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Orgelbauer/Orgelbauerin Fachrichtung Orgelbau

Orgelbauer/in - Orgelbau

Ausbildung Kunst, Kunstwissenschaft KldB B 93652

Was ist Orgelbauer/Orgelbauerin Fachrichtung Orgelbau?

Was macht man in diesem Beruf?Orgelbauer/innen der Fachrichtung Orgelbau stellen nach Kundenanforderungen Orgeln her. Je nach akustischen, architektonischen und klimatischen Bedingungen der jeweiligen Aufstellungsorte bestimmen sie Größe und Art der Instrumente und wählen die geeigneten Materialien aus. Sie stellen Bauteile z.T. mit Kreissägen oder CNC-Maschinen her, doch viele Arbeitsgänge erfordern Handarbeit mit Sägen, Feilen, Bohrern, Hobel und Pinseln, teilweise mit feinsten Werkzeugen für sehr kleine Werkstücke. Abschließend glätten Orgelbauer/innen der Fachrichtung Orgelbau die Oberflächen, behandeln sie mit Holz- bzw. Korrosionsschutzmitteln und gestalten sie ggf. farbig. Nach einem Probeaufbau und der Vorintonation in der Werkstatt veranlassen sie den Transport der Bauteile zum Aufstellungsort, montieren die Instrumente und nehmen die endgültige Intonation vor. Neben Neuanfertigungen besteht ein großer Teil ihrer Tätigkeit aus der Reinigung, Wartung, Reparatur und Restaurierung von Orgeln und Harmonien.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Orgelbauer/innen der Fachrichtung Orgelbau finden Beschäftigung bei handwerklichen und industriellen Orgelbaubetrieben.Arbeitsorte:Orgelbauer/innen der Fachrichtung Orgelbau arbeiten in erster Linie in Werkstätten, Produktionshallen, Kirchen und Konzerthäusern.Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Verkaufsräumen sowie in Privathaushalten von Kunden.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [10.0%]10mittlerer Bildungsabschluss [20.0%]20Hochschulreife [60.0%]60Sonstige [10.0%]10*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt und handwerkliches Geschick (z.B. beim Prüfen der Registerzüge , beim Herstellen und Einbauen der Windladen und Traktur)Gutes Gehör (z.B. für das Prüfen und Stimmen der Instrumente)Sinn für Ästhetik (z.B. bei der Oberflächengestaltung und -verzierung)Flexibilität, Teamfähigkeit und Ausdauer (z.B. bei Montage, Reparatur und Stimmen von Instrumenten vor Ort)Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Eingehen auf Kundenwünsche beim Bau einer Orgel)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Trakturteile anzufertigen und elektronische Bauteile zu installieren)Physik/Mathematik (z.B. um Werkstoffe nach ihren akustischen Eigenschaften einzusetzen)Musik (z.B. um Orgelpfeifen zu stimmen und zu intonieren)Deutsch (z.B. um Kundenberatungen durchzuführen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 920 € (Handwerk)2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.000 € (Handwerk)3. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.130 € (Handwerk)4. Ausbildungsjahr: 1.200 € (Handwerk)

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3,5 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Kunst, Kunstwissenschaft →

Der Beruf Orgelbauer/Orgelbauerin Fachrichtung Orgelbau in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Orgelbauer/innen der Fachrichtung Orgelbau werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. handwerkliche und industrielle Orgelhersteller): Werkstätten, Kirchen, MuseenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für alle Länder in Ludwigsburg (Baden-Württemberg):Oscar-Walcker-SchuleQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer3,5 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Orgelbauer/innen der Fachrichtung Orgelbau stellen nach Kundenanforderungen Orgeln her. Je nach akustischen, architektonischen und klimatischen Bedingungen der jeweiligen Aufstellungsorte bestimmen sie Größe und Art der Instrumente und wählen die geeigneten Materialien aus. Sie stellen Bauteile z.T. mit Kreissägen oder CNC-Maschinen her, doch viele Arbeitsgänge erfordern Handarbeit mit Sägen, Feilen, Bohrern, Hobel und Pinseln, teilweise mit feinsten Werkzeugen für sehr kleine Werkstücke. Abschließend glätten Orgelbauer/innen der Fachrichtung Orgelbau die Oberflächen, behandeln sie mit Holz- bzw. Korrosionsschutzmitteln und gestalten sie ggf. farbig. Nach einem Probeaufbau und der Vorintonation in der Werkstatt veranlassen sie den Transport der Bauteile zum Aufstellungsort, montieren die Instrumente und nehmen die endgültige Intonation vor. Neben Neuanfertigungen besteht ein großer Teil ihrer Tätigkeit aus der Reinigung, Wartung, Reparatur und Restaurierung von Orgeln und Harmonien.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Orgelbauer/innen der Fachrichtung Orgelbau finden Beschäftigung bei handwerklichen und industriellen Orgelbaubetrieben.Arbeitsorte:Orgelbauer/innen der Fachrichtung Orgelbau arbeiten in erster Linie in Werkstätten,...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungOrgelbauer/in der Fachrichtung OrgelbauWas macht man in diesem Beruf?Orgelbauer/innen der Fachrichtung Orgelbau stellen nach Kundenanforderungen Orgeln her. Je nach akustischen, architektonischen und klimatischen Bedingungen der jeweiligen Aufstellungsorte bestimmen sie Größe und Art der Instrumente und wählen die geeigneten Materialien aus. Sie stellen Bauteile z.T. mit Kreissägen oder CNC-Maschinen her, doch viele Arbeitsgänge erfordern Handarbeit mit Sägen, Feilen, Bohrern, Hobel und Pinseln, teilweise mit feinsten Werkzeugen für sehr kleine Werkstücke. Abschließend glätten Orgelbauer/innen der Fachrichtung Orgelbau die Oberflächen, behandeln sie mit Holz- bzw. Korrosionsschutzmitteln und gestalten sie ggf. farbig. Nach einem Probeaufbau und der Vorintonation in der Werkstatt veranlassen sie den Transport der Bauteile zum Aufstellungsort, montieren die Instrumente und nehmen die endgültige Intonation vor. Neben Neuanfertigungen besteht ein großer Teil ihrer Tätigkeit aus der Reinigung, Wartung, Reparatur und Restaurierung von Orgeln und Harmonien.Wo arbeitet man?Orgelbauer/innen der Fachrichtung Orgelbau finden Beschäftigung bei handwerklichen und industriellen Orgelbaubetrieben.WeitereBerufe im Musikinstrumentenbau

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. bis 18. Monat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Planen und Vorbereiten von ArbeitsabläufenErstellen und Anwenden von UnterlagenAuswählen, Handhaben und Warten von Werkzeugen, Geräten und MaschinenBe- und Verarbeiten von Holz, Metallen, Kunststoffen und sonstigen Werkstoffen sowie von HilfsstoffenBehandeln und Gestalten von OberflächenPlanen von WindversorgungsanlagenBauen von SchleifwindladenHerstellen von HolzpfeifenAnfertigen von offenen, zylindrischen Labialpfeifen aus MetallStimmen von OrgelpfeifenPflegen, Warten und Reparieren von Orgeln und HarmonienDurchführen von qualitätssichernden MaßnahmenBeraten von Kunden und Anbieten von Leistungen1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Beruf und Betrieb präsentierenHolzkonstruktionen herstellenLabialpfeifen herstellenStimmoktave gleichstufig temperierenOrgeln und Harmonien reinigen, warten und pflegenWindladen herstellenWindversorgungsanlagen herstellenOrgeln und Harmonien stimmen und vorintonierenZwischenprüfung im vierten Ausbildungshalbjahr 19. bis 42. Monat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefung der Kenntnisse aus den ersten 18 MonatenVormontieren von OrgelnIntonieren von Orgelpfeif...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Fertigungs-, Entwurfszeichnungen, Schnitte und Schaltpläne erstellt, auch rechnergestützt, und wie man sie umsetztHölzer, Metalle, Kunststoffe und sonstige Werk- und Hilfsstoffe manuell sowie maschinell zu be- und verarbeiten und Oberflächen zu gestaltenwelche Arten von Windversorgungsanlagen es gibt und wie man sie herstellt, zusammenfügt und montiert, wie man Windladen bautwelche Rolle Holzarten oder Metalllegierungen bei der Herstellung von Pfeifen für den Klang spielen, wie man Pfeifenfüße, -kerne, -körper herstellt, zusammenfügt, bearbeitet und Stimmvorrichtungen anbringtwie man Orgeln und Harmonien wartet, reinigt, Reparaturbedarf feststellt und Reparaturen ausführtwie Orgeln in der Werkstatt vormontiert und geprüft werden und wie man Orgelpfeifen intoniertwie man Orgelgehäuse sowie die Gehäuse, Tasten sowie Trakturteile für Spieltische anfertigt und montiert, Registerzüge, -knöpfe und -schalter einbaut wie man elektrische und elektronische Bauteile zusammensetzt und installiert, Schaltkreise verlegt und Funktionsprüfungen durchführt welche Ton- und Registertraktursysteme es gibt, wie man mechanische und pneumatische Trakturteile herstellt und montiertwas beim Aufbau der Orgeln vor Ort zu beachten ist, wie man technische und klangliche Funktionstests durchführt, Pfeifen einbaut und stimmtwie man Kunden berät und Kundenanforderungen ermitteltIn der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufs...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Hölzer bearbeiten, Windladen, Bälge, Spieltisch, Orgelgehäuse, Tastatur herstellen und einbauen, elektrische und elektronische Bauteile installieren, Oberflächen bearbeitenUmgebung: Staub und Lärm in Werkstätten, ungeheizte Kirchenräume, Konzertsäle Kleidung: z.T. Schutzkleidung (z.B. Arbeitskittel, Handschuhe, Atem- und Gehörschutz)Anforderungen:Sorgfalt und handwerkliches Geschick (z.B. beim Prüfen der Registerzüge, beim Herstellen und Einbauen der Windladen und Traktur)Gutes Gehör (z.B. für das Prüfen und Stimmen der Instrumente)Sinn für Ästhetik (z.B. bei der Oberflächengestaltung und -verzierung)Flexibilität, Teamfähigkeit und Ausdauer (z.B. bei Montage, Reparatur und Stimmen von Instrumenten vor Ort)Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Eingehen auf Kundenwünsche beim Bau einer Orgel)An der BerufsschuleBlockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 920 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.130 €4. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Im Bereich Industrie liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Werken/Technik: z.B. um Trakturteile anzufertigen und elektronische Bauteile zu installierenPhysik/Mathematik: z.B. um Werkstoffe nach ihren akustischen Eigenschaften einzusetzenMusik: z.B. um Orgelpfeifen zu stimmen und zu intonierenDeutsch: z.B. um Kundenberatungen durchzuführen

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Betriebsassistent/in im Handwerk" richtet sich an Auszubildende mit Fachoberschul- oder Hochschulreife. Die Auszubildenden erwerben parallel zur handwerklichen Ausbildung kaufmännische Kenntnisse. Sie besuchen zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. in Rechnungswesen oder Wirtschaftslehre. Zudem legen sie die Prüfung zum Fachmann bzw. zur Fachfrau für kaufmännische Betriebsführung (HwO) ab und weisen den erfolgreichen Besuch des Fremdsprachenunterrichts nach. Die zuständige Handwerkskammer erteilt weitere Informationen, z.B.:HWK Düsseldorf – Betriebsassistent/in im HandwerkDie Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Orgelbauer/in der Fachrichtung Orgelbau an:Bereich MusikinstrumentenbauOrgelbauer/Orgelbauerin Fachrichtung PfeifenbauKlavier- und Cembalobauer/Klavier- und Cembalobauerin Fachrichtung KlavierbauKlavier- und Cembalobauer/Klavier- und Cembalobauerin Fachrichtung CembalobauGemeinsamkeit:Musikinstrumente mit Klaviatur bauen, pflegen und reparieren

Entwicklung der Ausbildung

1934:Erstmals Eintrag der Berufe Orgelbauer/in und Harmoniumbauer/in im Verzeichnis der Gewerbe, die als Handwerk betrieben werden können1939:Anerkennung des Berufs Orgelbauer/in für den Bereich Industrie1965:Änderung der HandwerksordnungZusammenfassung der beiden Berufe Orgelbauer/in bzw. Harmoniumbauer/in im Handwerk zum Beruf Orgel- und Harmoniumbauer/in 1969:Anerkennung des Berufsbilds des Orgel- und Harmoniumbauer-Handwerks1984:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz tritt in KraftAusbildung in zwei Fachrichtungen (Orgelbau, Pfeifenbau)Staatliche Anerkennung auch für den Bereich IndustrieAufhebung des Vorläuferberufs in der Industrie: Orgelbauer/Orgelbauerin2019:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung: inhaltliche Anpassung der Ausbildung hinsichtlich Digitalisierung der Herstellungsprozesse sowie Modernisierung elektrischer und elektronischer Orgelsysteme.Änderung der Berufsbezeichnung in Orgelbauer/in, da Harmonien kaum noch gebaut werden. Die Fachrichtungen Orgelbau und Pfeifenbau werden beibehalten.Aufhebung der VorläuferberufeOrgel- und Harmoniumbauer/Orgel- und Harmoniumbauerin Fachrichtung OrgelbauOrgel- und Harmoniumbauer/Orgel- und Harmoniumbauerin Fachrichtung Pfeifenbau2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit...

Die Ausbildung im Überblick

Orgelbauer/in der Fachrichtung Orgelbau ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussbezeichnung Orgelbauer/Orgelbauerin - Fachrichtung Orgelbau

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 900 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.100 €4. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2024Im Bereich Industrie liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 810 €2. Ausbildungsjahr: 900 €3. Ausbildungsjahr: 1.050 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:Gemeinsame Tarifregister Berlin und Brandenburg, Stand Januar 2026Im Bereich Industrie liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 870 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.130 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:Tarifregister Bremen, Stand Februar 2026Im Bereich Industrie liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 800 €2. Ausbildungsjahr: 900 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:HWK Kassel, Stand August 2024Im Bereich Industrie liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 870 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.130 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:IG Metall, Stand Februar 2026Im Bereich Industrie liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 1.002 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Im Bereich Industrie liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 870 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Im Bereich Industrie liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Orgelbauer/innen der Fachrichtung Orgelbau verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. als Betriebsassistent/in im Handwerk oder im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Orgelbauer/innen der Fachrichtung Orgelbau vor allem in Betrieben des Musikinstrumentenbaus.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Holzbe- und -verarbeitung bis hin zu Musik.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Orgel- und Harmoniumbauermeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Musikinstrumentenbau erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Orgelbaubetrieb oder einer eigenen Werkstatt für Orgel- bzw. Harmoniumrestaurierung.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 759 €2. Ausbildungsjahr: 872 €3. Ausbildungsjahr: 1.069 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:IG Metall, Stand Januar 2026Im Bereich Industrie liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 1.002 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Im Bereich Industrie liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es in den Ausbildungsbereichen Handwerk sowie Industrie und Handel insgesamt 30 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 60 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 20 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 10 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss. 10 Prozent der Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen hatten vor Ausbildungsbeginn ein Berufsgrundbildungsjahr absolviert. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [10.0%]10mittlerer Bildungsabschluss [20.0%]20Hochschulreife [60.0%]60Sonstige [10.0%]10*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 870 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.130 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:IG Metall, Stand Februar 2026Im Bereich Industrie liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 1.002 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Im Bereich Industrie liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 800 €2. Ausbildungsjahr: 900 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2024Im Bereich Industrie liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Orgelbauer und zur Orgelbauerin (Orgelbauerausbildungsverordnung - OrgBAusbV) vom 11.02.2019 (BGBl. I S. 92)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Orgelbauer und Orgelbauerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 14.12.2018)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 920 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.110 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:IG Metall, Stand November 2025Im Bereich Industrie liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 870 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.130 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:IG Metall, Stand Februar 2026Im Bereich Industrie liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 870 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.130 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Februar 2026Im Bereich Industrie liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Tischlerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 1.002 €4. Ausbildungsjahr: Derzeit keine InformationenQuelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Im Bereich Industrie liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Orgelbauer/Orgelbauerin Fachrichtung Orgelbau

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Orgelbauer/Orgelbauerin Fachrichtung Orgelbau in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Orgelbauer/innen der Fachrichtung Orgelbau stellen nach Kundenanforderungen Orgeln her. Je nach akustischen, architektonischen und klimatischen Bedingungen der jeweiligen Aufstellungsorte bestimmen sie Größe und Art der Instrumente und wählen die geeigneten Materialien aus. Sie stellen Bauteile z.T. mit Kreissägen oder CNC-Maschinen her, doch viele Arbeitsgänge erfordern Handarbeit mit Sägen, Feilen, Bohrern, Hobel und Pinseln, teilweise mit feinsten Werkzeugen für sehr kleine Werkstücke. Abschließend glätten Orgelbauer/innen der Fachrichtung Orgelbau die Oberflächen, behandeln sie mit Holz- bzw. Korrosionsschutzmitteln und gestalten sie ggf. farbig. Nach einem Probeaufbau und der Vorintonation in der Werkstatt veranlassen sie den Transport der Bauteile zum Aufstellungsort, montieren die Instrumente und nehmen die endgültige Intonation vor. Neben Neuanfertigungen besteht ein großer Teil ihrer Tätigkeit aus der Reinigung, Wartung, Reparatur und Restaurierung von Orgeln und Harmonien.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Orgelbauer/innen der Fachrichtung Orgelbau finden Beschäftigung bei handwerklichen und industriellen Orgelbaubetrieben.Arbeitsorte:Orgelbauer/innen der Fachrichtung Orgelbau arbeiten in erster Linie in Werkstätten, Produktionshallen, Kirchen und Konzerthäusern.Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Verkaufsräumen sowie in Privathaushalten von Kunden.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [10.0%]10mittlerer Bildungsabschluss [20.0%]20Hochschulreife [60.0%]60Sonstige [10.0%]10*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt und handwerkliches Geschick (z.B. beim Prüfen der Registerzüge , beim Herstellen und Einbauen der Windladen und Traktur)Gutes Gehör (z.B. für das Prüfen und Stimmen der Instrumente)Sinn für Ästhetik (z.B. bei der Oberflächengestaltung und -verzierung)Flexibilität, Teamfähigkeit und Ausdauer (z.B. bei Montage, Reparatur und Stimmen von Instrumenten vor Ort)Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Eingehen auf Kundenwünsche beim Bau einer Orgel)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Trakturteile anzufertigen und elektronische Bauteile zu installieren)Physik/Mathematik (z.B. um Werkstoffe nach ihren akustischen Eigenschaften einzusetzen)Musik (z.B. um Orgelpfeifen zu stimmen und zu intonieren)Deutsch (z.B. um Kundenberatungen durchzuführen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 920 € (Handwerk)2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.000 € (Handwerk)3. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.130 € (Handwerk)4. Ausbildungsjahr: 1.200 € (Handwerk)

Ist Orgelbauer/Orgelbauerin Fachrichtung Orgelbau eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Orgelbauer/Orgelbauerin Fachrichtung Orgelbau" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Orgelbauer/Orgelbauerin Fachrichtung Orgelbau qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Orgelbauer/Orgelbauerin Fachrichtung Orgelbau" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Orgelbauer/Orgelbauerin Fachrichtung Orgelbau in Deutschland typischerweise?

Orgelbauer/innen der Fachrichtung Orgelbau werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. handwerkliche und industrielle Orgelhersteller): Werkstätten, Kirchen, MuseenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für alle Länder in Ludwigsburg (Baden-Württemberg):Oscar-Walcker-SchuleQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Orgelbauer/Orgelbauerin Fachrichtung Orgelbau in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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