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Berufssportler/Berufssportlerin

Berufssportler/in

Grundberuf Sprach- und Kulturwissenschaften KldB B 94243

Was ist Berufssportler/Berufssportlerin?

Ein Profisportler in Deutschland ist eine Person, die ihr Leben dem Leistungssport gewidmet hat, um in ihrer gewählten Sportart auf höchstem Niveau Leistung zu erbringen, ihre Vereine oder Nationalmannschaften zu vertreten und Erfolge zu erzielen. Seine Hauptaufgabe ist es,

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Sprach- und Kulturwissenschaften →

Der Beruf Berufssportler/Berufssportlerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Sprach- und Kulturwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

Berufsbild für LeistungssportpersonalFußballtrainingLeistungssport (LSP)Online-Studienführer SportwissenschaftSport-studieren.de - Der Wegweiser zu Deinem StudiumSpuRt - Zeitschrift für Sport und Recht

Trends

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) im SportDie digitale Transformation verändert den Sport - insbesondere den Fußball. Fans erhalten in Echtzeit personalisierte Informationen rund um ein Spiel. Künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning sagen künftig z.B. Torchancen voraus und ermitteln passende Spieler bzw. Spielerinnen für bestimmte Teams. Digitale Technologien tragen zudem zur Stärkung der Fanbindung bei: Wer positive digitale Erlebnisse macht, besucht häufiger Spiele im Stadion, nutzt vermehrt Live-Streams und investiert mehr in Fanartikel. Beschäftigte im Sportbereich werden sich verstärkt mit den Einsatzmöglichkeiten und Potenzialen digitaler Technologien auseinandersetzen.

Arbeitsorte

Berufssportler und Berufssportlerinnen arbeiten meistin Sport- und Turnhallen bzw. auf Sportplätzenin Trainings- und FitnessräumenSie arbeiten ggf. auchbei Sportveranstaltungen als Kommentator/in

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die in diesem Beruf grundsätzlich erforderlich sind:LeistungssportTrainingWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:FitnesstrainingKonditionstrainingSportveranstaltungen organisieren, betreuenWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Sportarten"

Arbeitssituation

Berufssportler/innen verwenden je nach Disziplin Sportgeräte wie Rennräder, Bälle, Tennis- oder Golfausrüstungen; im Reitsport arbeiten sie mit Pferden zusammen. Sie tragen Trainingskleidung bzw. beim Wettkampf die jeweils vorgeschriebene Sportkleidung. Je nach Sportart trainieren sie im Freien oder in geschlossenen Räumen, z.B. in Sport- oder Eissporthallen. Beim Training oder bei Wettkämpfen im Freien sind sie der Witterung ausgesetzt. Berufssportler/innen trainieren (fast) täglich mehrere Stunden lang, halten aber auch erforderliche Ruhepausen ein, um sich nach anstrengenden Wettkämpfen oder Trainingseinheiten regenerieren zu können. Wettkämpfe finden an wechselnden Orten im In- und Ausland sowie oft an Wochenenden oder an Feiertagen statt. Meist arbeiten sie mit Trainern und Trainerinnen zusammen, stellen ihren Trainingsplan ggf. auch selbst auf. Mannschaftssportler/innen arbeiten eng mit ihrem Team zusammen, die Leistungen des Einzelnen wirken sich hierbei auf das Gesamtergebnis der Mannschaft aus. Sie motivieren sich durch Selbstdisziplin, kritische Reflexion und Geduld zu Höchstleistungen. Ein hohes Engagement ist für die Teilnahme an Wettkämpfen oder Meisterschaften ebenso unabdingbar wie ein striktes Zeitmanagement. Für den Kontakt mit Medien, denen sie beispielsweise Interviews geben, benötigen sie Kommunikationsstärke, für das Aushandeln von Sponsorenverträgen Verhandlungsgeschick.

Existenzgründung

Berufssportler und Berufssportlerinnen können sich in einigen Sportarten selbstständig machen, z.B. in Einzelsportarten wie Boxen oder Eiskunstlauf.

Verdienst/Einkommen

Aussagen zu den Verdienstmöglichkeiten bei dieser beruflichen Tätigkeit können nicht getroffen werden.

Branchen im Einzelnen

Sport, Fitness, WellnessErbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g., z.B. Sportverbände, Sportmannschaften, Rennställe

Zugang zur Tätigkeit

Ein bestimmter Bildungsgang ist nicht vorgeschrieben. Arbeitgebende erwarten häufig ein bestimmtes Leistungsniveau in der jeweiligen Sportart.

Arbeitsbereiche/Branchen

Berufssportler und Berufssportlerinnen finden Beschäftigung in Sportvereinen und -verbänden oder auch in Rennställen.

Tätigkeitsbezeichnungen

Berufssportler/inBerufsbezeichnung in englischer SpracheProfessional athlete (m/f)Berufsbezeichnung in französischer SpracheSportif professionel/Sportive professionelle

Die Tätigkeit im Überblick

Berufssportler und Berufssportlerinnen verdienen ihren Lebensunterhalt mit sportlicher Tätigkeit.

Stellen- und Bewerberbörsen

allgemeiner deutscher hochschulsportverband - adhfussball-jobs.deJoboramaleisurejobsSport Jobwww.fitnessjobs.de

Verbände und Organisationen

Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft e.V. (DVS)ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Arbeit im Freien (abhängig von der jeweiligen Disziplin)Arbeit in SporteinrichtungenArbeit bei Kälte, Hitze, Nässe, Feuchtigkeit, Zugluft (verschiedene Witterungseinflüsse beim Training oder Wettkampf im Freien)Unfallgefahr (Sportverletzungen oder Folgen von Übertraining)unregelmäßige Arbeitszeiten (Wettkämpfe oft abends, an Wochenenden oder Feiertagen)Arbeit unter den Augen von Kunden/Kundinnen und Gästen (bei Wettkämpfen oder Meisterschaften)Gruppen-, Teamarbeit (im Falle eines Teamsports)Arbeit im Gehen und Stehen

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Geräte, je nach Sportart z.B.: Schläger, Ball, Speer, Sport- und Turngeräte, FitnessgeräteUnterlagen, z.B.: Terminkalender, Trainingspläne, Werbe- und Sponsorenverträge

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Berufssportler und Berufssportlerinnen arbeiten gezielt auf die Teilnahme an Wettkämpfen in ihrer jeweiligen Disziplin hin. Sie trainieren dazu meist täglich. Sie planen und absolvieren ihre Trainingseinheiten meist mit der Unterstützung von Trainern und Trainerinnen. Im Wettkampf oder Spiel versuchen sie, umzusetzen, was sie im Training erarbeitet haben. Sie analysieren ihre Leistungen, stellen fest, wo Optimierungsbedarf besteht, und passen ihr Training entsprechend an.

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Sport oder Sportmanagement).

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Weitere Berufs- und Karrierechancen eröffnen sich - je nach beruflicher Vorbildung - durch eine Ausbildung (z.B. als Sportassistent/in), eine Aufstiegsweiterbildung (z.B. als Sportfachwirt/in) oder ein grundständigesStudium (z.B. im Studienfach Sportwissenschaft).Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich. Weitere Informationen:Zugang zur Hochschule in den einzelnen Bundesländern

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

Training absolvieren, Wettkämpfe vorbereiten und absolvierenTrainingseinheiten mit Trainern/Trainerinnen oder selbstständig entwickelnje nach Sportart Ausdauer, Kraft, Geschicklichkeit und Beweglichkeit trainierenmentales Training absolvierenWettkampfstrategien bzw. Spieltaktiken erarbeitenan Wettkämpfen teilnehmennach Wettkämpfen die eigenen Leistungen analysieren, Verbesserungsbedarf feststellen und das Training anpassenAufgaben in der Öffentlichkeits- und Sponsorenarbeit wahrnehmenWerbeverträge erfüllen, z.B. Fotoshootings, Werbeaufnahmen und Promotion-Auftritte absolvierenÖffentlichkeitsarbeit leisten, z.B. Interviews geben, Sportereignisse kommentieren, persönlichen Account in sozialen Medien pflegen

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Berufssportler/Berufssportlerin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Berufssportler/Berufssportlerin in Deutschland?

Ein Profisportler in Deutschland ist eine Person, die ihr Leben dem Leistungssport gewidmet hat, um in ihrer gewählten Sportart auf höchstem Niveau Leistung zu erbringen, ihre Vereine oder Nationalmannschaften zu vertreten und Erfolge zu erzielen. Seine Hauptaufgabe ist es,

Ist Berufssportler/Berufssportlerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Berufssportler/Berufssportlerin" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.

Wie kann ich in Deutschland als Berufssportler/Berufssportlerin qualifiziert werden?

Ein bestimmter Bildungsgang ist nicht vorgeschrieben. Arbeitgebende erwarten häufig ein bestimmtes Leistungsniveau in der jeweiligen Sportart.

Wo arbeiten Berufssportler/Berufssportlerin in Deutschland typischerweise?

Berufssportler und Berufssportlerinnen arbeiten meistin Sport- und Turnhallen bzw. auf Sportplätzenin Trainings- und FitnessräumenSie arbeiten ggf. auchbei Sportveranstaltungen als Kommentator/in

Wie hoch ist das typische Gehalt für Berufssportler/Berufssportlerin in Deutschland?

Aussagen zu den Verdienstmöglichkeiten bei dieser beruflichen Tätigkeit können nicht getroffen werden.

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