Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten
Fachkraft - Holz- und Bautenschutzarbeiten
Was ist Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie und im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 2 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Kunst, Kunstwissenschaft →Der Beruf Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:
– Church Music
Master · Hochschule für Musik Freiburg
– Elemental Music Pedagogy
Master · Hochschule für Musik Freiburg
3D Animation for Film and Games
Master · Technische Hochschule Köln
Accessory Design
Bachelor · Hochschule Pforzheim
Accordion
Bachelor · Hochschule für Musik Würzburg
Accordion
Master · Hochschule für Musik Würzburg
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Fachkräfte für Holz- und Bautenschutzarbeiten werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe der Bauwirtschaft, spezialisierte Betriebe für Holz- und Bautenschutz): Baustellen Berufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Berlin (Berlin):Knobelsdorff-Schule Oberstufenzentrum Bautechnik Ifür die Länder Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland in Friedberg (Hessen):Johann-Philipp-Reis-Schule Die Berufsschulefür die Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein in Rendsburg (Schleswig-Holstein):Berufsbildungszentrum am Nord-Ostsee-Kanal- AöR -Europaschule-Quelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie und im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 2 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Holz- und Bautenschutzarbeiten verhindern bzw. beseitigen mit unterschiedlichen chemischen Verfahren Insekten- und Pilzbefall an Holz- und anderen Bauwerksteilen. Sie prüfen Holzbauteile auf Schäden, z.B. ob sie von Pilzen oder Insekten befallen oder ob sie zu feucht geworden sind. Sind Bauteile von holzschädigenden Insekten, z.B. Ameisen oder Käfern, befallen, dokumentieren sie den Befall, bekämpfen ihn und beseitigen eingetretene Schäden. Zur Schädlingsbekämpfung setzen sie chemische und thermische Verfahren ein. Wenn ein erneutes Auftreten von Schadinsekten zu befürchten ist, verhindern sie dies durch vorbeugende Maßnahmen. Auch nicht geschädigte Bauteile sichern sie. Zur Bearbeitung bereiten sie die Untergründe vor und führen Abdichtungsarbeiten im Innen- und Außenbereich durch. Sie trocknen durchfeuchtete Gebäude durch Belüftung oder Heißluftbehandlung, wechseln beschädigte Bauteile aus und bringen Sanierputz an. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Holz- und Bautenschutzarbeiten finden Beschäftigung im Ausbaugewerbein Hochbauunternehmenin Dienstleistungsbetrieben für Desinfektion und SchädlingsbekämpfungArbeitsorte:Fachkräfte für Holz- und Bautenschutzarbeiten arbeiten in erster Liniein...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungFachkraft für Holz- und BautenschutzarbeitenBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer2 JahreWas macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Holz- und Bautenschutzarbeiten verhindern bzw. beseitigen mit unterschiedlichen chemischen Verfahren Insekten- und Pilzbefall an Holz- und anderen Bauwerksteilen. Sie prüfen Holzbauteile auf Schäden, z.B. ob sie von Pilzen oder Insekten befallen oder ob sie zu feucht geworden sind. Sind Bauteile von holzschädigenden Insekten, z.B. Ameisen oder Käfern, befallen, dokumentieren sie den Befall, bekämpfen ihn und beseitigen eingetretene Schäden. Zur Schädlingsbekämpfung setzen sie chemische und thermische Verfahren ein. Wenn ein erneutes Auftreten von Schadinsekten zu befürchten ist, verhindern sie dies durch vorbeugende Maßnahmen. Auch nicht geschädigte Bauteile sichern sie. Zur Bearbeitung bereiten sie die Untergründe vor und führen Abdichtungsarbeiten im Innen- und Außenbereich durch. Sie trocknen durchfeuchtete Gebäude durch Belüftung oder Heißluftbehandlung, wechseln beschädigte Bauteile aus und bringen Sanierputz an. Wo arbeitet man?Fachkräfte für Holz- und Bautenschutzarbeiten finden Beschäftigung im Ausbaugewerbein Hochbauunternehmenin Dienstleistungsbetrieben für Desinfektion und SchädlingsbekämpfungWeitereBerufe im AusbauBerufe mit Holz
▶ Ausbildungsdauer
2 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan 1. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Unterscheiden von Schäden an Holz, Holzbauteilen und Einbindungsbereichen sowie Vorbereiten dieser UntergründeDurchführen von vorbeugenden Maßnahmen gegen holzzerstörende Pilze und InsektenBehandeln und Beseitigen von PilzbefallVorbereiten und Durchführen nachträglicher Außen- und Innenabdichtungen an erdberührten BauteilenAustrocknen durchfeuchteter BauwerkeAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Einrichten eines ArbeitsplatzesFreilegen einer KelleraußenwandTeilerneuern eines Bauteiles aus MauerwerkTeilerneuern eines Bauteiles aus StahlbetonErneuern eines HolzbauteilesZwischenprüfung am Ende des 1. Ausbildungsjahres2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefen der Kenntnisse aus dem 1. AusbildungsjahrBekämpfen holzzerstörender InsektenVorbereiten und Durchführen nachträglicher chemischer HorizontalabdichtungenVorbereiten von Flächen und Aufbringen von SanierputzenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Bekämpfen von HolzschädlingenAbdichten einer KelleraußenwandSanieren eines PutzschadensErmitteln und Behandeln von PilzbefallAbschluss-/Gesellenprüfung am Ende des 2. Ausbildungsjahres
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:welche Holzarten und Holzschädlinge es gibt und wie man die Bauteile für die Bearbeitung vorbereitetwie man mit verschiedenen chemischen Verfahren dem Insekten- und Pilzbefall vorbeugen kannwie durchfeuchtete Bauwerke ausgetrocknet werden könnenwie man sachgemäß mit den Werkstoffen, insbesondere chemischen Gefahrstoffen, umgehtwie man Arbeitsschritte plant und vorbereitet und wie man Werkzeuge, Geräte und Maschinen handhabt und wartet welche holzschädigenden Insekten es gibt, wie man sie erkennt und den Schädlingsbefall dokumentiertwie man holzzerstörende Insekten durch verschiedene Verfahren bekämpft und dabei die passenden Holzschutzmittel einsetztwas bei Gesprächen mit Kunden wichtig istwie man zur Qualitätssicherung beitragen kannDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Bekämpfen von Holzschädlingen, Ermitteln und Behandeln von Pilzbefall, Abdichten einer Kelleraußenwand)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. vorbeugende Maßnahmen an Bauwerken und Bauwerksteilen durchführen, Untergründe vorbereiten, befallene Bauteile behandelnUmgebung: wechselnde Baustellen, z.T. im Freien bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen, Dämpfe und Gerüche von Imprägnier-, Holzschutzmitteln und InsektizidenKleidung: Schutzkleidung (z.B. Arbeitshandschuhe, Sicherheitsschuhe, Schutzhelm)Arbeitszeit: z.T. längere Abwesenheit vom WohnortAnforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Abdichten von Mauern) Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von spezifischen Schadsymptomen an Holz und Holzbauteilen oder Mauerwerk)Handwerkliches Geschick (z.B. beim Auftragen von Holzschutzmitteln oder Versiegeln von Flächen und Fugen)Schwindelfreiheit (z.B. beim Arbeiten auf Gerüsten und Arbeitsbühnen) Gute körperliche Konstitution (z.B. bei Arbeiten im Freien oder beim Tragen schwerer Bauteile)An der BerufsschuleUnterricht als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Baugewerbe neue Bundesländer - ohne Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €Beispiel Baugewerbe alte Bundesländer - ohne Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €Beispiel Baugewerbe Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Werken/Technik: z.B. um mit verschiedenen Werkzeugen zu arbeitenMathematik: z.B. um die Dosierung von Holzschutzmitteln zu berechnenBiologie: z.B. um sich Wissen über tierische und pflanzliche Holzschädlinge anzueignen Chemie: z.B. um Chemikalien einzusetzen
▶ Zusatzqualifikationen
Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten an:Bereich AusbauHolz- und Bautenschützer/Holz- und Bautenschützerin Fachrichtung BautenschutzHolz- und Bautenschützer/Holz- und Bautenschützerin Fachrichtung HolzschutzAusbaufacharbeiter/Ausbaufacharbeiterin Schwerpunkt EstricharbeitenAusbaufacharbeiter/Ausbaufacharbeiterin Schwerpunkt Fliesen-, Platten- und MosaikarbeitenAusbaufacharbeiter/Ausbaufacharbeiterin Schwerpunkt StuckateurarbeitenAusbaufacharbeiter/Ausbaufacharbeiterin Schwerpunkt TrockenbauarbeitenAusbaufacharbeiter/Ausbaufacharbeiterin Schwerpunkt Wärme-, Kälte- und SchallschutzarbeitenAusbaufacharbeiter/Ausbaufacharbeiterin Schwerpunkt ZimmerarbeitenIsolierfacharbeiter/IsolierfacharbeiterinGemeinsamkeit:Tätigkeit auf Baustellen, dabei Schutzanstriche auftragen bzw. Dämmstoffe und Verkleidungen anbringen
▶ Entwicklung der Ausbildung
2007:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz über die Berufsausbildung im Holz- und Bautenschutzgewerbe tritt in KraftBerufsabschluss Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten ist ein 2-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie und im Handwerk.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungFachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Fachkräfte für Holz- und Bautenschutzarbeiten verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Fachkräfte für Holz- und Bautenschutzarbeiten in Hochbaubetrieben oder Unternehmen für Desinfektion und Schädlingsbekämpfung.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Holzschutz bis hin zu Schädlingsbekämpfung.Beruflich weiterkommenNach erfolgreicher Abschluss-/Gesellenprüfung können Fachkräfte für Holz- und Bautenschutzarbeiten unter bestimmten Voraussetzungen ihre Ausbildung um ein Jahr fortsetzen und die Prüfung als Holz- und Bautenschützer/in der Fachrichtung Bautenschutz oder Holz- und Bautenschützer/in der Fachrichtung Holzschutz ablegen.Eine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Meister/in im Holz- und Bautenschutzgewerbe abzulegen.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Bauingenieurwesen erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit...
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es in den Ausbildungsbereichen Handwerk sowie Industrie und Handel insgesamt 3 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. Alle verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss. Quelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung im Holz- und Bautenschutzgewerbe (HolzBauSchAusbV) vom 02.05.2007 (BGBl. I S. 610)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten, Holz- und Bautenschützer/Holz- und Bautenschützerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 15.03.2007)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
▶ Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten
Nach bestandener Abschluss-/Gesellenprüfung im Beruf Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten kann die Berufsausbildung ggf. in dem darauf aufbauenden Ausbildungsberuf Holz- und Bautenschützer/in fortgesetzt werden.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Holz- und Bautenschutzarbeiten verhindern bzw. beseitigen mit unterschiedlichen chemischen Verfahren Insekten- und Pilzbefall an Holz- und anderen Bauwerksteilen. Sie prüfen Holzbauteile auf Schäden, z.B. ob sie von Pilzen oder Insekten befallen oder ob sie zu feucht geworden sind. Sind Bauteile von holzschädigenden Insekten, z.B. Ameisen oder Käfern, befallen, dokumentieren sie den Befall, bekämpfen ihn und beseitigen eingetretene Schäden. Zur Schädlingsbekämpfung setzen sie chemische und thermische Verfahren ein. Wenn ein erneutes Auftreten von Schadinsekten zu befürchten ist, verhindern sie dies durch vorbeugende Maßnahmen. Auch nicht geschädigte Bauteile sichern sie. Zur Bearbeitung bereiten sie die Untergründe vor und führen Abdichtungsarbeiten im Innen- und Außenbereich durch. Sie trocknen durchfeuchtete Gebäude durch Belüftung oder Heißluftbehandlung, wechseln beschädigte Bauteile aus und bringen Sanierputz an. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Holz- und Bautenschutzarbeiten finden Beschäftigung im Ausbaugewerbein Hochbauunternehmenin Dienstleistungsbetrieben für Desinfektion und SchädlingsbekämpfungArbeitsorte:Fachkräfte für Holz- und Bautenschutzarbeiten arbeiten in erster Liniein Gebäudenan Gebäuden im FreienDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Büroräumen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Abdichten von Mauern) Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von spezifischen Schadsymptomen an Holz und Holzbauteilen oder Mauerwerk)Handwerkliches Geschick (z.B. beim Auftragen von Holzschutzmitteln oder Versiegeln von Flächen und Fugen)Schwindelfreiheit (z.B. beim Arbeiten auf Gerüsten und Arbeitsbühnen) Gute körperliche Konstitution (z.B. bei Arbeiten im Freien oder beim Tragen schwerer Bauteile)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um mit verschiedenen Werkzeugen zu arbeiten)Mathematik (z.B. um die Dosierung von Holzschutzmitteln zu berechnen)Biologie (z.B. um sich Wissen über tierische und pflanzliche Holzschädlinge anzueignen)Chemie (z.B. um Chemikalien einzusetzen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €
Ist Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten in Deutschland typischerweise? ▼
Fachkräfte für Holz- und Bautenschutzarbeiten werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe der Bauwirtschaft, spezialisierte Betriebe für Holz- und Bautenschutz): Baustellen Berufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Berlin (Berlin):Knobelsdorff-Schule Oberstufenzentrum Bautechnik Ifür die Länder Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland in Friedberg (Hessen):Johann-Philipp-Reis-Schule Die Berufsschulefür die Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein in Rendsburg (Schleswig-Holstein):Berufsbildungszentrum am Nord-Ostsee-Kanal- AöR -Europaschule-Quelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.