Ausstellungsdesign (grundständig)
Was ist Ausstellungsdesign (grundständig)?
Steckbrief
Studientyp: Grundständiges Studium Studienmöglichkeiten: Kunsthochschule Abschlüsse: Diplom-Ausstellungsdesigner/in, Diplom-Szenograf/in Regelstudienzeit: 4,5 Jahre
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Kunst, Kunstwissenschaft →Der Beruf Ausstellungsdesign (grundständig) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:
– Church Music
Master · Hochschule für Musik Freiburg
– Elemental Music Pedagogy
Master · Hochschule für Musik Freiburg
3D Animation for Film and Games
Master · Technische Hochschule Köln
Accessory Design
Bachelor · Hochschule Pforzheim
Accordion
Bachelor · Hochschule für Musik Würzburg
Accordion
Master · Hochschule für Musik Würzburg
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Das Studium findet an Kunsthochschulen statt.Lernorte sind an der Kunsthochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, 3-D-Labors, Werkstätten, Studioszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
▶ Steckbrief
StudientypGrundständiges StudiumStudienmöglichkeitenKunsthochschuleAbschlüsseDiplom-Ausstellungsdesigner/in, Diplom-Szenograf/inRegelstudienzeit4,5 JahreStudienfach Ausstellungsdesign Das grundständige Studienfach Ausstellungsdesign vermittelt grundlegende wissenschaftliche Kenntnisse in Kunst, Szenografie und Design. Zugangsvoraussetzungenan Kunsthochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife ggf. Bestehen eines hochschulinternen AuswahlverfahrensBei besonderer künstlerischer Begabung ist das Studium auch ohne Hochschulreife möglich.Inhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Seminarthemen:Critical EcologiesGrundlagen technischen ZeichnensKlang, Praxis, NatureculturesLichtgestaltung als visuelle SpracheModulare RauminstallationenPraxiskurs LichttechnikNach dem StudiumWer ein grundständiges Studium des Ausstellungsdesigns absolviert hat, kann z.B. in den Tätigkeitsfeldern Ausstellungsmanagement, -planung oder Innenarchitektur, Raumausstattung, visuelles Marketing ins Berufsleben einsteigen.
▶ Studiendauer
Regelstudiendauer: 9 SemesterDurchschnittliche tatsächliche Studiendauer: 17 SemesterQuelle: Statistisches Bundesamt, Statistischer Bericht - Statistik der Prüfungen an deutschen Hochschulen - Prüfungsjahr 2024
▶ Studienkosten
Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)
▶ Studieninhalte
Seminarthemen, z.B.:Critical EcologiesGrundlagen technischen Zeichnens Klang, Praxis, NatureculturesLichtgestaltung als visuelle SpracheModulare RauminstallationenPraxiskurs LichttechnikPraktische Studieninhalte:Ggf. Praktika (z.B. in Galerien)
▶ Auswahlverfahren
Die Hochschulen führen Eignungsprüfungen oder Auswahlgespräche durch oder verlangen Arbeitsproben.
▶ Studiensituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen Praktische Übungen: z.B. in 3-D-Labors an Workshops zu digitalen Medien teilnehmen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Organisation: das Studium im Rahmen des vorgegebenen Studienaufbaus eigenverantwortlich planen, vorgegebene Abgabetermine und Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Galerien, Architekturbüros), Berufseinstieg vorbereiten
▶ Studienalternativen
Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Ausstellungsdesign (grundständig) sein:Bereich Design und GestaltungInnenarchitektur (grundständig)Design (grundständig)Szenografie (grundständig)Kommunikationsdesign, visuelle Kommunikation (grundständig)Mediendesign, -kunst (grundständig)Gemeinsamkeiten:Kenntnisse in Bereichen wie Kunst und Kunstgeschichte, Design, Entwurf und Gestaltungskonzeptionen erwerbenGestaltungskonzepte entwickeln und umsetzen
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium:Kunst: z.B. Kunstgeschichte und FreihandzeichnenInformatik: z.B. digitale Bildbearbeitung und CADWirtschaft: z.B. um den Zugang zu Marktforschung zu erleichternMathematik: z.B. räumliches VorstellungsvermögenEnglisch: z.B. fremdsprachige Fachliteratur lesen und verstehen
▶ Zusatzqualifikationen
Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:BetriebswirtschaftFremdsprachenZeitmanagement und ArbeitsmethodikPraktika z.B. in Galerien oder Architektenbüros bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass
▶ Das Studium im Überblick
Das grundständige Studienfach Ausstellungsdesign vermittelt grundlegende wissenschaftliche Kenntnisse in Kunst, Szenografie und Design. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.
▶ Mögliche Tätigkeitsfelder
Für Absolventen eines Diplomstudiums im Bereich Ausstellungsdesign bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Ausstellungsmanagement, -planung oder Innenarchitektur, Raumausstattung, visuelles Marketing.
▶ Entwicklung des Studienfachs
1920er-Jahre:Gründung des Deutschen Werkbunds und des BauhausesAnfang des 20. Jahrhunderts:Gründung erster Designstudiengänge: Verknüpfung künstlerischer und praktischer Ausbildung1950er-Jahre:Spezialisierung im DesignbereichEtablierung von Ausstellungsdesign als eigenständiges Studienfach1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlüsseDiplom-Ausstellungsdesigner/inDiplom-Szenograf/in
▶ Alternativen nach Studienabbruch
Folgende Ausbildungsberufe können Alternativen für das Studienfach sein:Bereich Design und GestaltungStaatlich geprüfter Assistent/Staatlich geprüfte Assistentin für InnenarchitekturBühnenmaler und Bühnenplastiker/Bühnenmalerin und Bühnenplastikerin Fachrichtung MalereiBühnenmaler und Bühnenplastiker/Bühnenmalerin und Bühnenplastikerin Fachrichtung PlastikStaatlich geprüfter Gestaltungstechnischer Assistent/Staatlich geprüfte Gestaltungstechnische AssistentinRaumausstatter/RaumausstatterinGemeinsamkeiten:Innenraumgestaltung, Beleuchtung und audiovisuellen Medieneinsatz für Räume gestaltenBereich AusbauTischler/TischlerinGemeinsamkeiten:Ausstellungs- und Messebau, InnenraumgestaltungDer Sucheinstieg über Berufsfelder eröffnet ggf. weitere Alternativen.Weitere Informationen zum Thema Perspektiven nach dem Studienabbruch:Studienabbruch - und dann?studienwahl.de
▶ Vergütung während des Studiums
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.
▶ Rechtliche Regelungen für das Studium
Regelungen auf BundesebeneMuster-Rahmenordnung für Diplomprüfungsordnungen - Universitäten und gleichgestellte Hochschulen - beschlossen von der Konferenz der Rektoren und Präsidenten der Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland am 06.07.1998 (Fassung v. 04.07.2000) und von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland am 16.10.1998 (Fassung v. 13.10.2000)Hochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Rahmenvorgaben für die Einführung von Leistungspunktsystemen und die Modularisierung von Studiengängen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 15.09.2000 i.d.F. vom 22.10.2004)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)Regelungen auf Landesebene Hochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenRegelungen auf Hochschulebene Satzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach
▶ Zugangsvoraussetzungen für das Studium
Voraussetzung für das Studium an Kunsthochschulen ist die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife oder ein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes Zeugnis.In den meisten Bundesländern ist das Studium auch ohne Hochschulreife möglich, wenn eine besondere künstlerische Begabung nachgewiesen werden kann.Informationen zum Studium ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte:Zugang zur Hochschule in den einzelnen BundesländernDarüber hinaus ist ggf. eine künstlerische Mappe vorzulegen (beispielsweise mit Zeichnungen und Skizzen).
▶ Mögliche weiterführende Studienfächer
Absolventen eines Diplomstudiums im Bereich Ausstellungsdesign können sich in einem weiterführenden Studienfach, z.B. Ausstellungsdesign, Innenarchitektur oder Szenografie, weiterqualifizieren und dadurch ihre Berufs- und Karrierechancen ausbauen.Ausstellungsdesign (weiterführend)Design (weiterführend)Innenarchitektur (weiterführend)Szenografie (weiterführend)
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Ausstellungsdesign (grundständig)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Ausstellungsdesign (grundständig) in Deutschland? ▼
Studienfach Ausstellungsdesign Das grundständige Studienfach Ausstellungsdesign vermittelt grundlegende wissenschaftliche Kenntnisse in Kunst, Szenografie und Design. Zugangsvoraussetzungenan Kunsthochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife ggf. Bestehen eines hochschulinternen AuswahlverfahrensBei besonderer künstlerischer Begabung ist das Studium auch ohne Hochschulreife möglich.Inhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Seminarthemen:Critical EcologiesGrundlagen technischen ZeichnensKlang, Praxis, NatureculturesLichtgestaltung als visuelle SpracheModulare RauminstallationenPraxiskurs LichttechnikNach dem StudiumWer ein grundständiges Studium des Ausstellungsdesigns absolviert hat, kann z.B. in den Tätigkeitsfeldern Ausstellungsmanagement, -planung oder Innenarchitektur, Raumausstattung, visuelles Marketing ins Berufsleben einsteigen.
Ist Ausstellungsdesign (grundständig) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Ausstellungsdesign (grundständig)" einem Studienberuf — d. h. du benötigst einen Bachelor- oder Master-Abschluss einer deutschen oder anerkannten ausländischen Hochschule.
Wie kann ich in Deutschland als Ausstellungsdesign (grundständig) qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für das Studium an Kunsthochschulen ist die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife oder ein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes Zeugnis.In den meisten Bundesländern ist das Studium auch ohne Hochschulreife möglich, wenn eine besondere künstlerische Begabung nachgewiesen werden kann.Informationen zum Studium ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte:Zugang zur Hochschule in den einzelnen BundesländernDarüber hinaus ist ggf. eine künstlerische Mappe vorzulegen (beispielsweise mit Zeichnungen und Skizzen).
Wo arbeiten Ausstellungsdesign (grundständig) in Deutschland typischerweise? ▼
Das Studium findet an Kunsthochschulen statt.Lernorte sind an der Kunsthochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, 3-D-Labors, Werkstätten, Studioszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Ausstellungsdesign (grundständig) in Deutschland? ▼
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.