Versorgungstechnik (weiterführend)
Was ist Versorgungstechnik (weiterführend)?
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Versorgungstechnik (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Das Studium findet an Fachhochschulen statt.Lernorte sindan der Fachhochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
▶ Studiendauer
Regelstudiendauer: 2-4 Semester
▶ Studienkosten
Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)
▶ Studieninhalte
Pflichtmodule, z.B.:Chemische, physikalische und technische GrundlagenKältetechnikKostenmanagement, Organisation und RechtNumerische MathematikSimulation vernetzter EnergiesystemeSpezialgebiete der Thermodynamik Netztechnik und gekoppelte EnergiesystemeNetztechnik und Netzbetrieb gastechnischer Anlagen Netztechnik und Netzbetrieb wassertechnischer AnlagenWahlpflichtmodule, z.B.:Ausgewählte Steuerbare Regenerative EnergienBIM-Anwendungen in der Technischen GebäudeausrüstungGebäudeenergierechtSimulation von Gas- und WärmenetzenTechnische Gebäudeausrüstung, (TGA) in der PraxisUmweltökonomikPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in Handwerksbetrieben)
▶ Studiensituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenBerufsbegleitendes Studium: unter der Woche tagsüber im Beruf tätig und in den Abendstunden oder am Wochenende an der HochschuleEigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefenOrganisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren, Berufseinstieg vorbereiten
▶ Studienalternativen
Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Versorgungstechnik (weiterführend) sein:Bereich GebäudetechnikGebäudetechnik, Gebäudeenergietechnik (weiterführend)Facility-Management, Technisches Gebäudemanagement (weiterführend)Gemeinsamkeit:gebäudetechnische Anlagen, z.B. Elektro-, Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsanlagen, projektieren und planen bzw. betreiben und verwaltenBereich Ver- und EntsorgungAbfall-, Entsorgungstechnik (weiterführend)Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie (weiterführend)Gemeinsamkeit:Ver- und Entsorgungsanlagen projektieren und planen bzw. betreiben und verwaltenBereich Umwelt- und NaturschutzUmwelttechnik (weiterführend)Gemeinsamkeit:umwelttechnische Anlagen projektieren und planen
▶ Zugangsstudienfächer
Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Versorgungstechnik (grundständig)Gebäudetechnik, Gebäudeenergietechnik (grundständig)Bauingenieurwesen (grundständig)Energietechnik (grundständig)Umwelttechnik (grundständig)
▶ Zusatzqualifikationen
Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:FremdsprachenLern- und ArbeitstechnikenAuch Wahlpflicht- und Wahlmodule wie z.B. Digitalisierung im Bauwesen - BIM und einschlägige Praktika können Zusatzqualifikationen vermitteln.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass
▶ Das Studium im Überblick
Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das können z.B. Projektierung, Steuerung und Instandhaltung versorgungstechnischer Systeme sein.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.Versorgungstechnik gibt es auch als Fern- oder Teilzeitstudiengang.
▶ Studiengangsbezeichnungen
BeispieleEnergie-, Gebäude- und Umwelttechnik (Master)Instandhaltungsmanagement von Rohrleitungssystemen (Master)Netztechnik und Netzbetrieb (Master)
▶ Mögliche Tätigkeitsfelder
Für Masterabsolventen der Versorgungstechnik bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Technisches Zeichnen, Konstruktion oder Gutachter-, Sachverständigentätigkeit.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.
▶ Entwicklung des Studienfachs
1940er-Jahre:versorgungstechnische Fragestellungen zunächst als Teil von allgemeinen Maschinenbaustudiengängen1960er-Jahre:Gründung des eigenständigen Studiengangs Gas-, Wasser-, Heizungs- und Klimatechnik1970er-Jahre:Etablierung des Begriffs Versorgungstechnik: Zusammenschau der versorgungstechnischen Einzelbereiche zur Betriebsoptimierung z.B. in der GebäudetechnikEtablierung eigenständiger Studiengänge der Versorgungstechnik1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und LehrendenAktuell:Erweiterung und Anpassung der Studieninhalte an technische Entwicklungen, verstärkte Ausrichtung auf energie- oder umwelttechnische Aspekte
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussgradMaster of Engineering (M.Eng.)
▶ Vergütung während des Studiums
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.
▶ Rechtliche Regelungen für das Studium
BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach
▶ Zugangsvoraussetzungen für das Studium
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Versorgungstechnik vorausgesetzt. Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls ist ein Vorpraktikum nachzuweisen.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Versorgungstechnik (weiterführend)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Versorgungstechnik (weiterführend) in Deutschland? ▼
In Deutschland ist eine "weiterführende" (fortgeschrittene) Spezialisierung im Bereich Versorgungstechnik (Versorgungs- und Anlagentechnik) die Planung der technischen Infrastruktursysteme von Gebäuden und Industrieanlagen.
Ist Versorgungstechnik (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Versorgungstechnik (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Versorgungstechnik (weiterführend) qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Versorgungstechnik vorausgesetzt. Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls ist ein Vorpraktikum nachzuweisen.
Wo arbeiten Versorgungstechnik (weiterführend) in Deutschland typischerweise? ▼
Das Studium findet an Fachhochschulen statt.Lernorte sindan der Fachhochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Versorgungstechnik (weiterführend) in Deutschland? ▼
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.