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Umwelttechnik (weiterführend)

Weiterbildung Mathematik, Naturwissenschaften KldB B 42204

Was ist Umwelttechnik (weiterführend)?

Dieser Beruf, in Deutschland als "Umwelttechnik (weiterführend)" bekannt, beschreibt Fachleute, die sich tiefgreifend auf die Bereiche Umweltschutz und Nachhaltigkeit spezialisiert haben. Experten in diesem Feld arbeiten daran, innovative und wissenschaftliche Lösungen für Umweltprobleme zu entwickeln, natürliche Ressourcen zu schützen und Ökosysteme zu verbessern. Im Wesentlichen führen sie fortgeschrittene Forschungen durch, entwerfen und implementieren Projekte in Bereichen wie der Vermeidung von Luft-, Wasser- und Bodenverschmutzung, Abfallmanagement, Energieeffizienz und der Integration erneuerbarer Energiesysteme.

Umweltingenieur-Experten können in einem breiten Spektrum von Aufgaben tätig sein, von der Prozessoptimierung in Industrieanlagen über die Entwicklung von Umweltpolitiken in öffentlichen Einrichtungen bis hin zur Erforschung neuer Technologien in Forschungsinstituten. Ihre Arbeitsumgebungen variieren typischerweise zwischen Laboren, Büros und Feldarbeiten; komplexe Datenanalyse-Software, Messgeräte und Simulationswerkzeuge gehören zu den häufig verwendeten Ausrüstungen. Dieser Beruf erfordert sowohl analytisches Denken als auch praktische Anwendungsfähigkeiten.

Um dieses fortgeschrittene Spezialgebiet zu erreichen, ist in der Regel ein Hochschul-Bachelor-Abschluss in einem verwandten Ingenieur- oder Naturwissenschaftsbereich (z.B. Umweltingenieurwesen, Verfahrenstechnik, Chemie, Biologie) erforderlich, gefolgt von einer weiterführenden akademischen Ausbildung wie einem Master- oder Promotionsstudium. Der Begriff "Weiterbildung" unterstreicht, dass dieser Beruf einen fortgeschrittenen Bildungsweg darstellt, der auf einer bestehenden akademischen Grundlage aufbaut und tiefere Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt. Für internationale Studierende und Fachkräfte, die sich in Deutschland in diesem Bereich spezialisieren möchten, ist es von großer Bedeutung, zunächst die Anerkennung ihrer bestehenden Diplome in Deutschland sicherzustellen. Darüber hinaus sind fortgeschrittene Deutschkenntnisse (in der Regel B2

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Mathematik, Naturwissenschaften →

Der Beruf Umwelttechnik (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Duales Studium

Duale Studiengänge verbinden ein Studium mit einer beruflichen Tätigkeit oder mit Praxisphasen in einem Betrieb. Im weiterführenden Studienfach Umwelttechnik gibt es praxisintegrierende Studiengänge. Weiterführende Informationen und Suche nach dualen Studiengängen:AusbildungPlus: Portal für duales Studium und Zusatzqualifikationen in der beruflichen Erstausbildung

Studieninhalte

Module, z.B.:AbfalltechnikAdvanced Life Cycle Assessment of Products and SystemsAdvanced Transportation Planning and Public TransportAltlastenerhebung und -sanierungAngewandte HydrogeologieBiologische AbwasserreinigungExperimentelle Geotechnik - Gründungsschäden und SanierungInfrastrukturmanagementLuftreinhaltungManagementverfahren im Bau- und UmweltwesenMathematik/StatistikRaumbezogene Informationssysteme (GIS)Sustainable Waste Management and Life Cycle Assessment ApplicationTrinkwasseraufbereitung/ IndustrieabwasserreinigungPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule ggf. Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in Ingenieurbüros, ggf. auch im Ausland), Forschungsprojekte, Exkursionen

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen Berufsbegleitendes Studium: unter der Woche tagsüber im Beruf tätig und in den Abendstunden oder am Wochenende an der Hochschule Praktische Übungen: z.B. im Labor Grundwasserproben analysieren oder verfahrenstechnische Abläufe simulieren Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Betrieben, Ingenieurbüros oder Forschungsinstituten), Berufseinstieg vorbereiten

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Umwelttechnik (weiterführend) sein:Bereich Umwelt- und NaturschutzGeoökologie (weiterführend)Umweltwissenschaft (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse in Physik und Chemie, Ökologie, Mikrobiologie, Geologie und Mathematik sowie in Umweltrecht erwerbenBereich ArbeitsvorbereitungAbfall-, Entsorgungstechnik (weiterführend)Erneuerbare Energien (weiterführend)Verfahrenstechnik (weiterführend)Versorgungstechnik (weiterführend)Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse zur optimalen Erzeugung und Verwaltung verschiedener Energieträger erwerbenBereich WirtschaftswissenschaftenEnergie-, Ressourcenmanagement (weiterführend)Gemeinsamkeit:technische Voraussetzungen für die Bereitstellung und Verteilung von Energie schaffen, Systeme zur Energieeinsparung, z.B. in Heizungsanlagen oder Motoren, entwickeln

Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Umwelttechnik (grundständig)Abfall-, Entsorgungstechnik (grundständig)Energietechnik (grundständig)Erneuerbare Energien (grundständig)Umweltwissenschaft (grundständig)

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:FremdsprachenZeitmanagementPräsentationstechnikPraktika z.B. in Betrieben, Ingenieurbüros oder Forschungsinstituten bereiten gezielt auf das Berufsleben vor. Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das können Themenbereiche wie Energieeffizienz und Nachhaltigkeit von Gebäuden, Energietechnik, Recycling oder Umweltverfahrenstechnik sein. Daneben gibt es Masterstudiengänge, die ein breites Spektrum der Umwelttechnik abdecken.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.Umwelttechnik gibt es auch als dualen, Fern- oder Teilzeitstudiengang.

Studiengangsbezeichnungen

BeispieleBio- und Umwelttechnik (Master)Energie- und Umwelttechnik (Master)Environmental Sustainability (Master)Ingenieurökologie (Master)Technischer Umweltschutz (Master)Umwelt, Naturschutz und Nachhaltigkeitsbildung (Master)Umweltingenieurwissenschaften (Master)Umwelt und Verfahrenstechnik (Master)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen der Umwelttechnik bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Umweltberatung, -management, Verfahrens-, Produktentwicklung oder Vertrieb, Verkauf.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Entwicklung des Studienfachs

1960er-Jahre:Entwicklung des neuzeitlichen Umweltschutzbewusstseinsumweltbezogene Inhalte zunächst als Teilbereich vieler Studiengänge, z.B. Agrarwirtschaft, Geophysik oder Ökologie1970er-Jahre:Etablierung des eigenständigen Studiengangs Umwelttechnik1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussgradeje nach StudiengangMaster of Engineering (M.Eng.)Master of Science (M.Sc.)Darüber hinaus gibt es den Abschluss Diplom-Ingenieur/in (Dipl.-Ing.).

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen - beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen - kann eine Entlohnung vereinbart werden.Gegebenenfalls kann man die Master Thesis im Rahmen einer Tätigkeit in einem Unternehmen erstellen. Die Vergütung in dieser Zeit orientiert sich meist an der Vergütung während eines Praktikums.Die Vergütung während eines dualen Studiums variiert je nach Unternehmen.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Umwelttechnik vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Kenntnisse in Englisch oder Berufserfahrung nachzuweisen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Umwelttechnik (weiterführend)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Umwelttechnik (weiterführend) in Deutschland?

Dieser Beruf, in Deutschland als "Umwelttechnik (weiterführend)" bekannt, beschreibt Fachleute, die sich tiefgreifend auf die Bereiche Umweltschutz und Nachhaltigkeit spezialisiert haben. Experten in diesem Feld arbeiten daran, innovative und wissenschaftliche Lösungen für Umweltprobleme zu entwickeln, natürliche Ressourcen zu schützen und Ökosysteme zu verbessern. Im Wesentlichen führen sie fortgeschrittene Forschungen durch, entwerfen und implementieren Projekte in Bereichen wie der Vermeidung von Luft-, Wasser- und Bodenverschmutzung, Abfallmanagement, Energieeffizienz und der Integration erneuerbarer Energiesysteme.

Umweltingenieur-Experten können in einem breiten Spektrum von Aufgaben tätig sein, von der Prozessoptimierung in Industrieanlagen über die Entwicklung von Umweltpolitiken in öffentlichen Einrichtungen bis hin zur Erforschung neuer Technologien in Forschungsinstituten. Ihre Arbeitsumgebungen variieren typischerweise zwischen Laboren, Büros und Feldarbeiten; komplexe Datenanalyse-Software, Messgeräte und Simulationswerkzeuge gehören zu den häufig verwendeten Ausrüstungen. Dieser Beruf erfordert sowohl analytisches Denken als auch praktische Anwendungsfähigkeiten.

Um dieses fortgeschrittene Spezialgebiet zu erreichen, ist in der Regel ein Hochschul-Bachelor-Abschluss in einem verwandten Ingenieur- oder Naturwissenschaftsbereich (z.B. Umweltingenieurwesen, Verfahrenstechnik, Chemie, Biologie) erforderlich, gefolgt von einer weiterführenden akademischen Ausbildung wie einem Master- oder Promotionsstudium. Der Begriff "Weiterbildung" unterstreicht, dass dieser Beruf einen fortgeschrittenen Bildungsweg darstellt, der auf einer bestehenden akademischen Grundlage aufbaut und tiefere Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt. Für internationale Studierende und Fachkräfte, die sich in Deutschland in diesem Bereich spezialisieren möchten, ist es von großer Bedeutung, zunächst die Anerkennung ihrer bestehenden Diplome in Deutschland sicherzustellen. Darüber hinaus sind fortgeschrittene Deutschkenntnisse (in der Regel B2

Ist Umwelttechnik (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Umwelttechnik (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Umwelttechnik (weiterführend) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Umwelttechnik vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Kenntnisse in Englisch oder Berufserfahrung nachzuweisen.

Wo arbeiten Umwelttechnik (weiterführend) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Umwelttechnik (weiterführend) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen - beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen - kann eine Entlohnung vereinbart werden.Gegebenenfalls kann man die Master Thesis im Rahmen einer Tätigkeit in einem Unternehmen erstellen. Die Vergütung in dieser Zeit orientiert sich meist an der Vergütung während eines Praktikums.Die Vergütung während eines dualen Studiums variiert je nach Unternehmen.

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