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Ingenieur/Ingenieurin für Elektromobilität

Ingenieur/in - Elektromobilität

Grundberuf Ingenieurwissenschaften KldB B 26334

Was ist Elektromobilite Mühendisi?

In Deutschland sind Elektromobilitätsingenieure Spezialisten, die Elektro- und Hybridfahrzeuge sowie deren Systeme, Komponenten und die für ihren Betrieb notwendige Energieversorgungsinfrastruktur entwickeln und konstruieren. Als Elektromobilitätsingenieur planst, entwickelst und implementierst du Komponenten und Systeme (wie elektrische Antriebssysteme, Energiespeicher- und Übertragungssysteme) für Elektro- und Hybridfahrzeuge. Du begleitest Projekte von der Konzeptphase bis zur Serienproduktion; zu deinen Aufgaben gehören die Erstellung von Zeichnungen, Simulationen und Modellen mittels CAD (computergestütztes Design) und 3D-Designsoftware sowie die Durchführung von Testreihen. Darüber hinaus entwickelst du auch Energieversorgungsinfrastrukturen wie Lade- und Elektrotankstellen. Im Projektmanagement kannst du Verantwortlichkeiten wie die Planung von Arbeitsschritten, die Führung von Mitarbeitern und die Überwachung von Budgets und Zeitplänen übernehmen.

Um diesen Beruf in Deutschland ausüben zu können, benötigst du in der Regel ein Hochschulstudium (Studium). Meistens ebnet ein Bachelor- und/oder Masterabschluss in Elektrotechnik, Maschinenbau, Mechatronik oder einem verwandten Fachgebiet den Weg zu diesen Positionen. Diese Ausbildungen vermitteln dir fundiertes Wissen und praktische Fähigkeiten in Elektromobilitätstechnologien, Energiemanagement und Fahrzeugsystemen. Für Studierende und Fachkräfte aus der Türkei, die in diesem Bereich in Deutschland Karriere machen möchten, sind die Anerkennung ihrer Ingenieurabschlüsse in Deutschland (Denklik) und fortgeschrittene Deutschkenntnisse (in der Regel Niveau B2 oder C1) von großer Bedeutung.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Ingenieur/Ingenieurin für Elektromobilität in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

Anforderungen und Chancen für Wirtschaftsverkehre in der Stadt mit automatisiert fahrenden E-Fahrzeugenasp - Auto Service PraxisATZ - Automobiltechnische ZeitschriftAUTOMOBIL-ELEKTRONIKDeutsche Akademie der Technikwissenschaftenelectrive.netElektromobilitätelektronik industrieELEKTRONIKPRAXISHANSER automotiveHZwei - Das Magazin für Wasserstoff und BrennstoffzellenMobilität von morgen ganzheitlich gestalten - Ergebnisse aus drei Jahren Nationale Plattform Zukunft der MobilitätNext Mobilitythink ING. Netzwerk für Schüler und StudierendeVDE YoungNetVDMA Mobilität

Trends

Nachhaltigkeit in der Transport- und LogistikbrancheDie Transport- und Logistikbranche verfolgt ganzheitliche Strategien, um Energieverbrauch und Emissionen langfristig zu reduzieren. Unternehmen bewirtschaften Lager nachhaltig. Sie verlagern Transporte auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel wie Bahn und Binnenschiff. Alternative Antriebe wie Wasserstoff-Lkws und Hybridfahrzeuge gewinnen an Bedeutung. Onlinebasierte Netzwerke vermeiden Leerfahrten, verkürzen Standzeiten und schaffen Transparenz entlang der gesamten Lieferkette - von der Abholung bis zur Zustellung. Fach- und Führungskräfte passen ihre Arbeitsweise laufend an, erweitern ihr Wissen und treiben Innovationen aktiv voran.Leasing von kollaborativen Robotern (Cobots)Kollaborative Roboter (Cobots) unterstützen Fachkräfte in der Industrie und verbessern durch Automatisierung sowohl die Produktionsgeschwindigkeit als auch die Qualität. Ihre Anschaffung kann jedoch hohe Kosten verursachen, besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Leasing-Modelle schaffen hier Abhilfe, da sie die Einstiegskosten senken und den Zugang zur Technologie erleichtern. Immer mehr Anbieter reagieren mit entsprechenden Angeboten auf das wachsende Interesse. Führungskräfte in der Industrie prüfen daher zunehmend die Optionen für Cobot-Leasing.Innovation durch WasserstoffWasserstoff, der alternativ zu fossilen Brennstoffen und Energiequellen per Elektrolyse aus Sonnen- oder Windstrom erzeugt wird, dient als Schlüsselelement der deutsche...

Interessen

Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um in diesem Studienberuf erfolgreich zu sein. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an organisatorisch-prüfenden Tätigkeitenz.B. Testen der Fahrzeugkomponenten an Prüfständenz.B. Kontrollieren der Qualitätsstandards bei Ladestationen bzw. Stromtankstellenz.B. Dokumentieren und Überwachen von Messreihen im LaborInteresse an theoretisch-abstrakten Tätigkeitenz.B. Analysieren von Messprotokollen im Rahmen der Fehleranalysez.B. Entwickeln von elektronischen Steuerungssystemen für ElektrofahrzeugeInteresse an praktisch-konkreten Tätigkeitenz.B. Einbauen von elektronischen Bauteilen in Fahrzeugsteuerungen

Arbeitsorte

Ingenieure und Ingenieurinnen für Elektromobilität arbeiten in erster Linie in Büroräumenauf Prüfständen in Versuchsräumen und Laborsin BesprechungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Werkhallen und Werkstättenim Homeoffice bzw. mobil

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:Elektrische AntriebstechnikElektrische EnergietechnikElektrofahrzeugeElektroladesäulenElektronikElektrotechnikEnergie-, LeistungselektronikEntwicklungFahrzeugbau, -technikHybridfahrzeugeKonstruktionKraftfahrzeugelektrik, KraftfahrzeugelektronikPersonenkraftwagentechnikQualitätsprüfung, QualitätssicherungSicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte nach DIN EN 61010Weitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:BatterierecyclingBatterietechnikBrennstoffzellenfahrzeugeE-BikesElektrochemische EnergiespeicherE-ScooterFachpublikationen erstellenFahrzeugsysteme-MechatronikFertigungstechnikForschungGetriebetechnikGutachter-, SachverständigentätigkeitIntelligentes LademanagementKI-gestütztes Generatives DesignLastenräderLehrtätigkeit (Hochschule)Lidar-TechnologienMechatronikMesstechnikMikroelektronikModellbildung, Simulation (IT)MultimetermessungOberleitungs-LkwPhysikalische ChemieProduktionsplanungProjektmanagementSicherheitsanforderungen für Niederspannungs-Schaltanlagen nach DIN EN 61439Technische Mechanik

Digitalisierung

Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Ingenieure und Ingenieurinnen für Elektromobilität ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:3-D-Laserscanning (z.B. Prototypen mit einem 3-D-Laserscanner zu virtuellen Testzwecken digital abbilden)3-D-Simulation (z.B. neue Antriebssysteme mittels einer dreidimensionalen Simulation testen)Aktorik (z.B. Aktoren für Elektrofahrzeuge entwickeln)Apps für Überwachung der Produktionsprozesse (z.B. die Funktionsweise vernetzter Fertigungseinrichtungen überwachen; Betriebsbereitschaft sicherstellen)Automatische Identifizierung - Auto-ID (z.B. Bauteile im Rahmen der Entwicklung von Elektrofahrzeugen identifizieren)Autonome Transportsysteme (z.B. bei der Entwicklung autonomer Transportsysteme mitwirken)Collaborative Robots - Cobots (z.B. den Einsatz von Cobots zur Herstellung von Elektrofahrzeugen planen)Connected Cars (z.B. bei der Entwicklung von vernetzter Fahrzeugtechnik mitwirken)Digitaler Zwilling (z.B. neu entwickelte Produktionsanlagen mithilfe eines digitalen Zwillings überprüfen)Echtzeitdatensysteme (z.B. Fertigungseinrichtungen für Elektrofahrzeugteile mithilfe der Auswertung von Maschinen- und Prozessdaten in Echtzeit optimieren und vorausschauend warten)Embedded Systems (z.B. eingebettete Systeme für Elektro- und Hybridfahrzeuge entwickeln)Fahrerassistenzsysteme - FAS (z.B. bei der Entwicklun...

Arbeitssituation

Ingenieure und Ingenieurinnen für Elektromobilität übernehmen eigenverantwortlich technische, forschungsbezogene oder organisatorische Aufgaben bei der Neuentwicklung, Optimierung und Fertigung von Elektro- oder Hybridfahrzeugen, deren Komponenten sowie der notwendigen Ladeinfrastruktur. Dazu benötigen sie eine sorgfältige Arbeitsweise, technisches Verständnis und analytisches Denken. Führen sie ein Team, motivieren sie ihre Mitarbeiter/innen und koordinieren deren Zusammenarbeit. Dabei sind kommunikative Fähigkeiten und Durchsetzungsvermögen von Vorteil, im Kundengespräch auch Verhandlungsgeschick. Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen sind z.B. im Rahmen internationaler Projekte gefragt. Häufig sind Ingenieure und Ingenieurinnen für Elektromobilität in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen tätig, wo sie im Büro am Computer z.B. fahrzeugtechnische Bauteile mit CAD-Programmen und 3-D-Konstruktionssoftware konstruieren oder die Steuergeräteelektronik für Hochvoltsysteme programmieren. In Testlabors und an Prüfständen erproben und prüfen sie z.B. die Leistungsfähigkeit neu entwickelter Energiespeichersysteme oder elektrischer Antriebskomponenten und analysieren mögliche Schwachstellen. Wenn sie Zulieferer oder Fertigungsstätten besuchen, sind sie oft unterwegs, auch im Ausland.

Existenzgründung

Ingenieure und Ingenieurinnen für Elektromobilität können z.B. in folgenden Bereichen freiberuflich arbeiten:mit einem eigenen Ingenieurbüro, z.B. in den Bereichen Entwicklung, Projektierung, Service oder Konstruktionals Sachverständige/rals Gutachter/inals Beratende/r Ingenieur/inInformationen zur Existenzgründung z.B. durch:Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI)

Verdienst/Einkommen

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 5.261 € bis 6.650 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Branchen im Einzelnen

KraftfahrzeugeHerstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren, z.B. Elektro- und HybridantriebeHerstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für Kraftwagen, z.B. elektronische und fahrzeugtechnische Systeme und KomponentenElektrische Anlagen und BauteileHerstellung von Elektromotoren und GeneratorenHerstellung von Transformatoren und StromrichternZweiräderHerstellung von Krafträdern, hier: mit elektrischem AntriebSchienenfahrzeugeHerstellung von Lokomotiven und anderen SchienenfahrzeugenIngenieurdienstleistungenIngenieurbüros für Fachplanung von sonstigen technischen Anlagen, z.B. Konstruktionsabteilung von AutomobilzulieferernEnergieversorgungElektrizitätsversorgung, z.B. Energieversorger, die Ladeinfrastrukturen für Elektrofahrzeuge planen bzw. betreibenAuch denkbar:Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und MedizinSonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin, hier: auf dem Gebiet der Elektromobilität

Zugang zur Tätigkeit

Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Elektromobilität.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.

Zugangsstudienfächer

Elektromobilität (weiterführend)Elektromobilität (grundständig)

Arbeitsbereiche/Branchen

Ingenieure und Ingenieurinnen für Elektromobilität finden Beschäftigungin Unternehmen des Fahrzeugbausbei Zulieferern der Fahrzeugindustrie in Ingenieurbüros für technische Fachplanungin EnergieversorgungsunternehmenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Forschungsinstituten

Tätigkeitsbezeichnungen

Ingenieur/in - ElektromobilitätBerufsbezeichnung in englischer SpracheEngineer (m/f) - electric machinesBerufsbezeichnung in französischer SpracheIngénieur/Ingénieure mobilité électrique

Sonstige Zugangsbedingungen

Hinweis zum Führen von Berufsbezeichnungen:Die Bezeichnung "Ingenieur" bzw. "Ingenieurin" ist geschützt. Um den gesetzlich geschützten Titel "Beratender Ingenieur" bzw. "Beratende Ingenieurin" führen zu können, sind mehrjährige Fachpraxis, die Mitgliedschaft in einer Länderingenieurkammer und die Eintragung in die dortige Liste der Beratenden Ingenieure und Ingenieurinnen Voraussetzung.Für das Arbeiten an Hochvoltsystemen von Elektro- und Hybridfahrzeugen ist gemäß Unfallverhütungsvorschriften ein entsprechender Fachkundenachweis erforderlich.

Arbeits- und Sozialverhalten

Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Studienberuf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. engagiertes und tatkräftiges Erledigen fachlich besonders anspruchsvoller Entwicklungsarbeiten für fahrzeugelektronische Schaltungen, Steuerungen und Bauteile)Durchhaltevermögen / Zielstrebigkeit (z.B. Beharrlichkeit zeigen bei aufwendigen und langwierigen Entwicklungsprojekten für Energiespeichertechnologien)Sorgfalt (z.B. exaktes Kontrollieren der Funktionsfähigkeit entwickelter Fahrzeugkomponenten in Testlabors oder an Prüfständen)Selbstständige Arbeitsweise (z.B. eigenständiges Entwickeln von Test- und Prüfverfahren)Kreativität (z.B. Einfallsreichtum bei der Entwicklung von Elektro- oder Hybridfahrzeugen sowie beim Erstellen von Konstruktionsentwürfen)Lernbereitschaft (z.B. sich auf dem Laufenden halten über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Batterietechnologie)

Die Tätigkeit im Überblick

Ingenieure und Ingenieurinnen für Elektromobilität entwickeln und konstruieren Elektro- und Hybridfahrzeuge sowie deren Systeme und Komponenten und die für deren Betrieb benötigte Infrastruktur der Energieversorgung.

Stellen- und Bewerberbörsen

autojob.deBIngK Bundesingenieurkammerelectrive.netget in (Engineering)ingenieur.deingenieur1.deingenieurwebjobs.automobilwoche.deJustEngineersNetMarkt&Technik Job

Verbände und Organisationen

Arbeitgeberverband GesamtmetallBEM Bundesverband eMobilität e.V.Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse BG ETEMIG Metall (IGM)VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik (VDI-FVT)Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE)Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK)Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V. (ZDK)ZVEI Elektro-und Digitalindustrie

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Verantwortung für Personen (z.B. Mitarbeiter/innen anleiten und führen)Kundenkontakt (im Vertrieb: z.B. Produkte und Neuentwicklungen präsentieren und technisch erläutern)häufige Abwesenheit vom Wohnort (bei Besprechungen mit Zulieferern, im Kundenservice und in der technischen Beratung)Bildschirmarbeit (z.B. elektrische Antriebskomponenten rechnergestützt entwerfen)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. mit Messgeräten sowie Prüfständen für Batteriezellen, Getriebe oder Hybridantriebe arbeiten)Arbeit in BüroräumenArbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen (z.B. im Rahmen der Qualitätssicherung routinemäßig Stichprobenprüfungen in den einzelnen Fertigungsabschnitten durchführen)Arbeit im Labor (z.B. auf Prüfständen Funktionstests durchführen)

Berufliche Einsatzmöglichkeiten

Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:Gutachter-, SachverständigentätigkeitKraftfahrzeugsachverständiger/KraftfahrzeugsachverständigeLehrtätigkeit an HochschulenDozent/Dozentin an Hochschulen und AkademienStudiengangkoordinator/StudiengangkoordinatorinManagement, UnternehmensführungBetriebsleiter/Betriebsleiterin - technischProduktionsplanung, -steuerungLeiter/Leiterin in der Produktion und FertigungProduktionsingenieur/ProduktionsingenieurinQualitätssicherung, -managementLeiter/Leiterin im QualitätsmanagementLeiter/Leiterin in der QualitätssicherungQualitätsingenieur/QualitätsingenieurinTechnisches Zeichnen, CAD, KonstruktionKonstruktionsingenieur/KonstruktionsingenieurinVerfahrens-, ProduktentwicklungForschungs- und Entwicklungsingenieur/Forschungs- und EntwicklungsingenieurinProduktentwickler/ProduktentwicklerinProduktingenieur/ProduktingenieurinProjektingenieur/ProjektingenieurinMessingenieur/MessingenieurinWissenschaftliche ForschungForschungsreferent/ForschungsreferentinLeiter einer Forschungsgruppe/Leiterin einer ForschungsgruppeWissenschaftlicher Mitarbeiter/Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Anlagen, technische Systeme und elektronische Bauteile, z.B.: Anlagen der Steuerungs- und Regelungstechnik, Antriebs- und Energieübertragungssysteme, Hochvoltsysteme, Batteriesysteme, BrennstoffzellenGeräte, z.B.: Mess- und Diagnosegeräte, LadegeräteUnterlagen, z.B.: Elektromobilitätskonzepte, Sicherheitsanalysen, Konstruktionszeichnungen, Konstruktionsrichtlinien, DIN-Normen, Lasten- und Pflichtenhefte, SicherheitsbestimmungenBüroausstattung und Software, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon, CAD-, CAM-, CAE-, CAQ-Anwendungen, Diagnosesoftware, Simulationsprogramme

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Ingenieure und Ingenieurinnen für Elektromobilität planen, entwickeln und realisieren Komponenten und Systeme für Elektro- und Hybridfahrzeuge sowie für das Energiemanagement. Sie arbeiten an elektrischen Antrieben, Energiespeicher- und Übertragungssystemen und begleiten Projekte vom Konzept bis zur Serienreife. Mithilfe von CAD- Programmen und 3-D-Konstruktionssoftware erstellen sie Zeichnungen, Simulationen und Modelle und führen Testreihen durch. In der Projektleitung übernehmen sie die Planung von Arbeitsschritten, die Führung von Mitarbeitenden sowie die Überwachung von Terminen und Budgets. Außerdem entwickeln sie Versorgungsinfrastrukturen wie Lade- und Stromtankstellen für die Energieversorgung.

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Elektromobilität, Kraftfahrzeugtechnik, Konstruktion oder Projektmanagement).Darüber hinaus kann sich der Trend zur Nachhaltigkeit in der Transport- und Logistikbranche zu einem wichtigen Weiterbildungsthemen für Ingenieure und Ingenieurinnen für Elektromobilität entwickeln.

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Aufstiegsweiterbildung, speziell konzipiert für Hochschulabsolventen, baut auf vorhandenen Qualifikationen auf. Sie bietet die Möglichkeit, das Kompetenzprofil zu erweitern und Karrierechancen auszubauen (z.B. durch eine Weiterbildung als REFA-Ingenieur/in für Industrial Engineering).Bachelorabsolventen können ihre Berufs- und Karrierechancen durch ein weiterführendes Studium ausbauen, z.B. im Studienfach Elektromobilität, Fahrzeugtechnik oder Fahrzeuginformatik, -elektronik.Eine Promotion ist in der Regel für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor bzw. zur Hochschulprofessorin benötigt man in der Regel eine Habilitation. Die Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und in der öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

Forschung und EntwicklungLastenhefte und Spezifikationen entwickeln, Systemanforderungen festlegenbestehende Systeme und Komponenten sowie Anforderungen analysieren, Umsetzbarkeit feststellen, Pflichtenhefte erstellenKonzepte für die konstruktive Gestaltung von Elektro- oder Hybridfahrzeugen bzw. deren Komponenten und Systemen (z.B. Antriebsstrang, Leistungselektronik, Energiespeicher, Steuerungstechnik, Hochvoltleitungen) sowie zugehörige Software entwickelnin der Energieversorgung Konzepte für die Ladeinfrastruktur entwickeln, Ladesysteme weiterentwickelnCAD- und CAE-Systeme einsetzen, Simulationen und Modelle für Fahrzeuge und Teilsysteme erstellenPrüfstände betreuen, Testspezifikationen erstellen, Versuche und Testreihen durchführen, Sicherheitsanalysen durchführenTestergebnisse, Messdaten und Teststrategien für die Erprobung z.B. neuer Komponenten auswertenProduktionsprozesse und -systeme entwickeln bzw. weiterentwickeln und gestaltenan Umsetzungsstrategien für die Einführung von Elektromobilitätskonzepten mitwirken, Machbarkeitsstudien erstellenProjektleitung, Kundenbetreuung und FertigungFührungsaufgaben in der Projektleitung übernehmen, Einhaltung von Qualitätsanforderungen, Terminen und Budgets überwachenEntwicklungsschritte mit betriebsinternen Abteilungen und Kunden bzw. Zulieferern abstimmenKunden zu Fragestellungen der Elektromobilität beratenan der Überführung der Projektergebnisse in die Produkte und Prozesse des Unternehmens mitwirkenin der Fertigungssteuerung...

Weitere Jobalternativen (Bewerbersicht)

Folgende weitere Beschäftigungsalternativen bieten sich für den Beruf Ingenieur/in für Elektromobilität an:Tätigkeitsfeld Verfahrens-, ProduktentwicklungIngenieur/Ingenieurin für Luft- und RaumfahrttechnikIngenieur/Ingenieurin für ElektrotechnikIngenieur/Ingenieurin für EnergietechnikIngenieur/Ingenieurin für MechatronikGemeinsamkeiten:elektro- bzw. energietechnische Geräte und Anlagen entwickelnFührungsaufgaben bei der Entwicklung technischer Produkte übernehmenKonstruktionsunterlagen erstellentechnische Berechnungen durchführenHinweis: Die genannten Jobalternativen erfordern ggf. eine längere Einarbeitung oder eine Zusatzausbildung.

Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)

Worum geht es?Ingenieure und Ingenieurinnen für Elektromobilität entwickeln und konstruieren Elektro- und Hybridfahrzeuge sowie deren Systeme und Komponenten und die für deren Betrieb benötigte Infrastruktur der Energieversorgung.Fahrzeuge der ZukunftAutos und Busse, Nutzfahrzeuge und Züge, Fahr- und Motorräder werden bereits zunehmend mit elektrischer Energie angetrieben. So soll der Verkehr energieeffizienter, klima- und umweltverträglicher gestaltet werden. Elektrofahrzeuge werden direkt über das Stromnetz aufgeladen und sind daher nicht von fossilen Brennstoffen abhängig. Sie besitzen einen Energiespeicher und verwenden einen Elektroantrieb, teilweise in Kombination mit anderen Aggregaten. Beispielsweise verfügen Hybridfahrzeuge sowohl über einen konventionellen Verbrennungsmotor zum Antrieb als auch über einen Elektromotor, während in Elektrofahrzeugen mit einem sogenannten Range Extender ein kleiner Verbrennungsmotor nur zur Vergrößerung der Reichweite des Fahrzeugs eingesetzt wird. Auch Fahrzeuge mit Brennstoffzellen gehören dazu.Ingenieure und Ingenieurinnen für Elektromobilität entwickeln diese Fahrzeuge und deren Komponenten. Sie analysieren existierende Systeme, erweitern diese und sind an der Entwicklung neuer Technologien beteiligt. Beispielsweise konstruieren sie Komponenten der elektrischen Antriebstechnik, der Energietechnik, der Batterietechnik und der Fahrzeugelektronik. Die Entwicklung der zugehörigen Software gehört dabei ebenfalls zu ihren Aufgaben. Sie s...

Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten

Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten werden für die Ausübung möglicher Tätigkeiten in diesem Studienberuf benötigt.Fähigkeitennumerisches (rechnerisches) Denken (z.B. Berechnen elektrophysikalischer Größen bei der Entwicklung von elektronischen Schaltungen, Steuerungs- und Regelungstechnik, Sensoren und Anzeigesystemen)figural-räumliches Denken (z.B. Konstruieren von Fahrzeugbauteilen mit CAD-Anwendungen)Technisches Verständnis (z.B. Entwickeln elektronischer Schaltungen, Steuerungen und Bauteile für Elektrofahrzeuge; Wahrnehmen von Aufgaben in der technischen Kundenberatung)Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. Planen und Organisieren von Entwicklungsprojekten für kraftfahrzeugspezifische elektronische Bauteile und -gruppen)Kenntnisse und FertigkeitenRechenfertigkeiten (z.B. Berechnen von Kosten und Zeitaufwand bei Herstellungs- und Testverfahren)

Rechtliche Regelungen für die Tätigkeit

Ingenieurrecht der einzelnen Bundesländer Die Länderregelungen orientieren sich am Musteringenieur(kammer)gesetz (Stand: 18.11.2003, beschlossen von der Wirtschaftsministerkonferenz am 10./11.12.2003), geändert durch Beschluss der Wirtschaftsministerkonferenz vom 26./27.06.2018Gleichwertigkeit ausländischer BerufsqualifikationenRichtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen vom 30.09.2005 (ABl. EU L 255, S. 22), zuletzt geändert durch Delegierten Beschluss (EU) 2025/2187 vom 30.07.2025 (ABl. EU L 2187, S. 1)

Charakteristische körperliche Anforderungen

Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. kleine elektronische Bauteile in elektronische Fahrzeugschaltungen und -steuerungen einbauen)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. elektronische Schaltkreise am Bildschirm entwerfen; Messgeräte ablesen)Farbsehvermögen (z.B. Farbcodes der Fahrzeugelektrik erkennen)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. Kundenfragen zu elektrotechnischen Produkten für Kraftfahrzeuge verstehen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen

Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Ingenieur/in für Elektromobilität an:Job- und Besetzungsalternativenfür die Gesamttätigkeit (i.d.R. kurze Einarbeitung):Master Professional in Elektromobilität und nachhaltige Energiesystemefür Teiltätigkeiten und berufliche Einsatzmöglichkeiten (mit/ohne Einarbeitung):Ingenieur/Ingenieurin für Batterietechnikin angrenzenden Berufen:Ingenieur/Ingenieurin für FahrzeugelektronikIngenieur/Ingenieurin für Fahrzeugtechnikmit niedrigerem Qualifikationsniveau:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Elektromobilität/Bachelor Professional in TechnikEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen

Anerkennung von ausländischen Qualifikationen

Die Tätigkeit unter der Bezeichnung "Ingenieur/in" oder "Beratende/r Ingenieur/in" ist gemäß den landesrechtlichen Ingenieurkammergesetzen reglementiert.Um auf dem deutschen Arbeitsmarkt tätig zu werden, ist für Ingenieure und Ingenieurinnen mit ausländischer Berufsqualifikation grundsätzlich keine berufliche Anerkennung erforderlich. Ohne Gleichwertigkeitsbescheinigung darf jedoch nicht die Berufsbezeichnung "Ingenieur/in" oder "Beratende/r Ingenieur/in" geführt werden.Hierfür muss die Gleichwertigkeit der ausländischen Berufsqualifikationen mit dem deutschen Abschluss durch die zuständige Stelle festgestellt werden.Zuständige Stellen sind z.B. Länderingenieurkammern, Regierungspräsidien oder Bezirksregierungen. Bei der Suche nach der zuständigen Stelle für die berufliche Anerkennung helfen der Anerkennungs-Finder und die Fachstelle Beratung und Qualifizierung des IQ-Netzwerks weiter.Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland - zentrale Informations-Hotline des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA)Für Menschen aus dem Ausland - Ein Informationsangebot der Bundesagentur für ArbeitZentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für ArbeitMake it in Germany - Das Willkommensportal der Fachkräfte-Offensive für internationale Fachkräfte

Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen

Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. kleine elektronische Bauteile in elektronische Fahrzeugschaltungen und -steuerungen einbauen)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. elektronische Schaltkreise am Bildschirm entwerfen; Messgeräte ablesen)Farbsinnstörungen (z.B. Farbcodes der Fahrzeugelektrik erkennen)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. Kundenfragen zu elektrotechnischen Produkten für Kraftfahrzeuge verstehen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Elektromobilite Mühendisi

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Ingenieur/Ingenieurin für Elektromobilität in Deutschland?

In Deutschland sind Elektromobilitätsingenieure Spezialisten, die Elektro- und Hybridfahrzeuge sowie deren Systeme, Komponenten und die für ihren Betrieb notwendige Energieversorgungsinfrastruktur entwickeln und konstruieren. Als Elektromobilitätsingenieur planst, entwickelst und implementierst du Komponenten und Systeme (wie elektrische Antriebssysteme, Energiespeicher- und Übertragungssysteme) für Elektro- und Hybridfahrzeuge. Du begleitest Projekte von der Konzeptphase bis zur Serienproduktion; zu deinen Aufgaben gehören die Erstellung von Zeichnungen, Simulationen und Modellen mittels CAD (computergestütztes Design) und 3D-Designsoftware sowie die Durchführung von Testreihen. Darüber hinaus entwickelst du auch Energieversorgungsinfrastrukturen wie Lade- und Elektrotankstellen. Im Projektmanagement kannst du Verantwortlichkeiten wie die Planung von Arbeitsschritten, die Führung von Mitarbeitern und die Überwachung von Budgets und Zeitplänen übernehmen.

Um diesen Beruf in Deutschland ausüben zu können, benötigst du in der Regel ein Hochschulstudium (Studium). Meistens ebnet ein Bachelor- und/oder Masterabschluss in Elektrotechnik, Maschinenbau, Mechatronik oder einem verwandten Fachgebiet den Weg zu diesen Positionen. Diese Ausbildungen vermitteln dir fundiertes Wissen und praktische Fähigkeiten in Elektromobilitätstechnologien, Energiemanagement und Fahrzeugsystemen. Für Studierende und Fachkräfte aus der Türkei, die in diesem Bereich in Deutschland Karriere machen möchten, sind die Anerkennung ihrer Ingenieurabschlüsse in Deutschland (Denklik) und fortgeschrittene Deutschkenntnisse (in der Regel Niveau B2 oder C1) von großer Bedeutung.

Ist Ingenieur/Ingenieurin für Elektromobilität eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Ingenieur/Ingenieurin für Elektromobilität" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.

Wie kann ich in Deutschland als Ingenieur/Ingenieurin für Elektromobilität qualifiziert werden?

Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Elektromobilität.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.

Wo arbeiten Ingenieur/Ingenieurin für Elektromobilität in Deutschland typischerweise?

Ingenieure und Ingenieurinnen für Elektromobilität arbeiten in erster Linie in Büroräumenauf Prüfständen in Versuchsräumen und Laborsin BesprechungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Werkhallen und Werkstättenim Homeoffice bzw. mobil

Wie hoch ist das typische Gehalt für Ingenieur/Ingenieurin für Elektromobilität in Deutschland?

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 5.261 € bis 6.650 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

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