Industriemechaniker/Industriemechanikerin
Industriemechaniker/in
Was ist Endüstriyel Mekaniker?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handel sowie im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Industriemechaniker/Industriemechanikerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Industriemechaniker/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. industrielle Produktionsbetriebe): Produktions- und WerkhallenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handel sowie im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Industriemechaniker/innen organisieren und kontrollieren Produktionsabläufe und sorgen dafür, dass Maschinen und Fertigungsanlagen betriebsbereit sind. Sie bauen Maschinen oder ganze Fertigungsanlagen, installieren und vernetzen sie und nehmen sie in Betrieb. Wenn ihr Schwerpunkt im Bereich Produktionstechnik liegt, richten sie Maschinen ein, bauen sie um und steuern Fertigungsprozesse. Die Wartung und Reparatur von Betriebsanlagen und technischen Systemen gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben. Dafür wählen sie Prüfmittel aus, stellen Störungsursachen fest und tauschen z.B. defekte Bauteile oder Verschleißteile aus, prüfen Lager und ziehen Schrauben nach. Gegebenenfalls stellen sie Ersatzteile mithilfe von CNC-Maschinen oder 3-D-Druckanlagen auch selbst her. Des Weiteren übergeben sie technische Systeme und Produkte an die Kunden und weisen sie in die Bedienung ein.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Industriemechaniker/innen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller produzierenden Wirtschaftsbereiche.Arbeitsorte:Industriemechaniker/innen arbeiten in erster Liniein Werk- bzw. Produktionshallenin WerkstättenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchbeim KundenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist kei...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungIndustriemechaniker/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3,5 JahreWas macht man in diesem Beruf?Industriemechaniker/innen organisieren und kontrollieren Produktionsabläufe und sorgen dafür, dass Maschinen und Fertigungsanlagen betriebsbereit sind. Sie bauen Maschinen oder ganze Fertigungsanlagen, installieren und vernetzen sie und nehmen sie in Betrieb. Wenn ihr Schwerpunkt im Bereich Produktionstechnik liegt, richten sie Maschinen ein, bauen sie um und steuern Fertigungsprozesse. Die Wartung und Reparatur von Betriebsanlagen und technischen Systemen gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben. Dafür wählen sie Prüfmittel aus, stellen Störungsursachen fest und tauschen z.B. defekte Bauteile oder Verschleißteile aus, prüfen Lager und ziehen Schrauben nach. Gegebenenfalls stellen sie Ersatzteile mithilfe von CNC-Maschinen oder 3-D-Druckanlagen auch selbst her. Des Weiteren übergeben sie technische Systeme und Produkte an die Kunden und weisen sie in die Bedienung ein.Wo arbeitet man?Industriemechaniker/innen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller produzierenden Wirtschaftsbereiche.WeitereBerufe im Maschinen- und AnlagenbauBerufe in der Feinmechanik und im Werkzeugbau
▶ Ausbildungsdauer
3,5 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen: Betriebliche und technische KommunikationPlanen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der ArbeitsergebnisseUnterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und HilfsstoffenHerstellen von Bauteilen und BaugruppenAnschlagen, Sichern und TransportierenHerstellen, Montieren und Demontieren von Bauteilen, Baugruppen und SystemenWarten von BetriebsmittelnKundenorientierungSicherstellen der Betriebsfähigkeit von technischen SystemenSteuerungstechnikAufbauen, Erweitern und Prüfen von elektrotechnischen Komponenten der SteuerungstechnikAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Fertigen von Bauelementen mit handgeführten WerkzeugenFertigen von Bauelementen mit MaschinenHerstellen von einfachen BaugruppenWarten technischer SystemeFertigen von Einzelteilen mit WerkzeugmaschinenInstallieren und Inbetriebnehmen steuerungstechnischer SystemeMontieren von technischen TeilsystemenFertigen auf numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen Instandsetzen von technischen SystemenTeil 1 der Abschlussprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres3. und 4. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefung der Kenntnisse aus den beiden...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Werkstoffeigenschaften beurteilt und Werkstoffe nach ihrer Verwendung auswähltdie Betriebsbereitschaft von Werkzeugmaschinen sicherzustellen und Werkstücke und Bauteile herzustellen unter Einhaltung der Datenschutzbestimmungen sowie betrieblicher Richtlinien zur Nutzung von IT-Systemen, Datenträgern oder Internet z.B. informationstechnische Systeme zur Auftragsplanung, -abwicklung und Terminverfolgung anzuwendenwelche Assistenz-, Simulations-, Diagnose- oder Visualisierungssysteme es gibt und wie sie genutzt werdenwie man Betriebsmittel inspiziert, pflegt und wartetsteuerungstechnische Unterlagen auszuwerten und Steuerungstechnik anzuwendenwie man Bauteile durch Kombination verschiedener Fertigungsverfahren herstellt und anpasst wie die Funktionsfähigkeit von Maschinen und Systemen durch Steuern, Regeln und Überwachen der Arbeitsbewegungen sichergestellt wirdwie man Maschinen und Systeme wartet, inspiziert und instand setztwie man elektrische Baugruppen oder Komponenten installiert und prüftwie man betriebliche Qualitätssicherungssysteme im eigenen Arbeitsbereich anwendet und Prüfverfahren und Prüfmittel auswähltDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Installieren und...
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Baugruppen und Bauteile montieren, Bauteile reinigen, Prüfgeräte ablesenUmgebung: in Werkstätten und Produktionshallen bei Maschinenlärm, Dämpfen und unangenehmen Gerüchen, z.T. auf MontagebaustellenKleidung: Schutzkleidung (z.B. Gehörschutz, Sicherheitsschuhe, Handschuhe, Schutzbrille)Arbeitszeit: z.T. Schichtarbeit, längere Abwesenheit vom Wohnort bei MontageeinsätzenAnforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Montieren von Baugruppen zu Maschinen) Sorgfalt (z.B. beim Erstellen auftragsbezogener und technischer Unterlagen mit Standardsoftware, beim Ausrichten und Spannen von Werkstücken) Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick (z.B. beim Warten der Maschinen und Produktionsanlagen)Verantwortungsbewusstsein (z.B. Einhalten der Datenschutzvorschriften bei der Arbeit mit informationstechnischen Systemen)Gute körperliche Konstitution (z.B. Heben schwerer Bauteile)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 1.130 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.183 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.307 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 € bis 1.363 €Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 1.243 € bis 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.298 € bis 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.379 € bis 1.489 €4. Ausbildungsjahr: 1.461 € bis 1.563 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Physik: z.B. um Grundlagen der Elektro- und Steuerungstechnik zu verstehenMathematik: z.B. um Maße, Volumina und Winkel für Ersatzteile zu berechnenWerken/Technik: z.B. um Metall oder Kunststoff zu feilenInformatik: z.B. um CNC-Maschinen zu bedienen
▶ Zusatzqualifikationen
Die Ausbildungsordnung sieht vor, dass in der Ausbildung eine oder mehrere der folgenden Zusatzqualifikationen erworben werden können: "Systemintegration", "Prozessintegration", "Additive Fertigungsverfahren" und "IT-gestützte Anlagenänderung". Diese sogenannten kodifizierten Zusatzqualifikationen ermöglichen es Auszubildenden, sich fachlich über die Erstausbildung hinaus zu qualifizieren. Sie werden im Rahmen der Abschlussprüfung gesondert geprüft.Die Zusatzqualifikation "Digitale Fertigungsprozesse" bereitet Auszubildende darauf vor, Aufgaben digitaler Fertigungsprozesse eigenständig zu planen, zu steuern, durchzuführen und zu kontrollieren. Die Auszubildenden erwerben Kenntnisse in Service- und Instandhaltungstechnik, Automatisierungstechnik sowie in der Gestaltung von CNC-Fertigungsprozessen. Außerdem lernen sie die ökonomischen Zusammenhänge von Industrie 4.0 kennen. Die Zusatzqualifikation schließt mit einer schriftlichen und mündlichen Prüfung ab. Die zuständige Industrie- und Handelskammer erteilt weitere Informationen, z.B.:IHK Nord Westfalen - Digitale FertigungsprozesseDie Zusatzqualifikation "Elektrotechnik - Industrie" richtet sich an Auszubildende, die sich im Hinblick auf die zunehmend vernetzte Arbeitsumgebung fundierte Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Elektrotechnik und der Vernetzung aneignen wollen. Die Auszubildenden erwerben z.B. Kenntnisse im Bereich der Sicherheitstechnik sowie der Schaltungs- und Funktionsanalyse. Die Zusatzqualifikation schli...
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Industriemechaniker/in an:Bereich Maschinen- und AnlagenbauFertigungsmechaniker/FertigungsmechanikerinKonstruktionsmechaniker/KonstruktionsmechanikerinMechatroniker/MechatronikerinGemeinsamkeit:Geräteteile und Baugruppen herstellen und zu Maschinen und Produktionsanlagen zusammensetzenBereich Feinmechanik und WerkzeugbauFeinwerkmechaniker/FeinwerkmechanikerinWerkzeugmechaniker/WerkzeugmechanikerinGemeinsamkeit:Bauteile aus Metall durch Bohren, Drehen oder Fräsen bearbeiten
▶ Entwicklung der Ausbildung
1987:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für die Berufsausbildung in den industriellen Metallberufen tritt in KraftNeuer Ausbildungsberuf Industriemechaniker/in ersetzt die Berufe Feinmechaniker/in, Maschinenschlosser/in, Mechaniker/in, Betriebsschlosser/in, Gürtler/in, Systemmacher/in, Metallgewebemacher/in sowie Schloss- und Schlüsselmacher/inVier Fachrichtungen (Betriebstechnik, Geräte- und Feinwerktechnik, Maschinen- und Systemtechnik, Produktionstechnik)2004:Neue Ausbildungsordnung für die Berufsausbildung in den industriellen Metallberufen tritt in KraftModernisierung der Ausbildung Entfall der FachrichtungenVertiefung der Ausbildung nach betrieblicher ErfordernisAufhebung der VorläuferberufeIndustriemechaniker/Industriemechanikerin Fachrichtung BetriebstechnikIndustriemechaniker/Industriemechanikerin Fachrichtung Geräte- und FeinwerktechnikIndustriemechaniker/Industriemechanikerin Fachrichtung Maschinen- und SystemtechnikIndustriemechaniker/Industriemechanikerin Fachrichtung ProduktionstechnikErprobungsverordnung mit neuer Prüfungsstruktur (Abschlussprüfung in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen)2007:Neue Ausbildungsordnung für die Berufsausbildung in den industriellen Metallberufen Integration der neuen Prüfungsstruktur2018:Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Berufsausbildung in den industriellen Metallberufen tritt in Kraft Aufnahme von Inhalten zum Bereich Digitalisierung, Datenschutz und Informationssicherheit sowie von kodifizierten...
▶ Die Ausbildung im Überblick
Industriemechaniker/in ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel. Die Ausbildung findet auch im Handwerk statt.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungIndustriemechaniker/Industriemechanikerin
▶ Ausbildungsvergütung (Bayern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 900 €2. Ausbildungsjahr: 950 €3. Ausbildungsjahr: 1.050 €4. Ausbildungsjahr: 1.120 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.303 €2. Ausbildungsjahr: 1.365 €3. Ausbildungsjahr: 1.444 €4. Ausbildungsjahr: 1.497 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Berlin)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 780 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.090 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.335 €3. Ausbildungsjahr: 1.402 €4. Ausbildungsjahr: 1.461 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Bremen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.105 €2. Ausbildungsjahr: 1.183 €3. Ausbildungsjahr: 1.307 €4. Ausbildungsjahr: 1.363 €Quelle:IG Metall, Stand Januar 2026Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hessen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 800 €2. Ausbildungsjahr: 900 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 €4. Ausbildungsjahr: 1.100 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2024Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €3. Ausbildungsjahr: 1.419 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hamburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 950 €2. Ausbildungsjahr: 980 €3. Ausbildungsjahr: 1.050 €4. Ausbildungsjahr: 1.150 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 855 €3. Ausbildungsjahr: 978 €4. Ausbildungsjahr: 1.021 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.337 €3. Ausbildungsjahr: 1.401 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Saarland)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 750 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €3. Ausbildungsjahr: 1.419 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Industriemechaniker/innen verschaffen, indem sie beispielsweise bereits während ihrer Ausbildung kodifizierte Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Anlagentechnik durch die Zusatzqualifikation "IT-gestützte Anlagenänderung".Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Industriemechaniker/innen in Unternehmen nahezu aller produzierenden Wirtschaftsbereiche.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Produktions- und Fertigungstechnik bis hin zu CNC-Technik und spanende Metallverformung.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Industriemeister/in der Fachrichtung Metall abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Maschinenbau erwerben.
▶ Ausbildungsvergütung (Thüringen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 €Quelle:Tarifregister Thüringen, Stand Januar 2026Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.337 €3. Ausbildungsjahr: 1.401 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Brandenburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 780 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.090 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.335 €3. Ausbildungsjahr: 1.402 €4. Ausbildungsjahr: 1.461 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es im Ausbildungsbereich Industrie und Handel 11.094 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 62 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 20 Prozent besaßen die Hochschulreife. 16 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 1 Prozent konnte keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [16.0%]16mittlerer Bildungsabschluss [62.0%]62Hochschulreife [20.0%]20Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelIm Ausbildungsbereich Handwerk gab es 30 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 60 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 30 Prozent besaßen einen Hauptschulabschluss. 10 Prozent verfügten über die Hochschulreife. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [30.0%]30mittlerer Bildungsabschluss [60.0%]60Hochschulreife [10.0%]10*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich HandwerkQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.105 €2. Ausbildungsjahr: 1.183 €3. Ausbildungsjahr: 1.307 €4. Ausbildungsjahr: 1.363 €Quelle:IG Metall, Stand Januar 2026Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.264 € bis 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.334 € bis 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.439 € bis 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 € bis 1.509 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 750 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 €Quelle:Tarifregister Sachsen-Anhalt, Stand Januar 2026Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.271 €2. Ausbildungsjahr: 1.338 €3. Ausbildungsjahr: 1.437 €4. Ausbildungsjahr: 1.504 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 915 €2. Ausbildungsjahr: 990 €3. Ausbildungsjahr: 1.070 €4. Ausbildungsjahr: 1.110 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €3. Ausbildungsjahr: 1.419 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Spezialisierung während der Ausbildung
Die Ausbildung wird in einem Einsatzgebiet vertieft, je nach Ausbildungsbetrieb z.B.: FeingerätebauInstandhaltungMaschinen- und AnlagenbauProduktionstechnik
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung in den industriellen Metallberufen vom 23.07.2007 (BGBl. I S. 1599) in der Fassung vom 28.06.2018 (BGBl. I S. 975)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Industriemechaniker/Industriemechanikerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25.03.2004 i.d.F. vom 23.02.2018)
▶ Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.130 €2. Ausbildungsjahr: 1.182 €3. Ausbildungsjahr: 1.269 €4. Ausbildungsjahr: 1.336 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.304 €2. Ausbildungsjahr: 1.378 €3. Ausbildungsjahr: 1.489 €4. Ausbildungsjahr: 1.563 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 845 €2. Ausbildungsjahr: 875 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.100 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
▶ Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten
Eine abgeschlossene Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik der Fachrichtung Montagetechnik kann auf die Ausbildung zum Industriemechaniker/zur Industriemechanikerin angerechnet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 975 €2. Ausbildungsjahr: 1.031 €3. Ausbildungsjahr: 1.110 €4. Ausbildungsjahr: 1.175 €Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Januar 2026Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.243 €2. Ausbildungsjahr: 1.298 €3. Ausbildungsjahr: 1.379 €4. Ausbildungsjahr: 1.486 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 750 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Endüstriyel Mekaniker
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Industriemechaniker/Industriemechanikerin in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Industriemechaniker/innen organisieren und kontrollieren Produktionsabläufe und sorgen dafür, dass Maschinen und Fertigungsanlagen betriebsbereit sind. Sie bauen Maschinen oder ganze Fertigungsanlagen, installieren und vernetzen sie und nehmen sie in Betrieb. Wenn ihr Schwerpunkt im Bereich Produktionstechnik liegt, richten sie Maschinen ein, bauen sie um und steuern Fertigungsprozesse. Die Wartung und Reparatur von Betriebsanlagen und technischen Systemen gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben. Dafür wählen sie Prüfmittel aus, stellen Störungsursachen fest und tauschen z.B. defekte Bauteile oder Verschleißteile aus, prüfen Lager und ziehen Schrauben nach. Gegebenenfalls stellen sie Ersatzteile mithilfe von CNC-Maschinen oder 3-D-Druckanlagen auch selbst her. Des Weiteren übergeben sie technische Systeme und Produkte an die Kunden und weisen sie in die Bedienung ein.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Industriemechaniker/innen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller produzierenden Wirtschaftsbereiche.Arbeitsorte:Industriemechaniker/innen arbeiten in erster Liniein Werk- bzw. Produktionshallenin WerkstättenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchbeim KundenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [16.0%]16mittlerer Bildungsabschluss [62.0%]62Hochschulreife [20.0%]20Sonstige [1.0%]je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelAusbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss [30.0%]30mittlerer Bildungsabschluss [60.0%]60Hochschulreife [10.0%]10je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich HandwerkWorauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Montieren von Baugruppen zu Maschinen) Sorgfalt (z.B. beim Erstellen auftragsbezogener und technischer Unterlagen mit Standardsoftware, beim Ausrichten und Spannen von Werkstücken) Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick (z.B. beim Warten der Maschinen)Verantwortungsbewusstsein (z.B. Einhalten der Datenschutzvorschriften bei der Arbeit mit informationstechnischen Systemen)Gute körperliche Konstitution (z.B. Heben schwerer Bauteile)Schulfächer:Physik (z.B. um Grundlagen der Elektro- und Steuerungstechnik zu verstehen)Mathematik (z.B. um Maße, Volumina und Winkel für Ersatzteile zu berechnen)Werken/Technik (z.B. um Metall oder Kunststoff zu feilen)Informatik (z.B. um CNC-Maschinen zu bedienen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 1.130 € (Handwerk), 1.243 € bis 1.373 € (Industrie*)2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.183 € (Handwerk*), 1.298 € bis 1.408 € (Industrie*)3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.307 € (Handwerk*), 1.379 € bis 1.489 € (Industrie*)4. Ausbildungsjahr: 1.014 € bis 1.363 € (Handwerk*), 1.461 € bis 1.563 € (Industrie*)*je nach Bundesland unterschiedlich
Ist Industriemechaniker/Industriemechanikerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Industriemechaniker/Industriemechanikerin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Industriemechaniker/Industriemechanikerin qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Industriemechaniker/Industriemechanikerin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Industriemechaniker/Industriemechanikerin in Deutschland typischerweise? ▼
Industriemechaniker/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. industrielle Produktionsbetriebe): Produktions- und WerkhallenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.
Wie hoch ist das typische Gehalt für Industriemechaniker/Industriemechanikerin in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.