Politikwissenschaft (weiterführend)
Was ist Politikwissenschaft (weiterführend)?
Um diesen Beruf in Deutschland auszuüben, ist in der Regel ein Bachelor-Abschluss in Politikwissenschaft oder einem verwandten sozialwissenschaftlichen Fach an einer Universität erforderlich, gefolgt von einer weiterführenden Ausbildung wie einem Master oder einer Promotion. Der Begriff „Weiterbildung“ bezieht sich auf eine Spezialisierung auf postgradualer Ebene oder den Erwerb zusätzlicher Qualifikationen in einem spezifischen Bereich. Diese weiterführenden Studien dauern typischerweise 2 Jahre für einen Master und 3 bis 5 Jahre für eine Promotion und entwickeln tiefgreifendes theoretisches Wissen sowie fortgeschrittene Forschungsfähigkeiten. Für türkische Studierende bietet die Verfolgung einer weiterführenden Ausbildung in Politikwissenschaft in Deutschland die Möglichkeit, eine internationale Perspektive zu gewinnen und globale politische Entwicklungen genau zu verfolgen.
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Kunst, Kunstwissenschaft →Der Beruf Politikwissenschaft (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:
– Church Music
Master · Hochschule für Musik Freiburg
– Elemental Music Pedagogy
Master · Hochschule für Musik Freiburg
3D Animation for Film and Games
Master · Technische Hochschule Köln
Accessory Design
Bachelor · Hochschule Pforzheim
Accordion
Bachelor · Hochschule für Musik Würzburg
Accordion
Master · Hochschule für Musik Würzburg
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
▶ Studiendauer
Regelstudiendauer: 2-4 Semester
▶ Studienkosten
Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)
▶ Studieninhalte
Pflichtmodule, z.B.:Democracy in a Changing World OrderEmpirische politische Theorie und vergleichende Politikwissenschaft European and National Environmental and Energy LawInternationale Politik und internationale OrganisationenIntroduction into Sustainability GovernanceMethoden der empirischen SozialforschungNormative und konstruktive Politische TheoriePolitik und Regieren in Deutschland und EuropaWahlpflichtmodule, z.B.:Advanced Economic StudiesGovernment, Governance, OrganisationPolitische SoziologiePublic AdministrationPublic PolicyPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. bei Verbänden, ggf. auch im Ausland), ggf. Auslandssemester
▶ Studiensituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen Berufsbegleitendes Studium: unter der Woche tagsüber im Beruf tätig und in den Abendstunden oder am Wochenende an der Hochschule Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. bei politischen Organisationen, auch im Ausland), Berufseinstieg vorbereiten
▶ Studium im Ausland
Studierende können Teile des Studiums im Ausland durchlaufen, z.B.:FrankreichBinationaler deutsch-französischer Masterstudiengang "Empirische Politik- und Sozialforschung"Hochschulen: Universität Stuttgart, Institut Sciences Po BordeauxAbschluss: Master of Arts (M.A.), DoppelabschlussWeitere Informationen: Universität Stuttgart: Masterstudiengang Empirische Politik- und Sozialforschung
▶ Studienalternativen
Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Politikwissenschaft (weiterführend) sein:Bereich GesellschaftswissenschaftenSozialwissenschaften (weiterführend)Soziologie (weiterführend)Sozialökonomie (weiterführend)Entwicklungsforschung, -politik (weiterführend)Friedens-, Konfliktforschung (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse über politische Systeme und Institutionen sowie politische und gesellschaftliche Theorie und Ideengeschichte erwerbenBereich Recht und VerwaltungStaats-, Verwaltungswissenschaft (weiterführend)Verwaltungsmanagement, Public Management (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse über Struktur und Aufgaben der unterschiedlichen Verwaltungsebenen bei Bund, Ländern und Kommunen erwerbenBereich WirtschaftswissenschaftenVolkswirtschaftslehre (weiterführend)Wirtschaftswissenschaften (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse über die wechselseitige Abhängigkeit wirtschaftlicher Vorgänge und politischer Strukturen und Handlungsmöglichkeiten erwerben
▶ Zugangsstudienfächer
Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Politikwissenschaft (grundständig)Sozialwissenschaften (grundständig)Staats-, Verwaltungswissenschaft (grundständig)Soziologie (grundständig)Liberal Arts (grundständig)
▶ Zusatzqualifikationen
Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:ProjektmanagementZiel- und ZeitmanagementAuch Wahlpflichtmodule zum Thema Politische Soziologie können Zusatzqualifikationen vermitteln. Praktika, z.B. bei politischen Organisationen, bereiten gezielt auf das Berufsleben vor. Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass
▶ Das Studium im Überblick
Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das kann z.B. Empirische Politik- und Sozialforschung sein. Daneben gibt es Masterstudiengänge, die ein breites Spektrum der Politikwissenschaft abdecken.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.Das Studienfach kann teilweise mit anderen Fächern kombiniert werden.Politikwissenschaft gibt es auch als Fern- und Teilzeitstudiengang.
▶ Studiengangsbezeichnungen
BeispieleDemokratie und Regieren in Europa (Master)Demokratiewissenschaft (Master)Empirische Politik- und Sozialforschung (Master)Political and Social Sciences (Master)Politics, Economics, Philosophy (Master)Politikwissenschaft (Master)Politikwissenschaft (Nachhaltigkeit und Demokratie) (Master)Politische Ökonomie und Internationale Beziehungen (Master)Politische Theorie (Master)Sustainability Science: Governance and Law (Master)
▶ Kombinationsmöglichkeiten
Das Studienfach Politikwissenschaft kann je nach Hochschule z.B. mit einem der folgenden Fächer kombiniert werden: Anglistik, Amerikanistik (weiterführend)Germanistik (weiterführend)Geschichte (weiterführend)Informatik (weiterführend)Philosophie, Ethik (weiterführend)Soziologie (weiterführend)
▶ Mögliche Tätigkeitsfelder
Für Masterabsolventen der Politikwissenschaft bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Markt-, Meinungsforschung, Redaktion, Journalismus, Lektorat oder Erwachsenenbildung.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.
▶ Entwicklung des Studienfachs
19. Jahrhundert:Politikwissenschaft als Teilbereich z.B. der Sozialwissenschaften1920:Gründung der Deutschen Hochschule für Politik in Berlin20. Jahrhundert:Neubegründung der Politikwissenschaft als universitäre Disziplin in der Nachkriegszeit1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Abschlussgradeje nach StudiengangMaster of Arts (M.A.)Master of Public Policy (M.P.P.)Master of Science (M.Sc.)
▶ Vergütung während des Studiums
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.
▶ Rechtliche Regelungen für das Studium
BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach
▶ Zugangsvoraussetzungen für das Studium
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Politikwissenschaft vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Englischkenntnisse nachzuweisen.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Politikwissenschaft (weiterführend)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Politikwissenschaft (weiterführend) in Deutschland? ▼
Fachkräfte mit fortgeschrittener Ausbildung in Politikwissenschaft in Deutschland tragen wissenschaftlich zur Entwicklung, Umsetzung und Evaluierung öffentlicher Politiken bei, indem sie politische Systeme, Prozesse und Akteure tiefgehend analysieren. Diese Experten erforschen die Dynamiken nationaler und internationaler Politik, sammeln Daten, führen umfassende Analysen durch und erstellen Berichte, die politische Entscheidungsprozesse beleuchten. Ihre Verantwortungsbereiche können Politikberatung, Politikanalyse, Meinungsforschung, Expertise in internationalen Beziehungen, Risikoanalyse oder akademische Arbeit umfassen. Arbeitsumfelder sind typischerweise Universitäten, Forschungsinstitute, Think Tanks, Nichtregierungsorganisationen (NGOs), internationale Organisationen, Medienunternehmen oder Regierungsbehörden. Zu den von ihnen verwendeten Werkzeugen gehören statistische Analysesoftware, Umfragetools, Datenbanken sowie verschiedene qualitative und quantitative Forschungsmethoden.
Um diesen Beruf in Deutschland auszuüben, ist in der Regel ein Bachelor-Abschluss in Politikwissenschaft oder einem verwandten sozialwissenschaftlichen Fach an einer Universität erforderlich, gefolgt von einer weiterführenden Ausbildung wie einem Master oder einer Promotion. Der Begriff „Weiterbildung“ bezieht sich auf eine Spezialisierung auf postgradualer Ebene oder den Erwerb zusätzlicher Qualifikationen in einem spezifischen Bereich. Diese weiterführenden Studien dauern typischerweise 2 Jahre für einen Master und 3 bis 5 Jahre für eine Promotion und entwickeln tiefgreifendes theoretisches Wissen sowie fortgeschrittene Forschungsfähigkeiten. Für türkische Studierende bietet die Verfolgung einer weiterführenden Ausbildung in Politikwissenschaft in Deutschland die Möglichkeit, eine internationale Perspektive zu gewinnen und globale politische Entwicklungen genau zu verfolgen.
Ist Politikwissenschaft (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Politikwissenschaft (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Politikwissenschaft (weiterführend) qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Politikwissenschaft vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Englischkenntnisse nachzuweisen.
Wo arbeiten Politikwissenschaft (weiterführend) in Deutschland typischerweise? ▼
Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Politikwissenschaft (weiterführend) in Deutschland? ▼
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.