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Vermessungstechniker/Vermessungstechnikerin Fachrichtung Bergvermessung

Vermessungstechniker/in - Bergvermessung

Ausbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 31212

Was ist Vermessungstechniker/Vermessungstechnikerin Fachrichtung Bergvermessung?

Was macht man in diesem Beruf?Vermessungstechniker/innen der Fachrichtung Bergvermessung erfassen Geodaten für den Bergbau über und unter Tage, um Informationen über Rohstoffvorkommen und geologische Gegebenheiten zu erhalten, z.B. über die Beschaffenheit des Gesteins. Sie führen bergbauspezifische Messungen durch, werten die Ergebnisse aus und übertragen die Informationen, z.B. mithilfe spezieller Software, in Pläne und grafische Darstellungen wie Quer- und Längsschnitte, Karten und Register sowie bergmännische Risswerke.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Vermessungstechniker/innen der Fachrichtung Bergvermessung finden Beschäftigungin Unternehmen des Bergbaus (Markscheidereien)bei Bergbaubehörden in IngenieurbürosArbeitsorte:Vermessungstechniker/innen der Fachrichtung Bergvermessung arbeiten in erster Linieim Freien unter Tage in BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim fehlerfreien Ablesen und Dokumentieren von Messergebnissen, für hohe Genauigkeit beim Durchführen von Messungen)Räumliches Vorstellungsvermögen und zeichnerische Befähigung (z.B. beim Übertragen von Daten in grafische Darstellungen, beim Zeichnen von Grubenbildern)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Arbeiten mit vermessungstechnischen Messgeräten, beim exakten Positionieren und Bedienen von Vermessungsgeräten an wechselnden Messpunkten)Trittsicherheit und gute körperliche Konstitution (z.B. bei Arbeiten in schwierigem Gelände oder unter Tage)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Querschnitte, Volumina und Massen zu berechnen)Erdkunde/Geografie (z.B. um erdgeschichtliche Vorgänge wie Überschiebungen zu erkennen)Werken/Technik (z.B. um Grubenbilder und betriebliche Pläne zu skizzieren)Physik (z.B. um elektrische Messungen durchzuführen und auszuwerten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.297 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.401 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im öffentlichen Dienst sowie in Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Vermessungstechniker/Vermessungstechnikerin Fachrichtung Bergvermessung in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Vermessungstechniker/innen der Fachrichtung Bergvermessung werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Bergbaubehörden, Bergbauunternehmen, Ingenieurbüros): im Freien, unter Tage, BüroräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im öffentlichen Dienst sowie in Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Vermessungstechniker/innen der Fachrichtung Bergvermessung erfassen Geodaten für den Bergbau über und unter Tage, um Informationen über Rohstoffvorkommen und geologische Gegebenheiten zu erhalten, z.B. über die Beschaffenheit des Gesteins. Sie führen bergbauspezifische Messungen durch, werten die Ergebnisse aus und übertragen die Informationen, z.B. mithilfe spezieller Software, in Pläne und grafische Darstellungen wie Quer- und Längsschnitte, Karten und Register sowie bergmännische Risswerke.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Vermessungstechniker/innen der Fachrichtung Bergvermessung finden Beschäftigungin Unternehmen des Bergbaus (Markscheidereien)bei Bergbaubehörden in IngenieurbürosArbeitsorte:Vermessungstechniker/innen der Fachrichtung Bergvermessung arbeiten in erster Linieim Freien unter Tage in BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim fehlerfreien Ablesen und Dokumentieren von Messergebnissen, für hohe Genauigkeit beim Durchführen von Messungen)Räumliches Vorstellungsvermögen und zeichneris...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungVermessungstechniker/in der Fachrichtung BergvermessungWas macht man in diesem Beruf?Vermessungstechniker/innen der Fachrichtung Bergvermessung erfassen Geodaten für den Bergbau über und unter Tage, um Informationen über Rohstoffvorkommen und geologische Gegebenheiten zu erhalten, z.B. über die Beschaffenheit des Gesteins. Sie führen bergbauspezifische Messungen durch, werten die Ergebnisse aus und übertragen die Informationen, z.B. mithilfe spezieller Software, in Pläne und grafische Darstellungen wie Quer- und Längsschnitte, Karten und Register sowie bergmännische Risswerke.Wo arbeitet man?Vermessungstechniker/innen der Fachrichtung Bergvermessung finden Beschäftigungin Unternehmen des Bergbaus (Markscheidereien)bei Bergbaubehörden in IngenieurbürosWeitereBerufe in der Vermessung und Geoinformation

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:berufsbezogene Rechts- und Verwaltungsvorschriften; Normen und StandardsGrundlagen der GeoinformationstechnologieEinzelprozesse des GeodatenmanagementsAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Betriebe der Geoinformationstechnologie vorstellen Geodaten unterscheiden und bewerten Geodaten erfassen und bearbeitenGeodaten in Geoinformationssystemen verwenden und präsentierenZwischenprüfung zu Beginn des 2. Ausbildungsjahres2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Ganzheitliche Prozesse des Vermessungswesens und des GeodatenmanagementsAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Referenzpunkte bestimmenObjekte geometrisch erfassen und visualisierenGeoinformationssysteme einrichten und nutzenBauabsteckungen durchführen3. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Anfertigen und Nachtragen von bergmännischem RisswerkErfassen und Darstellen von Lagerstätten und NebengesteinenBergtechnik und BetriebsabläufeDurchführen und Auswerten von bergbauspezifischen VermessungenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Bergmännisches Risswerk anfertigen und nachtragen Be...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Grundlagen des Raumbezugs, der Fotogrammetrie und Fernerkundungsmethoden unterscheidetwie vermessungstechnische Methoden und Geräte unterschieden und angewendet werdenwie Geodaten auf Aktualität, Genauigkeit, Korrektheit, Vollständigkeit und Plausibilität überprüft werden wie sich Geodaten in Plänen, Karten und Datenmodellen konstruieren und darstellen lassen und wie man mehrdimensionale Objekte und Modelle daraus ableiten, darstellen und auswerten kannwie Metadateninformationssysteme unterschieden und genutzt werden und wie man Geodaten modelliert, harmonisiert, integriert und interpretiert sowie in andere Bezugssysteme transformiert, klassifiziert, generalisiert und aktualisiertwie Geodaten visualisiert und in Geoinformationssystemen bearbeitet, verwaltet, ausgewertet und interpretiert werdenwie man bergmännisches Risswerk nach Form und Inhalt unterscheidetwie Lagerstättenkörper des Bergbaubetriebs zu unterscheiden sindwie man Aufbau und Wirkungsweise von Maschinen und Anlagen des Bergbaubetriebes unterscheidet und sicherheitsrelevante Maßnahmen und Kommunikationsabläufe anwendetwie man bergbauspezifische Vermessungen durchführt und auswertetDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Ler...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Lage- und Höhenmessungen sowie topografische Feldvergleiche ausführen, Daten in Karten und Pläne einzeichnenUmgebung: Bildschirmarbeit in Büroräumen, Witterungseinflüsse im Freien (bei Vermessungen), beengte Verhältnisse unter TageKleidung: z.T. Schutzkleidung (z.B. Helm, Atem-, Gehörschutz)Anforderungen:Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim fehlerfreien Ablesen und Dokumentieren von Messergebnissen, für hohe Genauigkeit beim Durchführen von Messungen)Räumliches Vorstellungsvermögen und zeichnerische Befähigung (z.B. beim Übertragen von Daten in grafische Darstellungen, beim Zeichnen von Grubenbildern)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Arbeiten mit vermessungstechnischen Messgeräten, beim exakten Positionieren und Bedienen von Vermessungsgeräten an wechselnden Messpunkten)Trittsicherheit und gute körperliche Konstitution (z.B. bei Arbeiten in schwierigem Gelände oder unter Tage)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel öffentlicher Dienst (Länder) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.297 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.401 €Quelle:TVA-L BBiG, Stand April 2026Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Querschnitte, Volumina und Massen zu berechnenErdkunde/Geografie: z.B. um erdgeschichtliche Vorgänge wie Überschiebungen zu erkennenWerken/Technik: z.B. um Grubenbilder und betriebliche Pläne zu skizzierenPhysik: z.B. um elektrische Messungen durchzuführen und auszuwerten

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Vermessungstechniker/in der Fachrichtung Bergvermessung an:Bereich Vermessung und GeoinformationVermessungstechniker/Vermessungstechnikerin Fachrichtung VermessungGeomatiker/GeomatikerinGemeinsamkeit:Vermessungen durchführen bzw. Geodaten beschaffen, Vermessungs- bzw. Geodaten erfassen, verarbeiten und verwaltenBereich Entwicklung, Konstruktion und CADBauzeichner/BauzeichnerinBautechnischer Konstrukteur/Bautechnische Konstrukteurin Fachrichtung Tief-, Verkehrswege- und LandschaftsbauFachkraft für Straßen- und VerkehrstechnikFachkraft für WasserwirtschaftGemeinsamkeit:Vermessungen durchführen, Daten visualisieren bzw. in Pläne umsetzen

Entwicklung der Ausbildung

1942:Anerkennung des Berufs Bergvermessungstechniker/in 1993:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz tritt in Kraft2010:Ausbildungsberuf wird neu geordnet und in den Beruf Vermessungstechniker/in mit den Fachrichtungen Vermessung und Bergvermessung überführtAufhebung des Vorläuferberufs Bergvermessungstechniker/Bergvermessungstechnikerin2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Vermessungstechniker/in der Fachrichtung Bergvermessung ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im öffentlichen Dienst sowie in Industrie und Handel.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungVermessungstechniker/Vermessungstechnikerin - Fachrichtung Bergvermessung

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Vermessungstechniker/innen der Fachrichtung Bergvermessung verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Vermessungstechniker/innen der Fachrichtung Bergvermessung in Bergbaubetrieben in den sogenannten Markscheidereien, bei Bergbaubehörden und in Ingenieurbüros.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Vermessungstechnik bis hin zu Computer Aided Design (CAD).Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Vermessungstechnik zu absolvieren. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Vermessungstechnik erwerben.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es in den Ausbildungsbereichen Industrie und Handel sowie öffentlicher Dienst insgesamt 3 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. Alle verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss. Quelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung in der Geoinformationstechnologie vom 30.05.2010 (BGBl. I S. 694)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Vermessungstechniker/Vermessungstechnikerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25.03.2010)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Vermessungstechniker/Vermessungstechnikerin Fachrichtung Bergvermessung

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Vermessungstechniker/Vermessungstechnikerin Fachrichtung Bergvermessung in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Vermessungstechniker/innen der Fachrichtung Bergvermessung erfassen Geodaten für den Bergbau über und unter Tage, um Informationen über Rohstoffvorkommen und geologische Gegebenheiten zu erhalten, z.B. über die Beschaffenheit des Gesteins. Sie führen bergbauspezifische Messungen durch, werten die Ergebnisse aus und übertragen die Informationen, z.B. mithilfe spezieller Software, in Pläne und grafische Darstellungen wie Quer- und Längsschnitte, Karten und Register sowie bergmännische Risswerke.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Vermessungstechniker/innen der Fachrichtung Bergvermessung finden Beschäftigungin Unternehmen des Bergbaus (Markscheidereien)bei Bergbaubehörden in IngenieurbürosArbeitsorte:Vermessungstechniker/innen der Fachrichtung Bergvermessung arbeiten in erster Linieim Freien unter Tage in BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim fehlerfreien Ablesen und Dokumentieren von Messergebnissen, für hohe Genauigkeit beim Durchführen von Messungen)Räumliches Vorstellungsvermögen und zeichnerische Befähigung (z.B. beim Übertragen von Daten in grafische Darstellungen, beim Zeichnen von Grubenbildern)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Arbeiten mit vermessungstechnischen Messgeräten, beim exakten Positionieren und Bedienen von Vermessungsgeräten an wechselnden Messpunkten)Trittsicherheit und gute körperliche Konstitution (z.B. bei Arbeiten in schwierigem Gelände oder unter Tage)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Querschnitte, Volumina und Massen zu berechnen)Erdkunde/Geografie (z.B. um erdgeschichtliche Vorgänge wie Überschiebungen zu erkennen)Werken/Technik (z.B. um Grubenbilder und betriebliche Pläne zu skizzieren)Physik (z.B. um elektrische Messungen durchzuführen und auszuwerten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.297 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.401 €

Ist Vermessungstechniker/Vermessungstechnikerin Fachrichtung Bergvermessung eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Vermessungstechniker/Vermessungstechnikerin Fachrichtung Bergvermessung" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Vermessungstechniker/Vermessungstechnikerin Fachrichtung Bergvermessung qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Vermessungstechniker/Vermessungstechnikerin Fachrichtung Bergvermessung" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Vermessungstechniker/Vermessungstechnikerin Fachrichtung Bergvermessung in Deutschland typischerweise?

Vermessungstechniker/innen der Fachrichtung Bergvermessung werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Bergbaubehörden, Bergbauunternehmen, Ingenieurbüros): im Freien, unter Tage, BüroräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Wie hoch ist das typische Gehalt für Vermessungstechniker/Vermessungstechnikerin Fachrichtung Bergvermessung in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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