Editionswissenschaft (weiterführend)
Was ist Editionswissenschaft (weiterführend)?
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Kunst, Kunstwissenschaft →Der Beruf Editionswissenschaft (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:
– Church Music
Master · Hochschule für Musik Freiburg
– Elemental Music Pedagogy
Master · Hochschule für Musik Freiburg
3D Animation for Film and Games
Master · Technische Hochschule Köln
Accessory Design
Bachelor · Hochschule Pforzheim
Accordion
Bachelor · Hochschule für Musik Würzburg
Accordion
Master · Hochschule für Musik Würzburg
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sind an der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
▶ Studiendauer
Regelstudiendauer: 2-4 Semester
▶ Studienkosten
Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)
▶ Studieninhalte
Pflichtmodule, z.B.:Archiv, Recherche und RechtEditionswissenschaftliche GrundlagenMaterialität und MedialitätWahlpflichtmodule, z.B.:Alte und neue literarische TexteDigitale MedienproduktionEdieren in verschiedenen DisziplinenEdition von multimedialen DokumentenHistorische GrundwissenschaftenLiteratur-, medien- und kulturwissenschaftliche KontexteMethoden und Praktiken des EdierensMusikwissenschaftNeue MedienTypografie und LayoutVerlagswesenXML-basierte MedienproduktionPraktische Studieninhalte:Ggf. Praktika (z.B. in Bibliotheken)
▶ Studiensituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in einem Verlag), Berufseinstieg vorbereiten
▶ Studienalternativen
Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Editionswissenschaft (weiterführend) sein:Bereich Druck und MedienMedienwissenschaft (weiterführend)Medienwirtschaft, -management (weiterführend)Buchhandel, Verlagswirtschaft (weiterführend)Buchwissenschaft (weiterführend)Medienproduktion (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse in den Bereichen Medienproduktion und -gestaltung, Urheberrecht und Verlagskunde, konventionelles und elektronisches Publizieren erwerbenBereich Archiv, Bibliothek und DokumentationArchivwissenschaft (weiterführend)Bibliotheks-, Informationswissenschaft (weiterführend)Gemeinsamkeit:Texte, Notenwerke oder andere Dokumente zu bestimmten Themenkomplexen bzw. aus bestimmten Zeiten recherchieren, sichten und zugänglich machenBereich Sprach- und LiteraturwissenschaftenAllgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft (weiterführend)Digitale Geisteswissenschaften/Computerphilologie (weiterführend)Gemeinsamkeit:Quellen, z.B. literaturgeschichtliche Texte oder Daten, erschließen, dokumentieren, analysieren bzw. interpretieren
▶ Zugangsstudienfächer
Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft (grundständig)Digitale Geisteswissenschaften/Computerphilologie (grundständig)Germanistik (grundständig)
▶ Zusatzqualifikationen
Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage: BetriebswirtschaftKommunikationAuch Wahlpflicht- und Wahlmodule, z.B. zum Thema Digitale Medienproduktion, und Praktika (z.B. in einem Verlag) bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass
▶ Das Studium im Überblick
Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.
▶ Studiengangsbezeichnungen
BeispieleEditions- und Dokumentwissenschaft (Master)
▶ Mögliche Tätigkeitsfelder
Für Masterabsolventen der Editionswissenschaft bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Medienproduktion (Print, Online, Multimedia) oder Redaktion, Journalismus, Lektorat.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.
▶ Entwicklung des Studienfachs
Antike:Beginn der Edition literarischer Texte in der AntikeBis zum 20. Jahrhundert:Unterscheidung von zwei Textarten in der Editionspraxis:Texte mit klarer Autorschaft (nach Gutenbergs Buchdruck)Texte von der Antike bis zur Buchdruck-ÄraEditionswissenschaft zunächst als Teilbereich verschiedener Philologien, z.B. der Germanistik1980er-Jahre:Etablierung eigenständiger Studiengänge der Editionswissenschaft1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und LehrendenEnde des 20. Jahrhunderts bis heute:Erweiterung der Studieninhalte im Zuge der Digitalisierung: digitale Editionen, innovative Darstellungs- und Arbeitsmethoden
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussgradMaster of Arts (M.A.)
▶ Vergütung während des Studiums
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.
▶ Rechtliche Regelungen für das Studium
BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach
▶ Zugangsvoraussetzungen für das Studium
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges sprach-, literatur- oder kulturwissenschaftliches Studium, z.B. im Studienfach Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft, vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Editionswissenschaft (weiterführend)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Editionswissenschaft (weiterführend) in Deutschland? ▼
Experte für Editionswissenschaften (Master-Niveau) in Deutschland, insbesondere durch die Erstellung kritischer und wissenschaftlicher Editionen historischer, literarischer oder wissenschaftlicher Texte, zum Erhalt des kulturellen Erbes und dieser Met
Ist Editionswissenschaft (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Editionswissenschaft (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Editionswissenschaft (weiterführend) qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges sprach-, literatur- oder kulturwissenschaftliches Studium, z.B. im Studienfach Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft, vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.
Wo arbeiten Editionswissenschaft (weiterführend) in Deutschland typischerweise? ▼
Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sind an der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Editionswissenschaft (weiterführend) in Deutschland? ▼
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.