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Mediävistik (weiterführend)

Weiterbildung Kunst, Kunstwissenschaft KldB B 91224

Was ist Mediävistik (weiterführend)?

Eine weiterführende Ausbildung in Mediävistik in Deutschland bildet Experten aus, die das kulturelle, historische, literarische, künstlerische und philosophische Erbe des Mittelalters eingehend untersuchen und erforschen.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Kunst, Kunstwissenschaft →

Der Beruf Mediävistik (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sind an der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Sprachlabors, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Studieninhalte

Module, z.B.: Ältere und Neuere KirchengeschichteArchäologie des Mittelalters und der NeuzeitDeutsche Sprache und Literatur des Mittelalters und der Frühen NeuzeitEnglische Sprache und Literatur des Mittelalters und der Frühen NeuzeitEuropäische Musikgeschichte der VorneuzeitGeschichte der Frühen NeuzeitIslamwissenschaftKunstgeschichteLateinische Literatur und Sprache bis zum HochmittelalterMittelalterliche GeschichtePhilosophieRechtsgeschichteRomanistikPraktische Studieninhalte:Ggf. Praktika (z.B. in Museen), Exkursionen

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen Praktische Übungen: z.B. in Sprachlabors Latein üben Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Museen), Berufseinstieg vorbereiten

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Mediävistik (weiterführend) sein:Bereich Geschichte und ArchäologieArchäologie (weiterführend)Geschichte (weiterführend)Kunstgeschichte (weiterführend)Museologie (weiterführend)Gemeinsamkeiten:Kenntnisse in den Bereichen Geschichte und Archäologie sowie über historische Kulturen erwerbenschriftliche Quellen und materielle Zeugnisse aus Vergangenheit und Gegenwart untersuchen, systematisieren, dokumentieren und präsentierenBereich Sprach- und LiteraturwissenschaftenAllgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft (weiterführend)Allgemeine und vergleichende Sprachwissenschaft (weiterführend)Germanistik (weiterführend)Gemeinsamkeiten:Kenntnisse über Literatur und Literaturgeschichte erwerbenmit Sprache arbeiten; linguistische, literaturhistorische und literaturtheoretische Methoden anwenden

Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Mediävistik (grundständig)Geschichte (grundständig)Germanistik (grundständig)

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:BetriebswirtschaftProjektmanagementWissenschaftsjournalismusPraktika z.B. in Museen bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit, z.B. in Sprache, Literatur, Geschichte oder Kultur.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss. Mediävistik gibt es auch als Teilzeitstudiengang.

Studiengangsbezeichnungen

BeispieleInterdisziplinäre Mittelalterstudien (Master)Mittelalter-Studien (Master)Mittelalter und Frühe Neuzeit (Master)Mittelalter- und Renaissance-Studien (Master)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen der Mediävistik bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Redaktion, Journalismus, Lektorat, Ausstellungsmanagement, -planung oder Kunst-, Kulturmanagement.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Entwicklung des Studienfachs

17. bis 19. Jahrhundert:Beginn der wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Mittelalter1819:Gründung der Gesellschaft für ältere deutsche Geschichtskunde, Ziel: Sammlung mittelalterlicher Quellen zur deutschen GeschichteAb den 1830er-Jahren:Mediävistik als anerkannte Forschungsdisziplin der Geschichtswissenschaft: Fokus auf Verfassungs-, Kirchen- und politischer GeschichteSeit den 1970er-Jahren:Bedeutungsgewinn von Forschungsfeldern wie Alltagsgeschichte, Kommunikationsgeschichte, Umwelt- und Klimageschichte1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussgradMaster of Arts (M.A.)

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Mediävistik vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.In der Regel sind Lateinkenntnisse (Latinum) und Englischkenntnisse, ggf. Kenntnisse in einer weiteren modernen Fremdsprache nachzuweisen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Mediävistik (weiterführend)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Mediävistik (weiterführend) in Deutschland?

Eine weiterführende Ausbildung in Mediävistik in Deutschland bildet Experten aus, die das kulturelle, historische, literarische, künstlerische und philosophische Erbe des Mittelalters eingehend untersuchen und erforschen.

Ist Mediävistik (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Mediävistik (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Mediävistik (weiterführend) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Mediävistik vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.In der Regel sind Lateinkenntnisse (Latinum) und Englischkenntnisse, ggf. Kenntnisse in einer weiteren modernen Fremdsprache nachzuweisen.

Wo arbeiten Mediävistik (weiterführend) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sind an der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Sprachlabors, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Mediävistik (weiterführend) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

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