Brauerei-, Getränketechnologie (weiterführend)
Was ist Brauerei-, Getränketechnologie (weiterführend)?
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Mathematik, Naturwissenschaften →Der Beruf Brauerei-, Getränketechnologie (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften:
- Biodiversity Sciences
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Bioinformatik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Life Science Innovation
Master · Hochschule Albstadt-Sigmaringen
- Medizinische Physik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Physik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Polymer Materials Science
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sind an der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
▶ Studiendauer
Regelstudiendauer: 2-4 Semester
▶ Studienkosten
Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)
▶ Studieninhalte
Pflichtmodule, z.B.:Advanced Brewing TechnologyAnlagenplanung und ProzesstechnikAutomatisierungs- und RegelungstechnikBrau- und GetränkeverfahrenstechnikLebensmittelsicherheitMikrobiologie der GetränkeQualitätssicherung der LebensmittelbereitstellungSpezielle BiochemieVerfahrenstechnikWissenschaftliches RechnenWahlpflichtmodule, z.B.:Betriebswirtschaftslehre in der GetränkeindustrieBierproduktaufbereitungMarketing in der KonsumgüterindustrieSpezialanalytik in der Brauerei Versuchsplanung und -auswertung in der LebensmitteltechnologiePraktische Studieninhalte:Ggf. Praktika (z.B. in Betrieben der Getränkeherstellung)
▶ Studiensituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen Praktische Übungen: z.B. im Labor Übungen zur physikalischen Chemie durchführen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Brauerei- bzw. Getränke herstellenden Betrieben, in Mälzereien, Brauereien, Betrieben der Getränkeherstellung, Betrieben des Brauerei-, Getränkeanlagenbaus), Berufseinstieg vorbereiten
▶ Studienalternativen
Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Brauerei-, Getränketechnologie (weiterführend) sein:Bereich LebensmittelLebensmittelchemie (weiterführend)Lebensmitteltechnologie (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse in anorganischer und organischer Chemie, Mikrobiologie, Lebensmittelchemie und -analytik, z.T. auch in Verfahrenstechnik erwerbenBereich Maschinen- und AnlagenbauProduktionstechnik (weiterführend)Verfahrenstechnik (weiterführend)Gemeinsamkeiten:Anlagen und Geräte entwickeln, technische Berechnungen durchführenKenntnisse in Mathematik, Physik, Chemie und Elektrotechnik erwerben
▶ Zugangsstudienfächer
Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Brauerei-, Getränketechnologie (grundständig)Lebensmitteltechnologie (grundständig)Weinbau, Önologie (grundständig)Ernährungswissenschaft, Ökotrophologie (grundständig)
▶ Zusatzqualifikationen
Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:Interkulturelle KommunikationFremdsprachenModerationKommunikationAuch Wahlpflicht- und Wahlmodule wie Bioverfahrenstechnik können Zusatzqualifikationen vermitteln.Praktika z.B. in der Getränkeindustrie bereiten gezielt auf das Berufsleben vor. Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass
▶ Das Studium im Überblick
Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das können z.B. Getränkeverfahrenstechnik und -prozesstechnik, Biofunktionalität der Lebensmittel oder Marketing in der Konsumgüterindustrie sein.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.
▶ Studiengangsbezeichnungen
BeispieleBrauerei- und Getränketechnologie (Master)Brauwesen und Getränketechnologie (Master)Getränketechnologie (Master)
▶ Mögliche Tätigkeitsfelder
Für Masterabsolventen im Bereich Brauerei-, Getränketechnologie bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Getränkeherstellung, Produktionsplanung, -steuerung oder Vertrieb, Verkauf.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.
▶ Entwicklung des Studienfachs
Ab dem 19. Jahrhundert:Weiterentwicklung des Brauwesens bzw. der Getränkeherstellung durch technische Innovationen, z.B. Kältemaschinen, industrielle Produktion1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und LehrendenAb 2009:zunehmende Etablierung von interdisziplinären Studiengängen21. Jahrhundert:Prägung der Brauerei- und Getränketechnologie durch Computertechnologie, Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeitsfragen
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussgradMaster of Science (M.Sc.)
▶ Vergütung während des Studiums
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.
▶ Rechtliche Regelungen für das Studium
BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach
▶ Zugangsvoraussetzungen für das Studium
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Brauerei-, Getränketechnologie vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Brauerei-, Getränketechnologie (weiterführend)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Brauerei-, Getränketechnologie (weiterführend) in Deutschland? ▼
In Deutschland umfasst der Beruf der Bier- und Getränketechnologie (Vertiefung) die Planung der Produktionsprozesse von Bier, Wein, alkoholfreien Getränken und anderen flüssigen Lebensmittelprodukten,
Ist Brauerei-, Getränketechnologie (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Brauerei-, Getränketechnologie (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Brauerei-, Getränketechnologie (weiterführend) qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Brauerei-, Getränketechnologie vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.
Wo arbeiten Brauerei-, Getränketechnologie (weiterführend) in Deutschland typischerweise? ▼
Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sind an der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Brauerei-, Getränketechnologie (weiterführend) in Deutschland? ▼
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.