Umweltschutztechnischer Assistent/Umweltschutztechnische Assistentin
Umweltschutztechnische/r Assistent/in
Was ist Umweltschutztechnischer Assistent/Umweltschutztechnische Assistentin?
Steckbrief
Berufstyp: AusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt) Ausbildungsdauer: I.d.R. 2 JahreLernorte Berufsfachschule: /Berufskolleg und Praktikumsbetrieb
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Mathematik, Naturwissenschaften →Der Beruf Umweltschutztechnischer Assistent/Umweltschutztechnische Assistentin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften:
- Biodiversity Sciences
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Bioinformatik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Life Science Innovation
Master · Hochschule Albstadt-Sigmaringen
- Medizinische Physik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Physik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Polymer Materials Science
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Umweltschutztechnische Assistenten und Assistentinnen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule/Berufskolleg: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband), schuleigene Labors Praktikumsbetriebe: Labors z.B. von Hochschul- und anderen Forschungsinstituten, Umwelt- und Naturschutzämtern, Betrieben z.B. der Abwasserreinigung, Trinkwassergewinnung oder Abfallwirtschaft
▶ Steckbrief
BerufstypAusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt)AusbildungsdauerI.d.R. 2 JahreLernorteBerufsfachschule/Berufskolleg und PraktikumsbetriebWas macht man in diesem Beruf?Umweltschutztechnische Assistenten und Assistentinnen führen Boden-, Wasser-, Abfall- und Luftuntersuchungen durch, um Umweltgefahren beurteilen zu können. Sie entnehmen Proben und analysieren diese mithilfe von chemischen, physikalischen und biologischen Verfahren. Dabei verwenden sie computergestützte Analysegeräte, die sie auch instand halten. Die Ergebnisse ihrer Messungen und Untersuchungen halten sie in Arbeitsprotokollen fest, die sie entweder selbst auswerten oder Ingenieuren bzw. Ingenieurinnen und Wissenschaftlern bzw. Wissenschaftlerinnen zur Auswertung vorlegen. Auch Lärm- und Erschütterungsmessungen gehören zu ihren Aufgaben. Sie sind ggf. als Berater/innen im Bereich Umweltschutz tätig, z.B. bei der Entsorgung von Problemabfällen, und überwachen die Einhaltung von umweltrechtlichen Bestimmungen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Umweltschutztechnische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungin Forschungseinrichtungenin Umwelt- und Naturschutzämternin Unternehmen der Wasserversorgung oder der Abfall- und Abwasserwirtschaftin Betrieben der chemischen und pharmazeutischen IndustrieArbeitsorte:Umweltschutztechnische Assistenten und Assistentinnen arbeiten in erster Liniein LaborsDarüber hinaus arbeiten sie ggf....
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungUmweltschutztechnische/r Assistent/inBerufstypBerufsfachschulberufAusbildungsdauerI.d.R. 2 JahreZugangsvoraussetzungI.d.R. mittlerer BildungsabschlussWas macht man in diesem Beruf?Umweltschutztechnische Assistenten und Assistentinnen führen Boden-, Wasser-, Abfall- und Luftuntersuchungen durch, um Umweltgefahren beurteilen zu können. Sie entnehmen Proben und analysieren diese mithilfe von chemischen, physikalischen und biologischen Verfahren. Dabei verwenden sie computergestützte Analysegeräte, die sie auch instand halten. Die Ergebnisse ihrer Messungen und Untersuchungen halten sie in Arbeitsprotokollen fest, die sie entweder selbst auswerten oder Ingenieuren bzw. Ingenieurinnen und Wissenschaftlern bzw. Wissenschaftlerinnen zur Auswertung vorlegen. Auch Lärm- und Erschütterungsmessungen gehören zu ihren Aufgaben. Sie sind ggf. als Berater/innen im Bereich Umweltschutz tätig, z.B. bei der Entsorgung von Problemabfällen, und überwachen die Einhaltung von umweltrechtlichen Bestimmungen.Wo arbeitet man?Umweltschutztechnische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungin Forschungseinrichtungenin Umwelt- und Naturschutzämternin Unternehmen der Wasserversorgung oder der Abfall- und Abwasserwirtschaftin Betrieben der chemischen und pharmazeutischen IndustrieWeitereBerufe im LaborBerufe im Umwelt- und Naturschutz
▶ Ausbildungsdauer
i.d.R. 2 Jahre
▶ Auswahlverfahren
Die Berufsfachschulen wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus. Es wird i.d.R. Wert auf gute Leistungen in naturwissenschaftlichen Fächern gelegt.
▶ Ausbildungsaufbau
Zeitrichtwerte gemäß KMK-Vereinbarung:Berufsübergreifender Lernbereich: 320 StundenBerufsbezogener Lernbereich: 2.240 StundenGesamtstundenzahl: 2.560 StundenDie Einteilung in Fächer, Lernfelder oder Projekte ist in den Berufsfachschulverordnungen der Länder geregelt.Beispiel für die StundenverteilungPflichtunterrichtBerufsübergreifender Lernbereich:Deutsch: 1. Schuljahr 1 Wochenstunde, 2. Schuljahr 1 WochenstundeEnglisch: 1. Schuljahr 1 Wochenstunde, 2. Schuljahr 1 WochenstundeWirtschafts- und Sozialkunde: 1. Schuljahr 1 Wochenstunde, 2. Schuljahr 2 WochenstundenReligionslehre: 1. Schuljahr 1 Wochenstunde, 2. Schuljahr 1 WochenstundeBerufsübergreifender Lernbereich insgesamt: 1. Schuljahr 4 Wochenstunden, 2. Schuljahr 5 Wochenstunden Fachtheoretischer Lernbereich:Mathematik: 1. Schuljahr 4 Wochenstunden, 2. Schuljahr 1 WochenstundePhysik: 1. Schuljahr 3 Wochenstunden, 2. Schuljahr 0 WochenstundenPhysikalische Chemie: 1. Schuljahr 2 Wochenstunden, 2. Schuljahr 2 WochenstundenAllgemeine und anorganische Chemie: 1. Schuljahr 2 Wochenstunden, 2. Schuljahr 0 WochenstundenOrganische Chemie: 1. Schuljahr 3 Wochenstunden, 2. Schuljahr 2 WochenstundenAnalytische Chemie/Umweltanalytik: 1. Schuljahr 3 Wochenstunden, 2. Schuljahr 2 WochenstundenComputertechnik/Mess-, Steuer-, Regeltechnik: 1. Schuljahr 2 Wochenstunden, 2. Schuljahr 1 WochenstundeBiologie/Ökologie: 1. Schuljahr 0 Wochenstunden, 2. Schuljahr 3 WochenstundenVerfahrenstechnik/Umwelttechnik: 1. Schuljahr 0 Wochenstunden, 2. S...
▶ Ausbildungskosten
Die Ausbildung an öffentlichen Schulen ist für die Schüler/innen in der Regel kostenfrei, jedoch fallen ggf. Aufnahme- und Prüfungsgebühren an. Private Schulen erheben dagegen meist Lehrgangsgebühren.Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Lernmittel, Berufs- bzw. Schutzkleidung, Fahrten zur Ausbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenUnter bestimmten Bedingungen können Schüler/innen, die an einer berufsbildenden Ausbildung teilnehmen, eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten.Weitere Informationen: Das BAföG: alle Infos auf einen Blick
▶ Ausbildungsinhalte
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts lernt man beispielsweise:wie man Stoffe und Stoffsysteme untersuchtwie man Wasser- und Bodenuntersuchungen plant, durchführt und bewertetwie man Wechselwirkungen zwischen Lebewesen und abiotischen Faktoren analysiert und bewertetwie man pflanzliche und tierische Organismen untersuchtwie man Auswirkungen abfallbehandlungstechnischer Maßnahmen analysiert und bewertetwie man Methoden der quantitativen Analyse plant und durchführtwie man Emissions- und Immissionsmessungen plant, durchführt und bewertetwie man Ökosysteme und ihre anthropogenen Belastungsfaktoren analysiert und bewertetwie man mikrobiologische Untersuchungen durchführtwie man hydraulische Maßnahmen an Fließgewässern unter Berücksichtigung der Renaturierung analysiert, plant und bewertetWährend der Ausbildung werden auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch, Englisch und Wirtschafts- und Sozialkunde unterrichtet.BetriebspraktikaBei Praktika werden die theoretischen Inhalte im Labor umgesetzt und angewandt. Die Schüler/innen erhalten Einblick in das Betriebsgeschehen, sammeln Erfahrungen in den berufstypischen Arbeitsmethoden und gewinnen einen Überblick über Aufbau und Ablauforganisation des Betriebs bzw. der Behörde oder Forschungsinstitution.ZusatzkenntnisseJe nach Angebot der einzelnen Schulen werden Zusatzkenntnisse vermittelt, die den Erwerb der Fachhochschulreife bzw. der allgemeinen Hochschulreife ermöglichen.
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im theoretischen Unterricht:Unterricht im Klassenverband, ggf. Projektarbeit, Aufarbeitung der Inhalte zu HauseIm schuleigenen Labor und im Praktikumsbetrieb:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Wasser-, Luft- und Bodenuntersuchungen durchführen, Ergebnisse protokollieren und auswertenUmgebung: Bildschirmarbeit in Büroräumen, Umgang mit Chemikalien, Dämpfen und Strahlung im Labor, wechselnde Witterungsverhältnisse im Freien (Kälte, Hitze, Regen), Arbeit unter Geruchseinfluss (z.B. auf Mülldeponien)Kleidung: teilweise Schutzkleidung (z.B. beim Arbeiten im Labor) Anforderungen: Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. Wasserqualität in Flüssen und Seen exakt überwachen)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. Versuchsabläufe im Labor beobachten)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. chemische Substanzen abmessen und umfüllen)Technisches Verständnis (z.B. für Wartung und Instandhaltung von Laborgeräten)
▶ Ausbildung im Ausland
Für eine Ausbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeit: FrankreichAusbildungsangebote: onisep - französische Ausbildungsdatenbank(z.B. über die Freitextsuche mit dem Suchbegriff "technicien/technicienne en protection de la nature")
▶ Ausbildungsvergütung
Für die Ausbildung wird keine Vergütung gezahlt.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Biologie: z.B. um Mikroorganismen zu kultivieren, zu isolieren und zu differenzierenChemie: z.B. um anorganisch-qualitative und -quantitative Analysen durchzuführenPhysik: z.B. um Messverfahren zu beschreibenMathematik: z.B. um Messergebnisse auszuwerten
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Umweltschutztechnische/r Assistent/in an:Bereich LaborBiologielaborant/BiologielaborantinStaatlich geprüfter Biologisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Biologisch-technische AssistentinChemielaborant/ChemielaborantinStaatlich geprüfter Chemisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Chemisch-technische AssistentinPhysiklaborant/PhysiklaborantinPhysikalisch-technischer Assistent/Physikalisch-technische AssistentinGemeinsamkeit:Laboranalysen durchführen, Daten protokollierenBereich Erneuerbare EnergienStaatlich geprüfter Technischer Assistent/Staatlich geprüfte Technische Assistentin für regenerative Energietechnik und EnergiemanagementGemeinsamkeit:Messungen und Untersuchungen zum Schutz der Umwelt durchführen
▶ Ausbildungsdauer (Hessen)
2 Jahre
▶ Ausbildungsinhalte (Hessen)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:PflichtunterrichtAllgemeinbildender BereichDeutsch/FremdsprachenPolitik und WirtschaftReligion/EthikSportBerufsbildender Bereich (Lernfelder)Sprachkompetenz vertiefen und umwelttechnische Zusammenhänge in englischer Sprache beschreibenphysikalische Modelle sowie Arbeitsmethoden beschreiben und auf umwelttechnische Probleme anwendenmathematische Denk- und Arbeitsweisen beschreiben und zur Lösung umwelttechnischer Probleme anwendenphysikalische Größen der nachhaltigen Umwelttechnik messtechnisch analysieren und die Ergebnisse dokumentieren und bewerten (bilingual)nachhaltige Produktionssysteme organisieren und in rechtlich ökonomischen Zusammenhängen betrachtenstandardisierte instrumentelle und mikrobiologische Analyseverfahren im Labor- und Feldbereich durchführen, auswerten u. beurteilenanorganische Grundlagen der Chemie experimentell erfahren, auswerten, dokumentieren und präsentierenLärm- und radioaktive Strahlungsquellen messen und auswertenBetriebspraktikum am Ende des ersten Ausbildungsjahres (Planung, Durchführung, pädagogische Begleitung, Evaluation)organische Grundlagen der Chemie experimentell erfahren, auswerten, dokumentieren und präsentierenBiomasse stofflich nutzen und Energie aus Biomasse bereitstellen - Grundlagen, Techniken und Verfahrendie Umweltressourcen Boden, Wasser und Luft messen, beurteilen und präventive Maßnahmen ergreifenErfassen, Logistik, Beha...
▶ Die Ausbildung im Überblick
Umweltschutztechnische/r Assistent/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs. Sie dauert i.d.R. 2 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Die Ausbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt und führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz:Staatlich geprüfter Umweltschutztechnischer Assistent/Staatlich geprüfte Umweltschutztechnische AssistentinBrandenburg, Niedersachsen:Staatlich geprüfter Umweltschutz-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Umweltschutz-technische AssistentinHessen:Staatlich geprüfter Assistent für Nachhaltige Umwelttechnik/Staatlich geprüfte Assistentin für Nachhaltige UmwelttechnikNordrhein-Westfalen:Staatlich geprüfter Umweltschutztechnischer Assistent/Staatlich geprüfte Umweltschutztechnische AssistentinStaatlich geprüfter Umwelttechnischer Assistent/Staatlich geprüfte Umwelttechnische Assistentin
▶ Ausbildungsdauer (Brandenburg)
2 Jahre
▶ Ausbildungsdauer (Niedersachsen)
2 Jahre
▶ Ausbildungsinhalte (Brandenburg)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:UnterrichtsfächerArbeitsstoffeInstrumentelle AnalyseEmissionen, ImmissionenWasser, Abwasser, Abfall/ Naturschutz LandschaftspflegeDokumentation, Statistik, InformatikDeutschPolitische Bildung/WirtschaftslehreEnglischSportPraktikumDer Unterricht wird durch ein Praktikum ergänzt.
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Umweltschutztechnische Assistenten und Assistentinnen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife als Basis für ein späteres Studium.Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Umweltschutztechnische Assistenten und Assistentinnen in Forschungseinrichtungen sowie in Umwelt- und Naturschutzämtern. Auch in Unternehmen der Wasserversorgung oder der Abfall- und Abwasserwirtschaft sind sie tätig.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Umweltschutz bis hin zu Labortechnik.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Umweltschutztechnik zu absolvieren.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Umwelttechnik erwerben.
▶ Ausbildungsdauer (Rheinland-Pfalz)
2 Jahre
▶ Ausbildungsinhalte (Niedersachsen)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsübergreifender Lernbereich mit den FächernDeutsch/KommunikationEnglisch/Kommunikation PolitikSportReligionBerufsbezogener Lernbereich mit den Fächern/Lernfeldern (Theorie und Praxis)Emissions- und Immissionsmessungen planen, durchführen und bewertenÖkosysteme und ihre anthropogenen Belastungsfaktoren analysieren und bewertenhydraulische Maßnahmen an Fließgewässern unter Berücksichtigung der Renaturierung planen, analysieren und bewertenMethoden der quantitativen Analyse planen und durchführenmikrobiologische Untersuchungen durchführenWasser- oder Bodenuntersuchungen planen, durchführen und bewertenPraktische Ausbildung Im Rahmen des berufsbezogenen Lernbereichs wird ein Praktikum in geeigneten Betrieben durchgeführt.
▶ Ausbildungsinhalte (Rheinland-Pfalz)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsbezogener Lernbereichberufsbezogener Unterrichtfachrichtungsbezogener Unterricht standortspezifischer Unterricht Praktikum (einschlägiges, durch die Schule betreutes Praktikum in einem geeigneten Betrieb)selbstgesteuertes LernenDeutsch/Kommunikationerste Fremdspracheggf. MINT im BerufGesundheitserziehung/SportGrundlage für das Fach "fachrichtungsbezogener Unterricht" sind die Lernfelder:sich in beruflichen Handlungssituationen zurechtfinden und engagierenphysikalische und physikalisch-chemische Arbeits- und Messmethoden anwendenStoffe beschreiben und qualitativ sowie quantitativ analysierenEigenschaften und Reaktionsverhalten chemischer Elemente und Verbindungen erklärenEigenschaften und Reaktionsverhalten grundlegender organischer Verbindungen erklärenStoffe elektrochemisch und nasschemisch untersuchenchromatographische und spektroskopische Methoden anwendenMikro- und molekularbiologische Methoden anwendenStoffe analysieren, um ihre Umweltrelevanz und Toxizität zu bewertenbiochemische Vorgänge in der Zelle beschreibenBerufsübergreifender LernbereichSozialkunde/WirtschaftslehreReligion oder Ethik
▶ Ausbildungsdauer (Baden-Württemberg)
2 Jahre
▶ Ausbildungsdauer (Nordrhein-Westfalen)
24-39 MonateStaatlich geprüfte/r Umweltschutztechnische/r Assistent/in:36 Monate (Zugang mit mittlerem Schulabschluss (Fachoberschulreife); mit Erwerb der Fachhochschulreife)24 Monate (Zugang mit (Fach-)Hochschulreife)Staatlich geprüfte/r Umwelttechnische/r Assistent/in:39 Monate (mit Erwerb der allgemeinen Hochschulreife (Abitur))
▶ Ausbildungsinhalte (Baden-Württemberg)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden beispielsweise Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Allgemeiner BereichDeutschFremdspracheGeschichte mit GemeinschaftskundeWirtschaftslehreReligionslehre/EthikMathematikInformatikSportzweite Fremdsprache oder WahlpflichtfachProfilbereichtechnischer UmweltschutzUmweltchemielabortechnisches Praktikum
▶ Ausbildungsinhalte (Nordrhein-Westfalen)
Staatlich geprüfte/r Umweltschutztechnische/r Assistent/inWährend des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsbezogener LernbereichFächer des fachlichen SchwerpunktesUmweltschutztechnikChemieBiologie oder Physiktechnische Kommunikationweiteres Fach/weitere Fächer (z.B. Labortechnik, ökologisches Bauen, Umweltrecht)WirtschaftslehreMathematikEnglischBetriebspraktikaBerufsübergreifender LernbereichDeutsch/KommunikationReligionslehreSport/GesundheitsförderungPolitik/GesellschaftslehreDifferenzierungsbereichMöglichkeit zur Ergänzung, Erweiterung und Vertiefung individueller Kenntnisse, Fähigkeiten und FertigkeitenStaatlich geprüfte/r Umwelttechnische/r Assistent/inWährend des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsbezogener LernbereichChemieBiologieUmweltschutztechnikMathematikInformatikWirtschaftslehreFremdsprachen (Englisch, zweite Fremdsprache)FachpraxisBetriebspraktikaBerufsübergreifender LernbereichDeutschGesellschaftslehre mit Geschichteggf. ReligionslehreSportDifferenzierungsbereichMöglichkeit zur Ergänzung, Erweiterung und Vertiefung individueller Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten
▶ Ausbildungsdauer (Mecklenburg-Vorpommern)
2 Jahre
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Regelung auf BundesebeneRahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung zum Staatlich geprüften technischen Assistenten und zur Staatlich geprüften technischen Assistentin und zum Staatlich geprüften kaufmännischen Assistenten und zur Staatlich geprüften kaufmännischen Assistentin an Berufsfachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 30.09.2011 i.d.F. vom 21.03.2024)Die Rahmenvereinbarung der Kultusministerkonferenz über die Ausbildung an Berufsfachschulen ist kein unmittelbar geltendes Recht. Die einzelnen Bundesländer regeln die Assistentenausbildungen in ihren Schul- bzw. Berufsfachschulordnungen auf Grundlage der Rahmenvereinbarung.Regelungen auf LandesebeneDie Ausbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:SchulversuchsbestimmungenVerordnung über den Bildungsgang der Berufsfachschule zur Erlangung eines Berufsabschlusses nach Landesrecht (Berufsfachschulverordnung - BFSV) vom 19.06.1997 (Bra.GVBl. II S. 586), zuletzt geändert durch Verordnung vom 25.06.2004 (Bra.GVBl. II S. 504)Verordnung über die Ausbildung und die Prüfung an den zweijährigen höheren Berufsfachschulen (Assistentenberufe) (APO-HBFS) vom 01.03.2011 (Hess.ABl. S. 70), zuletzt geändert durch Artikel 27 des Gesetzes vom 16.12.2025 (Hess.GVBl. Nr. 110)Verordnung zur Ausbildung und Prüfung an Höheren Berufsfachschulen für Wirtschaft, Gewerbe und Technik (Höhere Berufsfachschulverordnung - HBFSVO M-V) vom 21.12.2000 (2001 Mittl.bl. M-V S. 115), zuletzt geändert durch Verordnung...
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss ist erforderlich.Weitere Voraussetzungen können je nach Bundesland und Bildungsangebot vorliegen.
▶ Ausbildungsinhalte (Mecklenburg-Vorpommern)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsübergreifender LernbereichDeutschSozialkundeReligion oder PhilosophieSportBerufsbezogener LernbereichMessen und Bestimmen von mechanischen, optischen, elektrischen und kalorischen GrößenDurchführen anorganisch-qualitativer und -quantitativer AnalysenDurchführen und Auswerten instrumenteller Analysen unter Anwendung elektronischer, optischer und thermetischer MessverfahrenDurchführen und Auswerten von Analysen mit chromatographischen und elektrophoretischen VerfahrenAnwenden mikrobiologischer Arbeitstechniken zur Kultivierung, Isolierung und Differenzierung von MikroorganismenMessen von gas- und staubförmigen Emissionen und Immissionen, Auswerten und Beurteilen der MessergebnisseMessen von Geräuschen und Erschütterungen, Auswerten und Beurteilen der MessergebnisseErstellen von Gewässergütekartierungen anhand von vorgegebenen und gewonnenen chemischen, physikalischen und biologischen DatenBestimmen von Abfallinhaltsstoffen mit Hilfe automatisierter AnalyseverfahrenErstellen von Abfallwirtschaftskonzepten für Siedlungsabfälle, Gewerbeabfälle und SonderabfälleAnwenden fachbezogener InformationstechnikPlanen und Durchführen von Arbeitsabläufen unter Verwendung von Fachliteratur und unter Beachtung gültiger Rechtsvorschriften und technischer RegelwerkeErarbeiten von Arbeits- und Betriebsanleitungen, Auswerten und Dokumentieren von Arbeits- und PrüfungsergebnissenVerwenden...
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Hessen)
Schulische bzw. berufliche Vorbildung: Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufeoder RealschulabschlussoderAbschluss der 2-jährigen Berufsfachschuleoder FachhochschulreifeBei allen Abschlüssen mindestens befriedigende Leistungen in 2 der Fächer Mathematik, Deutsch und Englisch. In diesen Fächern darf keine Leistung schlechter als ausreichend sein.Weitere Voraussetzung:Höchstalter 25 Jahre
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Brandenburg)
Schulische Vorbildung:Fachoberschulreife
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Niedersachsen)
Schulische Vorbildung:Sekundarabschluss I - Realschulabschluss
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Rheinland-Pfalz)
Schulische Vorbildung:Qualifizierter Sekundarabschluss I
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Baden-Württemberg)
Schulische Vorbildung:RealschulabschlussoderBerechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Nordrhein-Westfalen)
Schulische Vorbildung:Staatlich geprüfte/r Umweltschutztechnische/r Assistent/in:3-jähriger Bildungsgang an der Berufsfachschule:mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) oderBerechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe2-jähriger Bildungsgang an der Berufsfachschule:Hochschulreife oder schulischer Teil der FachhochschulreifeStaatlich geprüfte/r Umwelttechnische/r Assistent/in:Doppeltqualifizierender Bildungsgang am beruflichen Gymnasium:Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Mecklenburg-Vorpommern)
Schulische Vorbildung:Mittlere ReifeoderBerechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Umweltschutztechnischer Assistent/Umweltschutztechnische Assistentin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Umweltschutztechnischer Assistent/Umweltschutztechnische Assistentin in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Umweltschutztechnische Assistenten und Assistentinnen führen Boden-, Wasser-, Abfall- und Luftuntersuchungen durch, um Umweltgefahren beurteilen zu können. Sie entnehmen Proben und analysieren diese mithilfe von chemischen, physikalischen und biologischen Verfahren. Dabei verwenden sie computergestützte Analysegeräte, die sie auch instand halten. Die Ergebnisse ihrer Messungen und Untersuchungen halten sie in Arbeitsprotokollen fest, die sie entweder selbst auswerten oder Ingenieuren bzw. Ingenieurinnen und Wissenschaftlern bzw. Wissenschaftlerinnen zur Auswertung vorlegen. Auch Lärm- und Erschütterungsmessungen gehören zu ihren Aufgaben. Sie sind ggf. als Berater/innen im Bereich Umweltschutz tätig, z.B. bei der Entsorgung von Problemabfällen, und überwachen die Einhaltung von umweltrechtlichen Bestimmungen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Umweltschutztechnische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungin Forschungseinrichtungenin Umwelt- und Naturschutzämternin Unternehmen der Wasserversorgung oder der Abfall- und Abwasserwirtschaftin Betrieben der chemischen und pharmazeutischen IndustrieArbeitsorte:Umweltschutztechnische Assistenten und Assistentinnen arbeiten in erster Liniein LaborsDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Freienin BüroräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung ist mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss erforderlich. Die Berufsfachschulen und Berufskollegs wählen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. Wasserqualität in Flüssen und Seen exakt überwachen)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. Versuchsabläufe im Labor beobachten)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. chemische Substanzen abmessen und umfüllen)Technisches Verständnis (z.B. für Wartung und Instandhaltung von Laborgeräten)Schulfächer: Biologie (z.B. um Mikroorganismen zu kultivieren, zu isolieren und zu differenzieren)Chemie (z.B. um anorganisch-qualitative und -quantitative Analysen durchzuführen)Physik (z.B. um Messverfahren zu beschreiben)Mathematik (z.B. um Messergebnisse auszuwerten)Was verdient man in der Ausbildung?Während der schulischen Ausbildung erhält man keine Vergütung. An manchen Schulen fallen für die Ausbildung Kosten an, z.B. Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren.
Ist Umweltschutztechnischer Assistent/Umweltschutztechnische Assistentin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Umweltschutztechnischer Assistent/Umweltschutztechnische Assistentin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Umweltschutztechnischer Assistent/Umweltschutztechnische Assistentin qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Umweltschutztechnischer Assistent/Umweltschutztechnische Assistentin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Umweltschutztechnischer Assistent/Umweltschutztechnische Assistentin in Deutschland typischerweise? ▼
Umweltschutztechnische Assistenten und Assistentinnen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule/Berufskolleg: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband), schuleigene Labors Praktikumsbetriebe: Labors z.B. von Hochschul- und anderen Forschungsinstituten, Umwelt- und Naturschutzämtern, Betrieben z.B. der Abwasserreinigung, Trinkwassergewinnung oder Abfallwirtschaft
Wie hoch ist das typische Gehalt für Umweltschutztechnischer Assistent/Umweltschutztechnische Assistentin in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.