Tischler/Tischlerin für Restaurierungsarbeiten
Tischler/in - Restaurierungsarbeiten
Was ist Tischler/Tischlerin für Restaurierungsarbeiten?
Steckbrief
Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Handwerker/Handwerkerin für Restaurierungsarbeiten Weiterbildungsart: Weiterbildungsprüfung nach Regelungen der Handwerkskammern Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Tischler/Tischlerin für Restaurierungsarbeiten in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden an Bildungseinrichtungen der Handwerksorganisationen oder anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindSchulungsräumeWerkstätten
▶ Steckbrief
BerufstypWeiterbildungsberuf: Handwerker/Handwerkerin für RestaurierungsarbeitenWeiterbildungsartWeiterbildungsprüfung nach Regelungen der HandwerkskammernTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauer Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit)Aufgaben und TätigkeitenTischler und Tischlerinnen für Restaurierungsarbeiten renovieren Möbel und Holzobjekte, sanieren Holzbauteile und rekonstruieren fehlende bzw. nicht wiederherstellbare Objekte. Zunächst stellen sie den Zustand der Objekte fest, dokumentieren Schäden und entfernen Schmutz, Farb- oder Lackreste. Wenn Verbindungen nicht mehr stabil sind, bauen sie Objekte auseinander und verleimen, verzapfen oder verschrauben sie neu. Sie retuschieren Kratzer und ersetzen fehlende Teile. Dabei nutzen sie sowohl traditionelle Techniken als auch moderne Restaurierungs- und Konservierungsmethoden. Abschließend behandeln sie die Oberflächen mit Holzschutzmitteln und tragen Wachs-, Ölschichten, Lasuren oder Lacke auf.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Tischler und Tischlerinnen für Restaurierungsarbeiten sind beschäftigtin Betrieben der Möbel- und Holzwarenherstellungin Restaurierungswerkstättenin Museen mit angeschlossener Restaurierungswerkstattbei Institutionen und Einrichtungen für historische Stätten, z.B. SchlösserverwaltungenArbeitsorte:Tischler und Tischlerinnen für Restaurierungsarbeiten arbeiten meistin Werkstättenauf Baustellen in Räumen historische...
▶ Weiterbildungsdauer
Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit)
▶ Weiterbildungskosten
Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium
▶ Weiterbildungsinhalte
berufsbegleitender Unterricht mit praxisorientierter Planung Einführung in Denkmalpflege und Denkmalschutzhistorische Materialien und Techniken im Tischlerhandwerkfachgerechte Instandsetzung, Restaurierung und Dokumentationpraxisnahe Übungen und Projektarbeit
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Technisches Werken: z.B. um historische Gegenstände zu restaurierenTechnisches Zeichnen: z.B. um Entwürfe für Restaurierungsarbeiten maßstabsgerecht darzustellen
▶ Weiterbildungssituation
Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)
▶ Weiterbildungsvergütung
Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Tischler/in für Restaurierungsarbeiten an:Bereich HolzStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Holztechnik (ohne Schwerpunkt)/Bachelor Professional in TechnikTischlermeister/Tischlermeisterin/Bachelor Professional im Tischler-HandwerkGeprüfter Fachbauleiter/Geprüfte Fachbauleiterin im TischlerhandwerkGeprüfter Kundenberater/Geprüfte Kundenberaterin im TischlerhandwerkGeprüfter Fertigungsplaner/Geprüfte Fertigungsplanerin im TischlerhandwerkGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in der Holzverarbeitung übernehmenBereich Design und GestaltungStaatlich geprüfter Gestalter/Staatlich geprüfte Gestalterin Fachrichtung Holz/Möbel/Raumgestaltung/Bachelor Professional in GestaltungGemeinsamkeit:Gegenstände aus Holz und anderen Materialien nach ästhetischen Kriterien gestaltenBereich Museen, Restaurierung und DenkmalschutzStaatlich geprüfter Restaurator/Staatlich geprüfte Restauratorin für Möbel und Holzobjekte - Bachelor Professional TechnikGemeinsamkeit:Konservierungs- und Restaurierungsarbeiten an Möbeln und Holzobjekten leiten
▶ Entwicklung der Weiterbildung
2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
je nach zuständiger Kammer z.B.Tischler für Instandsetzungsarbeiten in der Denkmalpflege/Tischlerin für Instandsetzungsarbeiten in der DenkmalpflegeGeprüfter Fachhandwerker für Denkmalpflege im Tischlerhandwerk/Geprüfte Fachhandwerkerin für Denkmalpflege im Tischlerhandwerk
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Tischler bzw. Tischlerin für Restaurierungsarbeiten ist eine berufliche Weiterbildung. Die Prüfung ist gemäß den Rechtsvorschriften der jeweiligen Handwerkskammer geregelt.Zugangsvoraussetzungen, Dauer und Abschlussbezeichnungen können je nach zuständiger Kammer unterschiedlich sein. Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Weiterbildung arbeiten Tischler/innen für Restaurierungsarbeiten z.B. in Betrieben der Möbel- und Holzwarenherstellung oder in Restaurierungswerkstätten.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Restaurierung bis hin zu Holzschutz.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Tischlermeister/in abzulegen. Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Tischler/innen für Restaurierungsarbeiten auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Restaurierung erwerben.
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Zur PrüfungDie zuständigen Handwerkskammern erlassen Prüfungsvorschriften, z.B.:Besondere Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfung Tischler/Tischlerin für Instandsetzungsarbeiten in der Denkmalpflege vom 05.07.2007 (HWK Kassel)Die zuständigen Stellen bieten unterschiedliche Abschlüsse an. Übersicht der zuständigen Handwerkskammern:Fachhandwerker für Denkmalpflege im Tischlerhandwerk (Geprüfter)/Fachhandwerkerin für Denkmalpflege im Tischlerhandwerk (Geprüfte), Regelungen der zuständigen Stellen für die berufliche FortbildungTischler für Instandsetzungsarbeiten in der Denkmalpflege/Tischlerin für Instandsetzungsarbeiten in der Denkmalpflege, Regelungen der zuständigen Stellen für die berufliche FortbildungÜbergreifend für Weiterbildung und TätigkeitGesetz zur Ordnung des Handwerks (Handwerksordnung) in der Fassung der Bekanntmachung vom 24.09.1998 (BGBl. I S. 3074; 2006 I S. 2095), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 03.04.2025 (BGBl. 2025 I Nr. 106)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Eine Gesellenprüfung im Tischler-Handwerk ist i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Tischler/Tischlerin für Restaurierungsarbeiten
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Tischler/Tischlerin für Restaurierungsarbeiten in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenTischler und Tischlerinnen für Restaurierungsarbeiten renovieren Möbel und Holzobjekte, sanieren Holzbauteile und rekonstruieren fehlende bzw. nicht wiederherstellbare Objekte. Zunächst stellen sie den Zustand der Objekte fest, dokumentieren Schäden und entfernen Schmutz, Farb- oder Lackreste. Wenn Verbindungen nicht mehr stabil sind, bauen sie Objekte auseinander und verleimen, verzapfen oder verschrauben sie neu. Sie retuschieren Kratzer und ersetzen fehlende Teile. Dabei nutzen sie sowohl traditionelle Techniken als auch moderne Restaurierungs- und Konservierungsmethoden. Abschließend behandeln sie die Oberflächen mit Holzschutzmitteln und tragen Wachs-, Ölschichten, Lasuren oder Lacke auf.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Tischler und Tischlerinnen für Restaurierungsarbeiten sind beschäftigtin Betrieben der Möbel- und Holzwarenherstellungin Restaurierungswerkstättenin Museen mit angeschlossener Restaurierungswerkstattbei Institutionen und Einrichtungen für historische Stätten, z.B. SchlösserverwaltungenArbeitsorte:Tischler und Tischlerinnen für Restaurierungsarbeiten arbeiten meistin Werkstättenauf Baustellen in Räumen historischer Gebäude, z.T. auch im Freienin BüroräumenVoraussetzungenEine Gesellenprüfung im Tischler-Handwerk ist i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung.Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.berufsbegleitender Unterricht mit praxisorientierter Planung Einführung in Denkmalpflege und Denkmalschutzhistorische Materialien und Techniken im Tischlerhandwerkfachgerechte Instandsetzung, Restaurierung und Dokumentationpraxisnahe Übungen und Projektarbeit
Ist Tischler/Tischlerin für Restaurierungsarbeiten eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Tischler/Tischlerin für Restaurierungsarbeiten" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Tischler/Tischlerin für Restaurierungsarbeiten qualifiziert werden? ▼
Eine Gesellenprüfung im Tischler-Handwerk ist i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung.
Wo arbeiten Tischler/Tischlerin für Restaurierungsarbeiten in Deutschland typischerweise? ▼
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden an Bildungseinrichtungen der Handwerksorganisationen oder anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindSchulungsräumeWerkstätten
Wie hoch ist das typische Gehalt für Tischler/Tischlerin für Restaurierungsarbeiten in Deutschland? ▼
Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.