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Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie (weiterführend)

Weiterbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 31144

Was ist Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie (weiterführend)?

Fortgeschrittene Spezialisten im Bereich Wasser- und Bodenmanagement sowie Wassertechnologie entwickeln in Deutschland technische Lösungen in kritischen Bereichen wie der nachhaltigen Nutzung von Wasserressourcen, dem Schutz der Bodenqualität und der Entwicklung moderner Wassertechnologien. Diese Fachkräfte übernehmen vielfältige Aufgaben, darunter die Trinkwasserversorgung, die Planung von Abwasserbehandlungssystemen, die Konzeption von Hochwasserschutzprojekten, die Bodenverbesserung und die Kontrolle der Umweltverschmutzung. Hydrologische Modellierung, Risikoanalyse und Umweltverträglichkeitsprüfung sind ebenfalls wichtige Arbeitsbereiche. Ihre Arbeitsumfelder umfassen typischerweise öffentliche Institutionen (Wasserwirtschaftsämter, Umweltämter), private Ingenieur- und Beratungsunternehmen, Bauunternehmen und Forschungszentren. Bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten nutzen sie Hightech-Werkzeuge wie Geographische Informationssysteme (GIS), Simulationssoftware, Laborausrüstung und Feldmessgeräte.

Um diesen Beruf in Deutschland auszuüben, ist in der Regel ein Bachelor-Abschluss in einem relevanten Ingenieurfach (z.B. Bauingenieurwesen, Umweltingenieurwesen, Geoingenieurwesen) erforderlich, gefolgt von Master- oder Promotionsstudiengängen im Rahmen einer Weiterbildung.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sindan der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Studieninhalte

Pflichtmodule, z.B.:Hydrobiologie und GewässergüteHydrologie und RessourcenbewirtschaftungMathematik und StatistikModellierung in der SiedlungswasserwirtschaftÖkologische und molekulare BiodiversitätÖkonomie in der WasserwirtschaftSanierung von Wasserbauwerken und HochwasserschutzWasserwirtschaft im WandelWahlpflichtmodule, z.B.:Ecology and restoration of lakesEcology and restoration of riversHydrometeorologie und LandschaftsklimaKreislaufwirtschaftReststoffbehandlungPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in Forschungseinrichtungen, ggf. auch im Ausland), Auslandssemester

Auswahlverfahren

Die Hochschulen führen ggf. Eignungsprüfungen oder Auswahlgespräche durch.

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenBerufsbegleitendes Studium: unter der Woche tagsüber im Beruf tätig und in den Abendstunden oder am Wochenende an der HochschulePraktische Übungen: z.B. Laboranalysen zum Thema Mikroschadstoffe in der Umwelt durchführenEigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefenOrganisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Forschungseinrichtungen, Behörden oder Ingenieurbüros, ggf. auch im Ausland), Berufseinstieg vorbereiten

Studium im Ausland

Studierende können Teile des Studiums im Ausland durchlaufen, z.B.:Portugal/Slowenien/SpanienMasterstudiengang "Hydro Science and Engineering" Hochschulen: Technische Universität Dresden, Instituto Superior Técnico Lisboa, University of Ljubljana, Universitat Politècnica de Catalunya UPC - Barcelona TechAbschluss: Master of Science (M.Sc.), DoppelabschlussWeitere Informationen: Hydro Science and Engineering (Master)

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie (weiterführend) sein:Bereich GeowissenschaftenGeoökologie (weiterführend)Geotechnologie (weiterführend)Geowissenschaften (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse über Bodenkunde, Geotechnik und Geoinformationssysteme erwerben und anwendenBereich Umwelt- und NaturschutzUmwelttechnik (weiterführend)Gemeinsamkeit:Umweltmanagement, Verfahren zur Wasser- und Abwasseraufbereitung erlernenBereich EnergietechnikEnergie-, Ressourcenmanagement (weiterführend)Gemeinsamkeit:Wissen über die Erzeugung und Vermarktung von Energie, Nachhaltigkeit, Wärme-, Strom- und Wasserversorgung erwerben

Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie (grundständig)Energie-, Ressourcenmanagement (grundständig)Geoökologie (grundständig)Landschaftsökologie, Naturschutz (grundständig)Umweltwissenschaft (grundständig)

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:KommunikationskompetenzTechnologie- und InnovationsmanagementAuch Wahlpflicht- und Wahlmodule wie z.B. Kreislaufwirtschaft oder Reststoffbehandlung können Zusatzqualifikationen vermitteln.Praktika z.B. in Forschungseinrichtungen, Behörden oder Ingenieurbüros bereiten gezielt auf das Berufsleben vor. Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das können z.B. Themenbereiche wie theoretische oder anwendungsbezogene Aspekte in der Wasser- und Umwelttechnik sowie Wasser- und Bodenbewirtschaftung sein. Daneben gibt es Masterstudiengänge, die ein breites Spektrum von Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie abdecken.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie gibt es auch als Fern- oder Teilzeitstudiengang.

Studiengangsbezeichnungen

BeispieleHydro Science and Engineering (Master)Integrated Water Resources Management (Master)Management and Technology of Water and Waste Water (Master)Sustainable Water Management and Engineering (Master)Wasser- und Umweltingenieurwesen (Master)Wasserwirtschaft (Master)Water Resources and Environmental Management (Master)Water Technology (Master)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen im Bereich Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft und im öffentlichen Dienst an, z.B. Bauplanung, -leitung, Gutachter-, Sachverständigentätigkeit oder Umweltberatung, -management.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Entwicklung des Studienfachs

Um 1850:Etablierung des Studienfachs Wasserbau an deutschen HochschulenAb den 1950er-Jahren: Erweiterung des Studienfachs um Gebiete wie Hydrologie, Wassernutzung, Wasserbau und WassermanagementHerausbildung neuer Studiengangsbezeichnungen wie Wasser- und Bodenmanagement oder Wasserwirtschaft1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussgradeje nach StudiengangMaster of Engineering (M.Eng.)Master of Science (M.Sc.)

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Kenntnisse in Englisch nachzuweisen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie (weiterführend)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie (weiterführend) in Deutschland?

Fortgeschrittene Spezialisten im Bereich Wasser- und Bodenmanagement sowie Wassertechnologie entwickeln in Deutschland technische Lösungen in kritischen Bereichen wie der nachhaltigen Nutzung von Wasserressourcen, dem Schutz der Bodenqualität und der Entwicklung moderner Wassertechnologien. Diese Fachkräfte übernehmen vielfältige Aufgaben, darunter die Trinkwasserversorgung, die Planung von Abwasserbehandlungssystemen, die Konzeption von Hochwasserschutzprojekten, die Bodenverbesserung und die Kontrolle der Umweltverschmutzung. Hydrologische Modellierung, Risikoanalyse und Umweltverträglichkeitsprüfung sind ebenfalls wichtige Arbeitsbereiche. Ihre Arbeitsumfelder umfassen typischerweise öffentliche Institutionen (Wasserwirtschaftsämter, Umweltämter), private Ingenieur- und Beratungsunternehmen, Bauunternehmen und Forschungszentren. Bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten nutzen sie Hightech-Werkzeuge wie Geographische Informationssysteme (GIS), Simulationssoftware, Laborausrüstung und Feldmessgeräte.

Um diesen Beruf in Deutschland auszuüben, ist in der Regel ein Bachelor-Abschluss in einem relevanten Ingenieurfach (z.B. Bauingenieurwesen, Umweltingenieurwesen, Geoingenieurwesen) erforderlich, gefolgt von Master- oder Promotionsstudiengängen im Rahmen einer Weiterbildung.

Ist Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie (weiterführend) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Kenntnisse in Englisch nachzuweisen.

Wo arbeiten Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie (weiterführend) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sindan der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie (weiterführend) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

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