Was ist Helfer/Helferin im Ausbau?
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Kunst, Kunstwissenschaft →Der Beruf Helfer/Helferin im Ausbau in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:
– Church Music
Master · Hochschule für Musik Freiburg
– Elemental Music Pedagogy
Master · Hochschule für Musik Freiburg
3D Animation for Film and Games
Master · Technische Hochschule Köln
Accessoire Design
Bachelor · Hochschule Pforzheim
Accessory Design
Bachelor · Hochschule Pforzheim
Accordion
Bachelor · Hochschule für Musik Würzburg
Detaillierte Informationen
▶ Medien
Allgemeine Bauzeitung ABZausbau + fassadeAUSBAUPRAXISAusbildungs- und Fachkräftereport der BauwirtschaftBauhandwerk (bhw)Baunetz Wissenbauprofessor.dedds - das magazin für möbel und ausbauOffensive Gutes Bauen
▶ Arbeitsorte
Helfer und Helferinnen im Ausbau arbeiten meistin Werkstättenauf Baustellen in Gebäuden oder im Freien
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen:Abbruch- und Abräumarbeiten, RückbauAbdichten (Hoch- und Tiefbau)BaustellensicherungBeiputzenBeladen, EntladenDämmungen herstellenGipsplatten verlegenHolzbauteile herstellenLagerarbeitMaschinenputz auftragenMontage (Bau, Ausbau)ReinigenSpachtelnStuckarbeitenTransportTrockenbauVerputzenZimmernWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe " Holzwerkstoffe" Kompetenzgruppe " Verputz- und Stuckarten"
▶ Arbeitssituation
Helfer/innen im Ausbau arbeiten mit Baumaterialien und setzen Maschinen und Handwerkzeuge ein. Bei der Arbeit auf der Baustelle tragen sie Schutzkleidung, z.B. Sicherheitsschuhe, Handschuhe, Schutzhelm und ggf. Staubschutzmasken oder Gehörschutz. Sie sind auf wechselnden Baustellen beschäftigt, wo Staub, Schmutz und der Geruch von chemischen Lösungs- und Bindemitteln in der Luft liegen. Oft herrscht Maschinenlärm. In Rohbauten sind sie Kälte, Hitze, Nässe und Zugluft ausgesetzt. Für die Arbeit auf Gerüsten müssen sie schwindelfrei sein.Um z.B. schweres Baumaterial zu transportieren, brauchen Helfer/innen im Ausbau eine gute körperliche Verfassung. Bei den Arbeiten beachten sie die Sicherheitsvorschriften, um Unfälle zu vermeiden. Auf Baustellen ist Teamarbeit üblich. Die Helfer/innen folgen den Anweisungen der Fachkräfte und führen alle Tätigkeiten sorgfältig aus.
▶ Verdienst/Einkommen
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (in der Stunde): 15,86 € bis 18,73 €Quelle:Statistisches Bundesamt (Destatis), TarifdatenbankHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Branchen im Einzelnen
AusbauMalerei und Glaserei, hier: GlasereienDachdeckerei und Zimmerei, z.B. Fachbetriebe für Isoliermontage, handwerkliche ZimmereibetriebeAnbringen von Stuckaturen, Gipserei und VerputzereiSonstige Bauinstallation, z.B. Dämmarbeiten durch TrockenbaubetriebeSonstige Bautischlerei und -schlosserei, z.B. Einbau von Fenstern, Türen oder WintergärtenHochbau, Beton- und Stahlbetonbau, Feuerungs- und SchornsteinbauBau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau), z.B. Isolierbauunternehmen
▶ Zugang zur Tätigkeit
Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Ausbau erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. mit Zimmererarbeiten
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Helfer und Helferinnen im Ausbau finden Beschäftigungin Betrieben des Ausbaugewerbes, z.B. in Stuckateurbetrieben oder handwerklichen Zimmererbetriebenbei Industriebau-, Fassadenbau- und Isolierbauunternehmen
▶ Tätigkeitsbezeichnungen
Helfer/in - AusbauAuch übliche Berufsbezeichnungen/SynonymeGlaserhelfer/GlaserhelferinIsoliererhelfer/IsoliererhelferinStuckateurhelfer/StuckateurhelferinTrockenbauhelfer/inZimmererhelfer/Zimmererhelferin
▶ Sonstige Zugangsbedingungen
Ein Führerschein der Klasse B ist ggf. erforderlich, z.B. um Baustellen zu erreichen.
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Helfer und Helferinnen im Ausbau erledigen meist einfachere Aufgaben in Betrieben des Gebäudeausbaus.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
aktuelle-jobs.deBau.deBaujobs.chbau-stellen.de
▶ Verbände und Organisationen
BG BAU - Berufsgenossenschaft der BauwirtschaftBIG - Bundesverband in den Gewerken Trockenbau und Ausbau e.V.Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. (ZDB)
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Handarbeit (z.B. Glas- oder Trockenbauelemente montieren, Gebäude verputzen)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. Elektrosägen, Rührmaschinen, Hebe- und Transportgeräte)Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Schutzhelm, Sicherheitsschuhe, Gehörschutz)Arbeit auf BaustellenArbeit im Freien (z.B. beim Be- und Entladen von Fahrzeugen)Arbeit bei Kälte, Hitze, Nässe, Feuchtigkeit, ZugluftArbeit in größeren Höhen mit Absturzgefährdung (z.B. Arbeiten am Dachstuhl ausführen, Glasbauelemente in großer Höhe auf Gerüsten montieren)Arbeit bei Rauch, Staub, Gasen, Dämpfen (z.B. Baustaub)Arbeit unter Lärm (z.B. Baumaschinenlärm)Schmutzarbeit (z.B. Maschinen und Werkzeuge reinigen)ständig wiederkehrende ArbeitsvorgängeUnfallgefahr (z.B. Verletzungsrisiko an laufenden Maschinen)häufige Abwesenheit vom Wohnort (z.B. wechselnde Baustellen, z.T. auch überregional oder im Ausland)Arbeit unter Zwangshaltungen (z.B. Knien, Hocken, Bücken)schweres Heben und Tragen (z.B. Säcke mit Zement oder Sand, vorgefertigte Bauteile)Gruppen-, Teamarbeit (z.B. mit anderen Fachkräften beim Einbauen und Montieren von Wandplatten zusammenarbeiten)Arbeit im Gehen und Stehen
▶ Job- und Besetzungsalternativen
Job- und BesetzungsalternativenHelfer/Helferin in der BodenverlegungHelfer/Helferin im HochbauHelfer/Helferin in der Malerei, Lackiererei
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Helfer und Helferinnen im Ausbau nutzen je nach Tätigkeit folgende Arbeitsmittel:Bauelemente, z.B.: Glas- oder TrockenbauelementeBaumaterialien und Hilfsstoffe, z.B.: Mörtelmischungen, Dämmstoffe, Gips, Holzbretter und -latten, Glas, Steine, Leim Baumaschinen, Geräte und Werkzeuge, z.B.: Säge- und Hobelmaschinen, Stemmmaschinen, Hebezeuge, Baulaser, Wasserwaagen, Spachtelwerkzeuge Hilfsmittel und Zubehör, z.B.: Gerüste, Dübel, Nägel, SchraubenUnterlagen, z.B.: Baupläne, Skizzen
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Helfer und Helferinnen im Ausbau unterstützen Fachkräfte bei Zimmererarbeiten oder bei Abdichtungsarbeiten an Dächern und Wänden. Zudem helfen sie Gebäude zu verputzen und zu dämmen oder Glas- und Trockenbauelemente zu montieren. Sie stellen Materialien und Maschinen bereit, transportieren sie an den Einsatzort und bauen Gerüste auf. Nach Anweisung schleifen sie Wand- und Bodenflächen ab und gleichen Unebenheiten durch Verspachteln aus. Sie rühren Dämmputze an und helfen, Raumtrennwände zu installieren, Decken abzuhängen und Putz aufzutragen. Helfer und Helferinnen richten auch Maschinen ein, pflegen, reinigen und überwachen diese und melden Störungen.
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Trockenbau, Estrichlegerei oder Bauwerksabdichtung).
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Mit einer Berufsausbildung kann man beruflich dauerhaft Fuß fassen, z.B. als Ausbaufacharbeiter bzw. Ausbaufacharbeiterin, Trockenbaumonteur oder Trockenbaumonteurin, Zimmerer bzw. Zimmerin oder als Stuckateur oder Stuckateurin. Mit mehrjähriger Berufserfahrung kann man die Ausbildung ggf. in verkürzter Form absolvieren.Eine Externenprüfung ermöglicht den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf auch ohne Absolvieren einer Ausbildung. Voraussetzung hierfür ist i.d.R. eine mehrjährige Berufserfahrung. In Kursen zur Vorbereitung auf eine Externenprüfung kann man fachtheoretische Kenntnisse und fachpraktische Fähigkeiten ergänzen und vertiefen. Auch berufsbegleitende Nachqualifizierungsmaßnahmen, bei denen einzelne Module zertifiziert werden, erlauben den Zugang zur Externenprüfung.Eine Aufstiegsweiterbildung bietet die Möglichkeit, beruflich voranzukommen. Für Helfer/innen im Ausbau mit mehrjähriger Berufserfahrung besteht auch ohne Berufsabschluss die Möglichkeit, z.B. zur Meister bzw. Meisterin für Ausbau und Trockenbau oder zu einer Weiterbildung als staatlich geprüfter Techniker oder staatlich geprüfte Technikerin der Fachrichtung Bautechnik zugelassen zu werden.Für die Teilnahme an vielen Aus- und Weiterbildungsangeboten werden bestimmte Schulabschlüsse vorausgesetzt. In Seminaren und Lehrgängen kann man sich z.B. auf das Nachholen eines Hauptschulabschlusses oder mittleren Bildungsabschlusses vorbereiten.
▶ Charakteristische körperliche Anforderungen
Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. Gipskartonplatten über Kopf an der Decke montieren und verspachteln)Körperkraft (z.B. Säcke mit Zement oder Sand, Fliesen, Platten oder vorgefertigte Bauteile heben und tragen)Robuste Gesundheit (z.B. in ungeheizten und zugigen Rohbauten oder beim Aufstellen von Gerüsten im Freien arbeiten)Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Glas- oder Trockenbauelemente montieren; Gebäude verputzen)Ausreichende Bewegungskoordination (z.B. von Leitern, Gerüsten und freitragenden Konstruktionen aus eine Deckenunterkonstruktion montieren)Schwindelfreiheit (z.B. auf Gerüsten in großer Höhe arbeiten)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. mit dem Zollstock die Maße für den Zuschnitt von Bauplatten abnehmen)Gesunde, widerstandsfähige Haut an Händen und Armen (z.B. mit Zement, Klebern, Spachtelmassen und weiteren Bauchemikalien hantieren; Schutzhandschuhe tragen)Gesunde Atemwege und Lunge (z.B. unter Einwirkung von Zement-, Bohr- und Schleifstaub sowie Dämpfen chemischer Baustoffe arbeiten; Atemschutz tragen)Belastbares Herz-Kreislaufsystem (z.B. Belastungen durch körperlich schwere Arbeiten)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. D...
▶ Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen
Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. Gipskartonplatten über Kopf an der Decke montieren und verspachteln)Muskelschwäche, fehlende Muskelkraft (z.B. Säcke mit Zement oder Sand, Fliesen, Platten oder vorgefertigte Bauteile heben und tragen)Infektanfälligkeit, chronische Infektionskrankheiten (z.B. in ungeheizten und zugigen Rohbauten oder beim Aufstellen von Gerüsten im Freien arbeiten)Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Glas- oder Trockenbauelemente montieren; Gebäude verputzen)Störungen der Bewegungskoordination, Gleichgewichtsstörungen (z.B. von Leitern, Gerüsten und freitragenden Konstruktionen aus eine Deckenunterkonstruktion montieren)Schwindelneigung (z.B. auf Gerüsten in großer Höhe arbeiten)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. mit dem Zollstock die Maße für den Zuschnitt von Bauplatten abnehmen)Chronische oder allergische Hauterkrankungen oder mangelnde Widerstandsfähigkeit der Haut an Händen und Armen (z.B. mit Zement, Klebern, Spachtelmassen und weiteren Bauchemikalien hantieren; Schutzhandschuhe tragen)Chronische oder allergische Atemwegs- und Lungenerkrankungen (z.B. un...
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Helfer/Helferin im Ausbau
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Helfer/Helferin im Ausbau in Deutschland? ▼
Der Beruf des/der Helfer/in im Ausbau ist eine grundlegende Tätigkeit in Deutschland, die Fachkräfte bei den Innen- und Außenarbeiten von Gebäuden unterstützt.
Ist Helfer/Helferin im Ausbau eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Helfer/Helferin im Ausbau" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.
Wie kann ich in Deutschland als Helfer/Helferin im Ausbau qualifiziert werden? ▼
Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Ausbau erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. mit Zimmererarbeiten
Wo arbeiten Helfer/Helferin im Ausbau in Deutschland typischerweise? ▼
Helfer und Helferinnen im Ausbau arbeiten meistin Werkstättenauf Baustellen in Gebäuden oder im Freien
Wie hoch ist das typische Gehalt für Helfer/Helferin im Ausbau in Deutschland? ▼
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (in der Stunde): 15,86 € bis 18,73 €Quelle:Statistisches Bundesamt (Destatis), TarifdatenbankHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.