Was ist Foodstylist/Foodstylistin?
Food Stylisten haben in der Regel ein breites Aufgabenspektrum, das von der Zubereitung der Speisen über die künstlerische Anordnung auf Tellern bis hin zur Sicherstellung, dass die Lebensmittel am Set frisch und makellos aussehen, reicht. Ihre Arbeitsumgebungen können Fotostudios, Filmsets, Werbeagenturen, Food-Magazine oder die Küchen von Lebensmittelmarken sein. Bei der Ausführung ihrer Aufgaben verwenden sie verschiedene Werkzeuge wie spezielle Messer, Pinzetten, Pinsel, Sprays, Dampfgeräte und Beleuchtungsausrüstung. Kreativität, Liebe zum Detail und ein ästhetisches Auge bilden die Grundlage dieses Berufs.
Um diesen Beruf in Deutschland zu ergreifen, ist kein direkter Weg über eine spezifische **Ausbildung** (Berufsausbildung) oder ein **Studium** (Universitätsstudium) definiert; es ist vielmehr ein Bereich, der durch Erfahrung und Spezialisierung erworben wird. In der Regel entwickeln sich Personen, die eine Grundausbildung in den kulinarischen Künsten wie Kochen (**Koch/Köchin**), Konditorei oder Bäckerei absolviert haben, in diesem Bereich weiter. Kenntnisse in verwandten Bereichen wie Fotografie, Grafikdesign oder Ernährungswissenschaften können ebenfalls einen Vorteil für den Einstieg in diese Karriere bieten. Spezielle Techniken können durch verschiedene Workshops und Kurse erlernt werden, und der Aufbau eines starken Portfolios ist entscheidend für die berufliche Entwicklung.
Karriere in diesem Bereich in Deutschland
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Mathematik, Naturwissenschaften →Der Beruf Foodstylist/Foodstylistin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften:
- Biodiversity Sciences
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Bioinformatik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Life Science Innovation
Master · Hochschule Albstadt-Sigmaringen
- Medizinische Physik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Physik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Polymer Materials Science
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Detaillierte Informationen
▶ Medien
chefs! - Portal und Magazin für Profiküche und F&B ManagementERNÄHRUNGS UMSCHAUGastrotelHORIZONT - Plattform für Marketing, Werbung und MedienKÜCHEOnlinehilfe für LebensmittelhygieneTartuffelW&V - Werben & Verkaufen
▶ Arbeitsorte
Foodstylisten und -stylistinnen arbeiten meistin Küchen bzw. Versuchsküchenin Fotostudios/-ateliersin unterschiedlichen Räumlichkeiten, je nach Aufnahmethema, ggf. auch im Freienin Büroräumen
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen, die in diesem Beruf grundsätzlich erforderlich sind:Einkauf, BeschaffungEntwurfGarnieren (Speisen)PräsentationRezepturen entwickelnSpeisen zubereiten und anrichtenWerbungWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:Arbeit nach RezepturArbeitsvorbereitungBackenBelehrung nach Infektionsschutzgesetz (Gesundheitszeugnis)Farbdesign, FarbgestaltungFoto-DesignFotografieGetränkekundeKalkulationKundenberatung, -betreuungLebensmittelhygieneQualitätsprüfung, QualitätssicherungSpeisekarten, -pläne zusammenstellenVegane KücheVegetarische KücheVerpackungsgestaltungVorratshaltungWarenannahme, WareneingangskontrolleWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Medien"Kompetenzgruppe "Regionale und internationale Küche"
▶ Arbeitssituation
Foodstylisten und -stylistinnen richten Lebensmittel bzw. Gerichte für Fotoshootings oder Filmaufnahmen per Hand an und bereiten sie zuvor zu. Für die Herstellung ihrer Kreationen gehen sie mit verschiedenen Küchengeräten und -maschinen sowie kleineren Werkzeugen um. Neben der praktischen Arbeit erstellen sie im Büro am Computer mithilfe von Textverarbeitungsprogrammen z.B. Rezepte und Kochanleitungen. Während der Fotoaufnahmen sind sie in Fotoateliers und an wechselnden Aufnahmeorten tätig. Bei der Arbeit in den Versuchsküchen, wo es heiß sein kann und Essensgerüche in der Luft liegen, tragen sie oft Handschuhe, Schürze oder Kopfbedeckung. Für die Gestaltung der Gerichte und die Herstellung von Dummys ist handwerkliches Geschick wichtig. Das Zusammenstellen, Gestalten und Anrichten von Gerichten erfordert Einfallsreichtum sowie Sinn für Stil und Ästhetik, denn im Vordergrund steht ihre Eignung als Fotomotiv. Da auf den Aufnahmen kleinste Details erkennbar sind, arbeiten Foodstylisten und -stylistinnen besonders genau und sorgfältig. Für das Verfassen von Rezepten oder Kochanleitungen benötigen sie gute Sprachkenntnisse, für die Entwicklung neuer Rezepte Kreativität. Die Zusammenarbeit mit Fotografen/Fotografinnen sowie Kameraleuten verlangt Team- und Organisationsfähigkeit.
▶ Existenzgründung
Foodstylisten und -stylistinnen können sich auch selbstständig machen und einzelne Projekte für Buchverlage, Zeitschriften oder Werbeagenturen realisieren.
▶ Verdienst/Einkommen
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 4.189 € bis 4.593 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Branchen im Einzelnen
VerlageVerlegen von Zeitschriften, z.B. Kochzeitschriften, Lifestyle-Magazine, Food-JournalismusVerlegen von Büchern, hier: KochbücherVerlegen von Zeitungen, z.B. Food-Journalismus, KochrubrikenWerbungTätigkeiten von Werbeagenturen, z.B. Werbefotografie bzw. Werbespots für Restaurants, Bars, Herstellende von Fertiggerichten bzw. Tiefkühlkost und von Getränken, landwirtschaftiche Produktionsgenossenschaften oder AnbaugebietePublizistikJournalismus, z.B. Food-Journalismus
▶ Zugang zur Tätigkeit
Ein bestimmter Bildungsgang ist nicht vorgeschrieben. Eine Ausbildung in der Gastronomie, z.B. als Koch bzw. Köchin oder Konditor bzw. Konditorin, kann hilfreich sein.
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Foodstylisten und -stylistinnen finden Beschäftigungin Verlagen für Kochbücher bzw. -zeitschriftenin Food-Redaktionen von Wochenzeitschriften und Zeitungenin Werbeagenturen, z.B. Gestaltung von Verpackungen für Tiefkühlgerichte
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Foodstylisten und -stylistinnen bereiten Speisen für Fotoshootings oder Filmaufnahmen auf.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
dasaugefoodjobs.deGastroExpressGastrojobshogastjob.comHORIZONTJobshotelcareerjobsternelebensmitteljob.de
▶ Verbände und Organisationen
Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V. (ANG)Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN)Deutscher Marketing-Verband e.V. (DMV)Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)Verband der Köche Deutschland e.V. (VKD)
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Handarbeit (z.B. Gerichte kameragerecht aufbereiten)Bildschirmarbeit (z.B. Rezepte und Kochanleitungen am Computer verfassen)Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Handschuhe, Schürzen, Kopfbedeckung)Arbeit in der Küche (z.B. Speisen für Fotoshootings vorbereiten)Arbeit in Ateliers/Studios (z.B. Präsentation der Speisen verändern, um gewünschte Effekte zu erzielen)Arbeit in Büroräumen (z.B. Termine planen und Lebensmittel bestellen)Arbeit bei Kälte, Hitze, Nässe, Feuchtigkeit, Zugluft (z.B. bei der Arbeit am Herd)Arbeit bei Rauch, Staub, Gasen, Dämpfen (z.B. Dämpfe beim Braten oder Dünsten)Arbeit unter Geruchseinfluss (z.B. in den Versuchsküchen)Unfallgefahr (z.B. im Umgang mit scharfen Messern, heißen Flüssigkeiten und Speisen)Kundenkontakt (z.B. Aufträge mit Kunden besprechen, Kunden beraten)Arbeit im Gehen und Stehen
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Unterlagen, z.B.: Rezepte, Kochbücher, Aufnahme- und ZeitpläneRoh- und Zusatzstoffe, z.B.: Obst, Gemüse, Kräuter, Fisch- und Fleischwaren, Reis, Teigwaren, Gewürze, Lebensmittelfarben Materialien, z.B.: Holz, Gips, Knetmassen, Kunststoffe, Farben zur Herstellung von DummysGeräte und Maschinen, z.B.: Küchenherde, Fritteusen, Mikrowellen, Heißluftdämpfer, Garautomaten, Schneid-, Rühr- und Knetmaschinen Werkzeuge und Zubehör, z.B.: Messer, Schneebesen, Rührlöffel, Töpfe, Pfannen, Schneidbretter, Temperaturfühler, Waagen, Geschirr, Tischwäsche, Gläser, Besteck, (jahreszeitliche) DekorationsartikelBüroausstattung, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Foodstylisten und -stylistinnen setzen Lebensmittel kameragerecht in Szene, etwa für Kochbücher oder Werbeaufnahmen. Sie kaufen die Zutaten ein, bereiten die Lebensmittel zu und richten sie dem jeweiligen Thema entsprechend an. Zudem stellen sie die Dekoration für die Aufnahmen zusammen. Während der Fotoshootings arbeiten sie eng mit den Fotografen und Fotografinnen oder Kameraleuten zusammen, damit die Kreationen auf den Aufnahmen die gewünschte Wirkung entfalten.
▶ Zugangsberufe/Zugangstätigkeiten
Fachkraft KücheKoch/KöchinKonditor/Konditorin
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Kochen, Produktgestaltung, Marketing).
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Weitere Berufs- und Karrierechancen eröffnen sich - je nach beruflicher Vorbildung - durch eine Ausbildung (z.B. als Koch/Köchin), eine Aufstiegsweiterbildung (z.B. als Fachwirt/in - Marketing) oder ein grundständigesStudium (z.B. im Studienfach Journalistik).Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich. Weitere Informationen:Zugang zur Hochschule in den einzelnen Bundesländern
▶ Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen
Gerichte zubereitennach vorgegebenen oder eigenen Rezepten arbeiten, ggf. neue Rezepte entwickelnLebensmittel und Zutaten einkaufen bzw. bestellen und verarbeiten Dummys aus unterschiedlichen Materialien anfertigen, wenn gewünschte Produkte nicht erhältlich oder für Aufnahmen nicht geeignet sind, z.B. Beeren, Speiseeis oder EiswürfelLebensmittel bzw. Gerichte anrichten und garnierenpassend zu Anlass und Thema Geschirr und Zubehör auswählen, z.B. Tischtücher, Blumenschmuck, Dummysfertige Speisen anrichten, dekorieren, und mit dem gewählten Zubehör zu einem ansprechenden Ensemble arrangieren, ggf. mit Zahnstochern stabilisierenbei der Planung und beim Fotoshooting eng mit Fotografen/Fotografinnen, Kameraleuten bzw. Redakteuren/Redakteurinnen zusammenarbeitenLebensmittel bzw. Gerichte während der Aufnahmen frisch halten, z.B. eintrocknende Stellen anfeuchten, welkende Kräuter austauschenRezepte, Koch-, Backanleitungen schreiben, z.B. für Kochbücher oder Online-Plattformen
▶ Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen
Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Kräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Foodstylist/in an:Job- und Besetzungsalternativenfür die Gesamttätigkeit (i.d.R. kurze Einarbeitung):Fachkraft KücheKoch/KöchinKonditor/Konditorinin angrenzenden Berufen:Spezialitätenkoch/SpezialitätenköchinEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Foodstylist/Foodstylistin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Foodstylist/Foodstylistin in Deutschland? ▼
Ein Food Stylist in Deutschland ist ein Profi, der Lebensmittel visuell am ansprechendsten gestaltet und sie für Fotos, Videos, Werbung oder Speisekarten vorbereitet. Dieser Beruf zielt darauf ab, die Farben, Texturen und Präsentationen von Speisen zu perfektionieren, um dem Betrachter oder Konsumenten ein appetitliches Erlebnis zu bieten.
Food Stylisten haben in der Regel ein breites Aufgabenspektrum, das von der Zubereitung der Speisen über die künstlerische Anordnung auf Tellern bis hin zur Sicherstellung, dass die Lebensmittel am Set frisch und makellos aussehen, reicht. Ihre Arbeitsumgebungen können Fotostudios, Filmsets, Werbeagenturen, Food-Magazine oder die Küchen von Lebensmittelmarken sein. Bei der Ausführung ihrer Aufgaben verwenden sie verschiedene Werkzeuge wie spezielle Messer, Pinzetten, Pinsel, Sprays, Dampfgeräte und Beleuchtungsausrüstung. Kreativität, Liebe zum Detail und ein ästhetisches Auge bilden die Grundlage dieses Berufs.
Um diesen Beruf in Deutschland zu ergreifen, ist kein direkter Weg über eine spezifische Ausbildung (Berufsausbildung) oder ein Studium (Universitätsstudium) definiert; es ist vielmehr ein Bereich, der durch Erfahrung und Spezialisierung erworben wird. In der Regel entwickeln sich Personen, die eine Grundausbildung in den kulinarischen Künsten wie Kochen (Koch/Köchin), Konditorei oder Bäckerei absolviert haben, in diesem Bereich weiter. Kenntnisse in verwandten Bereichen wie Fotografie, Grafikdesign oder Ernährungswissenschaften können ebenfalls einen Vorteil für den Einstieg in diese Karriere bieten. Spezielle Techniken können durch verschiedene Workshops und Kurse erlernt werden, und der Aufbau eines starken Portfolios ist entscheidend für die berufliche Entwicklung.
Karriere in diesem Bereich in Deutschland
Ist Foodstylist/Foodstylistin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Foodstylist/Foodstylistin" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.
Wie kann ich in Deutschland als Foodstylist/Foodstylistin qualifiziert werden? ▼
Ein bestimmter Bildungsgang ist nicht vorgeschrieben. Eine Ausbildung in der Gastronomie, z.B. als Koch bzw. Köchin oder Konditor bzw. Konditorin, kann hilfreich sein.
Wo arbeiten Foodstylist/Foodstylistin in Deutschland typischerweise? ▼
Foodstylisten und -stylistinnen arbeiten meistin Küchen bzw. Versuchsküchenin Fotostudios/-ateliersin unterschiedlichen Räumlichkeiten, je nach Aufnahmethema, ggf. auch im Freienin Büroräumen
Wie hoch ist das typische Gehalt für Foodstylist/Foodstylistin in Deutschland? ▼
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 4.189 € bis 4.593 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.