Gerontologie (weiterführend)
Was ist Gerontologie (weiterführend)?
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Kunst, Kunstwissenschaft →Der Beruf Gerontologie (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:
– Church Music
Master · Hochschule für Musik Freiburg
– Elemental Music Pedagogy
Master · Hochschule für Musik Freiburg
3D Animation for Film and Games
Master · Technische Hochschule Köln
Accessory Design
Bachelor · Hochschule Pforzheim
Accordion
Bachelor · Hochschule für Musik Würzburg
Accordion
Master · Hochschule für Musik Würzburg
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
▶ Studiendauer
Regelstudiendauer: 2-4 Semester
▶ Studienkosten
Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)
▶ Studieninhalte
Pflichtmodule, z.B.:Arbeit, Bildung, LebenslaufFamilie und soziale BeziehungenGesundheit, Pflege und soziale DiensteInternationale PerspektivenProduktivität und PartizipationPsychosoziale Anpassung und Selbst-regulation im AlterWahlpflichtmodule, z.B.:Gerontologische VersorgungskonzepteGesellschaftliche und individuelle Altersbilder und ihre FolgenSoziale Ungleichheiten und Heterogenität des AlternsUmwelt und RegionPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in Einrichtungen der Altenhilfe)
▶ Studiensituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenBerufsbegleitendes Studium: unter der Woche tagsüber im Beruf tätig und in den Abendstunden oder am Wochenende an der Hochschule Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in der klinischen Versorgung oder in der Altenhilfe), Berufseinstieg vorbereiten
▶ Studienalternativen
Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Gerontologie (weiterführend) sein:Bereich Gesundheits- und SozialmanagementGesundheitsmanagement, -ökonomie (weiterführend)Gesundheitswissenschaft, Public Health (weiterführend)Pflegemanagement, -wissenschaft (weiterführend)Soziale Arbeit (weiterführend)Gemeinsamkeiten:Kenntnisse in Bereichen wie Pflege, Public Health, Gesundheitsmanagement und Gesundheitssystem, Soziologie, Psychologie und Pädagogik erwerbenggf. Lebenssituation und Pflegebedürftigkeit älterer Menschen analysieren und Lösungen erarbeitenBereich MedizinGesundheitsförderung, -pädagogik (weiterführend)Gemeinsamkeiten:Kenntnisse in Gesundheitswissenschaft, Pädagogik, Psychologie und Soziologie, Präventions- und Gesundheitsmanagement, Gesundheitssystem und -politik erwerbenMethoden der Gesprächsführung und Beratung erlernen
▶ Zugangsstudienfächer
Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Gerontologie (grundständig)Pflegepraxis (grundständig)Pflegemanagement, -wissenschaft (grundständig)Gesundheitsförderung, -pädagogik (grundständig)
▶ Zusatzqualifikationen
Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:BetriebswirtschaftslehrePräsentationRhetorik Auch Wahlpflicht- und Wahlmodule z.B. zum Thema gerontologische Versorgungskonzepte können Zusatzqualifikationen vermitteln. Zudem bereiten Praktika (z.B. in der klinischen Versorgung oder in der Altenhilfe) gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass
▶ Das Studium im Überblick
Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das können z.B. gerontologische Versorgungskonzepte, soziale Sicherung oder Alterungsprozesse sein.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.Gerontologie gibt es auch als Fernstudien- oder Teilzeitstudiengang.
▶ Studiengangsbezeichnungen
BeispieleAlternde Gesellschaften (Master)Angewandte Gerontologie (Master)Gerontologie (Master)Klinische Gerontopsychologie (Master)Soziale Gerontologie (Master)
▶ Mögliche Tätigkeitsfelder
Für Masterabsolventen der Gerontologie bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder im Gesundheits- und Sozialbereich oder in der freien Wirtschaft an, z.B. Sozial-, Gesundheitsmanagement, Sozialberatung, -arbeit oder Erwachsenenbildung.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.
▶ Entwicklung des Studienfachs
Ab den 1930er-Jahren:Entwicklung der wissenschaftlichen Alternsforschung; Fokus auf der medizinischen Sicht des Alterns1960: Gründung der ersten Fachklinik für GeriatrischeRehabilitation1970:Einrichtung des ersten deutschen Lehrstuhls für GeriatrieAb den 1960er- bis 1970er-Jahren:Etablierung weiterer Felder der Alternsforschung (somatische, psychische und soziale Vorgänge des Alterns)1986:Einrichtung des ersten deutschen Lehrstuhls für Gerontologie1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Abschlussgradeje nach StudiengangMaster of Arts (M.A.)Master of Science (M.Sc.)
▶ Vergütung während des Studiums
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.
▶ Rechtliche Regelungen für das Studium
BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach
▶ Zugangsvoraussetzungen für das Studium
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Gerontologie vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Ein Nachweis über den Masernschutz ist für Praxisphasen in Gemeinschaftseinrichtungen und in medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Gerontologie (weiterführend)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Gerontologie (weiterführend) in Deutschland? ▼
Das Berufsfeld der Gerontologie (Aufstiegsfortbildung) in Deutschland umfasst umfassende Kenntnisse und Fertigkeiten, die darauf abzielen, die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern und deren physische, psychische und soziale Bedürfnisse zu erfüllen.
Ist Gerontologie (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Gerontologie (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Gerontologie (weiterführend) qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Gerontologie vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Ein Nachweis über den Masernschutz ist für Praxisphasen in Gemeinschaftseinrichtungen und in medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.
Wo arbeiten Gerontologie (weiterführend) in Deutschland typischerweise? ▼
Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Gerontologie (weiterführend) in Deutschland? ▼
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.