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Ausstellungsdesigner/Ausstellungsdesignerin

Ausstellungsdesigner/in

Grundberuf Kunst, Kunstwissenschaft KldB B 93223

Was ist Sergi Tasarımcısı?

In Deutschland ist ein Ausstellungsdesigner/eine Ausstellungsdesignerin ein kreativer Fachmann/eine kreative Fachfrau, der/die die Konzeption, Gestaltung und Realisierung von Ausstellungs- und Präsentationsflächen in einem breiten Spektrum übernimmt, von Museen über Messen bis hin zu Einzelhandelsgeschäften und Veranstaltungen.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Kunst, Kunstwissenschaft →

Der Beruf Ausstellungsdesigner/Ausstellungsdesignerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:

Detaillierte Informationen

Medien

AUMA_Compact - Infodienst für die MessewirtschaftDESIGNER IN ACTION - InfoSite für KreativeDETAIL - Das Architektur- und BauportalInitiative Kultur- und Kreativwirtschaft der BundesregierungLeitfaden Professionell arbeiten im Museumm+a reportndion Design - Brand - Innovationstores & shops

Interessen

Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um in diesem Studienberuf erfolgreich zu sein. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an kreativ-gestaltenden Tätigkeitenz.B. Erstellen von inhaltlichen, dramaturgischen und grafischen Konzeptionen für Ausstellungen aller Artz.B. Entwickeln der gestalterischen Grundaussagen und des Designs einer Ausstellungz.B. kreatives Auswählen von Videos, Fotos, Ton- oder MusikuntermalungenInteresse an praktisch-konkreten Tätigkeitenz.B. Montieren von Exponatenz.B. Anbringen von Informationstafeln

Arbeitsorte

Ausstellungsdesigner und Ausstellungsdesignerinnen arbeiten in erster Liniein Büro- und Besprechungsräumenin Messe- und Ausstellungshallen vor Ortin der WerkstattDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:EntwurfFarbdesign, FarbgestaltungFormgestaltungGestaltung, DesignKonzeption (Werbung, Marketing, PR)Messe-, AusstellungsgestaltungRaumgestaltungWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:Ausstellungen organisieren und durchführenBildbearbeitung, digitalBild- und VideogeneratorenCorporate DesignEvent-ManagementInnenarchitekturKalkulationKulturpädagogikKundenberatung, -betreuungKunstpädagogikMessebauMultimediasysteme, -technikMuseumspädagogikPräsentationRecherche, InformationsbeschaffungSchaufenstergestaltungWerbungZeichnenWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Grafik-, Bildbearbeitungs-, DTP-, Multimediasoftware"Kompetenzgruppe "Kunst-, Kultur-, Antiquariatsgegenstände"

Digitalisierung

Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Ausstellungsdesigner/innen ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:3-D-Laserscanning (z.B. die räumlichen Gegebenheiten einer geplanten Ausstellung mittels 3-D-Laserscanner digital erfassen)Augmented-Reality-Visualisierung (z.B. den Einsatz von Tablets und Datenbrillen zur Visualisierung von Zusatzinformationen planen)Bild- und Videogeneratoren (z.B. Generatoren bei der Erstellung von Ausstellungskonzepten bzw. zur Inspiration einsetzen)Digital-Asset-Management - DAM (z.B. Musik, Fotos und Videos aus DAM-Systemen für die Gestaltung von Ausstellungen abrufen)Digitale Kulturvermittlung (z.B. bei der Entwicklung von Ausstellungskonzeptionen für Museen digitale Vermittlungsstrategien einbeziehen)Holografie (z.B. den Einsatz von Hologrammen in Ausstellungen planen)Sensorik (z.B. Sensoren in Ausstellungskonzepte einplanen, die auf Besucher und Besucherinnen reagieren)Virtuelle Messen (z.B. visuelle Gestaltungskonzepte für virtuelle Messen entwerfen)Wearable Technology (z.B. bei der Gestaltung von Ausstellungen den Einsatz von Datenbrillen einplanen)

Arbeitssituation

Ausstellungsdesigner/innen führen einen Auftrag vom Entwurf bis zur praktischen Realisierung durch. Hierbei können sie ihre kreativen Fähigkeiten unter Beweis stellen, aber auch ihr handwerkliches Geschick und ihr Organisationstalent. Ein Gespür für eine ästhetische Form- und Farbgestaltung und einen gelungen Ausstellungsaufbau ist erforderlich, wenn sie Filme, Videos, Fotos oder Ton- bzw. Musikuntermalungen und Lichteffekte für eine geglückte Inszenierung der Exponate auswählen und einsetzen. Zusammen mit Museums- und Ausstellungstechnikern bzw. -technikerinnen planen sie die Art der Präsentation und die Platzierung der häufig sehr empfindlichen Ausstellungsobjekte. Betriebswirtschaftliches Denken ist nötig, um die Kundenwünsche mit den Möglichkeiten der Ausstellungsräumlichkeiten und dem entsprechenden Kostenrahmen in Einklang zu bringen. Im Beratungsgespräch mit den Auftraggebern gehen sie mit kommunikativem Geschick auf deren Wünsche und Anforderungen ein. Flexibel stellen sie sich auf die häufig wechselnden Ausstellungen und Umgebungsbedingungen ein.Einen Großteil ihrer Arbeit erledigen Ausstellungsdesigner/innen im Büro am Computer, wo sie z.B. die inhaltliche und grafische Konzeption und Gestaltung einer Ausstellung ausarbeiten oder verwaltend-organisatorische Arbeiten durchführen. Die Präsentation der Ergebnisse erfolgt meist vor Ort beim Auftraggeber.

Existenzgründung

Ausstellungsdesigner und Ausstellungsdesignerinnen können sich selbstständig machen und z.B. ein Design-Studio gründen bzw. übernehmen.

Verdienst/Einkommen

Aufgrund des großen beruflichen Spektrums sind keine repräsentativen Angaben möglich.

Branchen im Einzelnen

Messe-, Kongress-, TagungswirtschaftMesse-, Kongress- und Business-Event-VeranstalterKunst, Kultur, MuseenMuseen und SammlungenFreizeitwirtschaft, UnterhaltungErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtWerbungTätigkeiten von WerbeagenturenDesign, GestaltungInnenraumdesign und Raumgestaltung

Zugang zur Tätigkeit

Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Ausstellungsdesign.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.

Zugangsstudienfächer

Ausstellungsdesign (grundständig)Ausstellungsdesign (weiterführend)Innenarchitektur (grundständig)Innenarchitektur (weiterführend)Szenografie (grundständig)Szenografie (weiterführend)

Arbeitsbereiche/Branchen

Ausstellungsdesigner und Ausstellungsdesignerinnen finden Beschäftigung z.B.bei Ausstellungs- und Kongressveranstalternbei Museenbei Werbeagenturen und in Designateliers

Tätigkeitsbezeichnungen

Ausstellungsdesigner/inBerufsbezeichnung in englischer SpracheExhibition designer (m/f)

Arbeits- und Sozialverhalten

Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Studienberuf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. bereitwilliges Übernehmen und engagiertes Führen von fachlich besonders schwierigen Beratungsgesprächen mit Auftraggebern)Sorgfalt (z.B. genaues Planen von Leit- und Orientierungssystemen)Selbstständige Arbeitsweise (z.B. eigenständiges Entwerfen und Konstruieren der Ausstellungsarchitektur)Kreativität (z.B. Einfallsreichtum beim Entwickeln der gestalterischen Grundaussagen und des Designs einer Ausstellung; Entwicklung von inhaltlichen, dramaturgischen und grafischen Konzeptionen)Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Eingehen auf Änderungswünsche der Auftraggeber und Aufzeigen von Umsetzungsmöglichkeiten)Durchsetzungsvermögen (z.B. argumentatives Überzeugen der Auftraggeber von der zweckmäßigen dramaturgischen Konzeption einer Ausstellung)

Die Tätigkeit im Überblick

Ausstellungsdesigner und Ausstellungsdesignerinnen planen und entwickeln Ausstellungskonzeptionen für Messen, Leistungsschauen oder Museen und setzen sie um.

Stellen- und Bewerberbörsen

Blickpunkt FilmBVDGDeutscher MuseumsbundJackTiger

Verbände und Organisationen

Allianz deutscher Designer e.V. (AGD)Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. (AUMA)FAMA Fachverband Messen und Ausstellungen e.V.ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Verantwortung für Sachwerte (v.a., wenn es sich bei Exponaten um kostbare Unikate handelt)Kundenkontakt (z.B. das Ausstellungskonzept im Gespräch mit dem Kunden entwickeln)häufig wechselnde Aufgaben und Arbeitssituationen (wechselnde Ausstellungen mit immer anderen Rahmenbedingungen)Bildschirmarbeit (z.B. zum Anfertigen von 3-D-Ansichten einer Ausstellung)Arbeit in Ateliers/Studios (z.B. grafische Ateliers)Arbeit in Büroräumen (gestalterische und administrative Aufgaben erledigen)

Berufliche Einsatzmöglichkeiten

Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:Innenarchitektur, Raumausstattung, visuelles MarketingLichtplaner/LichtplanerinLehrtätigkeit an HochschulenDozent/Dozentin an Hochschulen und AkademienStudiengangkoordinator/StudiengangkoordinatorinWissenschaftliche ForschungForschungsreferent/ForschungsreferentinLeiter einer Forschungsgruppe/Leiterin einer ForschungsgruppeWissenschaftlicher Mitarbeiter/Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Geräte, Einrichtungen und Zubehör, z.B.: Videokameras, Beleuchtungs- und Leitsysteme, Vitrinen, Exponate, Plakate, Schilder, Werbetafeln Unterlagen, z.B.: Entwurfsskizzen, Ausstellungspläne und -konzepte, Auftragsunterlagen, FachliteraturBüroausstattung und Software, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon, Beamer, Scanner, Laserdrucker, CAD-Programme, Grafik- und Bildbearbeitungssoftware

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Ausstellungsdesigner und Ausstellungsdesignerinnen entwerfen gestalterische Konzepte für Ausstellungen im Bereich Messe- und Ausstellungswesen oder für Museen. Im Messewesen entwickeln sie z.B. neue Produkte oder Informationen zum touristischen Angebot eines Reiselandes. Für Museen wählen sie z.B. Ausstellungsstücke oder naturhistorische Sammlungen aus, stellen Inhalte zusammen und bauen erste Dramaturgien auf. Dabei beachten sie, dass sie Exponate in stimmigen Zusammenhängen präsentieren und sie dem Publikum zielgruppengerecht nahebringen. Dafür inszenieren sie Konzepte, wählen Präsentationsformen aus und setzen verschiedene Medien ein. Sie entwerfen das übergreifende Ausstellungsdesign von der Grundidee über die Gestaltung von Informationstafeln, Spruchbändern sowie Werbeplakaten bis hin zum Logo und zu Werbespots.

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Raumgestaltung, -ausstattung, Museologie, Messe- und Veranstaltungsmanagement, Grafik).

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Diplomabsolventen können ihre Berufs- und Karrierechancen durch ein weiterführendes Studium ausbauen, z.B. im Studienfach Ausstellungsdesign, Innenarchitektur oder Szenografie.Eine Promotion ist in der Regel für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor bzw. zur Hochschulprofessorin benötigt man in der Regel eine Habilitation. Die Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und in der öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

Präsentationen von Objekten, Produkten und Dienstleistungen entwickeln und planen Ausstellungskonzeptionen gestalterisch umsetzenVon Planung bis Realisierung inhaltliche, dramaturgische und grafische Konzeptionen für Ausstellungen erstellenbei der Auswahl und Zusammenstellung von Inhalten beraten, recherchieren und eine erste Dramaturgie aufbauendie gestalterischen Grundaussagen und das Design einer Ausstellung entwickeln, Präsentationsform und -rahmen auswählen und gestaltenAusstellungsarchitektur entwerfen und konstruieren Exponate oder Sammlungen in Sinnzusammenhängen präsentierenden Ausstellungsraum mit einbeziehen, z.B. hinsichtlich farblicher GestaltungVerschiedene Medien und Lichteffekte auswählen und einsetzenLeit- und Orientierungssysteme planengrafische Gestaltung einer Ausstellung entwerfen, von der typografischen Grundidee über Infotafeln und Illustrationen bis hin zu Logo und Gesamtdesignbegleitende Aktionen entwickeln, um die Neugier auf eine Ausstellung zu weckenIn Wissenschaft und LehreLehrveranstaltungen durchführen, ggf. Prüfungen abnehmenForschungsprojekte durchführen

Weitere Jobalternativen (Bewerbersicht)

Folgende weitere Beschäftigungsalternative bietet sich für den Beruf Ausstellungsdesigner/in an:Tätigkeitsfeld Ausstellungsmanagement, -planungMuseologe/MuseologinGemeinsamkeiten:Exponate oder Sammlungen für Publikum präsentierengeeignete Präsentationsformen wählen oder mit anderen Beteiligten entwickelnggf. museums- oder ausstellungspädagogische Aspekte berücksichtigenHinweis: Die genannte Jobalternative erfordert ggf. eine längere Einarbeitung oder eine Zusatzausbildung.

Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)

Worum geht es?Ausstellungsdesigner/innen planen und entwickeln Ausstellungskonzeptionen für Messen, Leistungsschauen oder Museen und setzen sie gestalterisch um. Exponate in Szene setzenAusstellungen sollen Interesse wecken, das Publikum soll animiert werden, Entdeckungen zu machen, sich Themenbereiche weiter zu erschließen oder sich neues Wissen anzueignen. Um die Besucher einer Ausstellung zu erreichen, ist die gestalterische Umsetzung der Themen wichtig. Angesichts der Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen bzw. der großen Museumsbestände genügt es nicht, die Exponate oder Waren zu zeigen, sondern es bedarf einer geeigneten Inszenierung. Deshalb entwickeln Ausstellungsdesigner/innen Dramaturgien für Ausstellungen und sorgen dafür, dass Ausstellungsstücke durch eine geeignete Umgebung, Lichtführung und ggf. den Einsatz elektronischer Medien voll zur Geltung kommen. Räume und ThemenweltenAm Anfang der Ausstellungsplanung stehen umfassende Recherchen, Briefings und Beratungen bei der Zusammenstellung bzw. Auswahl der Inhalte sowie der Aufbau einer ersten Dramaturgie. Ist die Ideenfindung abgeschlossen und mit den Auftraggebern besprochen, entwerfen Ausstellungsdesigner/innen die passende Architektur (z.B. Messestände, Vitrinen), um die Exponate angemessen präsentieren zu können. Entsprechend der Dramaturgie müssen die Besucher durch die Ausstellung geleitet werden. Hierfür wählen Ausstellungsdesigner/innen die jeweils passenden Leit- oder Orientierungssysteme aus, z.B. We...

Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten

Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten werden für die Ausübung möglicher Tätigkeiten in diesem Studienberuf benötigt.Fähigkeitenverbales (sprachliches) Denken (z.B. Analysieren und Entwickeln von erzählenden und dokumentarischen Texten zu Hintergründen von Ausstellungsexponaten, Künstlern und Künstlerinnen)figural-räumliches Denken (z.B. Konzipieren und Gestalten eines Ausstellungsraums)Beobachtungsgenauigkeit (z.B. genaues Wahrnehmen und Beurteilen von Besucherreaktionen für die Planung von Leit- und Orientierungssystemen)Handgeschick (z.B. Montieren und Platzieren von Exponaten am Ausstellungsort)Zeichnerische Befähigung (z.B. Erstellen von Skizzen des gestalterischen Rohentwurfs für ein Ausstellungsprojekt)Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. Planen und Realisieren eines Ausstellungskonzepts; Koordinieren der Auf- und Abbauarbeiten für eine Ausstellung)Sinn und Gespür für Ästhetik (z.B. ästhetisch ansprechendes Gestalten eines Ausstellungsraums)

Charakteristische körperliche Anforderungen

Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Exponate und Informationstafeln montieren; Leitsysteme anbringen)Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. Entwürfe für Raumkonzepte und Installationen zeichnen)Ungestörtes Sprechvermögen (z.B. Ausstellungskonzepte beim Kunden präsentieren)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. Umgebung vor der Konzepterstellung analysieren)Farbsehvermögen (z.B. Farbleitsysteme entwickeln)Räumliches Sehvermögen (z.B. Exponate einer Ausstellung wirkungsvoll platzieren)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. Kundenanliegen und -vorstellungen verstehen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen

Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Ausstellungsdesigner/in an:Job- und Besetzungsalternativenfür die Gesamttätigkeit (i.d.R. kurze Einarbeitung):Staatlich geprüfter Gestalter/Staatlich geprüfte Gestalterin Fachrichtung Farbtechnik und Raumgestaltung/Bachelor Professional in GestaltungStaatlich geprüfter Gestalter/Staatlich geprüfte Gestalterin Fachrichtung Holz/Möbel/Raumgestaltung/Bachelor Professional in Gestaltungin angrenzenden Berufen:Innenarchitekt/InnenarchitektinSzenenbildner/Szenenbildnerinmit niedrigerem Qualifikationsniveau:Gestalter/Gestalterin für visuelles MarketingEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen

Anerkennung von ausländischen Qualifikationen

Die Tätigkeit als Ausstellungsdesigner/in ist nicht reglementiert.Um mit einem im Ausland erworbenen Abschluss in diesem Beruf zu arbeiten, ist keine berufliche Anerkennung notwendig. Jedoch besteht die Möglichkeit, für ausländische Hochschulabschlüsse eine individuelle Zeugnisbewertung durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) zu beantragen. Diese kann für Bewerbungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt hilfreich sein.Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland - zentrale Informations-Hotline des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA)Für Menschen aus dem Ausland - Ein Informationsangebot der Bundesagentur für ArbeitZentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für ArbeitMake it in Germany - Das Willkommensportal der Fachkräfte-Offensive für internationale Fachkräfte

Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen

Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Exponate und Informationstafeln montieren; Leitsysteme anbringen)Eingeschränkte Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. Entwürfe für Raumkonzepte und Installationen zeichnen)Sprachstörung, Sprachfehler (z.B. Ausstellungskonzepte beim Kunden präsentieren)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. Umgebung vor der Konzepterstellung analysieren)Farbsinnstörungen (z.B. Farbleitsysteme entwickeln)Fehlendes/gestörtes räumliches Sehvermögen (z.B. Exponate einer Ausstellung wirkungsvoll platzieren)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. Kundenanliegen und -vorstellungen verstehen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Weitere Besetzungsalternativen (Arbeitgebersicht)

Folgende weitere Besetzungsalternative bietet sich für den Beruf Ausstellungsdesigner/in an:Tätigkeitsfeld Ausstellungsmanagement, -planungMuseologe/MuseologinGemeinsamkeiten:Exponate oder Sammlungen für Publikum präsentierengeeignete Präsentationsformen wählen oder mit anderen Beteiligten entwickelnggf. museums- oder ausstellungspädagogische Aspekte berücksichtigenHinweis: Die genannte Besetzungsalternative erfordert ggf. eine Einarbeitung, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Sergi Tasarımcısı

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Ausstellungsdesigner/Ausstellungsdesignerin in Deutschland?

In Deutschland ist ein Ausstellungsdesigner/eine Ausstellungsdesignerin ein kreativer Fachmann/eine kreative Fachfrau, der/die die Konzeption, Gestaltung und Realisierung von Ausstellungs- und Präsentationsflächen in einem breiten Spektrum übernimmt, von Museen über Messen bis hin zu Einzelhandelsgeschäften und Veranstaltungen.

Ist Ausstellungsdesigner/Ausstellungsdesignerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Ausstellungsdesigner/Ausstellungsdesignerin" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.

Wie kann ich in Deutschland als Ausstellungsdesigner/Ausstellungsdesignerin qualifiziert werden?

Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Ausstellungsdesign.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.

Wo arbeiten Ausstellungsdesigner/Ausstellungsdesignerin in Deutschland typischerweise?

Ausstellungsdesigner und Ausstellungsdesignerinnen arbeiten in erster Liniein Büro- und Besprechungsräumenin Messe- und Ausstellungshallen vor Ortin der WerkstattDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil

Wie hoch ist das typische Gehalt für Ausstellungsdesigner/Ausstellungsdesignerin in Deutschland?

Aufgrund des großen beruflichen Spektrums sind keine repräsentativen Angaben möglich.

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