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Friedens-, Konfliktforschung (weiterführend)

Weiterbildung Kunst, Kunstwissenschaft KldB B 91314

Was ist Friedens-, Konfliktforschung (weiterführend)?

Professionelle, die in Deutschland im Bereich der Friedens- und Konfliktforschung (Fortgeschrittene Friedens- und Konfliktforschung) tätig sind, befassen sich mit globalen und regionalen Konflik

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Kunst, Kunstwissenschaft →

Der Beruf Friedens-, Konfliktforschung (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:

Detaillierte Informationen

▶ Medien

Conflict Management and Peace Science (CMPS )Die Friedens-Warte. Journal of International Peace and OrganizationJournal of Peace Research

▶ Lernorte

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

▶ Kompetenzen

Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:Fachpublikationen erstellenForschungFriedens- und KonfliktforschungLehrtätigkeit (Hochschule)Politikwissenschaft, PolitologieRecherche, InformationsbeschaffungSozialwissenschaftenWeitere Kompetenzen, die für eine spätere Berufsausübung bedeutsam sein können:AußenpolitikEntwicklungspolitikGutachter-, SachverständigentätigkeitInternationales RechtJugend- und ErwachsenenbildungMediationMeinungsforschungÖffentlichkeitsarbeit, Public RelationsProjektmanagementStatistikVölkerrechtVortragstätigkeit

▶ Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

▶ Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

▶ Studieninhalte

Pflichtmodule, z.B.:Einführung in die Friedens- und KonfliktforschungFormen der KonfliktregelungPsychology of Peace and ConflictTheorien und Methoden der KonfliktanalyseVölkerstrafrecht und Transitional Justice (International Criminal Law and Transitional Justice)Wahlpflichtmodule, z.B.:Aktuelle Fragen der Friedens- und KonfliktforschungFrieden und EntwicklungGesellschaftliche und globale UngerechtigkeitGewalt und SicherheitGlobal Peace and Conflict StudieMediation und zivile KonfliktbearbeitungProjektmanagementSoziale und psychosoziale Beratung Praktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in Organisationen für Friedens- und Konfliktforschung), Auslandssemester

▶ Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. bei Organisationen für sozial- oder politikwissenschaftliche Friedens- und Konfliktforschung), Berufseinstieg vorbereiten

▶ Studium im Ausland

Studierende können Teile des Studiums im Ausland durchlaufen, z.B.:IrlandBinationaler Masterstudiengang "International War Studies"Hochschulen: Universität Potsdam und University College DublinAbschluss: Master of Arts (M.A.), Doppelabschluss möglichWeitere Informationen: Universität Potsdam: International War Studies

▶ Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Friedens-, Konfliktforschung (weiterführend) sein:Bereich GesellschaftswissenschaftenEntwicklungsforschung, -politik (weiterführend)Humanitäre Hilfe (weiterführend)Politikwissenschaft (weiterführend)Sozialwissenschaften (weiterführend)Soziologie (weiterführend)Gemeinsamkeiten:Kenntnisse über politische Systeme und Institutionen sowie politische und gesellschaftliche Theorie und Ideengeschichte erwerbenGeschichte und Struktur konkurrierender Interessengruppen analysieren und Vorschläge zur Beilegung von Konflikten erarbeiten

▶ Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Politikwissenschaft (grundständig)Sozialwissenschaften (grundständig)Humanitäre Hilfe (grundständig)Rechtswissenschaft (grundständig außer Erste juristische Prüfung)

▶ Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:Verhandlungskompetenz Kommunikation und Rhetorik Auch Wahlpflicht- und Wahlmodule z.B. zum Thema Frieden und Entwicklung können Zusatzqualifikationen vermitteln. Zudem bereiten Praktika (z.B. in Organisationen für sozial- oder politikwissenschaftliche Friedens- und Konfliktforschung) gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

▶ Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.Friedens-, Konfliktforschung gibt es auch als Teilzeitstudiengang.

▶ Studiengangsbezeichnungen

BeispieleConflict, Memory and Peace (Master)Friedens- und Konfliktforschung (Master)Intercultural Conflict Management (Master)Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung (Master)International War Studies (Master)Peace and Conflict Studies (Master)Peace and Security Studies (Master)Peace Research and International Relations (Master)War and Conflict Studies (Master)

▶ Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen im Bereich Friedens-, Konfliktforschung bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder bei Organisationen an, z.B. Wissenschaftliche Forschung, Presse-, Öffentlichkeitsarbeit oder Markt-, Meinungsforschung.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

▶ Entwicklung des Studienfachs

Ende des 20. bis Anfang des 21. Jahrhunderts:Etablierung interdisziplinärer Studiengänge: Fokus auf der Erarbeitung länderübergreifender Konfliktlösungen vor kulturellem, politischem oder sozialem Hintergrund1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden2004:Einrichtung einer der ersten Masterstudiengänge in Marburg

▶ Verbände und Organisationen

Deutsche Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW)Peace Research Institute Oslo PRIOPRIF – Leibniz-Institut für Friedens- und KonfliktforschungStiftung Entwicklung und Frieden SEFStockholm International Peace Research Institute SIPRI

▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussgradMaster of Arts (M.A.)

▶ Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

▶ Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

▶ Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium in einer inhaltlich naheliegenden Disziplin vorausgesetzt, z.B. Politikwissenschaft oder Sozialwissenschaften.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Kenntnisse in Englisch oder einer anderen modernen Fremdsprache nachzuweisen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Friedens-, Konfliktforschung (weiterführend)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Friedens-, Konfliktforschung (weiterführend) in Deutschland? ▼

Professionelle, die in Deutschland im Bereich der Friedens- und Konfliktforschung (Fortgeschrittene Friedens- und Konfliktforschung) tätig sind, befassen sich mit globalen und regionalen Konflik

Ist Friedens-, Konfliktforschung (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼

In Deutschland folgt "Friedens-, Konfliktforschung (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Friedens-, Konfliktforschung (weiterführend) qualifiziert werden? ▼

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium in einer inhaltlich naheliegenden Disziplin vorausgesetzt, z.B. Politikwissenschaft oder Sozialwissenschaften.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Kenntnisse in Englisch oder einer anderen modernen Fremdsprache nachzuweisen.

Wo arbeiten Friedens-, Konfliktforschung (weiterführend) in Deutschland typischerweise? ▼

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Friedens-, Konfliktforschung (weiterführend) in Deutschland? ▼

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

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