der Gestaltung und Materialwahl. Sie planen die Raumausstattung nach den Wünschen des Kunden und bereiten diese vor. Sie ermitteln Kosten und besorgen nach Auftragsabschluss die benötigten Materialien, mit denen sie die Räumlichkeiten gestalten. Sie bereiten die Untergründe vor, verlegen Bodenbeläge, kleiden Wände und Decken mit Stoffen und Tapeten aus, montieren Sicht- und Sonnenschutzanlagen und dekorieren die Räume. Darüber hinaus beziehen sie Polstermöbel neu und führen erforderliche Reparaturen durch.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Raumausstatter/innen finden Beschäftigungin Fachbetrieben des Raumausstatterhandwerksin handwerklichen Polsterwerkstättenin RaumausstattungsateliersArbeitsorte:Raumausstatter/innen arbeiten in erster Liniein Verkaufsräumenin Werkstättenbeim KundenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [2.0%]Hauptschulabschluss* [19.0%]19mittlerer Bildungsabschluss [44.0%]44Hochschulreife [34.0%]34Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Handwerkliches Geschick (z.B. beim Montieren von Sonnenschutz oder Bepolstern von Sesseln und Sofas) Zeichnerische Fähigkeiten und räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. beim Anfertigen von Entwurfsskizzen und Arbeiten nach Plänen und Zeichnungen) Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. Entwickeln und Umsetzen von Ideen zur Gestaltung und Einrichtung von Räumen)Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Berücksichtigen von Kundenwünschen beim Planen der Raumausstattung)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Materialmengen zu berechnen und Leistungs- und Abrechnungsunterlagen zu erstellen)Kunst (z.B. für gestalterische Arbeiten)Werken/Technik (z.B. um Aufmaße anzufertigen)Deutsch (z.B. in der Kundenberatung)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 810 €2. Ausbildungsjahr: 900 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Kunst, Kunstwissenschaft →

Der Beruf Raumausstatter/Raumausstatterin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Raumausstatter/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (z.B. Fachbetriebe des Raumausstatter-Handwerks): Werkstätten, Verkaufs-, Wohn- und GeschäftsräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen in Oldenburg (Niedersachsen):Bildungszentrum für Technik und Gestaltung der Stadt OldenburgQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Raumausstatter/innen gestalten Wohn- und Geschäftsräume und beraten hinsichtlich der Gestaltung und Materialwahl. Sie planen die Raumausstattung nach den Wünschen des Kunden und bereiten diese vor. Sie ermitteln Kosten und besorgen nach Auftragsabschluss die benötigten Materialien, mit denen sie die Räumlichkeiten gestalten. Sie bereiten die Untergründe vor, verlegen Bodenbeläge, kleiden Wände und Decken mit Stoffen und Tapeten aus, montieren Sicht- und Sonnenschutzanlagen und dekorieren die Räume. Darüber hinaus beziehen sie Polstermöbel neu und führen erforderliche Reparaturen durch.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Raumausstatter/innen finden Beschäftigungin Fachbetrieben des Raumausstatterhandwerksin handwerklichen Polsterwerkstättenin RaumausstattungsateliersArbeitsorte:Raumausstatter/innen arbeiten in erster Liniein Verkaufsräumenin Werkstättenbeim KundenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [2.0%]Hauptschulabschluss* [19.0%]19mittlerer Bildungsabschluss [44.0%]44Hochschulreife [34.0%]34Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungRaumausstatter/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Raumausstatter/innen gestalten Wohn- und Geschäftsräume und beraten hinsichtlich der Gestaltung und Materialwahl. Sie planen die Raumausstattung nach den Wünschen des Kunden und bereiten diese vor. Sie ermitteln Kosten und besorgen nach Auftragsabschluss die benötigten Materialien, mit denen sie die Räumlichkeiten gestalten. Sie bereiten die Untergründe vor, verlegen Bodenbeläge, kleiden Wände und Decken mit Stoffen und Tapeten aus, montieren Sicht- und Sonnenschutzanlagen und dekorieren die Räume. Darüber hinaus beziehen sie Polstermöbel neu und führen erforderliche Reparaturen durch.Wo arbeitet man?Raumausstatter/innen finden Beschäftigungin Fachbetrieben des Raumausstatterhandwerksin handwerklichen Polsterwerkstättenin RaumausstattungsateliersWeitereBerufe mit Farben und LackenBerufe mit HolzBerufe mit TextilienBerufe rund um Design und Gestaltung

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen: Anwenden von Informations- und KommunikationstechnikenVorbereiten von Arbeitsabläufen, Kontrollieren und Beurteilen der Arbeitsergebnisse, Arbeiten im Team Anfertigen und Anwenden von Arbeitsunterlagen, Durchführen von MessungenVorbereiten, Einrichten, Sichern und Räumen von ArbeitsplätzenEinsetzen und Warten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und technischen EinrichtungenBe- und Verarbeiten von Werk- und HilfsstoffenEntwickeln und Gestalten von RaumsituationenPrüfen, Vorbereiten und Bearbeiten von UntergründenBe- und Verarbeiten von ProfilenGestalten und Verlegen von BodenbelägenInstandsetzen von Polstermöbeln und Herstellen von PolsternGestalten, Anfertigen und Montieren von RaumdekorationenGestalten, Bekleiden und Beschichten von Wand- und DeckenflächenDurchführen qualitätssichernder Maßnahmen, Kundenservice1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern: Arbeitsabläufe planen und den Arbeitsplatz einrichtenFlächen gestaltenObjekte herstellenRäume gestalten Verarbeiten von nichttextilen BodenbelägenHerstellen von PolsterungenHerstellen und Montieren von Fenster- und RaumdekorationenTapezieren von Wand- und DeckenflächenZwis...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Untergründe prüft, vorbereitet und bearbeitet und Bodenbeläge auswählt, gestaltet und verlegtwie Polster hergestellt und Polstermöbel instand gesetzt werdenwie Raumdekorationen gestaltet, angefertigt und montiert werdenwie Arbeitsabläufe vorzubereiten und Arbeitsschritte sowie der Einsatz von Arbeitsmitteln zu planen sindwie Messungen durchgeführt und Materialvorschläge erarbeitet werdenwie Werkzeuge, Geräte, Maschinen und technische Einrichtungen ausgewählt, eingerichtet und angewendet werdenwie man Entwürfe nach funktionalen, technologischen und gestalterischen Gesichtspunkten unter Berücksichtigung der Kundenwünsche und des Verwendungszwecks ausarbeitet und anschließend präsentiertwie Fugen und Risse bearbeitet und Unterlagen zugeschnitten und eingebaut werdenwie man Farb- und Materiallisten anfertigt, technische Vorgaben berücksichtigt und Leistungs- und Abrechnungsunterlagen erstelltwelche qualitätssichernden Maßnahmen auszuführen sind und was Kundenservice beinhaltetIm Schwerpunkt Bodenwie Bodenbeläge (Linoleum, Gummibeläge, Schichtstoffbeläge, Parkett, Kork, Leisten, Abschlussprofile) verarbeitet und verlegt werdenwie Oberflächen von PVC- und Linoleumbelägen sowie Kork behandelt werdenwie man Fugen schließt, Grundierungen aufbringt und Unterlagsstoffe verarbeitetIm Schwerpunkt Polsternwie man Polster und Polstermöbel (z.B. Sitze, Bourlets, Armlehnen, Rücken, Bezüge, Schabracken und Posamenten) herst...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Böden verlegen, Polster beziehen, Vorhänge aufhängen, Wände tapezierenUmgebung: wechselnde Arbeitsorte: Werkstatt, Verkaufsraum, in Wohn - und Geschäftsräumen von KundenAnforderungen: Handwerkliches Geschick (z.B. beim Montieren von Sonnenschutz oder Bepolstern von Sesseln und Sofas) Zeichnerische Fähigkeiten und räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. beim Anfertigen von Entwurfsskizzen und Arbeiten nach Plänen und Zeichnungen) Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. Entwickeln und Umsetzen von Ideen zur Gestaltung und Einrichtung von Räumen)Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Berücksichtigen von Kundenwünschen beim Planen der Raumausstattung)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Raumausstatter- und Sattlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 810 €2. Ausbildungsjahr: 900 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 €Quelle:HWK Kassel, Stand August 2024Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Materialmengen zu berechnen und Leistungs- und Abrechnungsunterlagen zu erstellenKunst: z.B. für gestalterische ArbeitenWerken/ Technik: z.B. um Aufmaße anzufertigenDeutsch: z.B. in der Kundenberatung

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Raumausstatter/in an:Bereich TextilienPolsterer/PolsterinTechnischer Konfektionär/Technische KonfektionärinFahrzeuginterieur-Mechaniker/Fahrzeuginterieur-MechanikerinGemeinsamkeit:Polstermöbel bzw. Produkte aus textilien Materialien herstellen, textile Materialien zuschneiden und verarbeitenBereich AusbauParkettleger/ParkettlegerinBodenleger/BodenlegerinGemeinsamkeit:Untergründe vorbereiten und Bodenbeläge verlegenBereich Design und GestaltungGestalter/Gestalterin für visuelles MarketingGemeinsamkeit:Räume gestalten

Entwicklung der Ausbildung

1934:Erstmals Eintrag der Berufe Polsterer und Dekorateur sowie Tapezierer im Verzeichnis der Gewerbe, die als Handwerk betrieben werden können1953:Entstehung des Berufs Tapezierer im Beruf Polsterer und Dekorateur1965:Umbenennung des Berufs Polsterer und Dekorateur in Raumausstatter/in1982:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Beruf Raumausstatter/in tritt in Kraft2004:Neue Ausbildungsordnung für den Beruf Raumausstatter/in tritt in KraftNeuordnung des BerufsModernisierung der Ausbildungsinhalte, u.a. Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken, Qualitätssicherung Ausbildung in vier Schwerpunkten (Boden, Polstern, Raumdekoration sowie Licht-, Sicht- und Sonnenschutzanlagen, Wand- und Deckendekoration)2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): z.B. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei nicht bestandener Abschluss- bzw. Gesellenprüfung in einem Beruf, der auf einem zweijährigen Ausbildungsberuf aufbaut, den Abschluss der zweijährigen Ausbildung erwerben. 2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einfüh...

Die Ausbildung im Überblick

Raumausstatter/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussbezeichnung Raumausstatter/Raumausstatterin

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Raumausstatter/innen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Raumausstatter/innen in Fachbetrieben des Raumausstatter-Handwerks. Auch können sie in handwerklichen Polsterwerkstätten und in Raumausstattungsateliers tätig werden.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Raumgestaltung bis hin zu Beleuchtungstechnik.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Raumausstattermeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Innenarchitektur erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb im Raumausstatter-Handwerk.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 429 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 44 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 34 Prozent besaßen die Hochschulreife. 19 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 2 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [2.0%]Hauptschulabschluss* [19.0%]19mittlerer Bildungsabschluss [44.0%]44Hochschulreife [34.0%]34Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Spezialisierung während der Ausbildung

Die Ausbildung erfolgt in einem der SchwerpunkteBodenPolsternRaumdekoration sowie Licht-, Sicht- und SonnenschutzanlagenWand- und Deckendekoration

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Raumausstatter/zur Raumausstatterin (RaumAAusbV) vom 18.05.2004 (BGBl. I S. 980), zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 09.05.2005 (BGBl. I S. 1285)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Raumausstatter/Raumausstatterin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 30.04.2004)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten

Eine abgeschlossene Ausbildung zum Polster- und Dekorationsnäher/zur Polster- und Dekorationsnäherin kann auf die Ausbildung zum Raumausstatter/zur Raumausstatterin angerechnet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Raumausstatter/Raumausstatterin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Raumausstatter/Raumausstatterin in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Raumausstatter/innen gestalten Wohn- und Geschäftsräume und beraten hinsichtlich der Gestaltung und Materialwahl. Sie planen die Raumausstattung nach den Wünschen des Kunden und bereiten diese vor. Sie ermitteln Kosten und besorgen nach Auftragsabschluss die benötigten Materialien, mit denen sie die Räumlichkeiten gestalten. Sie bereiten die Untergründe vor, verlegen Bodenbeläge, kleiden Wände und Decken mit Stoffen und Tapeten aus, montieren Sicht- und Sonnenschutzanlagen und dekorieren die Räume. Darüber hinaus beziehen sie Polstermöbel neu und führen erforderliche Reparaturen durch.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Raumausstatter/innen finden Beschäftigungin Fachbetrieben des Raumausstatterhandwerksin handwerklichen Polsterwerkstättenin RaumausstattungsateliersArbeitsorte:Raumausstatter/innen arbeiten in erster Liniein Verkaufsräumenin Werkstättenbeim KundenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [2.0%]Hauptschulabschluss* [19.0%]19mittlerer Bildungsabschluss [44.0%]44Hochschulreife [34.0%]34Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Handwerkliches Geschick (z.B. beim Montieren von Sonnenschutz oder Bepolstern von Sesseln und Sofas) Zeichnerische Fähigkeiten und räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. beim Anfertigen von Entwurfsskizzen und Arbeiten nach Plänen und Zeichnungen) Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. Entwickeln und Umsetzen von Ideen zur Gestaltung und Einrichtung von Räumen)Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Berücksichtigen von Kundenwünschen beim Planen der Raumausstattung)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Materialmengen zu berechnen und Leistungs- und Abrechnungsunterlagen zu erstellen)Kunst (z.B. für gestalterische Arbeiten)Werken/Technik (z.B. um Aufmaße anzufertigen)Deutsch (z.B. in der Kundenberatung)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 810 €2. Ausbildungsjahr: 900 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 €

Ist Raumausstatter/Raumausstatterin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Raumausstatter/Raumausstatterin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Raumausstatter/Raumausstatterin qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Raumausstatter/Raumausstatterin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Raumausstatter/Raumausstatterin in Deutschland typischerweise?

Raumausstatter/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (z.B. Fachbetriebe des Raumausstatter-Handwerks): Werkstätten, Verkaufs-, Wohn- und GeschäftsräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen in Oldenburg (Niedersachsen):Bildungszentrum für Technik und Gestaltung der Stadt OldenburgQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Raumausstatter/Raumausstatterin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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