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Gießereimechaniker/Gießereimechanikerin

Gießereimechaniker/in

Ausbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 24132

Was ist Gießereimechaniker/Gießereimechanikerin?

Was macht man in diesem Beruf?Gießereimechaniker/innen überwachen den gesamten Produktionsablauf in der gießereitechnischen Fertigung. Je nach Schwerpunkt, in dem sie tätig sind, fertigen sie anhand eines Modells Gussformen sowie Kerne, die in die Formen eingelegt werden, um im späteren Gussstück benötigte Hohlräume zu erzeugen. Oder sie stellen mithilfe von bereits bestehenden, wiederverwendbaren Formen Werkstücke her. Die Gießereimechaniker/innen schmelzen Metall in Schmelzöfen und geben ggf. Legierungsmetalle und weitere Zusatzstoffe zu, um bestimmte Materialeigenschaften zu erreichen. Hat die Schmelze die richtige Verarbeitungstemperatur erreicht, werden die Formen damit gefüllt. Nach dem Erkalten werden die Formen entfernt, das entnommene Gussteil auf Gießfehler kontrolliert und überstehende Teile entfernt sowie ggf. zusätzliche Wärmebehandlungen vorgenommen, um die Materialeigenschaften nochmals zu verbessern.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Gießereimechaniker/innen finden Beschäftigungin Gießereienin Betrieben der Hütten- und Stahlindustriein Unternehmen mit Werksgießereien, z.B. Fahrzeugbauunternehmen, MaschinenbauunternehmenArbeitsorte:Gießereimechaniker/innen arbeiten in erster Liniein Werk- und MaschinenhallenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [45.0%]45mittlerer Bildungsabschluss [47.0%]47Hochschulreife [5.0%]5Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt (z.B. beim Herstellen von Gussformen mit hoher Genauigkeit und Kontrollieren auf Gussfehler) Umsicht (z.B. beim Arbeiten mit heißem flüssigem Metall)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Überwachen von automatischen Formanlagen) Handwerkliches Geschick (z.B. beim Nachbearbeiten von Gussteilen)Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Arbeiten mit Schutzkleidung bei großer Hitze)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Schmelzmengen und Gießzeiten zu berechnen)Chemie (z.B. um Legierungen herzustellen)Physik (z.B. um das Schmelzverhalten unterschiedlicher Metalle zu verstehen)Werken/Technik (z.B. um Gussformen zu bearbeiten und Vergießeinrichtungen auszubessern)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 1.101 € bis 1.196 €2. Ausbildungsjahr: 1.156 € bis 1.261 €3. Ausbildungsjahr: 1.239 € bis 1.352 €4. Ausbildungsjahr: 1.345 € bis 1.440 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3,5 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Gießereimechaniker/Gießereimechanikerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Gießereimechaniker/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Gießereibetriebe und Betriebe der Hütten- und Stahlindustrie): Werk- und MaschinenhallenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Bayern, Hamburg, Niedersachsen und Saarland in Pegnitz (Bayern):Staatliche Berufsschule Pegnitzfür die Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein in Kiel (Schleswig-Holstein):Regionales Berufsbildungszentrum Technik der Landeshauptstadt Kielfür die Länder Berlin, Brandenburg und Thüringen in Gera (Thüringen):Staatliche Berufsbildende Schule Technik GeraQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3,5 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und BerufsschuleWas macht man in diesem Beruf?Gießereimechaniker/innen überwachen den gesamten Produktionsablauf in der gießereitechnischen Fertigung. Je nach Schwerpunkt, in dem sie tätig sind, fertigen sie anhand eines Modells Gussformen sowie Kerne, die in die Formen eingelegt werden, um im späteren Gussstück benötigte Hohlräume zu erzeugen. Oder sie stellen mithilfe von bereits bestehenden, wiederverwendbaren Formen Werkstücke her. Die Gießereimechaniker/innen schmelzen Metall in Schmelzöfen und geben ggf. Legierungsmetalle und weitere Zusatzstoffe zu, um bestimmte Materialeigenschaften zu erreichen. Hat die Schmelze die richtige Verarbeitungstemperatur erreicht, werden die Formen damit gefüllt. Nach dem Erkalten werden die Formen entfernt, das entnommene Gussteil auf Gießfehler kontrolliert und überstehende Teile entfernt sowie ggf. zusätzliche Wärmebehandlungen vorgenommen, um die Materialeigenschaften nochmals zu verbessern.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Gießereimechaniker/innen finden Beschäftigungin Gießereienin Betrieben der Hütten- und Stahlindustriein Unternehmen mit Werksgießereien, z.B. Fahrzeugbauunternehmen, MaschinenbauunternehmenArbeitsorte:Gießereimechaniker/innen arbeiten in erster Liniein Werk- und MaschinenhallenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine besti...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungGießereimechaniker/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3,5 JahreWas macht man in diesem Beruf?Gießereimechaniker/innen überwachen den gesamten Produktionsablauf in der gießereitechnischen Fertigung. Je nach Schwerpunkt, in dem sie tätig sind, fertigen sie anhand eines Modells Gussformen sowie Kerne, die in die Formen eingelegt werden, um im späteren Gussstück benötigte Hohlräume zu erzeugen. Oder sie stellen mithilfe von bereits bestehenden, wiederverwendbaren Formen Werkstücke her. Die Gießereimechaniker/innen schmelzen Metall in Schmelzöfen und geben ggf. Legierungsmetalle und weitere Zusatzstoffe zu, um bestimmte Materialeigenschaften zu erreichen. Hat die Schmelze die richtige Verarbeitungstemperatur erreicht, werden die Formen damit gefüllt. Nach dem Erkalten werden die Formen entfernt, das entnommene Gussteil auf Gießfehler kontrolliert und überstehende Teile entfernt sowie ggf. zusätzliche Wärmebehandlungen vorgenommen, um die Materialeigenschaften nochmals zu verbessern.Wo arbeitet man?Gießereimechaniker/innen finden Beschäftigungin Gießereienin Betrieben der Hütten- und Stahlindustriein Unternehmen mit Werksgießereien, z.B. Fahrzeugbauunternehmen, MaschinenbauunternehmenWeitereBerufe in der Metallerzeugung und Gießerei

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Herstellen von Bauteilen und BaugruppenSicherstellen der Betriebsfähigkeit von gießereitechnischen SystemenHandhaben von Formstoffen für Formen und KerneAnschlagen, Sichern und TransportierenAnwenden von FormverfahrenEntformen und Nachbehandeln von GussstückenHandhaben von Werk- und HilfsstoffenGießenAnwenden von Steuerungs- und Regelungstechnik1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Bauelemente mit handgeführten Werkzeugen fertigenBauelemente mit Maschinen fertigenBaugruppen herstellen und montierenTechnische Systeme instand haltenGussstücke in verlorenen Formen herstellenGussstücke in Dauerformen herstellenKerne herstellen und handhabenLegierungen herstellen, aufbereiten und zum Gießen bereitstellenTeil 1 der Abschlussprüfung am Ende des 2. Ausbildungsjahres19. - 48. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefung der Kenntnisse aus den ersten 18 AusbildungsmonatenBedienen und Überwachen von gießereitechnischen ProduktionsanlagenSchmelzen und WarmhaltenFertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten im jeweiligen Schwerpunkt3. und 4. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufssc...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Werkstücke manuell oder maschinell fertigt, ausrichtet und spanntwie gießereitechnische Systeme, z.B. Schmelzaggregate und Vergießeinrichtungen, ausgebessert werdenwelche Grundstoffe, Bindemittel, Zusatzstoffe und Überzugsstoffe für Formstoffe, z.B. für Formen und Kerne, genutzt werden könnenwie Formen unter Einsatz eines Handmodells hergestellt und zum Gießen vorbereitet werdenOberflächenfehler von Gussstücken zu erkennen, die Ursachen festzustellen und die Oberflächen zu behandelnwie Säuren, Laugen, Emulsionen, Salze und deren Lösungen in der Gießereitechnik eingesetzt werdendie Qualität der Schmelze zu prüfen, Gießverfahren auszuwählen und Gießvorgänge durchzuführenIm Schwerpunkt Druck- und Kokillenguss:wie Dauerformen gerüstet, Kerne eingelegt und gießereitechnische Anlagen eingerichtet werdenwie man die Schmelze zum Gießen vorbereitet und den Gießvorgang steuert, regelt und optimiertIm Schwerpunkt Feinguss:wie man Wachsmodelle und Keramikformen herstellt, Wachstrauben aufbaut und Formen zum Gießen vorbereitetwie man die Schmelze transportiert und den Gießvorgang steuert, regelt und optimiertIm Schwerpunkt Handformguss:wie Formstoffe ausgewählt, Formen hergestellt und Gießverfahren ausgewählt werdenwie man Gussstücke entformt, entkernt und nachbehandeltIm Schwerpunkt Kernherstellung:wie Kernkästen auszulegen sind und wie Kernarmierungen eingesetzt werdenwie man Kernschießmaschinen einrichtet und anfähr...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Werkstoffe transportieren und lagern, Gießformen vorbereiten, Oberflächen von Gussstücken behandelnUmgebung: Hitze, Lärm, Dämpfe und Gerüche in Werk- und MaschinenhallenKleidung: Schutzkleidung (Schutzhelm, hitzebeständiger Schutzanzug, Sicherheitsschuhe, Atem- und Gehörschutz)Arbeitszeit: SchichtarbeitAnforderungen:Sorgfalt (z.B. beim Herstellen von Gussformen mit hoher Genauigkeit und Kontrollieren auf Gussfehler) Umsicht (z.B. beim Arbeiten mit heißem flüssigem Metall)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Überwachen von automatischen Formanlagen) Handwerkliches Geschick (z.B. beim Nachbearbeiten von Gussteilen)Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Arbeiten mit Schutzkleidung bei großer Hitze)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Eisen- und Stahlindustrie (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 1.101 € bis 1.196 €2. Ausbildungsjahr: 1.156 € bis 1.261 €3. Ausbildungsjahr: 1.239 € bis 1.352 €4. Ausbildungsjahr: 1.345 € bis 1.440 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Schmelzmengen und Gießzeiten zu berechnenChemie: z.B. um Legierungen herzustellenPhysik: z.B. um das Schmelzverhalten unterschiedlicher Metalle zu verstehenWerken/Technik: z.B. um Gussformen zu bearbeiten und Vergießeinrichtungen auszubessern

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Gießereimechaniker/in an:Bereich Metallerzeugung und GießereiMetall- und Glockengießer/Metall- und Glockengießerin Fachrichtung Kunst- und GlockengusstechnikMetall- und Glockengießer/Metall- und Glockengießerin Fachrichtung MetallgusstechnikMetall- und Glockengießer/Metall- und Glockengießerin Fachrichtung ZinngusstechnikTechnischer Modellbauer/Technische Modellbauerin Fachrichtung GießereiVerfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin Metall Fachrichtung Eisen- und StahlmetallurgieVerfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin Metall Fachrichtung NichteisenmetallurgieGemeinsamkeit:Metall schmelzen und Gussstücke bzw. Modelle herstellen

Entwicklung der Ausbildung

1986:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Beruf Gießereimechaniker/in mit den drei Fachrichtungen Handformguss, Maschinenformguss sowie Druck- und Kokillenguss tritt in KraftAufhebung der Vorläuferberufe Hüttenfacharbeiter/in und Schmied/in (Industrie)1997:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung (regelt die Ausbildungsberufe Gießereimechaniker/in und Verfahrensmechaniker/in in der Hütten- und Halbzeugindustrie)Aufhebung des Vorläuferberufs Former/in2015:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung für den Beruf Gießereimechaniker/in tritt in KraftAusbildung nicht mehr in drei Fachrichtungen, sondern in sechs Schwerpunkten (Druck- und Kokillenguss, Feinguss, Handformguss, Kernherstellung, Maschinenformguss, Schmelzbetrieb)Aufhebung der VorläuferberufeGießereimechaniker/Gießereimechanikerin Fachrichtung Druck- und KokillengussGießereimechaniker/Gießereimechanikerin Fachrichtung HandformgussGießereimechaniker/Gießereimechanikerin Fachrichtung Maschinenformguss2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalid...

Die Ausbildung im Überblick

Gießereimechaniker/in ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungGießereimechaniker/Gießereimechanikerin

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Eisen- und Stahlindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.101 €2. Ausbildungsjahr: 1.156 €3. Ausbildungsjahr: 1.239 €4. Ausbildungsjahr: 1.345 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Eisen- und Stahlindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.231 €3. Ausbildungsjahr: 1.314 €4. Ausbildungsjahr: 1.420 €Quelle:IG Metall, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Eisen- und Stahlindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.231 €3. Ausbildungsjahr: 1.314 €4. Ausbildungsjahr: 1.420 €Quelle:IG Metall, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Eisen- und Stahlindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.231 €3. Ausbildungsjahr: 1.314 €4. Ausbildungsjahr: 1.420 €Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Eisen- und Stahlindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.195 €2. Ausbildungsjahr: 1.261 €3. Ausbildungsjahr: 1.352 €4. Ausbildungsjahr: 1.400 €Quelle:Tarifregister Saarland, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Gießereimechaniker/innen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Gießereimechaniker/innen in Gießereien, aber auch in Betrieben der Hüttenindustrie.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Gießereitechnik bis hin zu Produktions- und Fertigungstechnik.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Industriemeister/in der Fachrichtung Gießerei abzulegen.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Metallurgie, Hüttenwesen erwerben.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Eisen- und Stahlindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.231 €3. Ausbildungsjahr: 1.314 €4. Ausbildungsjahr: 1.420 €Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Eisen- und Stahlindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.231 €3. Ausbildungsjahr: 1.314 €4. Ausbildungsjahr: 1.420 €Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 207 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 47 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 45 Prozent besaßen einen Hauptschulabschluss. 5 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 1 Prozent konnte keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [45.0%]45mittlerer Bildungsabschluss [47.0%]47Hochschulreife [5.0%]5Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Eisen- und Stahlindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.231 €3. Ausbildungsjahr: 1.314 €4. Ausbildungsjahr: 1.420 €Quelle:IG Metall, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Eisen- und Stahlindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.231 €3. Ausbildungsjahr: 1.314 €4. Ausbildungsjahr: 1.420 €Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Spezialisierung während der Ausbildung

Die Ausbildung erfolgt in einem der SchwerpunkteDruck- und KokillengussFeingussHandformgussKernherstellungMaschinenformgussSchmelzbetrieb

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Gießereimechaniker und zur Gießereimechanikerin (Gießereimechanikerausbildungsverordnung - GMAusbV) vom 02.07.2015 (BGBl. I S. 1134), geändert durch Verordnung vom 09.01.2017 (BGBl. I S. 76)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Gießereimechaniker und Gießereimechanikerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 26.03.2015)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Eisen- und Stahlindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 € bis 1.196 €2. Ausbildungsjahr: 1.231 € bis 1.251 €3. Ausbildungsjahr: 1.314 € bis 1.334 €4. Ausbildungsjahr: 1.420 € bis 1.440 €Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Eisen- und Stahlindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.231 €3. Ausbildungsjahr: 1.314 €4. Ausbildungsjahr: 1.420 €Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Gießereimechaniker/Gießereimechanikerin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Gießereimechaniker/Gießereimechanikerin in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Gießereimechaniker/innen überwachen den gesamten Produktionsablauf in der gießereitechnischen Fertigung. Je nach Schwerpunkt, in dem sie tätig sind, fertigen sie anhand eines Modells Gussformen sowie Kerne, die in die Formen eingelegt werden, um im späteren Gussstück benötigte Hohlräume zu erzeugen. Oder sie stellen mithilfe von bereits bestehenden, wiederverwendbaren Formen Werkstücke her. Die Gießereimechaniker/innen schmelzen Metall in Schmelzöfen und geben ggf. Legierungsmetalle und weitere Zusatzstoffe zu, um bestimmte Materialeigenschaften zu erreichen. Hat die Schmelze die richtige Verarbeitungstemperatur erreicht, werden die Formen damit gefüllt. Nach dem Erkalten werden die Formen entfernt, das entnommene Gussteil auf Gießfehler kontrolliert und überstehende Teile entfernt sowie ggf. zusätzliche Wärmebehandlungen vorgenommen, um die Materialeigenschaften nochmals zu verbessern.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Gießereimechaniker/innen finden Beschäftigungin Gießereienin Betrieben der Hütten- und Stahlindustriein Unternehmen mit Werksgießereien, z.B. Fahrzeugbauunternehmen, MaschinenbauunternehmenArbeitsorte:Gießereimechaniker/innen arbeiten in erster Liniein Werk- und MaschinenhallenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [45.0%]45mittlerer Bildungsabschluss [47.0%]47Hochschulreife [5.0%]5Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt (z.B. beim Herstellen von Gussformen mit hoher Genauigkeit und Kontrollieren auf Gussfehler) Umsicht (z.B. beim Arbeiten mit heißem flüssigem Metall)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Überwachen von automatischen Formanlagen) Handwerkliches Geschick (z.B. beim Nachbearbeiten von Gussteilen)Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Arbeiten mit Schutzkleidung bei großer Hitze)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Schmelzmengen und Gießzeiten zu berechnen)Chemie (z.B. um Legierungen herzustellen)Physik (z.B. um das Schmelzverhalten unterschiedlicher Metalle zu verstehen)Werken/Technik (z.B. um Gussformen zu bearbeiten und Vergießeinrichtungen auszubessern)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 1.101 € bis 1.196 €2. Ausbildungsjahr: 1.156 € bis 1.261 €3. Ausbildungsjahr: 1.239 € bis 1.352 €4. Ausbildungsjahr: 1.345 € bis 1.440 €

Ist Gießereimechaniker/Gießereimechanikerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Gießereimechaniker/Gießereimechanikerin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Gießereimechaniker/Gießereimechanikerin qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Gießereimechaniker/Gießereimechanikerin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Gießereimechaniker/Gießereimechanikerin in Deutschland typischerweise?

Gießereimechaniker/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Gießereibetriebe und Betriebe der Hütten- und Stahlindustrie): Werk- und MaschinenhallenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Bayern, Hamburg, Niedersachsen und Saarland in Pegnitz (Bayern):Staatliche Berufsschule Pegnitzfür die Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein in Kiel (Schleswig-Holstein):Regionales Berufsbildungszentrum Technik der Landeshauptstadt Kielfür die Länder Berlin, Brandenburg und Thüringen in Gera (Thüringen):Staatliche Berufsbildende Schule Technik GeraQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Gießereimechaniker/Gießereimechanikerin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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