Holzwirtschaft (weiterführend)
Was ist Holzwirtschaft (weiterführend)?
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Holzwirtschaft (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Werkstättenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
▶ Studiendauer
Regelstudiendauer: 2-4 Semester
▶ Studienkosten
Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)
▶ Studieninhalte
Pflichtmodule, z.B.:Biogeochemistry - Analysis of Global Elemental CyclesCharacteristics and Grading of WoodFibers and Fiber based ProductsFundamentals of ManagementProject ManagementWahlpflichtmodule, z.B.:BiopolymersComposite TechnologyLignocellulose BiorefineryPaper and Board TechnologySolid Wood TechnologyStructural Applications of WoodWood Degradation and ProtectionWood Molecular Biology and BiotechnologyWood Physiology and BiochemistryPraktische Studieninhalte:Ggf. Praktika (z.B. in Betrieben der Holzwirtschaft)
▶ Studiensituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Betrieben der Holzwirtschaft), Berufseinstieg vorbereiten
▶ Studienalternativen
Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Holzwirtschaft (weiterführend) sein:Bereich HolzHolztechnik (weiterführend)Gemeinsamkeit:in der Holz be- und verarbeitenden Industrie und im Holzhandel kaufmännische, planende und beratende Aufgaben übernehmenBereich Management und UnternehmensführungUnternehmensführung, Management (weiterführend)Betriebswirtschaftslehre, Business Administration (weiterführend)Unternehmensberatung (weiterführend)Handelsbetriebswirtschaft (weiterführend)Internationale Wirtschaft (weiterführend)Wirtschaftswissenschaften (weiterführend)Gemeinsamkeiten:betriebswirtschaftliche Kenntnisse erwerbenunternehmerische Entscheidungen planen, organisieren, berechnen und umsetzen
▶ Zugangsstudienfächer
Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Holzwirtschaft (grundständig)Betriebswirtschaftslehre, Business Administration (grundständig)Handelsbetriebswirtschaft (grundständig)Holztechnik (grundständig)Forstwissenschaft, -wirtschaft (grundständig)
▶ Zusatzqualifikationen
Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:PräsentationZeitmanagementGesprächsführung Auch Wahlpflicht- und Wahlmodule z.B. zum Thema Functional Forest Ecology können Zusatzqualifikationen vermitteln. Zudem bereiten Praktika (z.B. in Betrieben der Holzwirtschaft) gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass
▶ Das Studium im Überblick
Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Ein Thema kann z.B. Holzbiologie sein.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.
▶ Mögliche Tätigkeitsfelder
Für Masterabsolventen der Holzwirtschaft bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Holzbe- und -verarbeitung, Einkauf, Beschaffung oder Vertrieb, Verkauf.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.
▶ Entwicklung des Studienfachs
1930er- und 1940er-Jahre:Entwicklung der Grundzüge des Fachs in Zusammenarbeit mit der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft (BFH)Einführung des Studiums an der Forstlichen Hochschule Eberswalde mit Abschluss Diplom-Holzwirt/in (1939)Einrichtung des Lehrstuhls für Weltforstwirtschaft und tropische Walderschließung an der Universität Hamburgeigenständiger Studiengang Holzwirtschaft an der Universität Hamburg (ab 1946)1990er-Jahre:Reformen des Studiengangs Holzwirtschafthöhere Bedeutung von Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussgradMaster of Science (M.Sc.)
▶ Vergütung während des Studiums
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.
▶ Rechtliche Regelungen für das Studium
BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach
▶ Zugangsvoraussetzungen für das Studium
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Holzwirtschaft vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Kenntnisse in Englisch nachzuweisen.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Holzwirtschaft (weiterführend)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Holzwirtschaft (weiterführend) in Deutschland? ▼
Holztechnik (Vertiefungsrichtung) in Deutschland ist ein Beruf, der anspruchsvolle Ingenieur-, Forschungs- und Managementaufgaben in der Forst- und Holzwirtschaft übernimmt.
Ist Holzwirtschaft (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Holzwirtschaft (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Holzwirtschaft (weiterführend) qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Holzwirtschaft vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Kenntnisse in Englisch nachzuweisen.
Wo arbeiten Holzwirtschaft (weiterführend) in Deutschland typischerweise? ▼
Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Werkstättenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Holzwirtschaft (weiterführend) in Deutschland? ▼
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.