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Fleischermeister/Fleischermeisterin/Bachelor Professional im Fleischer-Handwerk

Fleischermeister/in/Bachelor Professional im Fleischer-Handwerk

Weiterbildung Mathematik, Naturwissenschaften KldB B 29293

Was ist Fleischermeister/Fleischermeisterin/Bachelor Professional im Fleischer-Handwerk?

Aufgaben und Tätigkeiten Fleischermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. die gesamte Fleischerei. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität und Vermarktung der Fleisch- und Wurstwaren sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, stellen z.B. anspruchsvolle Produkte her und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Fleischermeister und -meisterinnen sind beschäftigtin Betrieben des Fleischer-Handwerks und der Fleisch- und Wurstwarenindustriein Fleischerfach- und Einzelhandelsgeschäftenin Fleischgroßmärkten, in Schlacht- und FleischzerlegebetriebenArbeitsorte:Fleischermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Schlachthallen, Ausbein- und Zerlegeräumen, Wurstküchen, Räucherräumenin Werkhallen oder Kühlräumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Fleischer/inodereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Fleischer-HandwerkInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Fleisch auswählen und beurteilenFeinkost und Fleischprodukte nach Rezept herstellen, z.B. verschiedene Wurstsortendie Einzelstücke in laden- und verkaufsfertige Teile zerlegen und herrichten, Fleischwaren dekorieren Erzeugnisse optimal präsentieren, z.B. für den Verkauf oder für BüfettsFachtheorie (Teil II):Transportmöglichkeiten für Schlachttiere unter Berücksichtigung tierschutzrechtlicher Bestimmungen aufzeigen und auswählenTierkörper, -hälften und -viertel im Hinblick auf Qualität, Fleischreifung und Möglichkeiten zum Verkauf und zur Verarbeitung beurteilenRezepturen für Fleischgerichte und -erzeugnisse darstellen und abwandelnHerstellungsverfahren von Fleischerzeugnissen auswählen, Auswahl begründenAngebotsunterlagen erstellen und Angebote auswerten, Angebotskalkulation durchführenMethoden und Verfahren der Arbeitsplanung und -organisation bewertenrechtliche Vorschriften und technische Normen sowie allgemein anerkannte Regeln der Technik anwendenbetriebliche Kostenstrukturen überprüfen; betriebliche Kennzahlen ermitteln Marketingmaßnahmen erarbeiten Aufgaben der Personalverwaltung wahrnehmen; den Zusammenhang zwischen Personalverwaltung sowie Personalführung und -entwicklung darstellenBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Bachelor Professional Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Mathematik, Naturwissenschaften →

Der Beruf Fleischermeister/Fleischermeisterin/Bachelor Professional im Fleischer-Handwerk in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Handwerkskammern oder Fachschulen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Bachelor ProfessionalWeiterbildungsartMeisterprüfung nach bundesweit einheitlicher RegelungTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und Tätigkeiten Fleischermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. die gesamte Fleischerei. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität und Vermarktung der Fleisch- und Wurstwaren sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, stellen z.B. anspruchsvolle Produkte her und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Fleischermeister und -meisterinnen sind beschäftigtin Betrieben des Fleischer-Handwerks und der Fleisch- und Wurstwarenindustriein Fleischerfach- und Einzelhandelsgeschäftenin Fleischgroßmärkten, in Schlacht- und FleischzerlegebetriebenArbeitsorte:Fleischermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Schlachthallen, Ausbein- und Zerlegeräumen, Wurstküchen, Räucherräumenin Werkhallen oder Kühlräumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Fleischer/inodereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Fleis...

Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform Teilweise bereiten Lehrgänge auch separat auf einzelne Teile der Meisterprüfung vor.

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft):Teil I - Fachpraktischer Teil und Teil II - Fachtheoretischer Teil (werden häufig zusammen angeboten): ca. 220 StundenTeil III - Betriebswirtschaftlicher, kaufmännischer und rechtlicher Teil: ca. 240 StundenTeil IV - Berufs- und arbeitspädagogischer Teil: ca. 115 StundenGesamtstundenzahl: ca. 575 Stunden

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen für das Meisterprüfungsprojekt sowie ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Fachpraxis (Teil I):Fleisch auswählen und beurteilenFeinkost und Fleischprodukte nach Rezept herstellen, z.B. verschiedene Wurstsortendie Einzelstücke in laden- und verkaufsfertige Teile zerlegen und herrichten, Fleischwaren dekorieren Erzeugnisse optimal präsentieren, z.B. für den Verkauf oder für BüfettsFachtheorie (Teil II):Transportmöglichkeiten für Schlachttiere unter Berücksichtigung tierschutzrechtlicher Bestimmungen aufzeigen und auswählenTierkörper, -hälften und -viertel im Hinblick auf Qualität, Fleischreifung und Möglichkeiten zum Verkauf und zur Verarbeitung beurteilenRezepturen für Fleischgerichte und -erzeugnisse darstellen und abwandelnHerstellungsverfahren von Fleischerzeugnissen auswählen, Auswahl begründenAngebotsunterlagen erstellen und Angebote auswerten, Angebotskalkulation durchführenMethoden und Verfahren der Arbeitsplanung und -organisation bewertenrechtliche Vorschriften und technische Normen sowie allgemein anerkannte Regeln der Technik anwendenbetriebliche Kostenstrukturen überprüfen; betriebliche Kennzahlen ermittelnMarketingmaßnahmen erarbeiten Aufgaben der Personalverwaltung wahrnehmen; den Zusammenhang zwischen Personalverwaltung sowie Personalführung und -entwicklung darstellenBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik: z.B. um stoffliche Zusammensetzungen von Fleischerzeugnissen zu berechnenWirtschaft/Recht: z.B. um einen Betrieb zu führenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Führungsinstrumente wie Feedback einzusetzen

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus

Weiterbildung im Ausland

Für eine Weiterbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeiten:ÖsterreichWeiterbildungsangebote: AMS - Arbeitsmarktservice Österreich - Weiterbildungsdatenbank und WIFI Österreich(z.B. mit dem Suchbegriff "Fleischer/in")SchweizWeiterbildungsangebote: wab - Die Weiterbildungsdatenbank der Schweiz(z.B. mit dem Suchbegriff "Metzgermeister/in")Dokumentation beruflicher AuslandserfahrungenDer Europass bietet die Möglichkeit, im Ausland absolvierte Lernaufenthalte zu dokumentieren.Weitere Informationen zum Europass

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fleischermeister/in an:Bereich LebensmittelIndustriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung LebensmittelStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Lebensmitteltechnik Schwerpunkt Feinkost und Fertiggerichte/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Lebensmitteltechnik Schwerpunkt Fleischereitechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Lebensmitteltechnik Schwerpunkt Lebensmittelverarbeitungstechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Lebensmitteltechnik Schwerpunkt Produktentwicklung und Qualitätsmanagement/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Lebensmitteltechnik (ohne Schwerpunkt)/Bachelor Professional in TechnikGeprüfter Verkaufsleiter/Geprüfte Verkaufsleiterin im LebensmittelhandwerkGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in der Herstellung von Lebensmitteln übernehmen

Entwicklung der Weiterbildung

1975:Verordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und die Prüfungsanforderungen im Fleischer-Handwerk tritt in Kraft1996:neue Verordnung: zum praktischen Teil der Prüfung gehört nun eine Meisterprüfungsarbeit und eine Arbeitsprobe 2013:modernisierte Verordnung: Aspekte wie Kundenberatung, Betriebsführung und -organisation sowie Auftragsabwicklung werden stärker gewichtet2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungFleischermeister/FleischermeisterinInhabende eines Meistertitels dürfen zusätzlich die Bezeichnung "Bachelor Professional in" unter Angabe des Handwerks führen.

Die Weiterbildung im Überblick

Fleischermeister bzw. -meisterin ist eine berufliche Weiterbildung. Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Fleischermeister/innen z.B. in Betrieben des Fleischer-Handwerks und der Fleisch- und Wurstwarenindustrie sowie in Fleischerfach- und Einzelhandelsgeschäften.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Fleischerei bis hin zu Lebensmittelrecht.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Betriebswirt/in nach der Handwerksordnung abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Lebensmitteltechnologie erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb des Fleischer-Handwerks. Hierfür ist in diesem zulassungspflichtigen Handwerk eine Eintragung in die Handwerksrolle erforderlich. Auch die Übernahme eines Partyservices oder einer Gaststätte ist möglich.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Meisterprüfung im HandwerkVerordnung über die Meisterprüfung in den Teilen I und II im Fleischer-Handwerk (Fleischermeisterverordnung - FleiMstrV) vom 04.10.2012 (BGBl. I S. 2109), geändert durch Artikel 2 Abs. 75 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Zur Prüfung und WeiterbildungGrundlagen für alle Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über das Zulassungs- und allgemeine Prüfungsverfahren für die Meisterprüfung im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Meisterprüfungsverfahrensverordnung - MPVerfV), verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Weitere Grundlagen für die Teile III und IV der Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über die Meisterprüfung in den Teilen III und IV im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Allgemeine Meisterprüfungsverordnung - AMVO) vom 26.10.2011 (BGBl. I S. 2149), geändert durch Artikel 2 Abs. 97 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil III der Meisterprüfung im Handwerk, Stand 2011 (Ludwig-Fröhler-Institut, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (DHI))Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil IV der Meisterprüfung im Handwerk, erstellt durch den Arbeitskreis Rahmenlehrplan Teil IV der Meisterprüfung, Hrsg. Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (DHI)Übergreifend für Weiterbildung und TätigkeitGesetz zur Ordnung des Handwerks (Handwerksordnung) in der Fass...

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Fleischer/inodereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Fleischer-HandwerkEin Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.Der Umgang mit Lebensmitteln erfordert eine Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Fleischermeister/Fleischermeisterin/Bachelor Professional im Fleischer-Handwerk

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Fleischermeister/Fleischermeisterin/Bachelor Professional im Fleischer-Handwerk in Deutschland?

Aufgaben und Tätigkeiten Fleischermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. die gesamte Fleischerei. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität und Vermarktung der Fleisch- und Wurstwaren sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, stellen z.B. anspruchsvolle Produkte her und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Fleischermeister und -meisterinnen sind beschäftigtin Betrieben des Fleischer-Handwerks und der Fleisch- und Wurstwarenindustriein Fleischerfach- und Einzelhandelsgeschäftenin Fleischgroßmärkten, in Schlacht- und FleischzerlegebetriebenArbeitsorte:Fleischermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Schlachthallen, Ausbein- und Zerlegeräumen, Wurstküchen, Räucherräumenin Werkhallen oder Kühlräumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Fleischer/inodereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Fleischer-HandwerkInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Fleisch auswählen und beurteilenFeinkost und Fleischprodukte nach Rezept herstellen, z.B. verschiedene Wurstsortendie Einzelstücke in laden- und verkaufsfertige Teile zerlegen und herrichten, Fleischwaren dekorieren Erzeugnisse optimal präsentieren, z.B. für den Verkauf oder für BüfettsFachtheorie (Teil II):Transportmöglichkeiten für Schlachttiere unter Berücksichtigung tierschutzrechtlicher Bestimmungen aufzeigen und auswählenTierkörper, -hälften und -viertel im Hinblick auf Qualität, Fleischreifung und Möglichkeiten zum Verkauf und zur Verarbeitung beurteilenRezepturen für Fleischgerichte und -erzeugnisse darstellen und abwandelnHerstellungsverfahren von Fleischerzeugnissen auswählen, Auswahl begründenAngebotsunterlagen erstellen und Angebote auswerten, Angebotskalkulation durchführenMethoden und Verfahren der Arbeitsplanung und -organisation bewertenrechtliche Vorschriften und technische Normen sowie allgemein anerkannte Regeln der Technik anwendenbetriebliche Kostenstrukturen überprüfen; betriebliche Kennzahlen ermitteln Marketingmaßnahmen erarbeiten Aufgaben der Personalverwaltung wahrnehmen; den Zusammenhang zwischen Personalverwaltung sowie Personalführung und -entwicklung darstellenBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)

Ist Fleischermeister/Fleischermeisterin/Bachelor Professional im Fleischer-Handwerk eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Fleischermeister/Fleischermeisterin/Bachelor Professional im Fleischer-Handwerk" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Fleischermeister/Fleischermeisterin/Bachelor Professional im Fleischer-Handwerk qualifiziert werden?

Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Fleischer/inodereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Fleischer-HandwerkEin Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.Der Umgang mit Lebensmitteln erfordert eine Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Wo arbeiten Fleischermeister/Fleischermeisterin/Bachelor Professional im Fleischer-Handwerk in Deutschland typischerweise?

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Handwerkskammern oder Fachschulen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Wie hoch ist das typische Gehalt für Fleischermeister/Fleischermeisterin/Bachelor Professional im Fleischer-Handwerk in Deutschland?

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

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