Humanitäre Hilfe (weiterführend)
Was ist Humanitäre Hilfe (weiterführend)?
Um diesen Beruf auszuüben, benötigt man typischerweise einen Bachelor- oder Masterabschluss in Sozialwissenschaften, Internationalen Beziehungen, Rechtswissenschaften, Medizin oder verwandten Ingenieurwissenschaften, gefolgt von der Teilnahme an Weiterbildungsprogrammen im Bereich Humanitäre Hilfe. Diese Weiterbildungsprogramme vertiefen vorhandenes Wissen und Fähigkeiten und bereiten die Teilnehmenden auf komplexere und führungsorientierte Rollen vor. Die Programme behandeln Themen wie Entwicklungspolitiken, Entwicklung
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Kunst, Kunstwissenschaft →Der Beruf Humanitäre Hilfe (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:
– Church Music
Master · Hochschule für Musik Freiburg
– Elemental Music Pedagogy
Master · Hochschule für Musik Freiburg
3D Animation for Film and Games
Master · Technische Hochschule Köln
Accessory Design
Bachelor · Hochschule Pforzheim
Accordion
Bachelor · Hochschule für Musik Würzburg
Accordion
Master · Hochschule für Musik Würzburg
Detaillierte Informationen
▶ Medien
akzenteE+Z Entwicklung und Zusammenarbeitepo entwicklungspolitik onlineHumanitarian Aid an Civil Protection
▶ Lernorte
Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sindan der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Computerräumezu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:EntwicklungspolitikEntwicklungszusammenarbeitInterkulturelle KommunikationProjektmanagementWeitere Kompetenzen, die für eine spätere Berufsausübung bedeutsam sein können:BetriebswirtschaftslehreFachpublikationen erstellenForschungFundraising, SponsoringInterkulturelles ManagementInternationales RechtKatastrophenschutzKrisenintervention, NotfallpsychologieLehrtätigkeit (Hochschule)LogistikNotfallmedizin (nichtärztlich)Öffentlichkeitsarbeit, Public RelationsVortragstätigkeit
▶ Studiendauer
Regelstudiendauer: 2-4 Semester
▶ Studienkosten
Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)
▶ Studieninhalte
Module, z.B.:Anthropologie in der humanitären Hilfe Einsatz- und NotfallbetreuungHumanitäres VölkerrechtInternationale Beziehungen in der humanitären HilfeInternationale Institutionen in humanitären NotsituationenManagement in der humanitären HilfeOperative EinsatzplanungPersonalführung im Krisen- und NotfallmanagementPublic Health/Medizin in der humanitären Hilfe Praktische Studieninhalte:Ggf. Praktika (z.B. bei humanitären Organisationen), Praxismodule, Exkursionen
▶ Studiensituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenBerufsbegleitendes Studium: unter der Woche tagsüber im Beruf tätig und in den Abendstunden oder am Wochenende an der Hochschule Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. bei humanitären Organisationen), Berufseinstieg vorbereiten
▶ Studium im Ausland
Studierende können Teile des Studiums im Ausland durchlaufen, z.B.:Verschiedene LänderInternationaler Masterstudiengang "Humanitäre Hilfe/International Humanitarian Action"Hochschulen: Ruhr-Universität Bochum und Partnerhochschulen, z.B. in Indien oder SüdafrikaAbschluss: Master of Arts (M.A.), DoppelabschlussWeitere Informationen: Ruhr-Universität Bochum: Masterstudiengang International Humanitarian Action
▶ Studienalternativen
Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Humanitäre Hilfe (weiterführend) sein:Bereich Gesundheits- und SozialmanagementPflegemanagement, -wissenschaft (weiterführend)Soziale Arbeit (weiterführend)Sozialmanagement (weiterführend)Sozialökonomie (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse in Notfallmedizin sowie auf dem Gebiet der Notfall- und Katastrophenpsychologie erwerbenBereich Schutz und SicherheitSicherheitsmanagement (weiterführend)Rettungsingenieurwesen (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse im Bereich Sicherheitstechnik und -infrastruktur sowie Logistik erwerbenBereich GesellschaftswissenschaftenEntwicklungsforschung, -politik (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse über politische Systeme und Institutionen, Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit erwerben
▶ Zugangsstudienfächer
Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Humanitäre Hilfe (grundständig)Politikwissenschaft (grundständig)Wirtschaftswissenschaften (grundständig)
▶ Zusatzqualifikationen
Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:BetriebswirtschaftFremdsprachen Zudem bereiten Praktika (z.B. bei humanitären Organisationen) gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass
▶ Das Studium im Überblick
Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Ein Thema kann z.B. Management in der Humanitären Hilfe sein.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.
▶ Studiengangsbezeichnungen
BeispieleHumanitäre Hilfe (Master)International Organisations and Crisis Management (Master)Krisen- und Notfallmanagement (Master)
▶ Mögliche Tätigkeitsfelder
Für Masterabsolventen im Bereich Humanitäre Hilfe bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder bei Organisationen an, z.B. Presse-, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Werbung oder Markt-, Meinungsforschung.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.
▶ Entwicklung des Studienfachs
Mitte des 19. Jahrhunderts:Forderung nach neutralen Hilfsorganisationen und Schutz der Helfenden durch internationale Abkommen1863 Gründung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (offizielle Bezeichnung ab 1875)Mitte des 20. Jahrhunderts:Ausweitung humanitärer Einsätze auf:Hilfe bei Hungersnöten und NaturkatastrophenEinsätze in Flüchtlings- und Entwicklungshilfe1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und LehrendenEnde des 20. Jahrhunderts bis heute:Etablierung eigenständiger Studiengänge für Humanitäre Hilfe
▶ Verbände und Organisationen
Auswärtiges AmtBundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Abschlussgradeje nach StudiengangMaster of Arts (M.A.)Master of Science (M.Sc.)
▶ Vergütung während des Studiums
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.
▶ Rechtliche Regelungen für das Studium
BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach
▶ Zugangsvoraussetzungen für das Studium
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Humanitäre Hilfe vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Kenntnisse in Englisch, Spanisch und Französisch nachzuweisen.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Humanitäre Hilfe (weiterführend)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Humanitäre Hilfe (weiterführend) in Deutschland? ▼
In Deutschland ist Humanitäre Hilfe (Weiterbildung) ein Fachgebiet, das spezialisierte Fachkräfte ausbildet, um Menschen, die von Krisen oder Naturkatastrophen betroffen sind, Unterstützung zu leisten, Lebensbedingungen zu verbessern und nachhaltige Entwicklungsprojekte zu entwickeln. Fachkräfte in diesem Bereich übernehmen kritische Aufgaben wie die Formulierung von Entwicklungspolitiken, die Koordination internationaler Zusammenarbeit, die Entwicklung von Katastrophen- und Krisenmanagementstrategien, den Aufbau interkultureller Kommunikation und Projektmanagement. Ihre Arbeitsumfelder umfassen typischerweise internationale Organisationen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Strukturen wie die Vereinten Nationen und Regierungsbehörden, wobei oft Feldeinsätze in Krisenregionen oder Entwicklungsländern erforderlich sind. Zu ihren Aufgaben können auch Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit, Logistikplanung, die Einhaltung des Völkerrechts und Kriseninterventionspsychologie gehören.
Um diesen Beruf auszuüben, benötigt man typischerweise einen Bachelor- oder Masterabschluss in Sozialwissenschaften, Internationalen Beziehungen, Rechtswissenschaften, Medizin oder verwandten Ingenieurwissenschaften, gefolgt von der Teilnahme an Weiterbildungsprogrammen im Bereich Humanitäre Hilfe. Diese Weiterbildungsprogramme vertiefen vorhandenes Wissen und Fähigkeiten und bereiten die Teilnehmenden auf komplexere und führungsorientierte Rollen vor. Die Programme behandeln Themen wie Entwicklungspolitiken, Entwicklung
Ist Humanitäre Hilfe (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Humanitäre Hilfe (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Humanitäre Hilfe (weiterführend) qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Humanitäre Hilfe vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Kenntnisse in Englisch, Spanisch und Französisch nachzuweisen.
Wo arbeiten Humanitäre Hilfe (weiterführend) in Deutschland typischerweise? ▼
Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sindan der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Computerräumezu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Humanitäre Hilfe (weiterführend) in Deutschland? ▼
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.