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Werkstattleiter/Werkstattleiterin

Werkstattleiter/in

Grundberuf Ingenieurwissenschaften KldB B 27393

Was ist Werkstattleiter/Werkstattleiterin?

In Deutschland ist der Werkstattleiter oder die Werkstattleiterin eine wichtige Position, die alle Arbeitsprozesse und Abläufe in den Werkstätten plant, leitet und überwacht. Diese Fachkräfte, at

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Werkstattleiter/Werkstattleiterin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

Der BetriebsleiterHandwerk.com - Das Portal für Entscheider im HandwerkIndustrie 4.0 ManagementIndustrieanzeigerWirtschaftlicher Stellenwert des Handwerks 2024: Betriebszahlen, Berufliche Bildung, Beschäftigte und UmsätzeWT WerkstattsTechnik

Arbeitsorte

Werkstattleiter und -leiterinnen arbeiten meistin Werkstättenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die in diesem Beruf grundsätzlich erforderlich sind:ArbeitsvorbereitungAufsicht, LeitungBetriebsmitteleinsatz planenFertigungs-, AuftragssteuerungFertigungstechnikMaschineneinrichtung, AnlageneinrichtungQualitätsprüfung, QualitätssicherungWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:Arbeitsschutz, UnfallverhütungAuftragsannahme, -bearbeitungAutomatisierungstechnik, ProzessautomatisierungCAD (Computer Aided Design)-Systeme anwendenKalkulationKosten- und LeistungsrechnungLagerwirtschaftMaschinenführung, Anlagenführung, -bedienungMaschinentechnikPersonalplanungWartung, Reparatur, InstandhaltungWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "CAD-/CAM-Anwendungen"Kompetenzgruppe "CNC-, NC-Programme"

Arbeitssituation

Werkstattleiter/innen koordinieren eigenständig Instandsetzungs- und Instandhaltungsaufgaben innerhalb von Vorgaben z.B. der Betriebsleitung. Im Umgang mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zeigen sie Führungsstärke und Verantwortungsbewusstsein. Um Arbeiten effizient, qualitäts- und termingerecht abzuwickeln, benötigen sie neben ihren Fachkenntnissen Organisationsgeschick. Sorgfältig und gewissenhaft planen sie den Arbeitskräfte- und Betriebsmitteleinsatz, führen Abrechnungsunterlagen und überwachen die Einhaltung der Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzbestimmungen.Sie sind in Werkstätten, Werk- und Produktionshallen von Industrie- und größeren Handwerksbetrieben tätig. In der Regel tragen sie Arbeitskleidung, ggf. mit Schutzhelm und Gehörschutz. Während der Arbeit in Werkstatträumen kann es laut, warm oder staubig sein. Planungstätigkeiten erledigen sie im Büro.

Verdienst/Einkommen

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 4.167 € bis 4.525 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Branchen im Einzelnen

Chemie, Pharmazie, KunststoffElektrotechnik, ElektronikFahrzeugbau, -instandhaltungGlas, Keramik, RohstoffverarbeitungHolz, MöbelMetall, Maschinenbau, Feinmechanik, OptikMusikinstrumente, Sportgeräte, Spielwaren, SchmuckNahrungs-, GenussmittelherstellungPapier, DruckTextil, Bekleidung, Leder

Zugang zur Tätigkeit

Arbeitgebende erwarten häufig eine Weiterbildung als Meister bzw. Meisterin. Auch Erfahrung in Leitungsfunktionen, etwa in der Band- oder Montageleitung oder als Vorarbeiter bzw. Vorarbeiterin ist hilfreich.

Arbeitsbereiche/Branchen

Werkstattleiter und -leiterinnen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche, sowohl in der herstellenden Industrie als auch in größeren Handwerksbetrieben.

Tätigkeitsbezeichnungen

Werkstattleiter/inAuch übliche Berufsbezeichnung/SynonymWerkstattmeister/in Berufsbezeichnung in englischer SpracheWorkshop manager (m/f)Berufsbezeichnung in französischer SpracheChef d'atelier (m/f)

Die Tätigkeit im Überblick

Werkstattleiter und -leiterinnen planen, steuern und überwachen die Arbeitsprozesse bzw. -abläufe in Werkstätten.

Stellen- und Bewerberbörsen

aktuelle-jobs.de

Verbände und Organisationen

Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI)Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH)

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Verantwortung für Personen (Anleiten und Führen der Mitarbeiter/innen)Verantwortung für Sachwerte (Verantwortung für die Qualität des Arbeitsergebnisses und für die Einhaltung von Fertigstellungsterminen übernehmen)Unfallgefahr (z.B. durch laufende Maschinen)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und AnlagenTragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (je nach Art der Tätigkeit)Arbeit in Büroräumen (z.B. bei der Planung des Betriebsmitteleinsatzes oder der Führung von Abrechnungsunterlagen)Arbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen (z.B. Überwachung, Kontrolle und Koordination der Arbeitsprozesse sowie Fertigungsabläufe in Werkstätten)Arbeit bei Rauch, Staub, Gasen, Dämpfen (je nach Art der Tätigkeit)Arbeit unter Lärm (Maschinenlärm)

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Unterlagen, z.B.: Personal- und Betriebsmitteleinsatzpläne, Arbeits- und Ergebnispläne, Abrechnungen, Betriebsleitungsvorgaben, Arbeits-, Gesundheits- und UmweltschutzvorschriftenBüroausstattung, z.B.: PC, Internetzugang, TelefonAnlagen und Maschinen, z.B.: Fertigungsanlagen und -maschinen

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Werkstattleiter und -leiterinnen führen Werkstätten in handwerklich-technischer und personeller Sicht. Sie stellen die termin- und qualitätsgerechte Abwicklung aller Aufträge sicher und planen und überwachen den Einsatz von Personal und Betriebsmitteln. Sie kümmern sich um die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften und organisieren die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen des Unternehmens. Wenn die Werkstätten für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten bzw. Verschleißreparaturen zuständig sind, sorgen Werkstattleiter und -leiterinnen dafür, dass z.B. Produktionsanlagen funktionsfähig sind bzw. bei Störungen rasch wieder in Betrieb gesetzt werden können. Sie dokumentieren die Aufgabenerfüllung und rechnen diese ab. Zudem leiten sie Mitarbeitende an und wirken ggf. an deren Aus- und Weiterbildung mit.

Zugangsberufe/Zugangstätigkeiten

Augenoptikermeister/Augenoptikermeisterin/Bachelor Professional im Augenoptiker-HandwerkGeprüfter Baumaschinenmeister/Geprüfte BaumaschinenmeisterinBehälter- und Apparatebauermeister/Behälter- und Apparatebauermeisterin/Bachelor Professional im Behälter- und Apparatebauer-HandwerkBogenmachermeister/Bogenmachermeisterin/Bachelor Professional im Bogenbauer-HandwerkBootsbauermeister/Bootsbauermeisterin/Bachelor Professional im Bootsbauer-HandwerkBöttchermeister/Böttchermeisterin/Bachelor Professional im Böttcher-HandwerkBuchbindermeister/Buchbindermeisterin/Bachelor Professional im Buchbinder-HandwerkBüchsenmachermeister/Büchsenmachermeisterin/Bachelor Professional im Büchsenmacher-HandwerkBürsten- und Pinselmachermeister/Bürsten- und Pinselmachermeisterin/Bachelor Professional im Bürsten- und Pinselmacher-HandwerkChirurgiemechanikermeister/Chirurgiemechanikermeisterin/Bachelor Professional im Chirurgiemechaniker-HandwerkDrechsler-(Elfenbeinschnitzer-) und Holzspielzeugmachermeister/Drechsler-(Elfenbeinschnitzer-) und Holzspielzeugmachermeisterin/Bachelor Professional im Drechsler-(Elfenbeinschnitzer-) u. Holzspielzeugmacher-HandwerkDruckermeister/Druckermeisterin/Bachelor Professional im Drucker-HandwerkEdelsteinschleifer- und Edelsteingraveurmeister/Edelsteinschleifer- und Edelsteingraveurmeisterin/Bachelor Professional im Edelsteinschleifer- und Edelsteingraveur-HandwerkElektromaschinenbauermeister/Elektromaschinenbauermeisterin/Bachelor Professional im Elektromaschinenbauer-...

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Betriebliche Organisation, Planung und Steuerung oder Teamführung).

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Weitere Berufs- und Karrierechancen eröffnen sich durch ein grundständigesStudium (z.B. im Studienfach Unternehmensführung, Management).Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich. Weitere Informationen:Zugang zur Hochschule in den einzelnen Bundesländern

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

Verantwortung für den gesamten Werkstattbetrieb tragenArbeiten koordinieren, priorisieren und terminlich steuerndas Team in allen fach- und personalrelevanten Fragen führen und leitenQualitätssicherung übernehmen, z.B. bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten oder VerschleißreparaturenBereitstellung von Materialien, Maschinen, Geräten und Werkzeugen veranlassen Einhaltung von Vorschriften für Arbeitssicherheit, Unfallverhütung oder Umweltschutz überwachenArbeitsaufträge dokumentieren und abrechnen ggf. technische Beratungsgespräche führenbei der betrieblichen Aus- und Fortbildung mitwirkenAuszubildende betreuen für die Weiterbildung der Mitarbeitenden sorgenggf. in der Werkstatt mitarbeiten

Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen

Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Kräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Werkstattleiter/in an:Job- und Besetzungsalternativenfür die Gesamttätigkeit (i.d.R. kurze Einarbeitung):Industriemeister/Industriemeisterin - allgemeinWerk-/Betriebsmeister/Werk-/BetriebsmeisterinEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Werkstattleiter/Werkstattleiterin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Werkstattleiter/Werkstattleiterin in Deutschland?

In Deutschland ist der Werkstattleiter oder die Werkstattleiterin eine wichtige Position, die alle Arbeitsprozesse und Abläufe in den Werkstätten plant, leitet und überwacht. Diese Fachkräfte, at

Ist Werkstattleiter/Werkstattleiterin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Werkstattleiter/Werkstattleiterin" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.

Wie kann ich in Deutschland als Werkstattleiter/Werkstattleiterin qualifiziert werden?

Arbeitgebende erwarten häufig eine Weiterbildung als Meister bzw. Meisterin. Auch Erfahrung in Leitungsfunktionen, etwa in der Band- oder Montageleitung oder als Vorarbeiter bzw. Vorarbeiterin ist hilfreich.

Wo arbeiten Werkstattleiter/Werkstattleiterin in Deutschland typischerweise?

Werkstattleiter und -leiterinnen arbeiten meistin Werkstättenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil

Wie hoch ist das typische Gehalt für Werkstattleiter/Werkstattleiterin in Deutschland?

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 4.167 € bis 4.525 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

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