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Metallbildner/Metallbildnerin Fachrichtung Metalldrücktechnik

Metallbildner/in - Metalldrücktechnik

Ausbildung Kunst, Kunstwissenschaft KldB B 93512

Was ist Metallbildner/Metallbildnerin Fachrichtung Metalldrücktechnik?

Was macht man in diesem Beruf?Metallbildner/innen der Fachrichtung Metalldrücktechnik stellen in Handarbeit oder mit automatisierten Drückmaschinen rotationssymmetrische Hohlkörper her, die z.B. zu Vasen, Töpfen, Behälterböden oder Ventilgehäusen weiterverarbeitet werden. Sie entwerfen Werkstücke nach Kundenvorgaben und setzen ihre Entwürfe am Bildschirm in technische Zeichnungen um. Aus Stahl oder Kunststoffen stellen sie Negativformen des anzufertigenden Hohlkörpers her, die sogenannten Drückfutter. Sie schneiden Metallbleche zu bzw. stanzen Blechscheiben aus und biegen bzw. drücken sie von Hand oder maschinell an Drückbänken um die Drückfutter. Ist die gewünschte Form erreicht, reinigen, schleifen und polieren sie die Oberflächen der Werkstücke. Größere Stückzahlen produzieren sie an vollautomatischen Fertigungsstraßen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Metallbildner/innen der Fachrichtung Metalldrücktechnik finden Beschäftigungin Metalldrückereien und Betrieben der Metallumformungin Betrieben des MetallkunsthandwerksArbeitsorte:Metallbildner/innen der Fachrichtung Metalldrücktechnik arbeiten in erster Linie in Werkstätten und -hallen.Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Verkaufsräumen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen: Handwerkliches Geschick und Sorgfalt (z.B. beim Formen von Blechen oder Zusammenfügen von Bauteilen)Technisches Verständnis (z.B. bei der Einrichtung und Bedienung von Drückmaschinen) Sinn für Ästhetik (z.B. beim Anfertigen von Entwürfen und Formen)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Metall maschinell oder von Hand zu verformen und zu bearbeiten)Kunst (z.B. um Entwürfe unter Berücksichtigung von Gestaltungsprinzipien anzufertigen)Physik/Chemie (z.B. um Änderungen von Material- und Stoffeigenschaften zu beachten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 950 €2. Ausbildungsjahr: 980 €3. Ausbildungsjahr: 1.040 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Kunst, Kunstwissenschaft →

Der Beruf Metallbildner/Metallbildnerin Fachrichtung Metalldrücktechnik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Metallbildner/innen der Fachrichtung Metalldrücktechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe des Metalldrückerhandwerks): Werkstätten, WerkhallenBerufsschule: UnterrichtsräumeHinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland in Pforzheim (Baden-Württemberg): Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule Pforzheim für die Länder Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen in Arnstadt (Thüringen): Staatliches Berufsschulzentrum Arnstadt-IlmenauQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Metallbildner/innen der Fachrichtung Metalldrücktechnik stellen in Handarbeit oder mit automatisierten Drückmaschinen rotationssymmetrische Hohlkörper her, die z.B. zu Vasen, Töpfen, Behälterböden oder Ventilgehäusen weiterverarbeitet werden. Sie entwerfen Werkstücke nach Kundenvorgaben und setzen ihre Entwürfe am Bildschirm in technische Zeichnungen um. Aus Stahl oder Kunststoffen stellen sie Negativformen des anzufertigenden Hohlkörpers her, die sogenannten Drückfutter. Sie schneiden Metallbleche zu bzw. stanzen Blechscheiben aus und biegen bzw. drücken sie von Hand oder maschinell an Drückbänken um die Drückfutter. Ist die gewünschte Form erreicht, reinigen, schleifen und polieren sie die Oberflächen der Werkstücke. Größere Stückzahlen produzieren sie an vollautomatischen Fertigungsstraßen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Metallbildner/innen der Fachrichtung Metalldrücktechnik finden Beschäftigungin Metalldrückereien und Betrieben der Metallumformungin Betrieben des MetallkunsthandwerksArbeitsorte:Metallbildner/innen der Fachrichtung Metalldrücktechnik arbeiten in erster Linie in Werkstätten und -hallen.Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Verkaufsräumen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungMetallbildner/in der Fachrichtung MetalldrücktechnikWas macht man in diesem Beruf?Metallbildner/innen der Fachrichtung Metalldrücktechnik stellen in Handarbeit oder mit automatisierten Drückmaschinen rotationssymmetrische Hohlkörper her, die z.B. zu Vasen, Töpfen, Behälterböden oder Ventilgehäusen weiterverarbeitet werden. Sie entwerfen Werkstücke nach Kundenvorgaben und setzen ihre Entwürfe am Bildschirm in technische Zeichnungen um. Aus Stahl oder Kunststoffen stellen sie Negativformen des anzufertigenden Hohlkörpers her, die sogenannten Drückfutter. Sie schneiden Metallbleche zu bzw. stanzen Blechscheiben aus und biegen bzw. drücken sie von Hand oder maschinell an Drückbänken um die Drückfutter. Ist die gewünschte Form erreicht, reinigen, schleifen und polieren sie die Oberflächen der Werkstücke. Größere Stückzahlen produzieren sie an vollautomatischen Fertigungsstraßen.Wo arbeitet man?Metallbildner/innen der Fachrichtung Metalldrücktechnik finden Beschäftigungin Metalldrückereien und Betrieben der Metallumformungin Betrieben des MetallkunsthandwerksWeitereBerufe im KunsthandwerkBerufe in der MetallbearbeitungBerufe rund um Design und Gestaltung

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. bis 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb:Manuelles und digitales Erstellen von Werkstück- und WerkzeugzeichnungenPlanen von Herstellungsprozessen und Arbeitsabläufen unter Berücksichtigung betrieblicher QualitätssicherungAnfertigen von Mustern, Modellen und Formen gemäß KundenanforderungenBearbeiten von Werkstücken durch abtragende, umformende und oberflächenverändernde VerfahrenVerbinden von metallischen und nichtmetallischen Werkstücken mittels formschlüssiger und stoffschlüssiger FügetechnikenBearbeiten, Beschichten und Versiegeln von OberflächenMessen und Prüfen von Werkstücken und Werkzeugen sowie Übergeben an KundenHandhaben von Betriebsmitteln und Gefahrstoffen sowie Instandhalten von Werkzeugen, Maschinen und Anlagen1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr:Bauelemente mit handgeführten Werkzeugen oder Maschinen fertigenBaugruppen herstellen und montierenTechnische Systeme instand halten2. Ausbildungsjahr:Werkzeuge mit Maschinen herstellenMuster, Modelle und Formen manuell anfertigenWerkstücke rechnergestützt herstellen, aufarbeiten und reparierenTeil 1 der Gesellenprüfung in der Mitte des 2. Ausbildungsjahres19. bis 36. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb:Vertiefung der Kenntn...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Kunden berät und Entwürfe nach Kundenwünschen erstelltTechnische Zeichnungen und Begleitunterlagen wie Stücklisten, Tabellen, Diagramme und Prüfprotokolle zu erstellen und zu verwendenwie man CAD-Zeichnungen zur Muster-, Modell- und Formenerstellung aufbereitet und Anschauungs- und Funktionsmodelle aus metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen anfertigtwie man CNC-Maschinen bedient und Werkstücke mit spanenden und nichtspanenden Verfahren bearbeitetWerkstücke und ihre Komponenten zu verbinden, z.B. durch Aufschrumpfen, Bördeln, Nieten, Verschraubenwie man Oberflächen nach gestalterischen Vorgaben bearbeitet, z.B. durch Mattieren, Sandstrahlen, Schleifen, Polierenwas man bei der Prüfung der Maßhaltigkeit von Werkstücken, bei Funktionsprüfungen und bei der Erstellung von Prüfprotokollen beachten musswie man metalldrückende Verfahren wie Aufdrücken, Einziehen, Ausbauchen oder Bordieren anwendet Drückfutter, Drückwerkzeuge und Drückmaschinen einzusetzenwie man Hohlkörper weiterbearbeitetwie man Drückfutter und Drückwerkzeuge aus metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen herstelltDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:auf berufsspezifischen Gebieten (z.B. Formteile und Hohlkörper manuell und maschinell...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Werkstücke zuschneiden oder fräsen, Drückfutter herstellen, Einzelteile nieten oder schraubenUmgebung: Hitze und Maschinenlärm in Werkstätten und -hallenKleidung: Schutzkleidung (z.B. Arbeitsschürze, Gehörschutz, Schutzbrille, Atemschutzmaske)Anforderungen: Handwerkliches Geschick und Sorgfalt (z.B. beim Formen von Blechen oder Zusammenfügen von Bauteilen)Technisches Verständnis (z.B. bei der Einrichtung und Bedienung von Drückmaschinen) Sinn für Ästhetik (z.B. beim Anfertigen von Entwürfen und Formen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Graveur- und Metallbildnerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 950 €2. Ausbildungsjahr: 980 €3. Ausbildungsjahr: 1.040 €Quelle:Bayerisches Tarifregister (BTR), Stand August 2025Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Werken/Technik: z.B. um Metall maschinell oder von Hand zu verformen und zu bearbeitenKunst: z.B. um Entwürfe unter Berücksichtigung von Gestaltungsprinzipien anzufertigenPhysik/Chemie: z.B. um Änderungen von Material- und Stoffeigenschaften zu beachten

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Metallbildner/in der Fachrichtung Metalldrücktechnik an:Bereich KunsthandwerkMetallbildner/Metallbildnerin Fachrichtung GürtlertechnikMetallbildner/Metallbildnerin Fachrichtung ZiseliertechnikMetallbauer/Metallbauerin Fachrichtung MetallgestaltungGraveur/GraveurinGold- und Silberschmied/Gold- und Silberschmiedin Fachrichtung SilberschmiedenGold- und Silberschmied/Gold- und Silberschmiedin Fachrichtung GoldschmiedenGemeinsamkeit:Metalle kunsthandwerklich gestaltenBereich MetallbauBehälter- und Apparatebauer/Behälter- und ApparatebauerinGemeinsamkeit:Behälter und andere Metallteile herstellen, dabei Umformtechniken anwenden

Entwicklung der Ausbildung

1998:Ausbildungsordnung für den Beruf Metallbildner/in tritt in KraftAusbildung in drei Fachrichtungen (Goldschlagtechnik, Gürtler- und Metalldrücktechnik, Ziseliertechnik)Aufhebung des Vorläuferberufs Gürtler und Metalldrücker/Gürtlerin und Metalldrückerin2016:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung mit den Fachrichtungen Gürtlertechnik, Metalldrücktechnik und Ziseliertechnik. Die Ausbildungsordnung berücksichtigt neue Werkstoffe und Verfahren in der Praxis.Aufhebung des Vorläuferberufs Metallbildner/Metallbildnerin Fachrichtung Gürtler- und Metalldrücktechnik2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Metallbildner/in der Fachrichtung Metalldrücktechnik ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungMetallbildner/Metallbildnerin - Fachrichtung Metalldrücktechnik

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Metallbildner/innen der Fachrichtung Metalldrücktechnik verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Metallbildner/innen der Fachrichtung Metalldrücktechnik in Metalldrückereien, in Betrieben der Metallumformung und des Metallkunsthandwerks.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Umformtechnik bis hin zu Oberflächenbehandlung.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Metallbildnermeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Produkt-, Industriedesign erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer eigenen Metalldrückerei.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 6 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 3 verfügten über einen Hauptschulabschluss. Zur Verteilung der übrigen Schulabschlüsse liegen keine Informationen vor.Quelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Metallbildner/zur Metallbildnerin (Metallbildnerausbildungsverordnung - MetallbAusbVO) vom 06.06.2016 (BGBl. I S. 1335)Rahmenlehrplan für die Ausbildungsberufe Graveur und Graveurin, Metallbildner und Metallbildnerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 17.03.2016)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Metallbildner/Metallbildnerin Fachrichtung Metalldrücktechnik

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Metallbildner/Metallbildnerin Fachrichtung Metalldrücktechnik in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Metallbildner/innen der Fachrichtung Metalldrücktechnik stellen in Handarbeit oder mit automatisierten Drückmaschinen rotationssymmetrische Hohlkörper her, die z.B. zu Vasen, Töpfen, Behälterböden oder Ventilgehäusen weiterverarbeitet werden. Sie entwerfen Werkstücke nach Kundenvorgaben und setzen ihre Entwürfe am Bildschirm in technische Zeichnungen um. Aus Stahl oder Kunststoffen stellen sie Negativformen des anzufertigenden Hohlkörpers her, die sogenannten Drückfutter. Sie schneiden Metallbleche zu bzw. stanzen Blechscheiben aus und biegen bzw. drücken sie von Hand oder maschinell an Drückbänken um die Drückfutter. Ist die gewünschte Form erreicht, reinigen, schleifen und polieren sie die Oberflächen der Werkstücke. Größere Stückzahlen produzieren sie an vollautomatischen Fertigungsstraßen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Metallbildner/innen der Fachrichtung Metalldrücktechnik finden Beschäftigungin Metalldrückereien und Betrieben der Metallumformungin Betrieben des MetallkunsthandwerksArbeitsorte:Metallbildner/innen der Fachrichtung Metalldrücktechnik arbeiten in erster Linie in Werkstätten und -hallen.Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Verkaufsräumen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen: Handwerkliches Geschick und Sorgfalt (z.B. beim Formen von Blechen oder Zusammenfügen von Bauteilen)Technisches Verständnis (z.B. bei der Einrichtung und Bedienung von Drückmaschinen) Sinn für Ästhetik (z.B. beim Anfertigen von Entwürfen und Formen)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Metall maschinell oder von Hand zu verformen und zu bearbeiten)Kunst (z.B. um Entwürfe unter Berücksichtigung von Gestaltungsprinzipien anzufertigen)Physik/Chemie (z.B. um Änderungen von Material- und Stoffeigenschaften zu beachten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 950 €2. Ausbildungsjahr: 980 €3. Ausbildungsjahr: 1.040 €

Ist Metallbildner/Metallbildnerin Fachrichtung Metalldrücktechnik eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Metallbildner/Metallbildnerin Fachrichtung Metalldrücktechnik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Metallbildner/Metallbildnerin Fachrichtung Metalldrücktechnik qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Metallbildner/Metallbildnerin Fachrichtung Metalldrücktechnik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Metallbildner/Metallbildnerin Fachrichtung Metalldrücktechnik in Deutschland typischerweise?

Metallbildner/innen der Fachrichtung Metalldrücktechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe des Metalldrückerhandwerks): Werkstätten, WerkhallenBerufsschule: UnterrichtsräumeHinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland in Pforzheim (Baden-Württemberg): Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule Pforzheim für die Länder Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen in Arnstadt (Thüringen): Staatliches Berufsschulzentrum Arnstadt-IlmenauQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Metallbildner/Metallbildnerin Fachrichtung Metalldrücktechnik in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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